Extreme Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Zusammenhalt innerhalb der Abteilungen ist meist gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Verhalten von oberster Stelle ist teilweise toxisch. Bei der Übernahme der Tochterfirma werden Mitarbeitende, die nicht in der Nähe von Heidelberg wohnen, aufgrund geänderter Homeoffice-Regelungen gezielt in die Kündigung getrieben. Ein Entgegenkommen scheint in keiner Weise beabsichtigt zu sein. Der dabei entstehende „Brain Drain“ wird billigend in Kauf genommen. Auf die übrigen Kollegen der zu übernehmenden Tochterfirma wird extremer psychologischer Druck ausgeübt, indem Informationen unterschlagen werden. Indirekt ist sogar von Kündigungen die Rede, wenn man geänderte Arbeitsverträge nicht unterzeichnen möchte. Möglicherweise möchte man die Mitarbeitenden auch selbst zur Kündigung bewegen, um Kosten zu sparen.
Informationen werden gezielt zurückgehalten und erst im letzten Moment verbreitet, um eventuelle Gegenwehr möglichst klein zu halten. Kommunikation auf Augenhöhe wird zwar propagiert, findet aber quasi immer von oben herab statt. Anfragen an die Personalabteilung werden oft ignoriert.
E-Mails der Geschäftsführung erwecken häufig den Eindruck, mit KI verfasst worden zu sein.
Die Priorisierung von Projekten ist oft nicht nachvollziehbar. Einige Produkte könnten mit Sicherheit schon wesentlich weiter sein, wenn man sich intern besser abstimmen und priorisieren würde. Allgemein ist die Kommunikation innerhalb der Firma meist unterdurchschnittlich. Oft weiß eine Abteilung nicht, was die andere tut. Dies scheint auch bei der Geschäftsführung üblich zu sein.
Verbesserungsvorschläge
Es muss dringend besser mit den Mitarbeitenden kommuniziert werden. Wenn Augenhöhe propagiert wird sollte diese auch durchgesetzt werden. Wenn Gehaltserhöhungen gestrichen werden, sollten Alternativen angeboten werden.
Das gezielte psychische mürbe machen in der Tochterfirma muss unbedingt eingestellt werden.
Wenn sich hier nicht bald etwas ändert wird der Brain Drain durch Neueinstellungen nicht aufzufangen sein.
Arbeitsatmosphäre
Mitarbeiter der Tochterfirma werden wie Mitarbeiter zweiter Klasse behandelt. Teilweise von der GF, teilweise von den Mitarbeitenden.
Image
Innerhalb der Firma und vor allem zwischen Abteilungen gibt es viel Missgunst und Lästereien. Man hört Mitarbeitende oft die eigenen Produkte schlecht reden.
Neue Geräte setzen noch immer auf alte proprietäre Standards statt DICOM nativ zu unterstützen. Dadurch wird die Kompatibilität mit anderen Herstellern extrem erschwert und die Performance in der eigenen Software HEYEX 2 ist schlechter als sie sein müsste. Das frustriert Kunden und Mitarbeitende gleichermaßen.
Work-Life-Balance
Standard. Unbezahlte Überstunden kommen gelegentlich vor.
Karriere/Weiterbildung
Wer Team Lead werden will hat hier gute Chancen. Auch wenn man schnell den Überblick über die Teams verliert.
Gehalt/Benefits
Gehaltsrunden werden regelmäßig gestrichen oder fallen extrem klein aus. Seit Jahren tut sich hier nicht viel.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Team unterschiedlich. Die meisten Teams halten aber gut zusammen.
Vorgesetztenverhalten
Informationen werden unterschlagen. Teils wird psychischer Druck ausgeübt.
Kommunikation
Meistens Mangelhaft, vor allem seitens der GF
Interessante Aufgaben
Das Produktportfolio ist spannend


