Fehlende langfristige Strategie mit Bekenntnis zum Standort Espelkamp/Deutschland
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass die Branche unabhängig zur Autobilondustrie agieren kann und Konjunkturschwankungen ausgeglichen werden können.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die fehlende Empathie für normale Mitarbeitende, die in den letzten 3 Jahren spürbar abgenommen hat und kurzfristige Planungen, die als Flexibilität verkauft werden.
Verbesserungsvorschläge
Die Mitarbeiter mehr einbeziehen und sich auf die Wurzeln des Unternehmens zurück besinnen, die in Unternehmertum und Innovation und nicht in M&A liegen.
Arbeitsatmosphäre
Stellenabbau in Deutschland, unsichere Zukunft in Espelkamp
Kommunikation
Gefühlt wird erst kommuniziert, wenn die Entscheidungen von wenigen bereits getroffen wurden. Möglicherweise Angst vor fehlender Zustimmung seitens der Arbeitnehmerseite.
Kollegenzusammenhalt
Die Mitarbeiter in den Abteilungen verstehen sich untereinander und halten zusammen.
Work-Life-Balance
40 Stundenwoche mit 50 % (geduldeter) mobiler Arbeit für Bürotätige.
Vorgesetztenverhalten
Meist intransparenter Werdegang was Beförderungen und Möglichkeiten zur Bewerbung auf neugeschaffene Positionen betrifft. Vorauswahl schon getroffen, aufgrund von langjährigen Beziehungen.
Interessante Aufgaben
Es gibt auf dem Papier interessante Aufgaben. Jedoch stößt man schnell an die Grenzen der Position, wenn es um Entscheidungen und Budget geht.
Gleichberechtigung
Es gibt absolute Gleichberechtigung was geringere Bezahlung im Vergleich zum Wettbewerb betrifft.
Umgang mit älteren Kollegen
Vor 5 Jahren wurden ältere Kollegen und ihre Erfahrung noch gewärtschätzt. Mittlerweile gelten sie als nicht flexibel genug und gehen eigenständig immer früher, auch mit hohen Abzügen.
Arbeitsbedingungen
Die Büros sind fast alle mit höhenverstellbaren Schreibtischen eingerichtet und in der Produktion gibt es kostenfreie Wasserspender mit Sprudel-Anschluss und ausreichend großen Pausenräumen. Die Reinigung der Sanitären Einrichtung wird durch einen Dienstleister regelmäßig durchgeführt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umweltbewusstsein hat in den letzten Jahren zugenommen. Das Sozialbewuusstsein lässt nach.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt deutlich unter dem Branchenschnitt und Kollegen werden regelmäßig von Mitbewerbern wegen der Gehaltsaussichten abgeworben. Es gibt keine betriebliche Altersvorsorge und keine zusätzlichen Zuschüsse. 200 € werden im Jahr zur Gesundheitsvorsorge auf ein Konto überwiesen von dem Angebote wahrgenommen und Rechnungen von Sportkursen
Image
Das Image hat seit der Generationenübergabe spürbar gelitten und ist nicht mehr das eines verlässlichen Familienunternehmens.
Karriere/Weiterbildung
Man kann intern mit schlechter Bezahlung Karriere machen. Extern zum Unternehmen dazuzustoßen ist der leichtere Weg für eine bessere Position. Weiterbildungsangebote gibt es sowohl intern als auch extern.



