


Energiezulage
In der gegenwärtigen Berichterstattung in den Medien dominieren Nachrichten, die den Alltag der Menschen und somit auch unserer Mitarbeitenden und deren Familien vor große Herausforderungen stellen. Ungeachtet der bekannten oder geplanten Maßnahmen der Regierungen in Deutschland und Österreich entscheidet die HERMES Group die Mitarbeitenden darüber hinaus zu unterstützen.
Die Geschehnisse in der Welt sind für jeden Einzelnen von uns eine Herausforderung. Neben der seit über zwei Jahren anhaltenden Coronapandemie verschärft nun auch der andauernde Konflikt in der Ukraine den Alltag, mit großen Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit unser tägliches Leben. Als Verbraucher merken wir dies beispielsweise an enormen Preissteigerungen für Energie und Lebensmittel.
Die Regierungen von Deutschland und Österreich haben bereits zum Teil reagiert, schnüren oder diskutieren Maßnahmen, um den Bürgern Entlastung zu verschaffen.
Ungeachtet dessen, wurde intensiv im Management-Team und der Geschäftsleitung diskutiert, wie die HERMES Group den Mitarbeitenden Ihrerseits konkrete Unterstützung bieten kann, insbesondere in Anbetracht des kommenden Herbstes und Winters mit drastisch steigenden Energiepreisen.
Der Beschluss der Geschäftsleitung der Holding setzt ein starkes Zeichen für unsere Mitarbeitenden!
Mit Wirkung vom 1. Oktober 2022, befristet bis zum 31. Dezember 2023 wird seitens der HERMES Group jedem Mitarbeitenden eine Energiezulage in Höhe von 200 € netto pro Monat (bzw. eine Teuerungsprämie in Höhe von 200 €* pro Monat in Österreich) mit dem Gehalt ausgezahlt!

Gemeinsam die Arzneimittelversorgung in Deutschland sichern
Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) und die HERMES Group teilen seit 1980 eine gemeinsame Geschichte. Damals wurde Johannes Burges, langjähriger Inhaber der HERMES Arzneimittel GmbH zum Vorsitzenden des BAH gewählt. Seinem 25-jährigen Engagement und unermüdlichen Einsatz als Vorstandsvorsitzender des BAH (von 1980 bis 2005) ist es zu verdanken, dass der heute mit Abstand mitgliederstärkste Verband der Arzneimittel-Hersteller in Deutschland auch erhebliches gesellschaftspolitisches Gewicht hat. Das Verbandsgebäude in Bonn trägt seit 2005 seinen Namen. 2013 wurde Johannes Burges für seine Leistungen zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Seit Juli 2014 übt Jörg Wieczorek, Geschäftsführer HERMES Arzneimittel Holding GmbH, die Funktion aus. Bei der 67. Mitgliederversammlung 2021 wurde Jörg Wieczorek einstimmig für weitere zwei Jahre als Vorstandsvorsitzender wiedergewählt.
„Ich freue mich sehr, die Vorstandsarbeit mit meinen geschätzten Kolleg*innen im gewohnten Team sowie mit neuen Gesichtern erfolgreich fortsetzen zu können“, kommentiert Jörg Wieczorek die Wiederwahl. „Der BAH-Vorstand repräsentiert die breite Vielfalt der Arzneimittelbranche. Wir werden die Bedürfnisse der Mitgliedsunternehmen auch in Zukunft unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Entwicklung und technischen Transformation in den Mittelpunkt unseres täglichen Handelns stellen.“
Der BAH vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland etwa 80.000 Mitarbeitende beschäftigen. Die Mitgliedsunternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. Mit seiner hohen Fach- und Sachkompetenz ist der BAH enger Ansprechpartner von Politik, Behörden und Institutionen im Gesundheitswesen sowie ein starkes Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessengruppen.
Zudem arbeitet der BAH gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen daran, die Gesundheitsbranche nachhaltig weiterzuentwickeln. Dementsprechend leisten der BAH und seine Mitglieder durch Maßnahmen wie schonenden Umgang mit Ressourcen, Materialeinsparungen, Emissionsreduktion, Energieeffizienz und Regionalität sowie Innovationen bereits seit vielen Jahren einen Beitrag zum Klimaschutz.

Krumme Geschäfte? Machen wir nur mit Möhren!
Kann man mit Obst und Gemüse der Umwelt etwas Gutes tun? Das haben sich Gunter und Fatih, unsere beiden Kantinenköche am Standort Pullach gefragt. Gemeinsam mit ihrem Team verwöhnen sie uns fünf Tage pro Woche mit leckeren und frischen Gerichten, die auch noch schön anzusehen sind. Dank der Kooperation mit Querfeld ist es unseren beiden Köchen möglich, wöchentlich viele Kilogramm Gemüse und Obst vor der Tonne zu retten.
Erfahrt hier was es mit Querfeld auf sich hat, wie viele Kilo pro Woche gerettet werden und was unsere Köche noch zu erzählen haben.
Gunter und Fatih, wie sieht euer persönlicher Werdegang aus und wie lange seid ihr schon bei HERMES?
Gunter: Zusätzlich zu meiner Ausbildung zum Koch bin ich staatlich geprüfter Diätkoch und habe den Ausbilderschein. Bei HERMES bin ich nun bereits seit 15 Jahren, zuerst 12 Jahre am Standort Wolfratshausen als Sous Chef und mittlerweile seit drei Jahren als Küchenchef im schönen Pullach im Isartal.
Fatih: Nach meiner Lehre zum Koch im Schwarzwald, in der wir viele französische und internationale Gerichte gekocht haben, war ich in verschiedensten Restaurants und Hotels bundesweit unterwegs und wurde so zum Küchenmeister. Zwischenzeitlich dufte ich sogar in der Türkei und in der Schweiz kochen. Nun bin ich seit drei Jahren bei HERMES am Standort Pullach und hier möchte ich auch so schnell nicht mehr weg.
Was sind eure Lieblingsgerichte?
Fatih: Fisch bzw. jede Art von Meeresfrüchten.
Gunter: Alles rund um die italienische Küche, ganz egal ob Pizza oder Pasta.
Was kocht ihr am liebsten für die Mitarbeitenden von HERMES?
Am liebsten kreative, spannende und mit Liebe zubereitete Gerichte, die es nicht überall gibt. Gerne auch vegetarisch. Denn in der Kantine in Pullach gibt es lediglich ein Mal pro Woche Fleisch, welches natürlich in Bio-Qualität ist.
Woher bezieht ihr die benötigten Lebensmittel?
Gunter: Unser Obst und Gemüse beziehen wir überwiegend von Querfeld. Das Unternehmen setzt sich unter dem Slogan „Wir liefern natürliche Vielfalt“ dafür ein, dass Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern wieder salonfähig werden und damit die aussortierten und entsorgten Lebensmittel (das sind in Deutschland bis zu 30 % einer Ernte) in den Umlauf bringen.
Wie viel Kilogramm wird von euch pro Woche gerettet?
Fatih: Die Mindestabnahmemenge bei Querfeld beträgt 75 Kilogramm pro Woche, bei HERMES benötigen wir in der Regel bis zu 90 Kilogramm.
Zum Thema Lebensmittelverschwendung, wie plant ihr voraus wie viele Essen pro Tag gekocht werden müssen?
Gunter: Unser Erfahrungswert liegt inzwischen bei ca. 100 Essen pro Tag. Meistens bieten wir pro Tag zwei Gerichte in der Kantine an und kochen jeweils von jedem 50 Stück. Wir kennen unsere Mitarbeitenden mittlerweile so gut, dass wir je nach Abteilung wissen, wer zu welchem Gericht greift. Um weniger Lebensmittel zu verschwenden und wegzuschmeißen bieten wir teilweise übriggebliebene Gerichte am nächsten Tag noch mal an oder versuchen die Lebensmittel mit in die neuen Gerichte zu verarbeiten.

Privates Engagement wird zum HERMES Engagement
Ricardo Alves ist Mitglied bei verschiedenen Naturschutzorganisationen, unteranderem beim Landesbund für Vogelschutz (LBV), Greenpeace und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU).
Ihm ist es sehr wichtig Naturschutzverbände aktiv oder passiv mit Spenden oder Mitgliedsbeiträgen zu unterstützen. Aktiven Naturschutz leistet Ricardo Alves bei der Bergwacht als Naturschutzausbilder in der Bergwachtbereitschaft Ohlstadt und als Naturschutzprüfer bei den jährlichen Naturschutzprüfungen der Bergwacht Bayern. Über sein eigenes Label RAuszeitklang bietet er außerdem Natur-, Kräuter- und Klang/Naturwanderungen an.
„Aus meiner Sicht ist es eine der wichtigsten Aufgaben die Natur zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten. Menschen für Natur(schutz), zu begeistern und zu zeigen, dass Freizeit, Mensch und Natur im Einklang funktionieren können.“
Das ist ihm bei den HERMES Mitarbeitenden gelungen! Ricardo Alves sammelt seit vielen Jahren im Bekanntenkreis und über die Bergwacht defekte Handys. Früher für den Landesbund für Vogelschutz und seit 2021 für den NABU.
Handys über den Hausmüll zu entsorgen, schadet der Umwelt und ist deshalb gesetzlich verboten. Außerdem gehen dabei viele seltene Rohstoffe verloren und es müssen unnötigerweise neue abgebaut werden. Aufgrund dessen setzen sich der NABU und die Telefónica Deutschland Group seit 2011 gemeinsam für den Umweltschutz ein, indem sie alte Mobilgeräte und deren Zubehör sammeln und anschließend wiederaufbereiten oder umweltgerecht entsorgen. Für die gesammelten Handys spendet Telefonica dem NABU jährlich eine feste Summe, die in den NABU-Insektenschutzfonds fließt.
Es gab bereits HERMES Kolleg*innen, die das Engagement von Ricardo Alves unterstützen und ihre Handys gespendet haben. Diese Kolleg*innen haben ihn auf die Idee gebracht, in der gesamten HERMES Group zu sammeln:
Anlässlich des Tags der Erde, am 22. April 2022, startete intern die von Ricardo Alves initiierte Aktion „Handys für Hummel, Biene & Co“ zur Unterstützung der Artenvielfalt in Verbindung mit dem NABU.
An allen HERMES-Standorten wurden Boxen zum Sammeln der Handys und des Zubehörs aufgestellt. Da die originalen Sammelboxen sehr gefragt sind und deshalb lange ausverkauft waren, hat Ricardo Alves kurzerhand selbst Aktionsbehälter aus ehemaligen Verbandskästen entworfen und zur Verfügung gestellt.
Seit dem Start wurden bis August 2022 insgesamt 11,3 kg Smartphones, 8,3 kg Handys, 2,1 kg Tablets und 2,8 kg Netzteile und Ladegeräte an allen HERMES Standorten gesammelt und gespendet.
Mit dieser Aktion ist es Ricardo Alves gelungen, auch unsere Mitarbeitenden für den Naturschutz zu sensibilisieren.