Enttäuschend Erfahrung , Katastrophal – hohe Außendarstellung, wenig Substanz
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles
Verbesserungsvorschläge
Grundsätzlich wäre mehr Transparenz, Vertrauen und eine realistische Darstellung der Tätigkeit im Bewerbungsprozess wünschenswert. Eine ehrlichere Kommunikation über Aufgaben, Arbeitsumfeld, Leistungsdruck und Vergütungsstruktur würde helfen, Erwartungen besser zu steuern.
Zudem sollte die Arbeitsatmosphäre im Großraumbüro überdacht werden, um konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Weniger Mikromanagement und mehr Eigenverantwortung könnten das Vertrauen und die Motivation deutlich steigern.
Auch die variable Vergütung sollte klar, nachvollziehbar und transparent geregelt werden. Mitarbeitergespräche könnten konstruktiver und lösungsorientierter gestaltet werden, anstatt Kritik pauschal zu relativieren.
Insgesamt wäre eine stärkere Ausrichtung auf Qualität, langfristige Kundenbeziehungen und nachhaltige Mitarbeiterentwicklung sinnvoll.
Arbeitsatmosphäre
Ich war nur kurze Zeit im Unternehmen tätig und habe die Zusammenarbeit leider als enttäuschend erlebt.
Im Bewerbungsprozess wurde mit attraktiven Provisionsmodellen und Entwicklungsmöglichkeiten geworben. In der Praxis wurden variable Vergütungsbestandteile jedoch nicht transparent kommuniziert oder nachvollziehbar abgerechnet. Auch die Gehaltsabrechnungen waren aus meiner Sicht nicht klar und bedurften mehrfacher Rückfragen.
Die Arbeitskultur habe ich als stark vertriebsgetrieben und zahlenorientiert wahrgenommen. Der Fokus lag sehr stark auf Neukundenakquise und Außendarstellung. Neue Mitarbeitende erhalten teilweise ältere Kundenkontakte, bei denen bereits seit Jahren kein aktiver Austausch mehr bestand.
Homeoffice wurde nur eingeschränkt ermöglicht. Zudem hatte ich den Eindruck, dass Leistung stark kontrolliert und bewertet wird, was ein angespanntes Arbeitsklima begünstigt.
Mitarbeitergespräche empfand ich wenig konstruktiv. Es wurde großer Wert auf Präsenz in sozialen Netzwerken wie LinkedIn gelegt, was im Bewerbungsprozess nicht transparent thematisiert wurde.
Positiv hervorheben möchte ich die professionelle Außenwirkung des Unternehmens und die strukturierte Onboardi
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen sehr selbstbewusst und professionell. Intern habe ich jedoch eine deutliche Diskrepanz zwischen Außendarstellung und tatsächlicher Arbeitsrealität wahrgenommen. Die Kommunikation vermittelt ein Bild von Modernität und Teamkultur, das ich in meinem Arbeitsalltag so nicht erlebt habe.
Gehalt/Benefits
Das Einstiegsgehalt ist meiner Meinung nach sehr niedrig und wirkt eher wie ein Ausbildungsgehalt nach der Lehre – insbesondere im Vergleich zu den Erwartungen und dem Leistungsdruck. Begründet wird dies mit internen Gehaltsbändern. In der Praxis hatte ich jedoch den Eindruck, dass weniger fachliche Qualität, sondern vielmehr persönliches Auftreten und Anpassungsfähigkeit im Vertrieb einen starken Einfluss auf die Entwicklung haben.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe das Führungsverhalten als sehr kontrollierend und stark zahlengetrieben wahrgenommen. Der Fokus lag überwiegend auf kurzfristigen Vertriebskennzahlen und telefonischer Aktivität. Regelmäßige Nachfragen zu einzelnen Aufgaben vermittelten mir wenig Vertrauen in eigenständiges Arbeiten.
Kritische Rückmeldungen zu Arbeitsbedingungen oder Abläufen wurden aus meiner Sicht häufig relativiert, anstatt konstruktiv aufgegriffen. Mitarbeitergespräche empfand ich daher nicht als nachhaltig unterstützend oder entwicklungsorientiert.
Arbeitsbedingungen
Ergänzend empfand ich die Arbeitsatmosphäre im Büro als sehr belastend. Das Großraumbüro mit rund 40 Personen erzeugte eine permanente Geräuschkulisse, die konzentriertes Arbeiten aus meiner Sicht erheblich erschwerte. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass Arbeitsabläufe sehr eng kontrolliert wurden – sowohl durch regelmäßige Nachfragen zu einzelnen Aufgaben als auch durch unmittelbare Einsichtnahme in laufende Tätigkeiten am Arbeitsplatz. Eigenständiges Arbeiten oder eine Vertrauensbasis habe ich in dieser Phase nicht wahrgenommen. Kritik oder Hinweise auf die Arbeitsbedingungen wurden meiner Erfahrung nach häufig relativiert oder als „normal“ dargestellt, anstatt sie konstruktiv aufzugreifen. Insgesamt wirkte das Umfeld stark vertriebs- und telefonielastig, was für mich eher einer Callcenter-Struktur ähnelte als einem beratungsorientierten Arbeitsumfeld.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeit bestand nach meiner Erfahrung überwiegend aus telefonischer Kundenakquise und wiederholten Kontaktversuchen. Der Arbeitsalltag wirkte daher stark telefoniegetrieben und erinnerte mich eher an eine Callcenter-Struktur als an eine beratungsintensive Vertriebsposition.

