Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Helaba erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein positives Gesamturteil. Die Arbeitsatmosphäre beschreiben viele als offen und wertschätzend, wobei einzelne Stimmen auf Kostendruck und starkes Abteilungsdenken hinweisen. Die Work-Life-Balance zählt zu den klaren Stärken: Flexible Arbeitszeiten, eine 38-Stunden-Woche und die Möglichkeit zum Homeoffice erfahren breite Zustimmung. Gehalt und Sozialleistungen gelten als gut, wobei Gehaltserhöhungen laut einigen Bewertungen kaum realisierbar sind.
Bei Karriere und Weiterbildung gehen die Meinungen auseinander: Einerseits loben Bewertende das vielfältige Schulungsangebot, andererseits kritisieren andere fehlende Aufstiegsmöglichkeiten und sinkende Weiterbildungsbudgets. Ähnlich gespalten zeigt sich das Bild beim Vorgesetztenverhalten und der Kommunikation — während manche ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Helaba wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben das Arbeitsklima als entspannt, freundlich und offen, geprägt von Wertschätzung und gegenseitigem Vertrauen. Besonders hervorgehoben wird eine konstruktive Feedbackkultur sowie kollaborative Arbeitsbereiche, die ein modernes Arbeitsumfeld fördern. Praktikant:innen berichten, dass sie als vollwertige Teammitglieder wahrgenommen werden.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Wenige Nutzer:innen empfinden die Atmosphäre als veraltet und bürokratisch, während andere auf Kostendruck und eine hohe Arbeitslast hinweisen, die die Motivation beeinträchtigen können. Zudem bemängeln wenige ein ausgeprägtes Silodenken innerhalb der Organisation sowie IT-Probleme, die das Arbeitsklima belasten. Einige betonen, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Team abhängt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Helaba werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits heben einige die vielfältigen Weiterbildungsprogramme, Workshops und die hohe Chance auf eine Festanstellung positiv hervor. Andererseits kritisieren viele die fehlenden Aufstiegschancen deutlich: Beförderungen gelten als kaum erreichbar, finanzielle Mittel für Weiterbildungen sollen jährlich sinken, und Vorgesetzte unterstützen die berufliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter:innen nur unzureichend. Wenige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass das Unternehmen bei der Besetzung von Führungspositionen regionale Herkunft bevorzuge, was die Chancengleichheit einschränke. Ergänzend merken einige an, dass Weiterbildung viel Eigeninitiative erfordere und sich bislang auf interne Angebote beschränke. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein ambivalentes Bild, bei dem positiven Ansätzen strukturelle Defizite im Bereich der Karriereentwicklung gegenüberstehen.
Die Kommunikation bei Helaba wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Kolleg:innen als offen und gesprächsbereit, loben eine transparente Arbeitsweise und empfinden die Kommunikation auf persönlicher Ebene als zufriedenstellend. Jedoch zeigt sich ein deutlich kritischeres Bild, wenn es um strukturelle Aspekte geht.
Mehrere Nutzer:innen bemängeln eine ausgeprägte Hierarchie, die zu einer einseitigen Top-down-Kommunikation führt, in der kaum Raum für Diskussionskultur bleibt. Die abteilungsübergreifende Kommunikation funktioniere nicht immer reibungslos, und Informationen kämen häufig intransparent oder verspätet an. Wenige Nutzer:innen berichten zudem, dass arbeitsbezogene Informationen schwer zugänglich seien und oft durch inhaltsleere Aussagen ersetzt würden. Während die informelle Kommunikation unter Kolleg:innen positiver wahrgenommen wird, gilt die vertikale Kommunikation als verbesserungswürdig.
Das Vorgesetztenverhalten bei Helaba erhält eine gemischte Bewertung. Einige Nutzer:innen loben ihre Vorgesetzten ausdrücklich: Sie beschreiben den Umgang als respektvoll und fair, schätzen die offene Kommunikation sowie das Interesse an der persönlichen Entwicklung der Mitarbeiter:innen. Trotz hierarchischer Strukturen empfanden manche den Austausch als auf Augenhöhe.
Dem stehen jedoch kritische Stimmen gegenüber. Einige Bewertungen bemängeln fehlende Konsistenz, mangelnde Transparenz und schwache Kommunikation. Darüber hinaus berichten wenige Nutzer:innen von einem veralteten Führungsstil, bei dem eigene Interessen der Vorgesetzten in den Vordergrund gestellt werden und Mitarbeiter:innen kaum Gehör finden. Jüngere Führungskräfte und Abteilungsleiter:innen werden dabei vereinzelt als positive Ausnahmen hervorgehoben, die eine offenere Kultur fördern. Insgesamt spiegelt sich in den Bewertungen ein heterogenes Bild wider, das stark vom jeweiligen Vorgesetzten abhängt.
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