Schwierige Kommunikation, intransparente Abrechnung und nicht regelkonforme Forderungen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
NACHTRAG auf das Feedback von Hays:
Diese Reaktion von Hays erweckt den Eindruck von Gesprächsbereitschaft, Transparenz und Lernwillen, das deckt sich aber nicht mit meinen über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate!) gemachten Erfahrungen. Auch bei Vorgängen mit eng bemessenen Fristen zur Wahrung eigener Ansprüche kam eine Reaktion erst, nachdem ich schriftlich auf die Möglichkeit rechtlicher Schritte hingewiesen hatte. Aus eigener Initiative geschah in der Zwischenzeit nichts. Und im Nachhinein wurde sogar der Eindruck erweckt, ich hätte unberechtigte Sonderwünsche gestellt, obwohl die vorliegende Sachlage und die schriftliche Korrespondenz das Gegenteil klar belegen.
In der Gesamtschau entsteht der Eindruck eines Unternehmens, das Mitarbeitende in schwierigen Phasen - berechtigte Nachfragen bei wiederholt falsch ausgestellten Lohnabrechnungen, schwierige Arbeitsbedingungen usw. - eher als Belastung behandelt anstatt proaktiv seinen Pflichten nachzukommen, wozu auch ein streckenweise wenig wertschätzender Umgangston in der Korrespondenz passte.
Work-Life-Balance
Von mir wurde erwartet, zeiterfassungsbezogene Verwaltungstätigkeiten außerhalb meiner bezahlten Arbeitszeit auf privater technischer Ausstattung vorzunehmen, obwohl dies weder im Arbeitsvertrag noch in der Einsatzanweisung so vorgesehen war. Selbst als ich arbeitsunfähig krank gemeldet war, wurde ich hartnäckig mit solchen Forderungen bedrängt.
Vorgesetztenverhalten
Klärungsbedarf wurde wiederholt auf persönliche Gesprächstermine verwiesen statt schriftlich fixiert. In meinem konkreten Fall gab es zudem "beharrliche" Kontaktversuche außerhalb der Arbeitszeit sowie während einer ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit, auch nachdem ich dem ausdrücklich widersprochen hatte.
Arbeitsbedingungen
Der Einsatz im Kundenbetrieb selbst verlief meistens regulär. Falls es aber doch zu Problemen kam oder es Ungereimtheiten gab, wurde die Kommunikation deutlich "zurückhaltender". Beschwerden oder Hinweise auf Missstände verliefen letztlich ins Leere.
Kommunikation
In meinem Fall geprägt von mündlichen Zusagen, die im Nachhinein nicht mehr schriftlich nachvollziehbar waren, sowie mehrfach zugesagten, aber nicht eingehaltenen Rückmeldefristen zu offenen Abrechnungsfragen. Bei "unbequemen" Fragen und Anliegen gab es zuweilen Funkstille, selbst bei gravierenden Vorfällen.
Gehalt/Benefits
Die tarifliche Grundvergütung wurde gezahlt. Bei einsatzfreien Zeiten kam es jedoch zu intransparenten Verrechnungen über das Arbeitszeitkonto, die erst nach mehrfacher schriftlicher Forderungen und gesetzten Fristen teilweise korrigiert wurden.

