Hays Stuttgart Finance Temp: Zahlen statt Menschen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Stuttgart
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Vorgesetztenverhalten war einer der Hauptgründe für meine insgesamt negative Erfahrung.
Verbesserungsvorschläge
Nicht die besten Vertriebler automatisch zu Führungskräften machen. Gute Zahlen sind nicht gleich gute Führung. Investiert stärker in die Entwicklung echter Führungspersönlichkeiten, die Mitarbeiter fördern, motivieren und langfristig entwickeln können!!!!
Arbeitsatmosphäre
Ich war im Bereich Arbeitnehmerüberlassung Finance am Standort Stuttgart tätig 2019. Nach außen wirkte die Arbeitsatmosphäre kollegial und harmonisch. Hinter den Kulissen habe ich jedoch eine andere Realität erlebt: hoher Leistungsdruck, ausgeprägte Ellenbogenmentalität und eine Führungskultur, die insbesondere Junior-Mitarbeitende aus meiner Sicht zu wenig unterstützt hat.
Image
Nicht vorhanden.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war für mich nicht gegeben. Gerade Junior-Mitarbeitende wurden aus meiner Sicht stark gefordert und an ihren Ergebnissen gemessen. Dadurch entstand häufig das Gefühl, dass sie bis an ihre Grenzen belastet wurden, während die Aufgabenverteilung nicht immer ausgewogen erschien. Dies führte zu hohem Druck und erschwerte eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben.
Karriere/Weiterbildung
Keine Chance.
Gehalt/Benefits
Schrecklich.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht schwach ausgeprägt. Statt eines Miteinanders habe ich häufig ein starkes Konkurrenzdenken wahrgenommen. Der Fokus lag oftmals darauf, sich selbst bestmöglich zu positionieren und die attraktivsten Kunden oder Chancen für sich zu gewinnen. Das hat es schwer gemacht, ein echtes Teamgefühl zu entwickeln.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten empfand ich als egozentrisch und karriereorientiert. Mein Eindruck war, dass die eigene Außendarstellung und der persönliche Erfolg einen höheren Stellenwert hatten als die Entwicklung des Teams. Wertschätzende Mitarbeiterführung, konstruktives Coaching und ein Gespür für Menschen habe ich weitgehend vermisst. Dadurch entstand weder Vertrauen noch das Gefühl, langfristig gefördert zu werden.
Arbeitsbedingungen
Miserabel.
Kommunikation
Die Kommunikation wirkte nach außen professionell und offen. Intern habe ich jedoch häufig erlebt, dass hinter dem Rücken von Kollegen gesprochen wurde und eigene Interessen im Vordergrund standen. Die interne Politik und die ausgeprägte Ellenbogenmentalität haben für mich dazu beigetragen, dass kein wirklich vertrauensvolles Arbeitsumfeld entstanden ist.
Gleichberechtigung
Fremdwort.
Interessante Aufgaben
Wer abwechslungsreiche und inhaltlich anspruchsvolle Aufgaben sucht, wird hier möglicherweise enttäuscht. Mein Arbeitsalltag war überwiegend von Kaltakquise, Vertriebsdruck und KPI-getriebenem Arbeiten geprägt. Der Fokus lag aus meiner Sicht fast ausschließlich auf Zahlen, Ergebnissen und Umsatzzielen.

