61 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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61 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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61 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Zusammenhalt im Team, die faire Behandlung in meiner Abteilung und das pünktliche Gehalt.
Wenig. Ein bisschen mehr Lob und gezieltere Feedbackgespräche, dann passt es für mich rund. Die letzten negativen Bewertungen kann ich nicht bestätigen, würde HSW als Arbeitgeber Freunden empfehlen.
Gute Leistung öfter mal loben und regelmäßiger Feedback einholen (gerade zu negativen Sachen) und auch merkbar umsetzen oder kommunizieren. Ansonsten bin ich mit meiner sehr Situation zufrieden.
Ich arbeite seit ca fünf Jahren hier und fühle mich insgesamt sehr wohl. In meiner Abteilung ist der Umgang freundlich und hilfsbereit. Nicht immer läuft alles rund (wo tut es das schon immer), aber das Miteinander stimmt für mich.
Nach außen hat die Firma einen guten Namen. Ich arbeite gern hier und sage das auch so. Die aktuellen Bewertungen spiegeln nicht das wider, was ich täglich erlebe.
Meine Arbeitszeiten lassen sich gut mit dem Privatleben vereinbaren. Absprachen im Team funktionieren.
Weiterbildung ist möglich, wenn man selbst nachfragt. Wer Eigeninitative zeigt, wird auch gefördert.
Mein Gehalt kommt pünktlich und ist für mich fair. Gab letztens Hansefit, nutze ich gerne.
Man merkt, dass darauf geachtet wird.
Der Zusammenhalt ist für mich das Beste an der Firma. Man hilft sich gegenseitig und kann sich aufeinander verlassen. Das habe ich in fünf Jahren durchgehend so erlebt.
Ältere Kollegen werden bei uns geschätzt. Ihre Erfahrung ist gefragt. Das erlebe ich im Alltag positiv.
Mit meinen direkten Vorgesetzten und der Produktionsleitung komme ich gut klar. Werde ernst genommen und bekomme Rückmeldung. Bei Problemen finde ich immer ein offenes Ohr.
Mein Arbeitsplatz ist ordentlich ausgestattet. Im Sommer kann es mal warm werden, ist meiner Meinung nach absolut im Rahmen. Insgesamt bin ich zufrieden.
In meinem Team wird offen gesprochen. Informationen kommen bei uns in der Regel rechtzeitig an und werden von den Vorgesetzten kommuniziert. Von oben könnte es manchmal etwas direkter sein, insgesamt geht das aber in Ordnung
Hier habe ich keine Probleme festgestellt. Jeder wird gleich behandelt, soweit ich es beurteilen kann.
Langweilig wird es bei mir selten, also alles top.
Das Unternehmen hat mir geholfen, meinen beruflichen Horizont zu erweitern – nämlich in Richtung anderer Arbeitgeber.
Negativ war, dass manche Probleme so beständig waren, dass man ihnen fast einen festen Parkplatz hätte zuweisen können. Veränderungen passierten ungefähr in dem Tempo, in dem sich Kontinente verschieben.
Die Mitarbeiter kamen und gingen, während die Verantwortlichen oft überrascht wirkten, dass schon wieder jemand gekündigt hat. Irgendwann fragt man sich, ob die Kündigungen wirklich so überraschend sind oder ob einfach niemand zuhören möchte.
Positiv daran: Nach ein paar Jahren hier erkennt man bei Bewerbungsgesprächen anderer Arbeitgeber sofort die roten Flaggen – man wurde schließlich bestens darauf vorbereitet.
Aus meiner Sicht sollte das Unternehmen dringend an den Themen Wertschätzung, Führungskultur und Arbeitsbedingungen arbeiten. Gerade die Mitarbeiter in der Produktion und im Schichtbetrieb sind das Fundament des Unternehmenserfolgs und sollten auch entsprechend behandelt werden.
Eine Anpassung der Arbeitszeit auf ein modernes Niveau sowie fairere und transparentere Gehaltsstrukturen wären wichtige Schritte. Zudem sollte Leistung stärker anerkannt und langjährige Mitarbeiter mit ihrer Erfahrung mehr in Entscheidungen einbezogen werden.
Ebenso wünsche ich mir eine offenere Kommunikation und Führungskräfte, die zuhören, respektvoll mit Mitarbeitern umgehen und Probleme gemeinsam lösen, statt Entscheidungen nur von oben nach unten weiterzugeben. Wer seine Mitarbeiter langfristig halten möchte, muss ihnen zeigen, dass sie mehr sind als nur eine Personalnummer.
Die Arbeitsatmosphäre war für mich einer der größten Kritikpunkte. Statt eines respektvollen und motivierenden Miteinanders herrschte häufig das Gefühl, dass Mitarbeiter vor allem funktionieren sollen. Wertschätzung für gute Arbeit habe ich nur selten erlebt, Kritik dagegen wurde schnell und deutlich geäußert.
Besonders im 3-Schicht-Betrieb hatte ich oft den Eindruck, dass die Belastungen und der persönliche Einsatz vieler Kollegen als selbstverständlich angesehen werden. Gerade langjährige Mitarbeiter mit viel Erfahrung, die den Betrieb über Jahre mitgetragen haben, hätten aus meiner Sicht deutlich mehr Anerkennung verdient.
Das Betriebsklima wurde zudem durch eine sehr hierarchische Führungskultur belastet. Eigene Meinungen oder Verbesserungsvorschläge waren nicht immer erwünscht, wodurch man sich häufig eher als ausführende Kraft denn als geschätzter Mitarbeiter fühlte.
Insgesamt fehlten mir Menschlichkeit, Respekt und echte Wertschätzung. Das hat sich spürbar auf die Motivation und die Arbeitsatmosphäre ausgewirkt.
Nach außen wirkt das Unternehmen moderner, als es intern oft erlebt wird. Die hohe Fluktuation spricht für sich – allein in den letzten sechs Monaten haben viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Aus meiner Sicht sollte man sich stärker mit den Ursachen beschäftigen
Die Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß. Während in vielen Unternehmen eine 35-Stunden-Woche längst Standard ist, wird hier weiterhin an 37,5 oder sogar 40 Stunden festgehalten.
Das bedeutet bei 37,5 Stunden bereits 130 Stunden mehr Arbeit pro Jahr und bei 40 Stunden sogar 260 Stunden mehr Arbeit pro Jahr im Vergleich zu einer 35-Stunden-Woche. Das entspricht rund 16 bzw. 32 zusätzlichen Arbeitstagen. Zeit, die man stattdessen mit seiner Familie, seinen Kindern, Freunden oder zur Erholung verbringen könnte.
Gerade im Schichtbetrieb wiegt diese zusätzliche Belastung noch schwerer. Freizeit ist Lebenszeit und aus meiner Sicht deutlich wertvoller als immer mehr Stunden im Betrieb zu verbringen. Moderne Arbeitgeber haben erkannt, dass Motivation, Gesundheit und Mitarbeiterbindung nicht durch längere Arbeitszeiten entstehen. Hier besteht aus meiner Sicht deutlicher Nachholbedarf.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht stark begrenzt. Hat man einmal seine Position erreicht, fühlt es sich oft so an, als würde man dort dauerhaft feststecken. Klare Entwicklungsperspektiven oder nachvollziehbare Aufstiegsmöglichkeiten habe ich kaum wahrgenommen.
Leistung, Engagement und Eigeninitiative führen nicht automatisch zu besseren Chancen. Dadurch entsteht schnell der Eindruck, dass persönliche Weiterentwicklung im Unternehmen keine hohe Priorität hat. Wer beruflich vorankommen möchte, muss sich häufig eher außerhalb des Unternehmens umsehen.
Der Kollegenzusammenhalt war durchwachsen. Es gab einige Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit gut funktioniert hat und auf die man sich verlassen konnte. Allerdings gab es auch immer wieder Grüppchenbildung und unnötiges Gerede hinter dem Rücken anderer Mitarbeiter.
Teilweise hatte man das Gefühl, dass mehr übereinander als miteinander gesprochen wird. Das hat nicht immer zu einem angenehmen Arbeitsklima beigetragen. Trotzdem gab es auch viele hilfsbereite Kollegen, die ihren Job gut gemacht haben und mit denen die Zusammenarbeit problemlos war.
Insgesamt war der Zusammenhalt weder besonders schlecht noch besonders gut – aus meiner Sicht mit deutlichem Verbesserungspotenzial.
Der Umgang mit älteren und langjährigen Mitarbeitern hat auf mich oft enttäuschend gewirkt. Gerade die Kollegen, die über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre Arbeitskraft in das Unternehmen eingebracht haben, hätten aus meiner Sicht deutlich mehr Wertschätzung verdient.
Statt die Erfahrung dieser Mitarbeiter stärker zu nutzen und ihre Meinung einzubeziehen, entstand teilweise der Eindruck, dass sie als selbstverständlich angesehen werden. Dabei sind es oft genau diese Kollegen, die Probleme lösen, Wissen weitergeben und dafür sorgen, dass der Betrieb läuft.
Besonders kritisch sehe ich, dass langjährige Betriebszugehörigkeit und besondere Leistungen nicht immer angemessen anerkannt werden. Wer viele Jahre zuverlässig arbeitet und sein Wissen an jüngere Kollegen weitergibt, sollte dies auch in Form von Respekt, Anerkennung und fairer Bezahlung spüren.
Aus meiner Sicht könnte das Unternehmen viel von seinen erfahrensten Mitarbeitern lernen – wenn man ihnen häufiger zuhören würde.
Mit der Produktionsleitung habe ich persönlich sehr negative Erfahrungen gemacht. Über längere Zeit hatte ich das Gefühl, dass Respekt und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern keine große Rolle spielen. Kritik wurde schnell geäußert, während Anerkennung für gute Arbeit selten spürbar war.
Besonders enttäuschend fand ich, dass man häufig den Eindruck bekam, die eigene Meinung sei unerwünscht und die Erfahrung der Mitarbeiter werde nicht ernst genommen. Gerade gegenüber langjährigen Kollegen, die den Betrieb über Jahre mitgetragen haben, hätte ich mir einen anderen Umgang gewünscht.
Auch ein gut sichtbares Schild mit der Aufschrift „Anstaltsleiter“ im Büro hat bei mir einen Eindruck hinterlassen, der leider zu meinen Erfahrungen mit der Führungskultur passte. Ob das scherzhaft gemeint war oder nicht, auf mich wirkte es eher befremdlich als motivierend.
Für mich steht fest: Menschen verlassen selten ihren Job, sondern oft die Art der Führung. Genau hier sehe ich den größten Verbesserungsbedarf.
Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß. Besonders die Arbeitszeitmodelle mit 37,5 bzw. 40 Stunden pro Woche wirken überholt, während in vielen anderen Industrieunternehmen bereits 35-Stunden-Wochen Standard sind.
Gerade im Schichtbetrieb ist die Belastung hoch. Wer über Jahre Früh-, Spät- und Nachtschichten arbeitet, investiert bereits einen erheblichen Teil seiner Lebenszeit in die Arbeit. Umso weniger verständlich ist es, wenn zusätzlich regelmäßig Flexibilität und Mehrarbeit erwartet werden.
Hinzu kommt, dass innerhalb derselben Unternehmensgruppe unterschiedliche Bedingungen gelten. Während am Mutterstandort Tarifverträge und die damit verbundenen Vorteile bestehen, arbeiten andere Standorte unter schlechteren Rahmenbedingungen. Das sorgt zwangsläufig für Unverständnis und Frust.
Viele Mitarbeiter leisten täglich gute Arbeit und tragen erheblich zum Unternehmenserfolg bei. Die Arbeitsbedingungen spiegeln diese Leistung aus meiner Sicht jedoch nicht ausreichend wider.
Die Kommunikation im Unternehmen war aus meiner Sicht stark verbesserungswürdig. Wichtige Informationen kamen häufig spät, unvollständig oder über mehrere Ecken bei den Mitarbeitern an. Entscheidungen wurden oft getroffen, ohne die betroffenen Kollegen ausreichend einzubeziehen oder die Hintergründe verständlich zu erklären.
Besonders enttäuschend fand ich, dass Kommunikation häufig nur in eine Richtung stattfand: von oben nach unten. Rückmeldungen, Kritik oder Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft wurden zwar angehört, führten jedoch selten zu spürbaren Veränderungen.
Gerade die Mitarbeiter, die täglich an den Maschinen arbeiten und die Prozesse am besten kennen, sollten stärker in Entscheidungen eingebunden werden. Stattdessen hatte man oft das Gefühl, dass Erfahrungen und Anregungen aus der Produktion wenig Gewicht haben.
Hansefit ist zwar ein positiver Schritt, für mich wirkt das jedoch eher wie ein kleines Extra, das von den eigentlichen Problemen ablenken soll. Ein Fitnessangebot ist nett, ersetzt aber keine faire Bezahlung, moderne Arbeitszeiten oder echte Wertschätzung für die Mitarbeiter.
Der größte Kritikpunkt bleibt für mich das Gehalt. Insbesondere für Mitarbeiter im 2- und 3-Schicht-Betrieb steht die Vergütung aus meiner Sicht nicht im Verhältnis zur Belastung und Flexibilität, die erwartet wird. Wer regelmäßig Schichtarbeit leistet, sollte dafür deutlich besser entlohnt werden.
Positiv wäre die Einführung eines echten Arbeitszeitkontos, das den Mitarbeitern mehr Flexibilität ermöglicht und geleistete Mehrarbeit fair berücksichtigt. Solche Maßnahmen würden den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter deutlich stärker verbessern als einzelne Benefits.
Insgesamt habe ich oft den Eindruck gewonnen, dass an den eigentlichen Themen – faire Vergütung, moderne Arbeitszeiten und Wertschätzung für die Belegschaft – zu wenig gearbeitet wird.
Beim Thema Gleichberechtigung und Fairness sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Häufig hatte ich den Eindruck, dass Leistung, Einsatz und Erfahrung nicht immer der entscheidende Maßstab sind. Wer gute Arbeit leistet, Verantwortung übernimmt und konstant Leistung bringt, sollte dies auch bei der Vergütung und Entwicklungsmöglichkeiten spüren.
Leider entstand bei mir teilweise der Eindruck, dass Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar getroffen werden. Gehalts- und Entwicklungsgespräche führten häufig nicht zu klaren Aussagen, stattdessen wurde ausgewichen oder auf andere Gründe verwiesen. Dadurch blieb oft unklar, welche Leistungen tatsächlich anerkannt und belohnt werden.
Besonders gegenüber älteren und langjährigen Mitarbeitern, die viel Erfahrung mitbringen und über Jahre zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben, hätte ich mir mehr Respekt und eine stärkere Anerkennung gewünscht.
Eine faire Unternehmenskultur bedeutet für mich, dass Leistung, Erfahrung und Engagement zählen – und nicht, wie gut man sich mit den richtigen Personen versteht.
- Die Kollegen
- Den Standort
- Die Feiern
- Unklare Situation
- Keine fähigen Führungskräfte
- Ständiges Lügen
- Bevorzugen von Mitarbeitern
- Ehrlich sein und nicht lügen
- Mitarbeiter gleich behandeln
- Die Leitenden Leute austauschen
- Nach Jahren mal die Klimaanlage anständig einstellen
Sehr angespannt,keiner weiß wie es weitergeht,nach Kurzarbeit und Lohnkürzung.
Einfach mal auf die Kündigungen der letzten Monate gucken,dann sieht man das Image.
Gibt es nicht. Arbeiten bis zum umfallen ist angesagt. Der Druck steigt ständig.
Weiterbildung mag es im Büro geben. In der Produktion bist du gefangen.
Erst nachdem 15 Mitarbeiter gekündigt haben wurde der Lohn angepasst. Sonst würde Jahrelang gesagt das dieses nicht möglich ist.
Über die Umwelt macht man sich Gedanken,das war es dann auch.
Das einzige was klasse an der Firma ist.
In den letzten Jahren ist man einfach froh gewesen wenn die Älteren weg waren. Die hatten noch alte Verträge und mehr Einkommen. Es wurde offen kommuniziert das es gut wäre wenn diese Personen den Betrieb verlassen.
Lächerlich,sie versuchen nur ihren Kopf zu retten. Machen einen auf dicken Macker,dabei sind 90% von ihnen arme Würstchen
Schlecht. Sehr viel Druck,bekommt der Vorgesetzte Ärger gibt er es sofort an die Mitarbeiter weiter. Die Klimaanlage ist seit Jahren eine . Zu warm oder zu kalt.
Gibt es nicht. Nur negative Sachen werden breitgetreten. Lob und Anerkennung gibt es nicht.
Gibt es nicht. Kannst du gut mit dem Vorgesetzten dann geht’s dir relativ gut. Alle anderen fallen hinten runter.
Die Beruf an sich ist sehr interessant. Leider hat HSW verpennt ihre Produkte in anderen Branchen zu verkaufen.
Ganz klar ist das beste das Kollegium, der Zusammenhalt und das helfen untereinander, was aber auch immer mehr auf die Probe gestellt wird.
Positiv hervorzuheben ist außerdem der Betriebsrat, der sich engagiert für die Mitarbeitenden einsetzt, Missverständnisse klärt und häufig dazu beiträgt, den Informationsfluss aufrechtzuerhalten.
-Mangelhafte und intransparente Kommunikation
-Fehlende Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden
-Unzureichende Führungskultur
-Fehlende Zukunftsperspektiven
-Hohe Fluktuation ohne erkennbare Gegenmaßnahmen
Nicht die wirtschaftliche Situation allein empfinde ich als problematisch, sondern den Umgang mit ihr. Schwierige Zeiten können jedes Unternehmen treffen. Entscheidend ist, wie Führung und Kommunikation in solchen Phasen gelebt werden. Genau hier sehe ich die größten Defizite.
Das Unternehmen sollte die aktuelle Fluktuation nicht als unvermeidbare Entwicklung betrachten, sondern als ernstzunehmendes Warnsignal. Die Fluktuation sollte aus meiner Sicht Anlass zur kritischen Selbstreflexion sein. Wenn über einen längeren Zeitraum zahlreiche erfahrene Mitarbeitende, sowie ausgebildete Nachwuchskräfte das Unternehmen verlassen, spricht vieles dafür, die Ursachen nicht ausschließlich außerhalb des Unternehmens zu suchen.
Führungskräfte sollten in Mitarbeiterführung, Kommunikation und Konfliktmanagement geschult werden. Lautstärke, Vorwürfe oder Einschüchterung sind keine geeigneten Führungsinstrumente und tragen weder zu Motivation noch zu Mitarbeiterbindung bei.
Ebenso wichtig ist eine ehrliche und transparente Kommunikation. Mitarbeitende benötigen nachvollziehbare Informationen über die wirtschaftliche Situation und eine erkennbare Zukunftsperspektive. Unsicherheit entsteht vor allem dort, wo Informationen fehlen.
Langfristig werden qualifizierte Fachkräfte nicht durch Druck gehalten, sondern durch Vertrauen, Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten und glaubwürdige Führung.
Die Arbeitsatmosphäre hat sich seit Ende 2024 aus meiner Sicht massiv verschlechtert. Im Umgang mit dem Auftragsrückgang fehlt für mich eine erkennbare Strategie. Statt transparent zu kommunizieren und eine nachvollziehbare Perspektive aufzuzeigen, entsteht der Eindruck, dass Probleme eher ausgesessen als aktiv gelöst werden.
Die Folgen sind im Arbeitsalltag deutlich spürbar: Unsicherheit, Demotivation und eine zunehmende Resignation innerhalb der Belegschaft. Nach meiner Wahrnehmung wirkt sich das inzwischen nicht nur auf die Stimmung, sondern teilweise auch auf die Arbeitsqualität und die Fluktuation aus.
Mittlerweile scheint sich die Belegschaft in zwei Gruppen aufzuteilen: diejenigen, die hoffen, bis zur Rente durchzuhalten, und diejenigen, die das Unternehmen verlassen, weil sie keine langfristige Perspektive mehr sehen.
Besonders problematisch empfinde ich die fehlende Wertschätzung. Gute Leistungen werden nur selten anerkannt. Mitarbeitergespräche werden überwiegend mit Kritik oder Problemen verbunden. Lob oder konstruktive Entwicklungsgespräche sind aus meiner Erfahrung die Ausnahme.
Nach außen vermittelt das Unternehmen ein Bild, das aus meiner Sicht intern nicht ausreichend gelebt wird.
Innovationen scheitern aus meiner Sicht nicht nur an fehlenden Investitionen, sondern zunehmend auch daran, dass viele Mitarbeitende ihre Ideen nicht mehr einbringen. Wer wiederholt erlebt, dass Vorschläge unbeachtet bleiben oder Zusagen nicht eingehalten werden, verliert irgendwann die Motivation, sich zusätzlich zu engagieren.
Diese Entwicklung ist aus meiner Sicht das Ergebnis fehlender Selbstreflexion und einer Unternehmenskultur, die Kritik nur unzureichend aufgreift.
Bis Ende 2024 bot das Unternehmen eine sehr gute Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung. Innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen konnten Arbeitstage eigenverantwortlich geplant werden. Selbst im Schichtbetrieb bestanden entsprechende Möglichkeiten.
Durch Kurzarbeit, Arbeitszeitreduzierungen und die geplante Einführung eines neuen Arbeitszeit- bzw. Zeitkontenmodells hat sich diese Flexibilität jedoch deutlich verschlechtert. Nach aktuellem Stand würde künftig nicht mehr die gesamte geleistete Mehrarbeit den Mitarbeitenden zur freien Verfügung stehen.
Für mich steht diese Entwicklung im Widerspruch zu einer guten Work-Life-Balance. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass dadurch die Motivation sinkt und sich die Einstellung "Dienst nach Vorschrift" weiter verbreitet.
Das Unternehmen ist aus meiner Sicht beim Gehalt nur eingeschränkt wettbewerbsfähig, da kein Tarifvertrag besteht.
Früher konnten eine 40-Stunden-Woche, ein sicherer Arbeitsplatz sowie gute Möglichkeiten zur Mehrarbeit die Gehaltsunterschiede teilweise ausgleichen. Viele dieser Vorteile bestehen inzwischen nicht mehr.
Heute liegt die Vergütung trotz höherer Wochenarbeitszeit nach meinem Eindruck unter dem Niveau vergleichbarer Arbeitgeber.
Aber es gibt Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist eine der größten Stärken des Unternehmens. In vielen Bereichen ist gerade dieses Miteinander der Grund dafür, dass Arbeitsabläufe trotz schwieriger Rahmenbedingungen funktionieren und Mitarbeitende dem Unternehmen treu bleiben.
Leider wird dieser Faktor aus meiner Sicht nicht ausreichend wertgeschätzt. Gleichzeitig wird der Zusammenhalt durch die hohe Fluktuation zunehmend auf die Probe gestellt.
Es gibt durchaus Führungskräfte, die ihre Aufgaben in den Bereichen Planung, Kommunikation und Mitarbeiterführung sehr gut erfüllen. Leider gibt es ebenso das Gegenteil.
Aus meiner Sicht wird zu wenig in die Entwicklung von Führungskompetenz investiert. Wertschätzende Kommunikation, Konfliktlösung und Mitarbeiterführung scheinen nicht überall den Stellenwert zu besitzen, den sie haben sollten.
Besonders kritisch empfinde ich Situationen, in denen Mitarbeitende in Personalgesprächen laut, unsachlich oder vorwurfsvoll behandelt werden. Eine Führungskultur, die auf Einschüchterung statt auf Vertrauen setzt, schadet langfristig sowohl den Mitarbeitenden als auch dem Unternehmen.
Nach meinem Eindruck ist diese Problematik im Unternehmen bekannt. Es weis auch jeder wer gemeint ist. Umso unverständlicher ist es, dass bislang keine erkennbaren Veränderungen erfolgen.
Das Gebäude verfügt grundsätzlich über eine Klimatisierung. Allerdings unterscheiden sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit teilweise erheblich zwischen einzelnen Bereichen. Dies beeinträchtigt nicht nur das Arbeitsklima, sondern teilweise auch die Produktion.
In der CNC-Fertigung wäre eine Verbesserung der Akustik durch entsprechende Schallschutzmaßnahmen sinnvoll gewesen. Nach meinem Kenntnisstand wurden entsprechende Überlegungen jedoch aus Kostengründen nicht weiterverfolgt.
Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Ergonomie, beispielsweise höhenverstellbare Arbeitsplätze, wurden trotz erkennbaren Nutzens eingestellt.
Die Kommunikation gehört aus meiner Sicht zu den größten Schwachstellen des Unternehmens.
Seitens der Geschäftsleitung gibt es nur wenig direkte Kommunikation mit der Belegschaft. Stattdessen erfolgt die Weitergabe häufig über mehrere Ebenen. Informationen werden häufig ausschließlich über Führungskräfte weitergegeben. Dabei kommt es immer wieder vor, dass Inhalte unterschiedlich interpretiert, unvollständig weitergegeben oder gar nicht kommuniziert werden.
Besonders kritisch finde ich, dass wichtige Informationen, dankbarer weise, häufig eher über den Betriebsrat als über die Unternehmensleitung selbst wahrgenommen werden. Das spricht aus meiner Sicht nicht für eine funktionierende interne Kommunikation.
Aus meiner Sicht gibt es hier keine besonderen Auffälligkeiten.
Die Aufgaben sind stark von der jeweiligen Abteilung abhängig. Es gibt Bereiche mit abwechslungsreichen und interessanten Tätigkeiten, während andere deutlich weniger Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
Starker Kollegenzusammenhalt: Die Unterstützung unter den Kollegen ist sehr gut und hilft, den Arbeitsalltag trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zu meistern.
Engagierte und kompetente Mitarbeiter: Viele Kollegen sind fachlich sehr stark und bringen viel Erfahrung mit.
Respektvoller Umgang mit älteren Mitarbeitern: Ältere Kollegen werden im Allgemeinen gut behandelt und geschätzt.
Soziale Leistungen: Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld werden gezahlt.
Teilweise flexible Arbeitsgestaltung: In einigen Bereichen sind Schichttausch und flexible Lösungen möglich.
Schwache Kommunikation: Wichtige Informationen werden oft nicht klar oder gar nicht weitergegeben, wodurch viel Unsicherheit und Gerüchte entstehen.
Führungskultur: Vorgesetzte wirken teilweise überfordert, Entscheidungen sind nicht immer einheitlich oder nachvollziehbar, und der Umgang mit Mitarbeitern ist nicht durchgehend fair.
Geringe Wertschätzung: Engagierte Mitarbeiter fühlen sich oft nicht ausreichend anerkannt, während Kritik nicht immer ernst genommen wird.
Unfaire Arbeitsverteilung: Leistungsträger übernehmen häufig mehr Aufgaben und Druck, während andere weniger belastet werden.
Gehalt unter Marktniveau: Keine Tarifbindung, geringe Transparenz bei Gehaltsentwicklung und teils große Unterschiede zwischen Mitarbeitern.
Fehlende Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten: Kaum klare Entwicklungspfade oder echte Förderung von Mitarbeitern.
Eintönige Arbeitsinhalte: Stark auf Massenproduktion ausgerichtet, wenig Abwechslung oder neue Aufgaben.
Teilweise schlechte Arbeitsbedingungen: Besonders in der Produktion im Sommer hohe Temperaturen.
Hohe Fluktuation: Viele Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, was für Unruhe sorgt und Teams schwächt.
Fehlende Transparenz bei Entscheidungen: Wechselnde oder nicht abgestimmte Informationen führen zu Verwirrung im Betrieb.
Faire und marktgerechte Bezahlung einführen, idealerweise durch einen Tarifvertrag oder eine tarifähnliche Vergütungsstruktur.
Transparente Gehalts- und Bonusregelungen schaffen, die nachvollziehbar und leistungsbezogen sind.
Mitarbeiter wertschätzen und stärker einbinden, anstatt Kritik und Verbesserungsvorschläge zu ignorieren.
Kommunikation verbessern und Informationen offen, ehrlich und zeitnah an die Belegschaft weitergeben.
Führungskräfte in Mitarbeiterführung und Kommunikation schulen und einen einheitlichen, fairen Umgang mit Mitarbeitern fördern.
Klare Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen und gute Mitarbeiter gezielt fördern.
Arbeitsbedingungen in der Produktion verbessern, insbesondere bei Hitze.
Leistung gerechter anerkennen, damit engagierte Mitarbeiter nicht dauerhaft mehr Belastung tragen als andere.
Mehr in Innovation und moderne Technologien investieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Ursachen der hohen Fluktuation ernst nehmen und aktiv an Mitarbeiterbindung und Unternehmenskultur arbeiten.
Mehr Transparenz bei internen Wechseln und Gehaltsanpassungen schaffen, damit gleiche Arbeit auch gleich vergütet wird.
Eine offene Fehler- und Feedbackkultur etablieren, in der Probleme angesprochen und gemeinsam gelöst werden.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt eher als angespannt erlebt. Bei vielen Kollegen ist eine gewisse Frustration und Demotivation spürbar.
Positiv ist der gute Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden, der im Alltag vieles auffängt. Ohne diesen wäre die Situation deutlich schwieriger.
Gleichzeitig entsteht bei mir der Eindruck, dass engagierte Mitarbeiter oft stärker belastet werden, während die Arbeitsverteilung nicht immer ausgeglichen wirkt. Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden aus meiner Sicht nicht immer konsequent aufgegriffen.
Am Standort liegt der Fokus stark auf Massenproduktion. Neue technische Entwicklungen oder spürbare Innovationen sind im Arbeitsalltag nur selten erkennbar, wodurch sich bei einigen Mitarbeitern ein Gefühl fehlender langfristiger Perspektive entwickelt.
Im Sommer sind die Arbeitsbedingungen in der Produktion teilweise belastend. Trotz vorhandener Klimatisierung kommt es in bestimmten Bereichen bei hoher Maschinenlast zu deutlich erhöhten Temperaturen.
Nach außen wirbt das Unternehmen mit Innovation und Entwicklung. Im Arbeitsalltag ist davon jedoch wenig zu spüren. Viele Mitarbeiter nehmen das Unternehmen anders wahr als es sich selbst darstellt.
Die Work-Life-Balance hängt stark vom jeweiligen Bereich ab.
Im Schichtbetrieb gibt es teilweise Möglichkeiten zum Schichttausch, diese sind jedoch nicht immer flexibel umsetzbar. In anderen Bereichen ist die Arbeitszeitgestaltung deutlich freier.
In der Praxis kommt es jedoch vor, dass kurzfristige betriebliche Anforderungen das Privatleben beeinflussen.
Müll wird getrennt
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht begrenzt.
Viele Mitarbeitende bleiben langfristig in ihren Positionen, da interne Entwicklungsschritte oder gezielte Förderprogramme nur eingeschränkt vorhanden sind.
Der Kollegenzusammenhalt ist aus meiner Sicht eine der größten Stärken des Unternehmens.
Viele Mitarbeitende unterstützen sich gegenseitig im Arbeitsalltag und gleichen dadurch organisatorische Schwächen teilweise aus. Gleichzeitig nimmt dieser Zusammenhalt durch Fluktuation und Belastung spürbar ab.
Persönlich hatte ich mit meinen direkten Vorgesetzten überwiegend ein gutes Verhältnis. Ich habe jedoch auch erlebt, dass andere Mitarbeiter nicht immer ernst genommen oder unterschiedlich behandelt wurden.
Viele Führungskräfte wirken fachlich kompetent, in der Mitarbeiterführung aber teilweise überfordert. Einheitliche Entscheidungen und ein konsequenter Umgang mit Themen wie Feedback oder Fehlerkultur sind aus meiner Sicht nicht immer gegeben.
Insgesamt fehlt es häufig an strukturierter Mitarbeiterentwicklung und regelmäßigem, konstruktivem Feedback.
Die Kommunikation im Unternehmen wirkt aus meiner Sicht nicht immer durchgängig transparent.
Informationen werden teilweise kurzfristig geändert oder zurückgezogen, was bei der Belegschaft zu Unsicherheit führt. Zwischen Geschäftsführung, Führungsebene und Betriebsrat scheint die Abstimmung nicht immer reibungslos zu verlaufen.
In der Folge entstehen häufig unterschiedliche Informationsstände und Gerüchte im Betrieb.
Das Gehalt liegt aus meiner Sicht nicht auf einem konkurrenzfähigen Niveau. Es gibt keinen Tarifvertrag, obwohl andere Standorte tarifgebunden sind. Die Gehaltsschere im Unternehmen ist sehr groß.
Viele langjährige Mitarbeiter verdienen sehr gut, während neue Mitarbeiter in den letzten Jahren zu deutlich niedrigeren Gehältern eingestellt wurden. Leistung und Verantwortung stehen häufig nicht im Verhältnis zur Bezahlung.
Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden zwar gezahlt, allerdings wirken Gehaltserhöhungen und Bonuszahlungen teilweise wenig transparent und nicht immer leistungsbezogen. Die hohe Fluktuation zeigt deutlich, dass das Thema Vergütung für viele Mitarbeiter ein entscheidender Kündigungsgrund ist.
Die Arbeit besteht überwiegend aus wiederkehrender Massenproduktion. Neue Aufgaben, Projekte oder Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gibt es nur selten.
Wer einen Arbeitsplatz beherrscht, bleibt dort häufig dauerhaft eingesetzt.
Pausen, Feierabend und Urlaub
Dies lässt sich aus dem Text sehr gut ableiten. Leider besitzt der Arbeitgeber eine völlig verzerrte Selbstwahrnehmung und keinerlei Selbstreflektion. Somit wird unten wieder ein Text eingefügt alles bedauert und nichts geändert.
Führungsebene austauschen, junge innovative Führungskräfte einstellen. Einen Tarifvertrag.
Den Mitarbeitern mal zu hören, etwas anbieten.
Falls sie dies nicht wollen, dann schließen Sie einfach.
Druck, Angst, Stress, Intrigen, Gefügig machen. Es ist eine bildliche Darstellung einer unternehmerischen Depression. Keine Perspektive und keine Einsicht.
Außen hui, innen pf.........
Man sollte Dienst nach Vorschrift machen und gehen. Es lohnt sich nicht mehr zu machen.
Wer den richtigen Leuten wohlgesotten ist und immer brav alles erfüllt kann aufsteigen, die die was drauf haben gehen oder werden gegangen.
Nicht mehr zeitgemäße Bezahlung, Tuttlingen ist im Tarifvertrag und hier wird mit einfachsten Zeitarbeitsfirmenlöhnen konkurriert.
Müll wird getrennt.
Jeder für sich selbst, es sind so viele junge Mitarbeiter gegangen und es bleiben nur die, welche nicht mehr weg können.
Sind die letzten Mitarbeiter, welche noch da sind.
Schlechter geht es nicht. Zeitgemäße Führung sieht anders aus. Der Produktionsleiter steht über allem und jedem. Er ist ein wird sehr schnell persönlich beleidigend, cholerisch, weiß alles besser und kennt sich mit allem aus.
Ihm unterstützend zur Seite, stehen Mitarbeiter jeder Zeit mit Informationen über Fehlverhalten anderer. Abmahnungen sind hier Tagesgeschäft und dienen zur Belustigung der Führungsebene und werden zum Angst machen eingesetzt.
Bei den Abteilungsleitern ist alles dabei von unterstützend bis hin zum Erfüllungsgehilfen des oben genannten Mitarbeiters.
Keine Wertschätzung, kein Respekt, Angst, Druck, Verachtung
Mehr hinter dem Rücken, als mit dem betreffenden Mitarbeiter selbst. Dies wird vor allem von Führungskräften vorangetrieben.
Wie in den 50er Jahren
Immer das gleiche.............
Zusammenhalt unter Kollegen.
Der Standort braucht eine langfristige Perspektive, an die die Mitarbeiter glauben können. Es muss wieder investiert werden. Die Produktpalette muss technisch weiterentwickelt werden. Massenware wird von China absehbar überholt werden. Kompetenz muss im Unternehmen gehalten werden.
Unter den Kollegen gut bis sehr gut. Führungskräfte buckeln nach oben und treten nach unten. Sehr hoher Druck, die Qualität hat in den letzten Jahren deutlich gelitten. Am Standort Nörten Hardenberg absolute Massenproduktion ohne jede technische Innovation. Dadurch Perspektivlosigkeit. Man wird das Rennen gegen Niedriglohnländer verlieren. Große Hemmnisse zu investieren.
In der Region und vorallem der Branche unter Arbeitnehmern tatsächlich katastrophal
Die Arbeit kommt zu erst. Nach jahrelanger Mehrarbeit (40h+), sehr häufiger Samstagsarbeit und allgemein sehr hohem Arbeitseinsatz wurde nun die Wochenarbeitszeit von 40h auf 36h reduziert. Aus Sicht der Produktion wären 40h weiter gerechtfertigt, gerade durch die aktuelle Kündigungswelle. Die Geschäftsleitung möchte das Unternehmen in eine breite Arbeitszeitflexibilisoerung drängen, ohne Bereitschaft finanziell Ausgleich zu schaffen. Das brachte für vieledas , ohnehin sehr volle Fass, wohl zum überlaufen. Zwei Sterne, weil man Rücksicht auf familiäre Notlagen nimmt.
Gibt es wenig bis garnicht
Kein Tariflohn. Die Gehaltsschere ist gigantisch. Ältere Kollegen verdienen oft sehr gut, nicht immer durch Leistung oder Kompetenz gerechtfertigt. In den letzten 10 Jahren wurde zu sehr niedrigen Gehältern eingestellt. Perspektiven zur Gehaltsentwicklung werden zwar besprochen, dann aber selten eingehalten. Viele Leistungsträger sind stark unterbezahlt.
Wird gelebt
Das Beste am gesamten Unternehmen. Leidet aktuell allerdings an der hohen Fluktuation.
Überraschend gut. Auch nachvollziehbar, bei recht hoher Altersstruktur.
Häufig fachlich kompetent, aber schwach in der Führung. Häufiges Kompetenzgerangel. Viel mit sich selbst beschäftigt. Teilweise aufrichtig bemüht, aber häufig persönlich überfordert. Es fehlt an Programmen für guten Nachwuchs und an konstruktivem Feedback zur persönlichen Weiterentwicklung. In beide Richtungen.
Häufig unergonomisch, häufig veraltet. Es kam vor , dass Kollegen sich privat Stühle mitgebracht haben. Der Wille etwas zu verbessern ist erkennbar , scheitert aber an der mangelnden Bereitschaft zu investieren.
Von Angst und Druck geprägt. Probleme werden entweder nicht angesprochen, oder von Bereichsleitern gegenüber der Geschäftsleitung, aus Angst vor Sanktionen, kleingeredet. Führungskultur aus Ja-Sagern, leider aber auch verständlich. Der Produktionsleiter bewältigt seine Aufgabe zwar mit großer Leidenschaft, nimmt aber (fast) alles persönlich. Professionelles Konfliktverhalten fehlt in der Führungskultut.
Wird gelebt.
Massenproduktion, häufig einfachste Tätigkeiten, häufig extrem monoton. Wer das Glück hat in einem der wenigen etwas komplexeren Bereiche zu arbeiten, verteidigt seine Platz mit Zähnen und Klauen.
Unter den gegebenen Bedingungen leider nichts.
Kein Tarifvertrag, keine klaren Lohnstrukturen, das Miteinander, es fehlt an Perspektive,
Man sollte im Bereich des Gehaltes die Mitbewerber im Auge behalten. Nur so wird die Fluktuation gestoppt.
Führungskräfte schulen, Feedbackgespräche einbauen. Schaffen Sie Strukturen, wie es mittlerweile in in der Industrie normal ist. Der demografische Wandel steht bevor und so ist das Unternehmen nicht zukunftsfähig.
Schlechtes Betriebsklima, hier liegt vieles in der Luft und man stellt sich der Themen nicht. Aktuell kündigt fast täglich Personal und das alleine wegen der Bezahlung. Kein Tarifvertrag führt zu Unmut und die Konkurrenz zahlt mehr.
Die Bude kann man bald dicht machen, Lust hat hier keiner mehr.
So wie der Arbeitgeber lustig ist.
Wenig Potential.
Unter Tarif, mit den Mitbewerbern hält man nicht mehr mit. Die Mitarbeiter gehen wegen Geld und Stunden. 40 Stunden ist nicht mehr zeitgemäß, das Gehalt auch nicht mehr.
Müll wird getrennt
Es gibt ein Team, aber nicht jeder gehört dazu.
Es wird Hilfe angeboten
Keine Führungskultur und wenig Führungsfähigkeiten. Keine klaren Strukturen, es geht nur um Zahlen, der Mensch zählt hier nicht.
Sind ok, aber Old School. Nicht zukunftsfähig.
Mehr hinter dem Rücken, als konstruktiv. Furchtbar wie hier täglich der Gossip durch die Firma geht und wie gesprochen wird.
Ja
Das Unternehmen hat Potential, es nutzt diese aber nicht aus.
Sehr nett und geduldig
Erklärt uns die Sachen sehr gut das man sie direkt versteht besser geht nicht
Sehr viele nette Leute man kann sich unterhalten
Sehr gefragter Beruf
35 Stunden Woche man hat vom Tag immer noch was obwohl man arbeitet
Hoch für einen minderjährigen
Sehr geduldig
Es macht Spaß viel neue Dinge zum erstmal zu machen
Die aufgaben sind gut auf einen abgestimmt
Man macht nicht immer das gleiche
Jeder wird akzeptiert
HSW hat angemessenes Gehalt geboten. Es gibt einige Kollegen, welche sich wirklich mit der Materie der Endoskopie und den besonderen Kundenstrukturen befassen.
Daily Management in den unterschiedlichen Ebenen sorgt für einen adäquaten Informationsfluss. Kann aber auch zu Aktionismus führen.
Leider geht das Kernwissen über die Technologie zunehmend verloren. Dies führt zu einem zunehmenden Wettbewerbsnachteil, vor allem aufgrund der Paarung mit ungerechtfertigten Preiserwartungen.
Der Hauptgeschäftsführer ist nur selten vor Ort. Wenn er dann da ist, sorgt er hauptsächlich für Wirbel und Hektik.
Es wird zunehmend eine Kultur gefördert, welche Transparenz fordert, diese jedoch dann durch Missgunst bei einigen Managern/Geschäftsführern sanktioniert.
Da vor allem der Bereich Regulatory Affairs und QM opportunistisch und mit einem Mangel an Expertise und hoher Anmaßung geführt werden, ist eine zunehmend schlechtere Performance erwartbar.
Regelmäßige Entlassung von Mitarbeitern, die aber essenziell sind, um eine angemessene Performance an den Tag zu legen. Danach baden die Mitarbeiter dann aus, dass weniger Wissen, weniger Kapazität und schlechtere Stimmung vorhanden sind.
Bereichsleiter sind sehr damit beschäftigt, am Stuhl derer Kollegen zu sägen.
Die geschaffenen Strukturen auch wirklich einhalten.
Nicht alle zwei Monate wieder eine neue Struktur etablieren, die dann doch nicht gelebt wird.
Beteiligt die Mitarbeiter in angemessenem Maße an der erfolgreichen Ertragslage.
So verdient kununu Geld.