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Hays
Bewertung

Mehrfachbewertung

Es gibt bessere Mitbewerber, würde niemandem raten, zu Hays zu gehen…

2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Hays AG in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die KollegInnen und die gute Vertriebsschule

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt und die Führungskultur, wenig Wertschätzung

Verbesserungsvorschläge

Leadership wird gepredigt, aber nicht gelebt.

Das Vorgesetztenverhalten ist einer der größten Schwachpunkte des Unternehmens. Besonders kritisch ist dabei, dass die Probleme nicht erst auf der mittleren Führungsebene beginnen, sondern offensichtlich von ganz oben vorgelebt beziehungsweise toleriert werden.

Während der CSO regelmäßig betont, wie viele Führungskräfte er bereits ausgebildet habe und welchen Stellenwert Leadership für ihn einnimmt, zeigt sich im tatsächlichen Führungsalltag ein völlig anderes Bild. Empathie, Wertschätzung, Selbstreflexion und eine offene, respektvolle Kommunikation sind in weiten Teilen der Führungskultur kaum erkennbar.

Besonders kritisch sehe ich zudem die aus meiner Sicht ausgeprägte Vetternwirtschaft innerhalb der Führungsebene. Enge persönliche Freundschaften, familiäre Verbindungen und langjährige Beziehungen scheinen eine erhebliche Rolle zu spielen. Es entsteht der Eindruck eines geschlossenen Führungskreises, in dem man sich gegenseitig schützt, fördert und den Rücken stärkt, während andere dadurch benachteiligt werden. Leistung, Kompetenz und objektive Beurteilung scheinen dabei häufig hinter persönlichen Loyalitäten zurückzustehen. Wer zum inneren Kreis gehört, profitiert. Wer nicht dazugehört, hat es deutlich schwerer. Mit fairer, transparenter und professioneller Führung hat das wenig zu tun.

Besonders erschreckend ist auch der Umgang innerhalb des Führungskreises. Statt Professionalität und Zusammenhalt vorzuleben, wird über andere Führungskräfte gesprochen und gelästert. Auch gegenüber Mitarbeitenden werden andere Kolleginnen, Kollegen und Führungskräfte negativ thematisiert. Ein solches Verhalten ist nicht nur unprofessionell, sondern untergräbt Vertrauen, Loyalität und eine gesunde Unternehmenskultur. Nach außen wird Zusammenhalt demonstriert, während hinter verschlossenen Türen ein völlig anderes Bild entsteht.

Hinzu kommt eine mangelhafte Kommunikation. Entscheidungen werden unzureichend erklärt, Erwartungen nicht klar vermittelt und Kritik offenbar lieber hinter dem Rücken der Betroffenen als im direkten Gespräch geäußert.

Auch zwischen Anspruch und eigenem Verhalten besteht eine erhebliche Diskrepanz. Von Mitarbeitenden werden hohe Vertriebsleistungen und regelmäßige Büropräsenz eingefordert, während Teile der Führungsebene selbst weder durch überzeugende vertriebliche Kompetenz noch durch entsprechende Präsenz als Vorbild wahrgenommen werden.

Wer Sales fordert, sollte Sales verstehen und vorleben können. Wer Präsenz verlangt, sollte selbst präsent sein. Und wer sich Leadership auf die Fahne schreibt, sollte vor allem eines beherrschen: Menschen respektvoll und professionell führen.

Mein Fazit: Das Unternehmen hat aus meiner Sicht weniger ein Problem mit seinen Mitarbeitenden als mit seiner Führungskultur. Solange persönliche Beziehungen mehr Gewicht zu haben scheinen als Leistung und Leadership vor allem als Schlagwort verwendet wird, statt tatsächlich gelebt zu werden, wird sich daran wenig ändern.

Gehalt/Benefits

Bei anderen Personaldienstleistern wird die eigene Leistung deutlich besser vergütet und wertgeschätzt. Das verpflichtende Budgetmodell bei Hays sorgt dafür, dass überdurchschnittliche Leistungen zwar kurzfristig belohnt werden können, sich in den Folgejahren jedoch finanziell nachteilig auswirken. Wer besonders erfolgreich ist, wird somit langfristig eher bestraft als belohnt. Ein fragwürdiges Anreizsystem, das Leistung nicht nachhaltig honoriert.

Kollegenzusammenhalt

Die KollegInnen sind super!!!!!

Vorgesetztenverhalten

Leadership wird gepredigt, aber nicht gelebt. Während sich das Topmanagement mit der Ausbildung von Führungskräften rühmt, fehlen im Führungsalltag Empathie, Wertschätzung und Professionalität. Statt offener Kommunikation wird innerhalb des Führungskreises und gegenüber Mitarbeitenden über andere gelästert. Hinzu kommt eine deutliche Doppelmoral: Sales und Büropräsenz werden eingefordert, aber selbst kaum vorgelebt. Das Führungsproblem beginnt ganz oben.

Gleichberechtigung

Jung, alt, jede Kultur, alle Religionen sind willkommen.

Interessante Aufgaben

Klassische, abwechslungsreiche Sales-Aufgaben mit viel Eigenverantwortung und Flexibilität. Von der Neukundenakquise über virtuelle Meetings bis hin zu persönlichen Kundenterminen ist alles dabei. Unterschiedliche Kunden, Branchen und Ansprechpartner sorgen für Abwechslung. Wer Spaß am Vertrieb hat und insbesondere fürs Hunting brennt, ist hier genau richtig. Es gibt aber auch noch andere bessere Mitbewerber…


Arbeitsatmosphäre

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.