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Bewertungen

156 von 324 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gut am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 68%
Score-Details

156 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Enttäuschung pur: Ich habe mal gern für ]init[ gearbeitet

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde es super, dass es jetzt einen Betriebsrat gibt. Ich muss auch sagen, es arbeiten tolle Menschen um mich herum.
Ansonsten kann ich mich leider nur sehr für die Vergangenheit bedanken, in der es einfach besser war.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es schnalzt einem dieser Tage absolute soziale Kälte entgegen. Letztlich ist man nur ein Kostenfaktor für den Arbeitgeber und je mehr man in der ]init[-Logik aufsteigt auch in Projekten.
Empathie existiert in dieser Firma unter Führungskräften nicht.
Entscheidungen werden von oben getroffen. Mitarbeitende auf unterster Ebene müssen ausbaden, wenn Fehler auf oberen Ebenen begangen wurden.
Durch „KI regelt“ und „jeder kann alles“ habe ich zunehmend den Eindruck, man wird immer unprofessioneller.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf die Arbeitsebene. Wenn der Markt wegläuft, sollte man Menschen von der Front involvieren, um ein Gespür dafür zu bekommen, was benötigt wird.
Es sollten auch zunehmend die Köpfe des mittleren und obersten Managements hinterfragt werden - seit Jahren geistern die immerselben Personen in immer neuen Bezeichnungen rum. Kein Wunder, dass Change dann kaum möglich ist.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt hat sich das in den vergangenen Jahren stark zum negativen verändert. Machtlose Unit Managerinnen und -manager treffen auf zunehmend demotivierte Angestellte. Klassisches Top-Down Management - es wird von oben „regiert“ und damit werden meiner Meinung nach leider auch viele Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen getroffen.

Image

Hat sich leider auch verschlechtert. Da nun alles auf Effizienz getrimmt wird, soll zunehmend jeder alles. Damit passieren Fehler.
Fehlende Kreativität wird der Firma schon immer angelastet.

Work-Life-Balance

Das hängt von der individuellen Position ab. Und es hängt auch davon ab, wie gut man sich abgrenzen kann. Grundsätzlich kann jede und jeder seine Arbeitszeit relativ flexibel legen. Überstunden fallen an, werden aber ausgezahlt oder können abgebummelt werden.

Karriere/Weiterbildung

Gibt es quasi gar nicht mehr. Man hat mal mit einer tollen Academy geworben. Mittlerweile gibt es in meinem Bereich eigentlich keine Schulungen mehr. Ausnahmsweise mal interne Weiterbildungen über eine Videoaufzeichnung. Aber ganz ehrlich, in Mitarbeitende wird quasi nicht investiert.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist okay aber nicht überragend. Benefits wurden in den vergangenen Jahren fast alle gestrichen. Mal sehen, wie lang der Obstkorb noch bleibt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier tut man genau das, was für Zertifizierungen notwendig ist. Einzelne Mitarbeitende sind sehr engagiert.

Kollegenzusammenhalt

Den erlebe ich durchaus. In Zeiten, in denen Management und Kunden Druck machen, rücken Angestellte eben zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Soweit ich das einschätzen kann, ist das sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

In die Rolle Unit-Leitung tappen viele ahnungslose ambitionierte Mitarbeitende. Sie sind dann meiner Erfahrung nach wegen fehlender Mitgestaltungsmöglichkeit schnell frustriert. In meinem Fall hatte ich jetzt mehrfach Menschen ohne jegliche Empathie oder Sozialkompetenz über mir. Noch dramatischer wird es, wenn man in die Ebene der Abteilungs- und Bereichsleitenden guckt (neuerdings Domänen-Leads). Hier kann ich nur meinen Bereich bewerten, aber es herrscht absolute Ahnungslosigkeit vom Tagesgeschäft und keinerlei Empfindung, wie Belegschaft auf Entscheidungen reagiert.

Arbeitsbedingungen

Es gibt für Tätigkeitsfelder definierte Stadardsettings in der technischen Ausstattung. Davon abzuweichen, ist kaum möglich. Das ist problematisch, weil man damit in bestimmten Bereichen nicht die Arbeitsmittel hat, die man bräuchte. Das Thema Datensicherheit wird verständlicher Weise hoch aufgehängt - geht aber auch zu Lasten der Arbeitsbedingungen. Es gibt Bereiche, die sollte man von sensiblen Bereichen entkoppeln - Ausnahmen werden aber nicht mehr gemacht. Es müssen immer Standardlösungen für alle sein.

Kommunikation

Miserabler geht es kaum. Es gibt regelmäßige Management Webscasts. Dort wird aber auch nur ein Standardprogramm abgearbeitet und das allernötigste kommuniziert. Generell ist man immer nur reaktiv und kommuniziert wenn der Druck es nötig macht. Das war mal anders.

Gleichberechtigung

Ich denke schon, dass die Firma dazu sensibilisiert ist. Und ich finde auch, dass man bemüht ist, Gleichberechtigung herzustellen. Soweit ich weiß, gibt es in meinem Bereich trotzdem eine klassische Mann-Frau-Schieflage in den Gehältern.

Interessante Aufgaben

KI regelt alles, ist neuerdings der Spirit. Relevante Ausschreibungen werden verloren. Damit werden die Aufgaben zunehmend unspektakulärer und monotoner. Es gibt immer mal einzelne Ausnahmen.

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Jetzt kommt es drauf an, wohin der Hase läuft!

3,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Angenehmes Klima und nette Leute, sinnvolle Projekte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mikromanagement, Prozesse und mühsames Stunden buchen.

Verbesserungsvorschläge

Innovativer, kreativer, offener, transparenter - aber es läuft schon vieles recht gut und das muss in Zeiten weniger lukrativer Aufträge vor der eigenen Courage verteidigt werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist insgesamt angenehm und respektvoll, es wird etwas wenig diskutiert. Durch verschlechterterte Bedingungen und ein geringeres Auftragsvolumen wird gerade relativ viel Druck von oben nach unten durchgereicht. Dafür ist der Ton immer noch respektvoll. Man wünscht sich etwas mehr Streitkultur und etwas mehr Aufmucken gegen die vielen ermüdenden Prozesse. Der recht neue Betriebsrat tut was er kann, aber sitzt insgesamt am kürzeren Hebel.
Eigenverantwortung wird gewürdigt, Support kann man einfordern, oft wird man aber auch auf die Dokumentation verwiesen. Es kann einsam werden, wenn man keinen Work-Buddy hat. Durch die sehr korrekte Erfassung der Arbeitsaufwände wird sehr zweckdienlich gearbeitet. Für befruchtenden Austausch bleibt wenig Raum. Dadurch oft hoher Druck und wenig kreative Lösungen.

Image

Bodenständig. Solide. Ein robustes Dickschiff. Die Kunden sind zurecht dankbar für die Stabilität. Starre Prozesse und hohe Gewinnerwartungen gehen aber zu Lasten von Flexibilität und Kreativität.

Work-Life-Balance

Homeoffice war stets problemlos möglich, wird aber auch nicht vertraglich gewährt. Die Richtlinien werden jetzt verschärft. Stunden werden sehr korrekt erfasst, dadurch halten sich Überstunden in Grenzen. Gefühlt arbeiten viele KollegInnen in Teilzeit. In Kundenprojekten gibt es teilweise hohe Anforderungen an die Erreichbarkeit.

Karriere/Weiterbildung

Trainings werden fast immer hausintern durch KollegInnen ermöglicht. Hoher Einsatz, aber manchmal etwas wenig Augenöffner.

Gehalt/Benefits

Durchschnittlich. Viele klagen über zu wenig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird einiges unternommen. KI mit seinen klimaschädlichen Auswirkungen wurde aber noch nicht als Problem identifiziert, sondern wird im Moment stark propagiert.

Kollegenzusammenhalt

Freundlich und wohlgesonnen. Es gibt keine unangenehmen KollegInnen, aber auch keine überbordenden Charismatiker. Mir persönlich fehlen manchmal die Leidenschaftlichen und Widerborstigen, die noch ein wenig Salz in die Suppe bringen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die meisten KollegInnen sind zwischen 30 und 50.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten sind sehr korrekt, reichen den Druck, der von Oben kommt, aber weiter.

Arbeitsbedingungen

Zwei komfortable Bürogebäude an beiden Ufern der Spree. Das eine hat mehr Seele, das andere mehr Platz. Da viele KollegInnen konzentriert im Homeoffice arbeiten, würde eine noch bessere Hardwareausstattung helfen.

Kommunikation

Top-Down. Man müht sich, aber es ist viel zu wenig. Es wird gerne auf das interne Wissensinformationsmanagementsystem verwiesen, was auch nur eine freundlichere Form von „Lies-die-verdammte-Anleitung!“ ist.

Gleichberechtigung

Ist in Ordnung. Die wichtigsten Projekte werden von Frauen gemanaged.

Interessante Aufgaben

Viele behördliche Kunden. Die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam, aber sie mahlen. Projekte fühlen sich sinnvoll an und helfen den Bürgern dieses Landes. Es ist aber oft mühsam, langwierig und viel zähes Graubrot.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r ]init[,

Vielen Dank für dein positives Feedback! Es freut uns, dass du das Arbeitsklima, das Vorgesetzenverhalten und den Kollegenzusammenhalt bei ]init[ als positiv wahrnimmst. Gleichzeitig bedauern wir, dass du in anderen Bereichen wie Kommunikation und Prozesse unzufrieden bist.
Wir nehmen diese Kritik ernst und schauen, wie wir hier besser werden können. Dein Feedback hilft uns, Schwachstellen zu erkennen und gezielt daran zu arbeiten. Wenn du noch weitere Anregungen oder konkrete Vorschläge hast, stehen wir, das ]init[ HR-Team, jederzeit gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Viele Grüße
My

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Mehrfachbewertung

Schwierige Kommunikation, nette Kolleg:innen, wenig Gehalt

3,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

hat jetzt einen Betriebsrat

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation, dass es der Firma schlecht geht, dennoch Kauf anderer Firma und hohe Auslastung in den meisten Sparten

Verbesserungsvorschläge

Auf die Mitarbeitenden schauen, weniger Druck aufbauen, fair bezahle

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt gut, schlechte Stimmung aufgrund Unternehmensumstrukturierung

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind fast alle gestrichen

Gehalt/Benefits

unter dem Durchschnitt der Branche, keine Besserung in Sicht - eher im Gegenteil

Vorgesetztenverhalten

sehr abhängig von der Führungskraft, in meinem Fall sehr gut

Kommunikation

Die Kommunikation wirkt oft wenig durchdacht, über die Kommunikation wird Druck ausgeübt, nicht so viel Gehalt/Sozialleistungen zu fordern, es gibt sehr unterschiedliche Signale

Gleichberechtigung

Es gibt Gender Pay Gaps und Gaps bei Beförderungen, aber eine gläserne Decke gibt es vermutlich nicht


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Anne KrollSenior Recruiter

Liebe:r ]init[,
Vielen Dank für deine Bewertung und dein offenes Feedback.

Deine Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge zu Kommunikation und Wertschätzung nehmen wir sehr ernst und werden diese intern prüfen. Dein Feedback hilft uns, uns weiterzuentwickeln und als Arbeitgeber besser zu werden.

Viele Grüße und danke für die Offenheit,
Anne

Tolle Zusammenarbeit und Einblicke in den öffentlichen Sektor

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr gute Stimmung im Unternehmen; die meisten Menschen sind motiviert und vor allem arbeiten sie hervorragend zusammen, selbst in stressigen Zeiten. Jeder hilft jedem.

Man bekommt echte Einblicke in den deutschen öffentlichen Sektor und versteht seine Vorteile und Einschränkungen.

Verbesserungsvorschläge werden gehört und ernst genommen.

Teilzeitarbeit wird problemlos und unkompliziert akzeptiert.

Alle arbeiten hybrid; es gibt ein großes Vertrauen und es wird wohl nie wieder zur reinen Büroarbeit zurückgekehrt, da unsere Büros jetzt einfach zu klein für alle sind.

Die jährliche Firmenfeier ist großartig, und die Firmenband rockt richtig!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Gehälter liegen im Vergleich zu anderen IT-Unternehmen 10 bis 20 % unter dem Durchschnitt, dafür ist aber auch die Arbeitsbelastung geringer.

Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, technisch zuverlässiger zu werden, aber es gibt noch einiges zu tun; trotz 1.500 Mitarbeitenden sind die CorpIT und Operations-Teams klein und häufig überlastet.

Prozesse dauern ihre Zeit, daher ist Geduld gefragt.

Mehr Transparenz bei Entscheidungen auf oberster Ebene wäre wünschenswert, wird aber dank des Betriebsrats langsam besser.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Marina MakridinaSenior Recruiter

Liebe:r ]init[,

Vielen Dank für dein positives Feedback! Wir sind wirklich glücklich darüber, dass du dich bei uns wohlfühlst und freuen uns natürlich auf die weitere Zusammenarbeit!

Viele Grüße
Marina

Viel Verantwortung, viel Entwicklung, Tolle Kolleg:innen

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

]init[ ist ein toller Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter:innen fordert, aber auch fördert. Ich habe zu jeder Zeit sehr gerne für ]init[ gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Das Gehalt sollte stärker an die tatsächliche Leistung gekoppelt und insgesamt branchenüblich gestaltet werden. Gleichzeitig ist es wichtig, die ]init[-DNA (After Work, Offene Unternehmenskultur) unbedingt zu bewahren.

Arbeitsatmosphäre

Generell ist ]init[ ein sehr offenes und transparentes Unternehmen, das großen Wert darauf legt, dass es den Mitarbeiter:innen gut geht. Der Teamzusammenhalt ist in der Regel sehr gut – natürlich hängt er, wie in jedem Unternehmen, auch stark von den Menschen selbst ab. Ich bin jeden Tag gerne für ]init[ zur Arbeit gekommen und hatte eine wirklich tolle Zeit, selbst wenn es zwischendurch herausfordernd war. Aber das ist schließlich überall so!
Wichtig zu wissen: Man übernimmt von Beginn an viel Verantwortung und es wird entsprechend Einsatz erwartet. Für mich war das allerdings genau der richtige Rahmen, um mich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Eine konstruktive Fehlerkultur war definitiv vorhanden, und insgesamt herrscht eine ausgeprägte Macher:innen-Mentalität.

Work-Life-Balance

Das hängt natürlich vom jeweiligen Projekt ab. Generell konnte ich jedoch jederzeit private Termine wahrnehmen und auch spontan Urlaub einreichen. Überstunden wurden erfasst und entweder ausgezahlt oder durch Freizeitausgleich abgebaut – was will man mehr?
Wenn die Belastung einmal zu hoch wurde, konnte ich das offen mit meiner Führungskraft besprechen und gemeinsam Gegenmaßnahmen einleiten. Das hat nicht immer, aber in den meisten Fällen sehr gut funktioniert. "Augen zu und durch" gehört dazu finde ich :)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt eine eigene Nachhaltigkeitsmanager:in, und ]init[ ist EMAS-zertifiziert. Es wird viel ausprobiert, vorangetrieben und tatsächlich umgesetzt. Insgesamt: wirklich top.

Karriere/Weiterbildung

Das Weiterbildungsbudget ist zwar vorhanden, fällt jedoch insgesamt eher gering aus. Die internen Angebote der Academy sind in Ordnung, jedoch nicht immer wirklich zielführend.

Kollegenzusammenhalt

Ich kann natürlich nur für meinen eigenen Bereich (Zentralbereich) sprechen – dort war Zusammenhalt zu 100 % gegeben. Herausforderungen haben wir stets gemeinsam gemeistert, und jede:r hat sich Zeit für fachliches Sparring genommen. Reibungen gab es natürlich auch, aber die gehören dazu.

Vorgesetztenverhalten

Die Erfahrungen unterscheiden sich stark von Bereich zu Bereich. In meinem eigenen Bereich war die Führungskultur wirklich hervorragend. Ich habe jedoch auch ganz andere Geschichten aus anderen Bereichen gehört – was in einem größeren Unternehmen durchaus normal ist.

Arbeitsbedingungen

Es gibt höhenverstellbare Schreibtische, ein Flex-Desk-Konzept und eine ausgeprägte Remote-Kultur. Besonders hervorzuheben sind die tollen Dachterrassen, die auch für unterschiedliche Events genutzt werden können.
Einziger Wermutstropfen: Die verfügbaren Meetingräume sind recht begrenzt. Für Besprechungen mit mehreren Teilnehmer:innen ist es häufig schwierig, geeignete Räume zu finden.

Kommunikation

Es gab regelmäßige Formate, in denen alle Vorstände transparent über die aktuelle Unternehmenssituation informiert haben. Dabei wurde sich bewusst Zeit genommen, um in den direkten Austausch mit den Mitarbeiter:innen zu gehen. Über das Intranet wurden alle wichtigen Informationen geteilt – von Projekterfolgen über neue gewonnene Ausschreibungen bis hin zu Prozessveränderungen.
Zusätzlich wurden bereichsbezogene Austauschformate angeboten, die regelmäßig kommuniziert und aktiv unterstützt wurden. Das Angebot war eindeutig vorhanden und die Teilnahme ausdrücklich gewünscht – natürlich immer unter der Prämisse, dass das externe Kundengeschäft Priorität hat.
Der Raum und die Möglichkeiten für offene Kommunikation waren also da. Was jede einzelne Person daraus macht, lässt sich naturgemäß nicht steuern. Kritik an der internen Kommunikation bewegt sich hier wirklich auf sehr hohem Niveau – Kommunikation ist schließlich immer herausfordernd, und es ist nie möglich, es allen recht zu machen.

Gehalt/Benefits

]init[ zahlt tatsächlich unterdurchschnittlich, und viele Gehaltsmechanismen wirken intransparent. Auch die angebotenen Zusatzleistungen sind nicht besonders attraktiv. Die Relation zwischen Verantwortungsgrad und Vergütung stimmt aus meiner Sicht nicht. Hier sollte ]init[ dringend nachsteuern, um langfristig keine kompetenten Mitarbeiter:innen zu verlieren.

Interessante Aufgaben

Zu jeder Zeit gegeben.


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Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Marina MakridinaSenior Recruiter

Liebe:r ehemalige:r ]init[,

vielen Dank für dein positives Feedback. Wir freuen uns sehr, dass du dich bei uns wohlgefühlt hast.

Wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg!

Viele Grüße
Marina

Mehrfachbewertung

Es war einmal…

3,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work-Life-Balance; das Büro; viele Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit motivierten langjährigen Mitarbeitern. Statt diese zu halten, werden diese bewusst vergrault und durch billige neue Arbeitskräfte er setzt.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht gibt es einige Punkte, die langfristig verbessert werden sollten, wenn das Unternehmen engagierte Mitarbeiter halten und motivieren möchte.

Ein zentraler Punkt ist die Vergütungsstruktur. Leistung, Einsatz und Verantwortung sollten sich stärker im Gehalt widerspiegeln. Wenn Mitarbeiter über längere Zeit viel leisten, Projekte tragen und Verantwortung übernehmen, sollte das auch sichtbar honoriert werden. Andernfalls entsteht schnell das Gefühl, dass sich zusätzlicher Einsatz nicht wirklich lohnt.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass Außenwirkung und interne Realität manchmal zu weit auseinanderliegen. Nach außen wird viel Wert auf Darstellung, Projekte und Kommunikation gelegt, während intern teilweise grundlegende Themen wie transparente Entscheidungen, klare Kommunikation und echte Wertschätzung zu kurz kommen. Weniger „Show“ nach außen und dafür mehr ehrliche, offene Kommunikation im Inneren würde viel Vertrauen schaffen.

Ein weiterer Punkt betrifft die Führungsstruktur. Führung sollte stärker nach Kompetenz, Verantwortung und Vorbildfunktion besetzt werden. Aktuell entsteht teilweise der Eindruck, dass Netzwerke und persönliche Beziehungen („Vitamin B“) eine größere Rolle spielen als tatsächliche Leistung oder Eignung. Das kann auf Dauer sehr demotivierend wirken – gerade für Mitarbeiter, die sich wirklich engagieren.

Wenn Leistung sichtbar anerkannt wird, Entscheidungen transparent sind und Führungspositionen nach Kompetenz besetzt werden, entsteht automatisch mehr Motivation, mehr Loyalität und letztlich auch mehr Erfolg für das Unternehmen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Marina MakridinaSenior Recruiter

Liebe:r ]init[,

vielen Dank für dein positives Feedback! Wir sind wirklich glücklich darüber, dass du dich bei uns wohlfühlst und freuen uns natürlich auf die weitere Zusammenarbeit!

Deine Verbesserungsvorschläge zu Gehalt/Sozialleistungen, Vorgesetztenverhalten und Kommunikation nehmen wir sehr ernst und werden diese intern prüfen. Dein Feedback hilft uns, Schwachstellen zu erkennen und gezielt daran zu arbeiten. Falls du deine Situation genauer erläutern möchtest, stehen wir, das ]init[ HR-Team, jederzeit gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Viele Grüße
Marina

Mehrfachbewertung

Im Umbruch

4,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibel, auf geänderte Marktsituation anpassend, derzeit mal wieder mitten im Umbruch in Bezug auf wirtschaftliche und technische Herausforderungen (klamme öffentliche Kassen, KI als Gamechanger für das Arbeitsmodell der Zukunft)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich bin mit einzelnen Themen nicht einverstanden, aber das ist nichts, was ich öffentlich diskutieren wollen würde. Es ist auch nicht gravierend.

Verbesserungsvorschläge

Ich glaub, wir brauchen ggf. eine noch stärkere Diversifikation im Geschäftsmodell. Einzelne Bestandteile des Portfolios ließen sich auch an andere Kundengruppen verkaufen.

Arbeitsatmosphäre

Nach wie vor sympathisch, gut, durch viel HomeOffice aber nicht mehr so direkt wie früher.

Image

Image bei den Kunden nach wie vor gut, als Arbeitgeber durchaus ausbaufähig.

Work-Life-Balance

Passt für mich 100%

Karriere/Weiterbildung

ok, großer Schulungskatalog über interne Academy

Gehalt/Benefits

entwicklungsfähig

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel dafür getan.

Kollegenzusammenhalt

Weiterhin sehr gut, es gibt Ausnahmen, was in einem stark gewachsenen Organisationsgefüge aber normal ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Stellt generell kein Problem dar

Vorgesetztenverhalten

Das hängt sich von der einzelnen Führungskraft ab, ich hab nicht viel auszusetzen, auch nicht am oberen Management.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind manchmal eine Herausforderung, zu wenig benutzt, da geht dann manches nicht auf Anhieb.

Kommunikation

Es wird viel und klar kommuniziert. Man kann die Botschaften vielleicht manchmal inhaltlich nicht teilen, aber dass zu wenig oder intransparent kommuniziert wird, stimmt definitiv nicht.

Gleichberechtigung

Ich würde mir (als Mann) mehr weibliche Führungskräfte wünschen. Der Vorstand war mal paritätisch, mittlerweile nur nur 30% weiblich.

Interessante Aufgaben

Weiterhin das absolute Plus in der Firma, es gibt wirklich spannende Projekte.

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Arbeitgeber-Kommentar

Marina MakridinaSenior Recruiter

Liebe:r ]init[,

vielen Dank für dein positives Feedback! Wir sind wirklich glücklich darüber, dass du dich bei uns wohlfühlst und die Punkte Work-Life-Balance, Vorgesetztenverhalten, Interessante Aufgaben und Umgang mit älteren Kollegen mit 5 Sternen bewertet hast.

Deine Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge nehmen wir sehr ernst und werden diese intern prüfen. Dein Feedback hilft uns, uns weiterzuentwickeln und als Arbeitgeber besser zu werden.

Falls du deine Punkte genauer erläutern möchtest, stehen wir, das ]init[ HR-Team, stehen jederzeit gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Viele Grüße
Marina

who cares...

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich habe gerne in meinen Projektteams gearbeitet, echte Kontakte geknüpft, die auch nach meinem Weggang bestehen bleiben werden.

Verbesserungsvorschläge

Es wurde in den 1-2 Sternen-Bewertungen viel Nützliches adressiert. Macht's mal einfach, solange ihr noch könnt, oder es machen andere für euch, während ihr euch gegenseitig an der Management-Spitze in die Selbstbeweihräucherung lobet.

Arbeitsatmosphäre

In meiner Unit unerträglich, deshalb auch ein Stern

Work-Life-Balance

In einem meiner Personalgespräche wurde meine Teilzeit zum Grund gekürt, der für meine als miserabel betitelte Leistung verantwortlich gemacht wurde

Karriere/Weiterbildung

Ich habe meine Weiterbildungen selbst finanziert und einen deutlich ruhigeren Puls gehabt. Ansonsten gilt: Wer Mann (+ alt und weiß) ist, wird geschult. Oder: Gib dir deine arroganten Vorgesetzten.

Kollegenzusammenhalt

... kann ich an der Hand abzählen, wann das der Fall war. Ansonsten musste ich ganz doll leiden für mein "anders" sein

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere männliche Belegschaft ist in der Firma gut aufgehoben.

Vorgesetztenverhalten

Also, diejenigen hatten schon ein Verhalten an den Tag gelegt. Unfähig, arrogant, überheblich, psychotisch, frauenfeindlich.

Kommunikation

"Man kann nicht nicht kommunizieren". Daher ja, in der Organisation wird kommuniziert, reicht für mich für einen Stern.

Gehalt/Benefits

Unter dem Marktwert.

Gleichberechtigung

Gut, dass es bald an jedem Standort BR gegründet wird. Dann gibt es auch hoffentlich Gleichberechtigung. Ansonsten gilt: Wer Mann (+ alt und weiß) ist, wird berechtigt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich sind wirklich sehr interessant! Um an diese zu kommen, musste man sich dann das obige Vorgesetztenverhalten geben..

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Arbeitgeber-Kommentar

Marina MakridinaSenior Recruiter

Liebe:r ]init[,

vielen Dank für deine Bewertung und dein offenes Feedback.

Es freut uns, dass du die Zusammenarbeit in den Projektteams und die interessanten Aufgaben bei ]init[ als positiv erlebt hast. Gleichzeitig bedauern wir, dass du in anderen Bereichen, wie Vorgesetztenverhalten, Gleichberechtigung, Gehaltstransparenz und Weiterbildung, unzufrieden warst.

Deine Hinweise sind wertvolle Impulse für uns. Wir nehmen diese Kritik ernst und prüfen, wie wir Prozesse, Kommunikation und Führungskultur weiter verbessern können, um ein unterstützendes und wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen. Wenn du weitere Anregungen oder konkrete Vorschläge hast, steht dir das ]init[ HR-Team jederzeit gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Viele Grüße und danke für die Offenheit,
Marina

Wachstum nach außen, Unsicherheit nach innen

3,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei ]init [ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind das entgegengebrachte Vertrauen sowie die hohe Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort. Eigenverantwortliches Arbeiten war grundsätzlich möglich, was eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben unterstützt hat. Workation-Modelle wurden ermöglicht und aktiv gelebt. Besonders der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war sehr gut und hat den Arbeitsalltag deutlich bereichert. Der offene und hilfsbereite Umgang im Team trug dazu bei, auch in anspruchsvolleren Phasen motiviert zu bleiben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Negativ empfand ich die fehlende Passung zwischen individuellen fachlichen Interessen und dem vorherrschenden Rollenbild. Abweichende Profile wurden nur begrenzt berücksichtigt, wodurch Motivation und Entwicklungspotenzial ungenutzt blieben. Zudem wirkte der Umgang mit wirtschaftlichen Herausforderungen einseitig auf die unteren Ebenen fokussiert, während Entscheidungen auf höheren Ebenen nur eingeschränkt nachvollziehbar waren. Die Art der Vertriebsarbeit erschien wenig zeitgemäß und bot aus meiner Sicht zu wenig Raum für nachhaltige Kundenentwicklung. Insgesamt entstand der Eindruck, dass Anspruch und Selbstbild des Unternehmens nicht immer mit der tatsächlichen Arbeitsrealität übereinstimmten.

Verbesserungsvorschläge

Eine klarere und stabilere Prozesslandschaft sowie bessere interne Tools würden den Arbeitsalltag deutlich erleichtern und zur Glaubwürdigkeit als IT-Beratungsunternehmen beitragen. Fachliche Interessen und Stärken, etwa außerhalb des klassischen Consultant-Profils, könnten stärker berücksichtigt und gezielter gefördert werden. Zudem wäre mehr Flexibilität bei der Faktorierungssteuerung sinnvoll, um Engagement in internen Themen, Presales und Weiterentwicklung zu ermöglichen. Auf operativer Ebene sollte die tatsächliche Projektarbeit wieder stärker im Fokus stehen, mit klaren Verantwortlichkeiten und weniger interner Abstimmung. Nicht zuletzt könnten transparentere Kommunikation und nachvollziehbarere Entscheidungen dazu beitragen, Vertrauen zwischen den Ebenen zu stärken.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Marina MakridinaSenior Recruiter

Liebe:r ehemalige:r ]init[,

vielen Dank für dein offenes Feedback!

Es tut uns sehr leid, dass deine Erfahrungen bei ]init[ nicht deinen Erwartungen entsprochen haben und dass du eine andere Unternehmens- und Führungskultur erlebt hast. Dies entspricht in keiner Weise unserem Anspruch. Unsere hohen Ansprüche an die persönliche und berufliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden sowie an die Professionalität unserer Führungskräfte sind wichtige Bestandteile der ]init[-DNA. Ein fairer Umgang, gleiche Behandlung und Entwicklungsmöglichkeiten sind für uns selbstverständlich und prägen unser Miteinander.

Deine Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge zu Prozessen und Kommunikation nehmen wir sehr ernst, denn wir bei ]init[ legen großen Wert auf eine positive und inklusive Arbeitskultur, in der sich alle Mitarbeitenden gleichermaßen geschätzt und respektiert fühlen. Dein Feedback hilft uns, uns weiterzuentwickeln und als Arbeitgeber besser zu werden.

Vielen Dank, dass du Teil von ]init[ warst! Für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße und danke für die Offenheit,
Marina

Gleiche Erfahrung, wie viele andere hier auch. Leider hat init die guten Zeiten hinter sich.

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich IT bei ]init[ Aktiengesellschaft für digitale Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Im Kern eine sehr gut organisierte Firma. Für alles gibt es eine Ansprechperson – das muss man init schon lassen.
- Home Office und die Flexibilität.
- Gehalt wurde pünktlich bezahlt.
- HR und co. immer auf Zack und gut organisiert.

Verbesserungsvorschläge

- Die Fühler in Richtung der Privatwirtschaft ausfahren. Bitte beharrt nicht immer auf den öff. Sektor.
- Unit Leitungen sollten einen Plan/Vision für die Unit haben und Mitarbeiter entwickeln.
- Externe Schulungen genehmigen und bezahlen.
- Seniors sollten auch Seniors sein. Gefühlt wird man befördert, je länger man da ist.
- Ich weiß, öff. Sektor und IT sind schwierige Felder. Aber lasst euch nicht bremsen und werdet nicht wie eure Kunden.

Leider kann ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht init weiterempfehlen. 2021/22 war das alles noch ganz anders. Top Weihnachtsgeld, großzügige Weihnachtsgeschenke, regelmäßige Projektboni... so habe ich gestartet. Das alles wurde dann immer weniger und weniger.

Arbeitsatmosphäre

Zuanfang gut, allerdings wechselte die allgemeine Atmosphäre seit dem Haushaltsstop der letzten Bundesregierung. Man merkte selbst, in welcher großen Abhängigkeit die init zur öffentlichen Hand hat.

Image

Nothing special, obwohl die init so groß ist.

Work-Life-Balance

100% Home Office möglich. Ich glaube dass das mit der Hauptgrund ist, warum so viele Mitarbeitende bleiben. Wenn man es schafft, unter dem Radar zu fliegen, muss man sich nicht zwangsläufig überlasten. Auch bei privaten Sachen, Stress o.Ä. war die init immer verständnisvoll. Deswegen hierbei volle Punktzahl und in meinem Fall immer gut.

Kollegenzusammenhalt

Unterschiedlich – es kommt schlicht auf Projektsetups an. Ich hatte Projekte, in dem das Team wirklich toll war, als auch Projekte, die einen verheizt haben. Von extrem toxischen Mitarbeitenden, bis hin zu herzlichen und sehr zuvorkommenden Personen.

Insgesamt empfand ich aber die Arbeit als eher distanziert und kühl. In anderen IT Unternehmen hatte ich irgendwie einen gewissen Spirit gefühlt, durch Tech etwas zu bewegen. Das ist hier aber nicht immer der Fall.

Umgang mit älteren Kollegen

In meiner Unit war der Altersschnitt wahrscheinlich um die 40. In anderen IT Unternehmen arbeiten wahrscheinlich eher jüngere Leute. Einerseits natürlich positiv: Man hat nicht das Gefühl jederzeit rausgeschmissen zu werden, aber andererseits... Je länger man bei init bleibt, desto eher wird man träger und unfreudiger, sich mal woanders umzuschauen.

Vorgesetztenverhalten

Meine Unit Leitung war immer freundlich, aber eher distanziert. Es wurden Ressourcen verwaltet. Mit der Ebene drüber, hatte ich quasi nie zutun, ebenso wie mit dem Vorstand oder Bereichsleitung. Das ist auch okay bei der Größe des Unternehmens, aber man hat sich doch schon eher wie einer von vielen bzw. austauschbar gefühlt (was man ja auch einfach ist).

Arbeitsbedingungen

Standard Windows Laptops, die gerade so die riesig großen Miro Boards rendern können, die tagtäglich verwendet werden. Macbooks gab es m.E. nur für bestimmte Berufsgruppen – ich zählte nicht dazu.

Kommunikation

Top-Down Webcasts in dem der Vorstand zeigt, was gerade so ansteht (und leider auch, wie schlecht es so läuft). Leider gehörte das zum Alltag der letzten Jahre. Das war bis zum Haushaltsstopp wirklich anders.

Innerhalb der Units wahrscheinlich unterschiedlich. In meiner Unit war kein wirklicher Spirit vorhanden. Es wurde schlicht verwaltet.

Generell würde ich auch anmerken, dass die init seit 2021 stark gewachsen ist. Meiner Meinung nach wurde das Wachstum nicht ausreichend mit passender Kommunikation gestützt.

Gehalt/Benefits

Am Anfang als Junior oder Professional ganz gut. Gehaltsbänder sind aber nicht transparent.

Interessante Aufgaben

Die Sache liegt im Kern: Öffentlicher Sektor in Deutschland und IT sind eben nunmal eben zwei Komponenten, von denen wir alle wissen, was der aktuelle Stand ist. Und nein, das ist kein Klischee, es ist zum Teil wirklich zum Kopfschütteln. Aufgaben aus der Privatwirtschaft, die init deutlich stärker ansprechen sollte, sind um vieles interessanter.

Je nach Berufsfeld sollte man sich bewusst sein, dass man gewisse Anschlussschwierigkeiten haben könnte, wenn man von init weg möchte. Man sollte sich durchaus in die wichtigeren/komplexeren Projekte einbringen, um Konkurrenzfähig zu bleiben. Im öffentlichen Sektor läuft vieles anders als in der Privatwirtschaft. Bei Projekt-, Portfolio- oder stark CV-bezogenen Berufen kann das hinderlich sein.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Marina MakridinaSenior Recruiter

Liebe:r ehemalige:r ]init[,

vielen Dank für dein offenes Feedback!

Es tut uns sehr leid, dass deine Erfahrungen bei ]init[ nicht deinen Erwartungen entsprochen haben und dass du eine andere Unternehmens- und Führungskultur erlebt hast. Dies entspricht in keiner Weise unserem Anspruch. Unsere hohen Ansprüche an die persönliche und berufliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden sowie an die Professionalität unserer Führungskräfte sind wichtige Bestandteile der ]init[-DNA. Ein fairer Umgang, gleiche Behandlung und Entwicklungsmöglichkeiten sind für uns selbstverständlich und prägen unser Miteinander.

Deine Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge zu Vorgesetztenverhalten und Kommunikation nehmen wir sehr ernst, denn wir bei ]init[ legen großen Wert auf eine positive und inklusive Arbeitskultur, in der sich alle Mitarbeitenden gleichermaßen geschätzt und respektiert fühlen. Dein Feedback hilft uns, uns weiterzuentwickeln und als Arbeitgeber besser zu werden.

Vielen Dank, dass du Teil von ]init[ warst! Für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße und danke für die Offenheit,
Marina

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