40 von 152 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
40 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
40 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Leider nicht sehr viel... Das Unternehmen hat Potential, das es leider nicht nutzt. Schade.
Siehe Verbesserungsvorschläge
- Eine Personalabteilung schaffen mit 40 Wochenstunden
- Strukturierte Einarbeitung
- Klare Kommunikation
- Mehr Professionalität und Uniformität in den Vertriebsprozessen
- Mehr die Daten nutzen die sie zur Verfügung haben
- Onboarding von neuen Mitarbeitenden ernst nehmen
- Versprechen halten
- Stellenbeschreibungen und Organigramm erstellen
- noch vieles mehr...
Man ist allein auf weiter Flur. Vertrauen? Niemals. Die Mitarbeiter sollen brav wieder ins Büro kommen. Sorry so etwas ist 80er Kultur.
Aus meiner Sicht nicht vorhanden. Politisch vereinzelt gesetzt und versuchen sich nun überall „reinzuzwängen“
Es wird darauf geachtet, das man Überstunden abfeiert und gar nicht erst aufkommen. Dafür ziemlich starre Arbeitszeitmodelle. 8-16 Uhr Kernzeit...
Man bemüht sich, Dienstwagen oder EBike möglich, Tanklarten etc. auch. Gehalt ist aber nicht alles.
Als neuer Kollege bleibt man leider alleine. Null Integration seitens der Bestandsmitarbeiter.
Dazu Kollegen, die zwar meinen Vorgesetzter zu sein und sich entsprechend verhalten, es dann aber doch verneinen.
Leider auch arrogante Kollegen.
Neutral
Sieht man so gut wie nie außer für ein kurzes guten Morgen durch die Tür.
Dann soll man sich Zeit lassen, um sich in die Materie einzuarbeiten, ist dann aber unzufrieden.
Kollegen bekommen ihre Probezeit als beendet erklärt und 3 Tage später die Kündigung.
Nehmen sich nicht mal Zeit für ein ausführliches Austrittsgespräch sondern betreiben anschließend ghosting.
Am ersten Tag Arbeitsplatz nicht eingerichtet, Telefon nicht angeschlossen, keiner wusste Bescheid. Keine strukturierte Einarbeitung, keine Infos.
Auch sonst keine Sorge wirklichen Strukturen (Stellenbeschreibungen, Organigramm), keine einheitlichen Ziele. Kein Einarbeitungsfahrplan...
Extrem abseits gelegen, keine gute Verkehrsanbindung. Vor den Türen werden von Fahrschulen verkehrsübungen gemacht, was entsprechende Geräusche besonderen durch Busse und LKW verursacht.
Keine. Alle Infos muss man sich selber zusammensuchen.
Auch innerhalb der Kollegen nur spärliche Informationsweitergabe.
Neutral
Aufgabe sind nicht wie versprochen.
Die Kollegen! Egal wen man fragt, man bekommt immer Hilfe und wenn es nicht passt, dann rufen die meisten zurück und nehmen sich die Zeit. Danke dafür!
Die Konsequenz und die Prozesse. Wie schon beschrieben muss sich hier was ändern. Teilweise gehen die Kollegen, weil sie frustriert sind. Feedback kommt nur sporadisch an und wird umgesetzt und alles dauert zu lange.
Das Prozessverhalten muss sich ändern. Hier ist konsequenz gefragt und die ist leider überhaupt nicht vorhanden. Die Prozesse und Strukturen sind das Wichtigste bei einer IT-FIrma und die funktionieren teilweise überhaupt nicht. Außerdem ist fast nie klar, wer was macht und so fragt man sich Tag für Tag durch.
Man hört viel, aber leider überwiegt das Negative. Es soll viel geändert werden, aber das dauert immer sehr lange.
Auch hier wird man klein gehalten, da die Strukturen es nicht zulassen. Man kann war nachfragen und bekommt auch eine Weiterbildung, aber auch hier dauert alles sehr lange.
Hier wird gespart. Die Wertschätzung ist zwar noch okay, aber im Vergleich zu anderen lokalen Arbeitsgebern, ist man hier an der unteren Gehaltsspanne.
Vielfältige Aufgaben, aber auch sehr komplexe, meist unzureichend beschriebene Tätigkeiten.
Macromanagement, keine Entscheidungen zu treffen, Problem nicht hören wollen und leider auch nicht lösen, ewiges vertrösten,
Trefft mal Entscheidungen! Löst mal Probleme und verschiebt sie nicht nur immer, sie werden NICHT von alleine verschwinden. Und das mal ohne den die Geschäftsleitung.
sinkend
für einige perfekt, leider gilt das nicht für die Mehrheit
Es gibt eine Harris Akademie, die ist wirklich gut! Leider wird nichts davon in der SIV gelebt.
Augenscheinlich ja. Aber es ist auch an der Tagesordnung wenn einem ein Projekt über den Kopf wächst (weil Probleme nie gelöst werden) in den Krankenstand zu gehen und dann müssen die Kollegen übernehmen. Da wird dann wieder alles bei einem abgeladen mit einem ähnlichen Ergebnis wie zuvor erwähnt.
Lösungsfindung findet nicht statt. VPs wollen über Unangenehmes nicht reden. Fordert man eine Lösung berufen Sie sich auf die GF- und dann geht die Vertrösterei los.
geprägt von unentwegten versteckten Vorwürfen. Es wird keine Frage offen gestellt sondern immer als Vorwurf formuliert.
haha, da gibt es noch viel zu lernen...Aber es gibt jetzt immerhin endlich mal einen weiblichen VP
Ein ewiges Flickwerk, und veraltet, da nichts in moderne Software investiert wird.
Den Zusammenhalt der Kollegen
Das immer nur gesprochen wird und nichts umgesetzt wird.
Die Geschäftsführung sollte dringend ersetzt werden.Es wird ein kurzer Entscheidungsprozess benötigt um änderungen schnell durchzuführen in den Bereich.
altes Bürogebäude,riecht unangenehm aber durch richtiges lüften wird es besser.
Keine Weiterbildungsmöglichkeiten.Mitarbeiter werden nur hingehalten
Das Gehalt wird immer pünktlich bezahlt.
Die Vorgesetzten sind nett und freundlichen,allerdings wird viel versprochen was nicht umgesetzt wird.
leider sehr staubig da es keine Reinigung gibt.Es wird lediglich gesaugt und die Papierkörbe geleert.Einige Lampen sind defekt und werden nicht getauscht.
wichtige Informationen werden zu spät kommuniziert,hier ist dringend handlungsbedarf
Geile Stimmung, interessantes Aufgabengebiet (Consulting)
Gehalt!
Experten/Leistungsträger würden aufgrund der unattraktiven Vergütung vermutlich selten bei der SIV anfangen, sondern müssen hier ausgebildet werden. Wenn dann keine Gehaltsentwicklung stattfindet, ziehen sie schnell weiter und nehmen viel Wissen mit.
Prozesse sind ein bisschen altbackend (unprofessionell).
Offener über die Vergütung reden, das darf heute kein Tabu-Thema mehr sein!
Es wird zu sehr am Gehalt gegeizt, was viele Leistungsträger demotiviert und sie ggf. sogar verjagt
Sehr gute Stimmung, man findet immer jemanden, der zu helfen bereit ist. Sobald der Arbeitsvertrag unterschrieben vorlag, war ich mit jedem per du!
Kann ich nichts zu sagen
Kommt natürlich auf die Projekte/Aufgaben an und man muss sich selbst organisieren. Durch die Selbst-Orga bin ich allerdings auch sehr flexibel!
Bei mir persönlich sieht es sehr gut. Habe auch von einigen Kollegen gehört, die über die SIV studiert und während des Studiums unterstützt wurden
Da kann ruhig eine Schippe nachlegen oder wo es sich anbietet die leistungsabhängige Vergütung hochschrauben
Achte ich persönlich kaum drauf, es wurden mal Bäume gepflanzt ... ;)
In meinem Team bzw. Dem Bereich Top!
Kann ich schlecht zu sagen, unsere alten Hasen gehts denke ich ganz gut :)
Technik ziemlich Standard (4). Einen weiteren Punkt Abzug gibt es für komplizierten Beschaffungsprozess und fehlende kabellose Peripherie
Im Team eine 5 - Unternehmens-übergreifend eine 3, an der aber aktuell sehr gut gearbeitet wird
Habe ich ehrlich gesagt noch nie drüber nachgedacht, deshalb ne 5 :)
Zusammenhalt unter den Kollegen. Integration von neuen Kollegen. Teamleiter und Fachbereichsleiter sind die Treiber der Innovation bei der SIV und Know How Träger. Coole Events vor Corona. Umgang mit Corona. Geeignet für Berufseinsteiger die das Consultinggeschäft kennenlernen wollen.
siehe Verbesserungsvorschläge.
Bessere Kommunikation und die Leitung sollte nicht denken, dass die Mitarbeiter nicht verstehen was Betriebswirtschaft und Führung eines Unternehmens bedeutet. Es wird immer noch das Bild aufrecht erhalten, dass die GF selbstständig agieren kann, dabei kommen die Vorgaben aus der Mutter. Der Mitarbeiter ist nicht nur eine Zahl (oder in modern KPI...). Man ist nicht schlau, nur weil man englische Begriffe nutzt, wenn deren Bedeutung und Ziel nicht bekannt ist. Für Rollstuhlfahrer bzw. in der Bewegung eingeschränkten Personen den Zugang in das obere Geschoss ermöglich im Hauptgebäude (kein Fahrstuhl o.ä.)
Je nach Bereich und aktiven Aufgaben angespannt und angestrengt
Ernüchterndes Ergebnis. Schnell erkennt man, dass die moderne und flexible Art aufgesetzt ist. Teilweise unnötige Bürokratie. In den vergangenen Jahren seit dem Verkauf, gehen die Meinungen der Mitarbeiter auseinander. Die Kritikpunkte sind nicht weniger geworden.
hängt teilweise vom Team/Fachbereich ab
Bereichsleitung hat das Thema nicht erkannt. Teilweise sehr individuell durch die Fachbereichsleiter organisiert.
Nicht das schlechteste aber auch nicht das beste. Arbeitsort ist die DACH Region, beim Gehalt wird auf den Wohnort geschaut.... Gehaltssprünge werden relativ schnell gering. Klare Vorgaben durch den Mutterkonzern.
Das einzige aktive Programm was promoted wurde war der Weg zu digitalen Medien und den Einsatz von weniger Printmedien. Die Drucker werden trotzdem noch regelmäßig angeschmissen... E-Mobilität ist ein Fremdwort und wird nicht aktiv angegangen (und das obwohl zu Stadtwerken enge Beziehungen pflegt....). Umstellung von Wasserflaschen auf Leitungswasser (mit Extra Aufbereitungsanlage). Ansonsten durch Mitarbeiter initiierte Spendenaktionen.
Streit gibt es in jeder guten Familie. Kollegen halten zusammen.
Altersteilzeit abgelehnt und nicht vorhanden. Ältere Mitarbeiter teilweise in Burnout getrieben und kaum Schutz vor Überarbeitung vorhanden.
Bis Ebene Fachbereichsleiter fair und auf Augenhöhe. Dadrüber wird es schwierig.
HO und Arbeiten per Remote vorhanden. Grundausstattung Laptop mit Tastatur + Maus + Bildschirm. Wenn Arbeiten im Außendienst vorgesehen sind Firmenhandy und Firmenwagen. Büros eher schlicht gehalten. Im Sommer kann es schon mal sehr warm werden in den Außenbüros bzw. in Büros mit Glasfront.
innerhalb eines Teams und Fachbereich gut. Übergreifend Defizite. Obere Führungsebene kommuniziert selten oder nur punktuell.
Vorstand, Aufsichtsrat und Bereichsleitung keine Frauen, sondern erst ab Fachbereichsebene. Keine gesonderten Frauenförderprogramme vorhanden. Auch nicht aktiv angegangen. Wie die Energie- und Wasserbranche allgemeine Männerdominanz.
durch sich verändernde Gesetze immer interessante Themen dabei.
Benefits, Arbeitszeiten, ein Top Team.
Die vielen Tools.
Weniger Kommunikationskanäle wären schön und zeitsparend.
Trotz der derzeitigen Situation und den daraus resultierenden Herausforderungen, stützen wir uns.
Es gibt viele Möglichkeiten zur Umsetzung.
Wird unterstützt.
Hier gibt es noch etwas Nachholungsbedarf.
Ein immer wichtigeres Thema, erste Konzepte werden bereits umgesetzt.
Kann ich noch nicht vollständig beurteilen, bisher sehr gut.
Bisher zu wenig Erfahrung. Aber insgesamt guter Mix an erfahrenen und jüngeren Kollegen*innen.
Bisher gut.
Es wird dran gearbeitet.
Es gibt ziemlich viele Kanäle. Aber die Kommunikation ist ja immer und überall ein Thema.
Offenheit für jede Art von Verbesserung
Trägheit der Organisation
Schneller Weiterwachsen
Führung und Mitbestimmung war offenbar nicht immer so demokratisch, wie es jetzt der Fall ist.
Treue Kunden, hervorragende Reputation in der Branche, nachdem in früheren Zeiten das Problemlösungsbewusstsein vermutlich nicht optimal war.
Es wird in KEINER Form Mehrleistung oder -Anwesenheit gefordert oder gar erzwungen, großes Vertrauen.
Der Größe entsprechend sehr gut, GF ist offen für Initiative
Einem Unternehmen dieser Größe angemessen, zusätzlich Fahrtkostenbeteiligung, Weiterbildung, initiative Boni bei besonderen Leistungen
Bahn-Card und Leasingfahrräder vor Firmenwagen, Remote statt unnötige Fahrten werden beworben.
Die meisten sind schon SEHR lange dabei, es gibt es aber keine Gruppenbildung nach Zugehörigkeit.
Sehr junge und sehr alte Mitarbeiter gleichzeitig gleichen sich hervorragend
Basiert auf Vertrauen und Mitsprache
Hohes Bewusstsein für Ergonomie und Optimierungsmöglichkeiten, keine leidigen Diskussionen, auch bez. Homeoffice
Stark gemischte Altersstruktur erschwert das gemeinsame Nutzungsverständnis von Medien noch ein wenig.
Branchentypisch wenig weibliche Bewerberinnen, aber tatsächlich gelebt: gleiche Rechte und Akzeptanz
In Jahresgesprächen dokumentiert, Pensum und Schwerpunkt kann flexibel innerhalb der Teams abgestimmt werden
Ehrlichkeit, immer ein offenes Ohr, fleiß zahlt sich aus!
Kommunikationsfluss ist manchmal sehr zäh oder es fehlen ein wichtige Informationen. Was sicher auch der Größe sowie lange Historie und den Wachstum geschuldet ist.
Mitarbeiter aufbauen, halten ... und fortlaufend entwickeln. Anerkennung und Wertschätzung / Arbeitszeiten & Aufgaben neu strukturieren (Personal einstellen! auch bei IT)
Manchmal Chaotisch aber man versucht stets alles in den griff zu kriegen ;). Veränderungen sind aufgrund alter Strukturen teils schwierig.
Teils & Teils. Historische Gegebenheiten bieten ein bewegtes Bild. Je nach Umfeld / Belastungen schwankt auch das Meinungsbild. Das ist menschlich.. nicht wahr?
Die Arbeitszeiten (was vorher noch positiv war) werden nun angepasst und sind suboptimal für den Aufgabenumfang (2 Sterne Abwertung)
Weiterbildungen gehören zum guten Ton. Bei unseren FB KEINE Bindungsklauseln.
Gehalt ist über Durchschnitt für die Region und immer pünktlich.
Gutes Team und Abteilungsklima. Bereichsübergreifend teilweise sehr schwierig... Viel Fingerspitzengefühl / Kompromissbereitschaft notwendig
Stetiges MA Feedback ist gegeben.
Moderne Arbeitsmittel (Laptop , 2 Monitore , Diensthandy etc)
Offen, Direkt, Ehrlich
Es wird NIE langweilig! Und die Zeit vergeht wie im Flug! Viele Projekte ... und Herausforderungen + Tagesgeschäft. Gutes Zeitmanagement und Durchsetzungsvermögen erforderlich.
Der kollegiale Zusammenhalt und das gute Betriebsklima, sowie die anspruchsvollen und komplexen Themen, die bearbeitet werden.
Die fehlende Gehaltsstrategie, der überbürokratisierte Arbeitsalltag eines Softwareentwicklers und die veraltete Software, die zum Einsatz kommt.
Es muss mehr Mühe darauf verwendet werden, Fachkräfte zu halten, indem höhere Grundgehälter gezahlt werden bzw. Gehaltssteigerungen auf Grund von Leistung nachvollziehbar in Aussicht stehen. Die stattdessen vom Vorstand verwendeten Jahresprämien sind wirkungslos, da zu gering und von zu vielen Kollegen abhängig (keine Motivationswirkung).
Sehr entspannter Umgang zwischen den Kollegen liefern eine gute Atmosphäre. Wenn man Glück mit der Vorgesetzten hat, so wie ich, passt auch da alles.
Unter den Kollegen gibt es gemischte Äußerungen über das Unternehmen und ich hielt das Image für "OK" solange ich dort arbeitete. Seitdem ich woanders arbeite und mit Kollegen anderer IT-Betriebe Kontakt habe, höre ich meist nur Abfälligkeiten über die SIV.
Die Kernarbeitszeiten sind angenehm, Arbeitszeitkonten ermöglichen viel Flexibilität. Teilzeit wird aunahmslos gewährt. Allerdings kommt es bei jedem größeren Projekt zur Anordnung von Überstunden / Wochenendarbeit.
Interne Stellenausschreibungen ermöglichen einen Stellenwechsel, aber ein Karriereaufstieg ist schwer möglich, da die Hierarchien flach sind somit wenig Luft nach oben. Es gibt die Adelung als Seniorentwickler, aber dem steht kein Mehrwert im Arbeitsalltag gegenüber. Weiterbildungen kommen kaum vor, obwohl oft davon gesprochen wird. Der verwendete Technologiestack ist antik und für Softwareentwickler eine berufliche Sackgasse.
Es gibt einige Förderungen (Kita-Kosten-Übernahme, betriebliche Altersvorsorge, Jahresprämien) aber das Grundgehalt liegt weit unter dem Branchendurchschnitt in MV und entwickelt sich allerhöchstens in der Größenordnung der Inflation. Eine auf Basis von Erfahrung und Leistung nachvollziehbare Gehaltsstrategie existiert nicht. Wer nicht gut genug bettelt oder erpresst oder beim Karriereaufstieg taktiert, bleibt für immer mit seinem Gehalt festgefahren.
Es gibt immer mal wieder Aktionen, in denen das Unternehmen für wohltätige Zwecke spendet oder Spenden der Kollegen vergrößert, aber angesichts der bewegten Gelder des Unternehmens sind diese Beträge gering und der anschließende PR-Rummel um diese Aktionen unverhältnismäßig. Ich hatte den Eindruck, es ginge dort immer nur um günstige PR.
Die meisten Kollegen sind super, mit denen die Arbeit immens Spaß gemacht hat. Aber es sind auch schwarze Schafe dabei, die zur Ordnung zu rufen sich niemand verantwortlich sieht.
Es kam zwei Mal in meiner Anstellungszeit zu größeren Kündigungswellen, bei denen per Betriebsrat und Sozialplan Kollegen mit Kindern, verheiratete Kollegen aber eben auch dienstältere Kollegen vor der Kündigung geschützt wurden.
Meine direkte Vorgesetzte war klasse. Vorgesetzte anderer Bereiche, mit denen man zusammenarbeiten muss oder indirekte (höhere) Vorgesetzte treffen aber immer wieder Entscheidungen, über die man nur den Kopf schütteln kann. Feedback wird dort wohlwollend zur Kenntnis genommen und sanftmütig ignoriert.
Man muss Glück haben. Es gibt gut klimatisierte Einzelbüros ebenso wie voll besetzte, unklimatisierte Büros mit vier oder mehr Leuten drin. Leider kommen ständig Büroumzüge vor (in meinem Fall im schnitt einer pro Jahr). Die Hardware ist vollkommen in Ordnung, die eingesetzte Software jedoch veraltet und ein Graus.
Im Team inkl. Vorgesetzten wird sehr offen kommuniziert. Weiterreichende Kommunikation höherrangiger Stellen (Vorstand, Personalabteilung usw.) gibt es regelmäßig und ausführlich, aber es wird oft geschönt und beschwichtigt. In größerer Runde als dem eigenen Team Kritik auszusprechen ist untersagt.
Ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass Frauen benachteiligt werden. Meine direkte Vorgesetzte war eine Frau und nach meinem Dafürhalten kompetenter als die meisten anderen Führungskräfte. (und ich schreibe dies als Mann)
Der Arbeitsalltag als Softwareentwickler ist überbürokratisiert. Ca. ein Viertel der Zeit geht für Absprachen mit den zahllosen Rollen und Fachbereichen drauf, ein Viertel für das Einhalten der zahllosen Workflowvorgaben bzgl. Ticketsystem, Updateerstellung, Dokumentation usw., ein Viertel für die Analyse von Bugs beim Kunden, die sich meistens schließlich als Beratungsproblem entpuppen und nur ein Viertel beschäftigt man sich mit tatsächlich inhaltlichen Themen (diese dann aber durchaus interessant) oder arbeitet gemäß seiner Rolle als Softwareentwickler. Wegen all dem nur ein Stern trotz interessanter Themen.
So verdient kununu Geld.