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Hays
Bewertungen

1.374 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 62%
Score-Details

1.374 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

700 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 431 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von Hays über den Umgang mit Corona sagen.

BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Flexibel, Mobiles Arbeiten, Dynamisch, tolle Kollegen, Zusammenhalt, gute Weiterentwickungsoptionen, gute Kommunikation

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hays Talent Solutions GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Feedback angenommen wird und Maßnahmen nicht nur angekündigt sondern auch umgesetzt werden

Arbeitsatmosphäre

An allen Standorten fühlt man sich willkommen

Image

Es gibt immer Kollegen die unzufrieden sind und dies auch teilen. Jeder muss für sich selber prüfen was für ihn wichtig ist und wenn die Erwartungen mit dem was geboten wird übereinstimmen sprechen die Kollegen auch sehr positiv über Hays.

Work-Life-Balance

Vertrauensarbeitszeit ermöglicht eine gute work life balance, im Projektgeschäft mit Kunden kann ers auch zu Überstunden kommen.

Karriere/Weiterbildung

Man muss schon gut begründen wenn man Weiterbildungne in Anspruch nehmen möchte aber das ist ok. Interne Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind sehr transparent und es gibt viele Optionen innerhalb des Konzerns.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehälter sind durchschnittlich im Vergleich (Anstieg eher im variablen als flexiblen ), Betriebl Altersvorsorge möglich, Dienstwagenmöglichkeiten, pünktliche Auszahlung der Gehälter und Boni, div. online Events während Corona, Betriebsarzt (Grippe Impfung, Corona Impfung) uvm

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eines der aktuellen strategischen Ziele, interne challenges uvm.

Kollegenzusammenhalt

Zusammenarbeit in Projekten ist oft stressig und anstrengend aber die Kollegen halten zusammen und so macht es auch in nicht so einfachen Situationen Spaß zu arbeiten

Umgang mit älteren Kollegen

ich kann keinen Unterschied feststellen im Umgang

Vorgesetztenverhalten

Je nach Vorgesetztem sehr gut bis durchschnittlich, hängt von der Führungskraft ab

Arbeitsbedingungen

Mobiles Arbeiten ist möglich, Höhenverstellbare Tische, Soft phone Telefonie, iPhones, Laptop gestellt, Lunch Bereiche, Bezuschussung Mittagessen möglich uvm

Kommunikation

Enorme Entwicklung in den letzten 18 Monaten hinsichtlich der internen Kommunikation. Video Updates vom Vorstan und verschiedene Newsletter und Teams Formate halten die MA auf dem neuesten Stand

Gleichberechtigung

gegeben

Interessante Aufgaben

Ich wurde in den letzten 2 Jahren immer wieder mit neuen, herausfordernden Projekten konfrontiert

Leere Versprechungen, keine Zuverlässigkeit, rspektlose Behandlung

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Zeitarbeiter/inHat bei Hays in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

alles

Verbesserungsvorschläge

Unternehmen mehrfach schon Rückmeldungen gegeben - leere Versprechen und Floskeln als Entschuldigungen.

Arbeitsatmosphäre

Null

Image

Hays überschätzt sich sehr

Work-Life-Balance

Überstunden ohne Ende

Karriere/Weiterbildung

Karriere: nein, Weiterbildungen auf eigene Kosten des Mitarbeiters werden sehr gerne von Hays genommen.

Gehalt/Sozialleistungen

Ein Witz! Vorlauf für das erste Gehalt beträgt 8 Wochen! Wenn man sich für Hays entscheidet, a) entweder einen kleinen Kredit aufnehmen oder b) Rücklagen für 2 Monate haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt - weiß ich nicht, Sozial = Null

Kollegenzusammenhalt

gegen andere

Umgang mit älteren Kollegen

Ü40 wird gemobbt

Vorgesetztenverhalten

absolut inakzeptabel, gilt für Hauptstandort und für die Niederlassung, bei der ich eingesetzt war.

Arbeitsbedingungen

hängen vom Einsatz ab

Kommunikation

Null

Gleichberechtigung

Ü40 wird gemobbt


Interessante Aufgaben

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Finger weg - Mehr Schein als sein. Das Image nach Außen ist alles nur FAKE

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Hays in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

so ziemlich der ganze Rest

Arbeitsatmosphäre

Absolut inakzeptabel.
Selbst außerhalb vom Vertrieb Ellenbogenprinzip, Lästereien, Lügen, Intrigen.
Man bekommt Bauchschmerzen.

Work-Life-Balance

durch freie Homeoffice Regelung ist das ganz gut.

Kollegenzusammenhalt

Fehlt gänzlich.
Es gibt nur wenige Kollegen/ Kolleginnen, die hilfsbereit sind und freundlich

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte haben persönlichen / privaten Bezug zu Einzelnen, mit denen sie dann gemeinsam! über die eigene Belegschaft lästern, lügen, mobben.
Ganz schrecklich.
Null Professionalität und Null rationales neutrales Vorgesetztenverhalten

Gehalt/Sozialleistungen

EIN WITZ.
Studierte Kollegen und fachliche Experten werden teilweise unter der Bandgrenze bezahlt
Teilweise Urgesteine die 10-15 Jahre dabei sind und weniger verdienen als Neueinsteiger
Entwicklungsmöglichkeiten fast null


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Schneller Berufseinstieg bei wenig Work-Life-Balance

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Hays in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Berufsanfängern wird ein Einstieg ermöglicht, den viele andere Firmen verwehren. Gute und intensive Einarbeitung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt, Entwicklungsmöglichkeiten und aus allem wird ein Wettbewerb gemacht (Quantität meilenweit vor Qualität). Wenig Wertschätzung für Recruiter, Budgetträger sind in den Augen des Unternehmens viel mehr wert, auch wenn sie die Zahlen nur durch die Zusammenarbeit erreichen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr in die Bindung von guten Mitarbeitern investieren als in neue Kollegen und Karrieremöglichkeiten bieten.

Work-Life-Balance

Leider nur zwei Punkte. 30 Tage Urlaub, die sehr flexibel genommen werden können, sind wirklich sehr gut. Die Vertrauensarbeitszeit sorgt aber leider dafür, dass man kaum von Work-Life-Balance sprechen kann. Sie dient weniger den Mitarbeitern als dem Unternehmen. Überstunden in Hülle und Fülle (die auch spontan erwartet werden, egal ob man nach Dienst Pläne hat), so gut wie nie Gelegenheiten Überstunden auszugleichen, gesetzliche Regelungen zur Arbeitszeit und zu Pausen werden nicht berücksichtigt.

Karriere/Weiterbildung

Als Recruiter nahezu nicht existent. Bei einer bestimmten Zahl an Abschlüssen erfolgt eine Beförderung zum Senior und man kann Mentor werden. Danach gibt es kein Weiterkommen, wenn man nicht ins Account Management wechseln will. Ein Thema, was häufig thematisiert wird seit Jahren, die Führungsriege vertröstet allerdings immer wieder.

Kollegenzusammenhalt

Sehr abteilungsabhängig. In einigen Bereichen sehr gut, in anderen steht eine Ellenbogen-Mentalität im Vordergrund. Durch viele Wettbewerbe wird diese zusätzlich befeuert.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen gibt es außer in Führungspositionen kaum. Viele Mitarbeiter finden Ihren ersten Job bei Hays, bleiben aber nur kurz und entwickeln sich extern weiter.

Vorgesetztenverhalten

Hier habe ich verschiedene Erfahrungen gemacht. Teils sehr vorbildlich und wertschätzend, bei anderen Vorgesetzten aber auch an Mobbing grenzendes Verhalten.

Arbeitsbedingungen

Inzwischen kann man auch im Homeoffice arbeiten, eine große Verbesserung. In den Großraumbüros fällt konzentriertes Arbeiten aufgrund dey hohen Lärmpegels bei vielen parallelen Telefonaten oft sehr schwer. Räumliche Ausweichmöglichkeiten gibt es kaum.

Kommunikation

Hier habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Es finden regelmäßige Abteilungsmeetings statt, auf den Austausch mit dem eigenen Mentor wird viel Wert gelegt und Ziele/Zahlen werden klar kommuniziert.

Gehalt/Sozialleistungen

Viele attraktive Corporate Benefits werden geboten. Das Gehalt ist im Branchenvergleich aber (teilweise deutlich) niedriger als bei Wettbewerbern.

Gleichberechtigung

Zwischen Männern und Frauen wird hier in Bezug auf Entwicklungsmöglichkeiten gar nicht unterschieden. Es gibt klare Vorgaben zu Beförderungen. Lediglich Elternzeit-Rückkehrer in Teilzeit haben es oft schwer. Teilzeit wird nicht gerne gesehen und die Kollegen teilweise nicht gleichwertig behandelt.

Interessante Aufgaben

Leider wenig Abwechslung als Recruiter. Man tauscht sich mit den Kollegen auf Kundenseite zu Stellen aus, wählt passende Kandidaten aus dem System, ruft diese an und erstellt CVs. Teilweise eher Call-Center-Gefühl. Ab und an Vertragserstellungen, ansonsten bietet der Beruf wenig Abwechslung.


Arbeitsatmosphäre

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Erster Eindruck

4,8
Empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Hays in Hannover gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Nette Kollegen, man fühl sich sehr wohl

Work-Life-Balance

Flexibles Arbeiten, ob remote oder office

Vorgesetztenverhalten

Kümmern sich extrem gut

Interessante Aufgaben

Viel Abswechslung


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Bewerbunsprozess und Einarbeitung

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Hays in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Bewerbungsprozess ist sehr offen gestaltet, man fühlt sich jederzeit gut aufgehoben und kommuniziert auf Augenhöhe. Aktuell den Einarbeitungsprozess und die Kennlernphase!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Gute Schule

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Hays Professional Solutions GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Transparente Kommunikation

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Rückblickend, zu viel.

Verbesserungsvorschläge

Den Mitarbeitern Wertschätzung und Anerkennung zeigen. Die Beförderungskriterien hinterfragen und die Vorgesetzte besser schulen, Feedback von den Unterstellten Mitarbeitern anonymen einholen.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann hier nur zwei Punkte geben. Die Atmosphäre ist stark davon abhängig in welchem Team man tätig ist. Micromanagement wurde in meinem Team perfektioniert. Dadurch erreicht das Unternehmen die Möglichkeit seine Mitarbeiter intensiv "auszusteuern". Spaß sollte man nicht erwarten, allerdings hat man dafür ja auch nach Feierabend Zeit. Bei Teamevents und den selten Afterwork "Veranstaltungen" geht es nur um Alkohol.

Work-Life-Balance

Nicht erwünscht. Man muss nur betrachten was für eine riesige Herausforderung es war zu realisieren, das Remote Arbeit eine Standarderwartung bei Arbeitnehmern ist.

Karriere/Weiterbildung

Wenn dich deine Vorgesetzten gut finden hat man tolle Möglichkeiten. Ansonsten endet man in einer Sackgasse.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Solche Themen werden hier und da angesprochen, die Initiative kommt aber eher von den Mitarbeitern (meine subjektive Wahrnehmung)

Kollegenzusammenhalt

Ohne diesen war es nicht auszuhalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Altersdurchschnitt ist schon eher gering, die Gründe habe ich nicht untersucht.

Vorgesetztenverhalten

Meine Vorgesetzten waren der Grund für meinen Abgang, mein Zeugnis der Grund für diesen Bericht. In Konfliktsituationen zieht man den kürzeren, immer. Die Ziele sind nur bedingt realistisch erreichbar. Wenn man Glück hat bekommt man gute Kunden, wenn nicht viel Erfolg bei der Suche. Und hier ist das größte Problem. Führungsposition ist nicht gleich der erfolgreichste Vertriebler. Im Gegenteil, wenn man viel verkauft, nur darum geht es hier, wird man befördert, die Gründe für den Erfolg spielen nur eine untergestellte Rolle. So kann jemand mit Rahmenvertragspartnern super erfolgreich sein und im Spot Business eine Niete. Die selbe Person soll dir als Vorgesetzte*r sagen wie es richtig geht. Für mich passt das nicht.

Arbeitsbedingungen

Schlechte Technik, schlimme Büros (Licht, Stühle etc)

Kommunikation

Klare Kommunikation ist wichtig. Sie wird sehr transparent umgesetzt und wenn es Zeit ist zu gehen bekommt man das deutlich gesagt. Der Flurfunk ist sehr präsent.

Gleichberechtigung

Mit Familie hat man Nachteile

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist in feinster Weise gerecht aufgeteilt. Die Recruiter machen teilweise einen harten Job, wenn sie einem Account Manager zuarbeiten der einen guten Kunden hat haben die Rekrutier sogar den schwierigeren Job und das bei viel schlechterer Bezahlung. Viele Neustarter machen den Fehler und glauben das sie einen HR Job machen, NEIN hier geht es ausschließlich um den Vertrieb von Arbeitskräften und nein ihr werdet nicht die lebenslangen Berater der vermittelten Personen.


Image

Gehalt/Sozialleistungen

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Option für Absolventen zum Jobeinstieg

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Hays in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home Office, interessante Kunden, Kollegenzusammenhalt, flexibler Essensrabatt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

niedrige Gehälter, monotone Aufgaben, die Kunden extern auslagern möchten, Micro-Management

Verbesserungsvorschläge

Bildet eure Berater in Eignungsdiagnostik weiter, damit sie kompetente und objektive Personalarbeit durchführen können

Arbeitsatmosphäre

Im Büro ist es - trotz Corona - immer sehr gut besucht. Etwas unruhiges Großraumbüro mit mehreren Tischreihen. Der Büroalltag ist geprägt von IT-Problemen, die ich so nicht von anderen Unternehmen kenne. Es wird sogar explizit abgeraten, die IT anzurufen, sondern diese nur schriftlich zu kontaktieren, da die Hotline für Notfälle frei bleiben muss. Landet man dann einmal beim IT-Support hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit einen genervten und frechen Kollegen am Telefon, der von Kundenservice noch nie gehört hat. Es ist geradezu lächerlich wie Hays sich bei seinen Kunden als IT-Experte aufspielt, aber gleichzeitig so eine miese IT zur Verfügung stellt. Mein neues Apple-Diensthandy ließ keine Anrufe durch, trotz mehrfachen Zurücksetzen auf Werkseinstellung. Den IT-Support hat dieses Problem monatelang nicht interessiert. Der Dell-Laptop wollte sich partout nie dauerhaft mit dem Heimnetzwerk verbinden. Ein Problem, das ich mit keinem unserer sechs anderen Laptopts unterschiedlicher Hersteller hatte, die während dem Arbeiten natürlich nicht verbunden waren. Dieses Problem hatte bei keinem anderen Arbeitgeber bisher im Home Office, nicht mal bei eingestaubten Behörden! Schlechter VPN!

Image

Ich kannte Hays bereits zu Unizeiten von verschiedenen Messen und auch wenn man sich stets bemüht zeigte, Absolventen freundlich anzuwerben, war mir klar: Da möchte ich niemals arbeiten. Hays hat kein gutes Image auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Und dann kam Corona und man hatte keine andere Wahl. Hays war hier bereits im Arbeiten von Zuhause aus vorbereitet. In der Not frisst der Teufel Fliegen...

Work-Life-Balance

Kommt auf den Kunden an. An manchen Tagen sitzt man bis 20 Uhr an Aufgaben, die mit besserer IT schon vor Stunden fertig gestellt wären. In anderen Wochen war ich stets pünktlich um 15/16 Uhr im Feierabend. Remote-Arbeiten hat vieles erleichtert. Tägliche sinnlose Meeting um 08 Uhr lassen Flexible Arbeitszeiten wie ein Witz erscheinen. Zumindest ließ sich Zeitpunkt und Dauer der Mittagspause flexibel gestalten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wie in vielen Unternehmen keine Mülltrennung. Hin und wieder werden einzelne Charity-Aktionen geplant, für die sich das Unternehmen einsetzt, aber nicht jeglicher Papierkram lässt sich bereits online abwickeln.

Karriere/Weiterbildung

Hängt stark vom Kunden und Vorgesetzten ab: Ich habe tatsächlich neue Dinge und den Umgang mit neuer Software gelernt, die mir zukünftig etwas bringen werden. Die eigentliche Tätigkeit damit war trotzdem monoton. Wenn man sich aber vor Augen führt, mit welcher Qualifikation teilweise neue, junge Kollegen auf ein Projekt gestafft werden, die nicht mal studiert haben oder nur völlig irrelevante Studienabschlüsse vorweisen, fragt man sich mit besserer Qualifikation schon, ob das der richtige Arbeitgeber für einen selbst ist...

Kollegenzusammenhalt

Es gibt Kollegen, die hängen sich für ihr Team rein, und bemühen sich stets für Fragen und Probleme von Neuzugängen da zu sein. Ohne diese Kollegen würde nichts laufen. Dann gibt es Kollegen, die sich selbst für einen läppischen Tag Urlaubsvertretung zu schade sind und direkt zum Vorgesetzten rennen, sobald man freitags (!) eine Stunde früher geht. Hays hat mich zumindest gelehrt, keinen Kollegen zu vertrauen.

Vorgesetztenverhalten

Einerseits jung und sehr engagiert mit regelmäßigen persönlichen Meetings. Andererseits ausgeprägtes Micromanagement bei dem jede einzelne E-Mail, Meetingeinladung und Zeitabsprache nachverfolgt wird. Autonomes und selbstbestimmtes Arbeiten fällt so flach, solange man sich nicht erst unter Beweis gestellt hat.

Es ist auch nicht alles von Sinnhaftigkeit geprägt, was Vorgesetzte entscheiden: Z.B. Neueinsteiger von Teilzeitkräften einlernen zu lassen. Mitarbeiter in Teilzeit einzulernen ergibt halb ausgebildete Angestellte. Das ist nicht nur ein immenser Kostenverlust, sondern auch auf lange Sicht suboptimal, da Teilzeitkräfte keine Zeit für Rückfragen oder Nachbetreuung haben. Die gehen in ihren eigenen Aufgaben schon unter. Aber vielleicht ist auch genau das der Grund, weshalb sie sich der Einarbeitung widmen, um indirekt davon zu profitieren, dass jemand die eigenen Aufgaben zu Übungszwecken übernimmt...

Auch das Top-Management verhält sich unklug. Auf die Frage, wieso Hays sich gar nicht in Eignungsdiagnostik einbringt, entgegnet unser Top-D-Management einfach, dass das nicht verfolgt wird. Tja, ein schwerer Fehler, denn das macht die Kompetenz von Top-Personalberatungen aus.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüro mit mehreren Tischreihen, in denen eigentlich nur jeder zweite Tisch wegen Corona besetzt sein sollte. Hays sowie Vorgesetzte scheren sich aber nicht groß darum. Keiner der drei Arbeitgeber, die ich während der Pandemie kennengelernt habe, ist so achtlos und leichtsinnig mit der Gesundheit seiner Mitarbeiter umgegangen:
- fehlendes Tragen von Masken, das eigentlich instinktiv passieren muss, sobald man Kollegen spricht
- Teams von 6 Mitarbeitern und mehr, die ohne Abstand in Tischgruppen sitzen
- kein Lüften, sondern ständig Schließen von Fenstern und das im Frühjahr!
- keine Kennzeichnung bereits genutzter Arbeitsplätze im shared workspace
Einzig positiv zu erwähnen ist hier die frühe Bereitstellung von Schnelltests und Impfungen.
Als unnötig umständlich und nervig habe ich auch das tägliche Einbuchen bei der Tischplatzreservierung empfunden. Das kenne ich so von keinem anderen Unternehmen mit modernem Open Workspace. Man sucht sich einen freien Tisch im Open Office - und fertig!
Die zur großen Mitarbeiterküche angrenzende Terrasse ist ein attraktives Plus, aber auch hier gelten Mindestabstände und Vorsichtsmaßnahmen (z.B. max. drei Kollegen gleichzeitig Pause) nicht.

Kommunikation

Die Mitarbeiter haben durch regelmäßige Umfragen auch etwas Entscheidungsspielraum. Neue Veränderungen werden in Mails und Meetings breit kommuniziert. Teamintern läuft die Kommunikation in manchen Projekten über remote nicht immer optimal, und es kann auch mal ein Kollege dabei versehentlich außen vor bleiben und nicht involviert sein. Leider fehlt dafür dann oft das Verständnis.

Gehalt/Sozialleistungen

Untere Grenze des marktüblichen Durchschnitts. Typisch Personalberatung eben. Wenige Monate später bin ich zu einer anderen Personalberatung gewechselt und verdiene dort 75% (!!!!!) mehr Gehalt. Je nach Kundenprojekt ist dann natürlich auch bei Hays mehr drin, aber auch das reist es nicht raus. Positiv hervorzuheben ist, dass kürzlich die Bonuszahlungen von jährlich auf monatlich umgestellt wurden und die Gehaltsbänder einsehbar ist. Persönlich gebracht hat mir das aber nicht viel. Betriebliche Altersvorsorge ist ebenfalls eine Option, aber leider vermögenswirksame Leistungen nicht. Hin und wieder gibt es kleine Aufmerksamkeiten als Überraschung per Post.

Interessante Aufgaben

Jeden Tag das gleiche. Versucht man sich einzubringen und sich mit seiner Qualifikation zu empfehlen, stößt das auf taube Ohren. Hauptsache das Basisgeschäft beim Kunden läuft reibungslos und allein darauf soll man sich konzentrieren. Beim Kunden selbst arbeitet man das ab, was an Mehrarbeit extern ausgelagert werden soll und nicht sehr anspruchsvoll ist. Als Consultant hätte man mehr davon, aber da ist man selten langfristig beim gleichen Kunden.

Arbeitgeber-Kommentar

Maria Alexandrovski, Referentin HR Marketing
Maria AlexandrovskiReferentin HR Marketing

Liebe Ex-Kollegin, lieber Ex-Kollege (m/w/d),

vielen Dank für Deine Bewertung. Auch wenn jede Bewertung subjektiv ist, bedauern wir es sehr, dass Du scheinbar ziemlich negative Erfahrungen mit Hays gemacht hast.

Gerne würde ich auf einige Deiner Punkte etwas näher eingehen:

Du kritisiert besonders, dass Deine Aufgaben nicht interessant waren. Eine gewisse Routine gehört meiner Meinung nach zu jedem Job dazu und natürlich muss, wie Du selbst sagst „das Basisgeschäft“ laufen. Es liegt jedoch an jeder Person selbst, Initiative zu zeigen und zusätzliche Aufgaben/ Projekte zu übernehmen, denn da bietet Hays definitiv sehr viele Optionen.

Was die Qualifikationen Deiner Kolleginnen und Kollegen angeht: Du hast recht. Der fachliche Background spielt für uns eine eher untergeordnete Rolle. Denn viel wichtiger als Deine Ausbildung oder Dein Studium sind für uns relevante Kompetenzen, die Du für Deine Rolle mitbringst und ggf. relevante Berufserfahrung, die Du bereits sammeln konntest. Denn es wurde in der Vergangenheit deutlich, dass nicht das Studium oder die Ausbildung ausschlaggebend für den Erfolg unserer Mitarbeitenden ist.

Weiterhin warst Du mit den Arbeitsbedingungen bei uns nicht zufrieden. Diese Aussage wundert mich, um ehrlich zu sein, sehr. Denn egal, in welcher Niederlassung ich bisher war, es wurde sehr darauf geachtet, dass die Mindestabstände eingehalten werden, dass jeder eine Maske beim Verlassen des Arbeitsplatztes trägt und das immer wieder gelüftet wird. Es gibt klare Regeln auf unserem Corona-SharePoint, die es zu befolgen gibt und an die sich auch die meisten Mitarbeitenden halten. Und wenn es nicht so sein sollte, kann natürlich jeder Mitarbeitende seine Kollegin oder seinen Kollegen darauf hinweisen bzw. sich an seine Führungskraft oder die jeweiligen Ansprechpersonen, die sich um das Thema kümmern, wenden.

Lass uns gerne persönlich zu Deinen Punkten sprechen, so lässt sich sicherlich einiges besser klären. Ich würde mich freuen von Dir zu hören! Schreib mir doch einfach unter: maria.alexandrovski@hays.de.

Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg,
Maria Alexandrovski

Super Arbeitgeber, kann ich nur weiterempfehlen

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Hays in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Tolles Arbeitsklima


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Licht und Schatten. Unterm Strich ein echter Chancengeber mit großartiger Unternehmenskultur

4,3
Empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Hays in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsumfeld
Kolleginnen und Kollegen
Freiraum
Homeoffice-Regelung
Benefits (Lunchit, Rabatte, bAV)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte sorgfältiger auswählen und besser ausbilden.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe nur einen einzigen Job lieber gemacht - in beinahe 20 Jahren. Die Dimensionen Führungskraft - Team - Aufgaben sind für mich einfach großartig. Man geht wertschätzend mit mir um und achtet - vor allem seit dem Wechsel des Top-Managements 2020 - enorm auf die Unternehmenskultur. 2x im Jahr gibt es Mitarbeiterbefragungen, die detailliert nachbereitet werden und als Grundlage für Veränderungen dienen. Ich habe bislang kein Unternehmen erlebt, dass die Wünsche und Anregungen seiner Mitarbeiter so ernst nimmt wie Hays.

Image

Wird besser.

Work-Life-Balance

Für mich passt es, aber das ist natürlich immer eine sehr persönliche Sache. Für mich gibt es auch gar keinen unterscheid zwischen Work und Life, wie dieser Begriff das suggeriert, insofern fühle ich mich da selten angesprochen. Ich arbeite gerne, habe aber durch unbegrenzt Homeoffice so viel Freiraum in der Gestaltung meiner Arbeit, dass ich praktisch überhaupt nicht in Konflikte laufe. Mit zwei kleinen Kindern brauche ich diese Flexibilität auch, aber selbstverständlich ist sie nicht.
Ich arbeite derzeit 3-5 Tage von zuhause. Niemanden interessiert das, keiner kontrolliert das, meine Arbeit basiert auf Vertrauen. Andere reden von New Work, wir leben das hier.

Karriere/Weiterbildung

Erfolg ist Einstellungssache, das gilt überall, nur Loser motzen.
Klar, Vertrieb ist nicht für jeden. Aber es gibt keinen meritokratischeren. Keine Tätigkeit, bei der Herkunft und Bildung so unwichtig sind wie im Vertrieb. Das ist so gesehen der fairste Job der Welt. Du packst es - oder nicht. Du bringst die Zahlen - oder nicht. Alle haben dieselben Startbedingungen (ok, abgesehen von der Führungskraft, die fürchterlich sein kann). Aber sonst: Keine Mami, die dich rettet, kein Papi, der für dich klagen kann, kein Abschluss, der dich höher eingruppiert als andere. Trainings? Gibt's soweit das Auge reicht: 4 Wochen Einarbeitung, 3 Mentorentrainings, 5 Führungskräftetrainings, Trainings für Erfahrene, individuelle Schulungsmöglichkeiten noch und nöcher...Aber auch hier gilt: du musst halt gucken, fragen, dir Infos holen. Man hat es eben selbst in der Hand.

Gehalt/Sozialleistungen

Mehr geht immer, klar. Aber wo bekommen BA-Absolventen zweitklassiger FHs >40k mit dieser dieser Entwicklungskurve? Recruiter wiederum sollten vielleicht tatsächlich besser bezahlt werden, andererseits muss man sagen: solange wir noch Leute für das Gehalt bekommen, ist es doch ok, oder? Insgesamt zahlen wir aber nur ok, das muss man sagen. Ich würde aber immer auf das Gesamtpaket schauen und da stehen wir nicht schlecht da.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Besser geworden. Es gibt eine CSR-Beauftragte, man trennt den Müll, man hat sich das Ziel gesetzt, in ein paar Jahren CO2-neutral zu werden. Immerhin.

Kollegenzusammenhalt

Einfach top. Klar gibt es auch solche, mit denn man weniger gut kann. Aber untereinander ist der Zusammenhalt stark und eng, die jüngeren machen auch außerhalb der Arbeit viel miteinander.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt im Grunde keine, jedenfalls nicht im operativen Vertrieb. Man wächst da irgendwann raus und macht was anderes oder wird Führ. Im Backoffice gibt es natürlich auch lebensältere Mitarbeiter, wie der Umgang dort ist, kann ich nicht beurteilen.

Vorgesetztenverhalten

Das ist m.E. der einzige große Schwachpunkt von Hays - es ist absoluter Zufall, ob man eine fähige, engagierte Führungskraft bekommt oder nicht. Wir nennen das hier Chefroulette - du hast Glück oder eben nicht. Wenn man um 100 Leute im Jahr einstellt, spült man eine Menge unfähiger Leute ins Unternehmen und viele von denen werden zu viele dann auch noch Führungskräfte. Einäugige, die Blinde führen - 26-jährige Teamleiter, die 23-jährige Neustarter anleiten, das kann nicht immer gutgehen. Weiter oben setzt sich das fort: Kaminkarrieren. Leute, die nie etwas anderes als Hays gesehen haben. Tut das einem Unternehmen gut?
Auf der anderen Seite gibt es ungeheuer aufopferungsvoll und engagiert arbeitende Führungskräfte, die in jeder Hinsicht ein Beispiel geben. Dennoch: das größte Manko bleibt für mich die Führungskräfteauswahl und ihre Entwicklung (die Trainings dafür sind nur optional). Man muss mit den Leuten arbeiten, die man hat, schon klar. Aber es wäre dich wünschenswert, wenn wir auf diesen Aspekt ein größeres Augenmerk richten würden.

Arbeitsbedingungen

Top! iPhone 11, neue Laptops, helle, zentral gelegene Niederlassungen. Mannheim wird eben renoviert, das war allerdings auch nötig. besonders stark ist die Homeoffice-Regelung - arbeiten, von wo man will.

Kommunikation

Extrem viel: Intranet, Newsletter, Newsletter für Führungskräfte, Führungskräfte-Call jede Woche, (virtuelle) Townhall-Meetings, Updates durch das Top-Management per Video beinahe wöchentlich....dazu noch Yammer, LinkedIn, MS Teams - für mich eher zu viel, daher ein Punkt Abzug. Ich werde mit Infos zu überflutet, dass ich manchmal nicht mehr weiß, welcher Kanal der wichtige ist. Die Folge ist, dass man sich auf wenige konzentriert. Hier sollte man seitens der Kommunikationsabteilung nochmal die Strategie überdenken: wen wollen wir wie informieren und in welcher Frequenz.

Gleichberechtigung

Wir haben einen Diversity-Council, ein Väternetzwerk, ein LGBTQ+-Netzwerk, eine Diversity-beauftragte und es wird dieses Thema spürbar ernst genommen.

Interessante Aufgaben

Ich weiß nie, was mich in einer oche erwartet. Klar gibt es einen plan, aber nichts ist so beständig wie die Änderung und ich mag das: immer wieder neue Projekte, immer wieder neue Herausforderungen, dabei aber natürlich auch Routineaufgaben - ich fühle mich mit meinen Aufgaben pudelwohl.

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