Wie kann die Tendenz nach unten gestoppt werden? Eine Arbeitsanweisung für Führungskräfte-siehe Verbesserungsvorschläge
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr schwierig – Second-Level-Dinge wie Betriebsrestaurant, Job Rad, die im Prinzip jedes andere Unternehmen auch anbietet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider werden negative Bewertungen häufig gelöscht und entfernt. Daher gilt: aufgeführt sind ausschließlich nur persönliche Erfahrungen und Meinungsäußerungen, die weder personenbezogen, diskriminierend, diffamierend oder beleidigend einzustufen sind.
Einige Abteilungen haben größere und mehr Befugnisse als andere. Daher: Augen auf an alle potenziellen Bewerber, wohin man sich bewirbt.
Bei den Themen Kommunikation, Wertschätzung, Empathie usw. ist noch enorm viel Luft nach oben.
Es werden häufig willkürliche Entscheidungen über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg gefällt.
Ungleichbehandlung findet definitiv statt - Vitamin B lässt grüßen.
Wichtige Informationen werden sehr häufig vorenthalten.
Vorgesetzte reden sehr oft nicht mit den einzelnen Mitarbeitern, sondern immer nur mit „Auserwählten“ oder unter ihresgleichen.
Andere Meinungen werden zwar angehört, aber systematisch ignoriert, geschweige denn, in Betracht gezogen oder umgesetzt.
Gehaltsanpassungen finden nur stark zeitversetzt statt und fallen sehr bescheiden aus.
Es wird stark mit Druck und nicht mit Überzeugung gearbeitet.
36-Stunden-Woche ist im Grunde eine Mogelpackung – Umwandlung in eine 4-Tage-Woche ist überwiegend nicht gewünscht.
Verbesserungsvorschläge
Vorgesetzte sollten sich mehr im Betrieb bewegen und Gespräche mit den Mitarbeitern suchen, sich vorhandene Probleme anhören und diese zusammen lösen.
Arbeitsatmosphäre
Geht in Richtung „Überleben ist alles“.
Es gibt nahezu keinerlei Einbindung der Arbeitsebenen in die Führungsebenen.
Wer hier bis zur Rente bleibt, ist entweder Führungskraft oder extrem leidensfähig.
Image
Noch einigermaßen
Work-Life-Balance
siehe auch Arbeitsbedingungen...
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmaßnahmen finden zwar statt, aber Erkenntnisse daraus werden in keinem einzigen Punkt in die Realität umgesetzt und sind somit wirkungslos. Schade um das Geld.
Gehalt/Benefits
Sehr große und nicht nachvollziehbare Unterschiede. Modelle für Altersteilzeit sind komplette Fehlanzeige und werden abgelehnt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Erste gute Ansätze sind gemacht
Kollegenzusammenhalt
Bis auf sehr wenige Ausnahmen schaut jeder nur nach sich selber - Egoismus-Rate so hoch wie nirgendwo anders. Der Rest ist Pseudo-Heuchelei.
Umgang mit älteren Kollegen
Integration nur selten und gering vorhanden. Langjähriges Wissen wird bewusst ignoriert und zählt eher nichts.
Vorgesetztenverhalten
Ohne Worte. Kontrolle ist levelmäßig weit oben angesiedelt. Über Wochen weg werden Daten für Auswertungen gesammelt und dann als Abstellmaßnahmen präsentiert. Informationsaustausch findet nur in Richtung Vorgesetzte statt. Im Gegenzug erhält man wichtige Infos nur sporadisch und wenn es für den Vorgesetzten günstig ist.
Man tut immer so, dass der Mitarbeiter mit einbezogen wird. Am Ende wird trotzdem von oben herab willkürlich entschieden und bestimmt.
Arbeitsbedingungen
Gleitzeit ist zwar vorhanden, aber Arbeitszeitmodelle für individuelle Bedürfnisse sind Fehlanzeige.
Da sieht man sofort, was ein Mitarbeiter der Firma wert ist.
Beim genauen Hinsehen ist die 36-Stunden-Woche ab 2025 eine Mogelpackung, vor allem für die Produktion.
Je nach Hierarchieebene differieren Prämienzahlungen bis zum vielfachen!
Kommunikation
Es mag unbestritten sein, dass in gewissen Bereichen die Kommunikation „Oben nach Unten“ besser funktioniert. In einigen Bereichen wird aber das persönliche Gespräch nicht oder viel zu selten gesucht.
Gleichberechtigung
Hat Luft nach oben
Interessante Aufgaben
Schlichtweg nicht vorhanden, da alles von oben reglementiert wird und die jährlichen Entwicklungsgespräche eher zur Überwachung und Kontrolle benutzt werden.

