4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut an diesem Arbeitgeber finde ich die Kolleg:innen, von denen etwa 50 Prozent sehr unterstützend und freundlich waren. Auch einige Kunden und Projekte, bei denen ich mitarbeiten durfte, haben mir Spaß gemacht und waren bereichernd.
Was ich negativ an diesem Arbeitgeber finde, ist die unfaire Machtausnutzung und das Gefühl, als Azubi ausgenutzt zu werden. Besonders die emotionale Belastung, die viele Azubis dort täglich erfahren, trägt nicht zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei.
Eine bessere Arbeitsmoral und mehr Wertschätzung für die Mitarbeiter würden hier einen enormen Unterschied machen. Das Unternehmen könnte deutlich von einer respektvolleren Haltung gegenüber den Arbeitszeiten und einer faireren Anerkennung der Leistungen profitieren.
Einige Kollegen waren am Ende die einzige Rettung. Zu Beginn der Ausbildung war es wirklich angenehm und alles schien in Ordnung zu sein, doch mit der Zeit wurde es immer kälter, empathieloser und viel zu ernst. Wären die zuvor erwähnten Kollegen nicht da gewesen, die einem stets zur Seite standen und es immer wieder schafften, einem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, hätte ich vermutlich das Handtuch geworfen und alles abgebrochen.
Karrierechancen schienen nur für bestimmte "Lieblinge" ein Thema zu sein. Der Rest der Mitarbeiter hatte kaum eine Möglichkeit, in dieser Hinsicht voranzukommen.
An sich war der Arbeitstag mit 9 Stunden (inkl. 1 Stunde Pause) von Montag bis Donnerstag und 7 Stunden am Freitag (inkl 1. Stunde Pause) klar vorgegeben. Jedoch wurde uns vom Arbeitgeber immer wieder indirekt nahegelegt, dass es normal sei, bei Bedarf deutlich länger zu arbeiten. Einige Mitarbeiter blieben sogar bis spät in die Nacht im Büro. Auch als Azubi wurde man nicht davon verschont und bekam oft zu hören: "Woanders ist es schlimmer, also sei froh, dass du hier deine Ausbildung machst." Diese Einstellung empfand ich als wenig wertschätzend, da die zusätzlichen Stunden oft gar nicht vergütet wurden.
Leider war das Ausbildungsgehalt deutlich unter dem branchenüblichen Durchschnitt. In Kombination mit einem enormen Maß an unbezahlten Überstunden war das Gehalt meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt und entsprach nicht den Erwartungen für eine angemessene Wertschätzung der Arbeit.
Um es kurz zu fassen: Man kann viel lernen und es herrscht ein guter Umgang miteinander. Leider war der Ausbilder oft für nahezu jede Kleinigkeit zuständig, die in der Agentur an der Tagesordnung stand. Das führte dazu, dass man zwar viel von ihm lernen konnte, aber die Gelegenheit dazu wurde im Laufe der Zeit immer seltener.
Zu Beginn meiner Ausbildung lief es nahezu perfekt. Alle Aufgaben machten enormen Spaß, man konnte sich kreativ entfalten, hat ständig etwas Neues gelernt und durfte sogar an besonderen Events teilnehmen. Doch dies änderte sich schnell, als einer der beiden Chefs in Rente ging.
Die Aufgaben bestanden hauptsächlich aus den Klassikern, die man aus dieser Branche kennt, wie z.B. das Designen von Logos, Flyern, Mailings, Webseiten usw.
Auch Animationen standen öfter an der Tagesordnung, was mir persönlich am meisten Spaß machte.
Ziemlich mühsam wurde es allerdings manchmal bei der Bildersuche von Stockfotos für das jeweilige Produkt des Kunden. Im Großen und Ganzen konnte es aber auch entspannt sein, was es im Endeffekt ganz in Ordnung machte.
Zu Beginn war die Variation der Aufgaben und die Abwechslung sehr gut. Doch im Laufe der Zeit wurde das Spektrum zunehmend eingeschränkter, und der Umfang der Aufgaben begrenzte sich, wodurch die Tätigkeiten immer eintöniger wurden.
Bei dem Punkt kann ich nur dem zusprechen, was von anderen ehemaligen Mitarbeitern hierbschon erwähnt wurde. Sollte man aus der vorgeschrieben Norm, des Vorgesetzten aus der Reihe tanzen, wird es sehr schnell unangenehm für einen. Ein Erkältungsfall wird dazu oft negativ wahrgenommen, sodass man regelrecht Angst davor hat, sich krank zu melden. Selbst nach einer kurzen Krankheitszeit erntet man verurteilende Blicke, und es wird hinter dem Rücken über einen gesprochen. Natürlich kann ich verstehen, dass ein Krankheitsfall zusätzliche Arbeit für die Kollegen bedeutet oder Projekte verzögern kann, aber es ist auch wichtig zu verstehen, dass es völlig normal ist, krank zu werden. Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Immunsystem, und krank zu sein sollte nicht als Grund für negative Bewertungen oder das Scheitern an Projekten angesehen werden. Wenn man krank ist, ist man krank, und das sollte respektiert werden.
Verschiedene Projekte, ins kalte Wasser geworfen heiß sehr viel gelernt
Kommunikation untereinander, Zusammenhalt im Team
Bessere Kommunikation, mehr Zusammenhalt und Menschlichkeit
Spannende Projekte und nette Kollegen
Den Umgang mit den Mitarbeitenden und die Arbeitsatmosphäre
Kommunikation auf Augenhöhe, Feedbackgespräche, den Mitarbeitern entgegenkommen und auf die Bedrüfnisse achten
Man fühlt sich unwohl, aufgrund der Art wie Probleme und Konflikte kommuniziert werden
Wenig Flexibilität, Überstunden ohne Ausgleich
Fair
Ausbilder der sich gut auskennt, aber hat leider zu wenig Zeit für die Azubis
Abwechslungsreich
Schlechter Umgangston und wenig Wertschätzung
Die Büroräume, einige Kund:innen
Ich denke die bereits erwähnten Punkte geben einen ersten Eindruck darüber, was einen erwartet. Problematische Führungskultur, respektlose und fragwürdiger Umgang mit Mitarbeitenden und einem egozentrischen Führungsstil mit alter Denkweise.
Karrierechancen sind praktisch nicht vorhanden, insbesondere da es wenig Aussicht auf Positionen wie Führungskraft oder Teamlead gibt. Weiterbildungsmöglichkeiten beschränken sich auf das Lesen von Büchern, ohne formelle Angebote zur beruflichen Entwicklung. Zudem ist die Kundenbasis auf nur 2-3 große Kunden begrenzt, was bedeutet, dass der Verlust eines einzelnen Kunden schnell zu ernsthaften Sorgen um die eigene Jobsicherheit führen kann.
Abschließend lässt sich sagen:
Die Agentur hat definitiv Potenzial und die Kund:innen sind vielversprechend. Jedoch wird dieses Potenzial durch die respektlose und fragwürdige Behandlung der Mitarbeitenden sowie durch eine veraltete Denkweise stark eingeschränkt. Eine Veränderung in der Führungskultur und ein modernerer Ansatz wären wünschenswert, um echte Weiterentwicklung und ein besseres Arbeitsklima zu erreichen.
Die Agentur kennt niemand. Obwohl die Kunden groß und namhaft erscheinen, sind es tatsächlich nur 2-3 Stück – und wenn einer von ihnen plötzlich das Handtuch wirft, kann es schnell ernst werden. Wenn einer wegfällt müssen sich alle um ihre Existenz sorgen. Man könnte sagen, man spielt in einer Liga, in der jeder Kunde ein bisschen wie ein „Goldesel“ ist – und wenn der „Esel“ wegfällt, wird’s finanziell eine enge Kiste.
Die Work-Life-Balance war okay. Man konnte seine Arbeitszeiten flexibel gestalten. Damals war Homeoffice noch eine Option – ein echter Fortschritt für das Unternehmen, das sonst nicht gerade für seine innovativen Management-Methoden bekannt war. Überstunden kommen nicht oft vor, zumindest in der Beratung.
Weiterbildungen wurden nicht großartig angeboten – man konnte sich höchstens durch das Lesen von Büchern weiterentwickeln. Die Aussicht auf eine Position als Führungskraft oder Teamlead war ebenso realistisch wie der Gewinn im Lotto. Zu wenig Leute, für wen soll man da verantwortlich sein? Man konnte sich also auf das Lesen von Büchern konzentrieren und hoffen, dass das Wissen irgendwann auf magische Weise zum Karrieresprung führt.
Der Kollegenzusammenhalt war in Ordnung. Im Großen und Ganzen funktionierte es. Was jedoch gelegentlich störte, war die Tatsache, dass einige Kolleg:innen, die offenbar besonderen Schutz genossen, lieber in die Rolle der „heimlichen Informanten“ schlüpften, als wirklich Teamgeist zu zeigen. Diese Mitarbeitenden hatten anscheinend keine Bedenken, einem in den Rücken zu fallen, wenn es darum ging, dem Vorgesetzten zu gefallen. Es schien fast, als ob ein wenig mehr Rückgrat in diesen Fällen dringend benötigt worden wäre. Dennoch blieb der Zusammenhalt innerhalb des Teams weitgehend stabil.
Das Verhalten des Vorgesetzten war durch die Bank weg wirklich bemerkenswert – und leider nicht im positiven Sinne. Diskriminierung und respektloses Verhalten waren Tagesordnung. Der Vorgesetzte verstand es wie kein anderer, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der man sich täglich neu beweisen musste – nicht etwa durch Leistung, sondern durch die Fähigkeit, mit der permanenten Empathielosigkeit klarzukommen und sich zu 100% unwohl zu fühlen. Man könnte sagen, es war eine unvergessliche Lektion, wie man es DEFINITIV nicht machen sollte. So sollte Führung nicht aussehen!
Das Büro mochte ich sehr – sowohl die Räumlichkeiten als auch die Technik. Die Beratung arbeitet leider mit Windows, was nicht unbedingt mein Favorit ist, aber das ist natürlich Geschmackssache. Wenn man etwas benötigte, sei es Arbeitsmaterialien oder technische Ausstattungen, wurde es in der Regel schnell bereitgestellt. Es wurde in die Büroräumlichkeiten investiert, sodass sie ordentlich und ansprechend gestaltet waren. Insgesamt konnte man sich über eine angenehme Arbeitsumgebung freuen.
Die Kommunikation unter den Kolleg:innen war tatsächlich ganz in Ordnung – wenn man sich nicht gerade inhaltlich wichtige Infos von oben erhofft hat. Der Vorgesetzte hatte eine ganz besondere Kommunikationsstrategie: Schweigen ist Gold. Wichtige betriebsinterne Entscheidungen wurden nur in den geheimen Zirkeln besprochen, zu denen der Normalsterbliche natürlich keinen Zugang hatte. Man konnte sich also voll darauf verlassen, dass man über wesentliche Entwicklungen erst Bescheid wusste, wenn sie schon vorbei waren. Transparenz? Eine glasklare Sache – nur leider unsichtbar! Aber immerhin hatten wir Kolleg:innen untereinander noch die Chance, uns auszutauschen... zumindest über das, was man uns gnädigerweise mitgeteilt hat.
Das Gehalt war in Ordnung – man hat weder besonders viel noch besonders wenig erhalten. Wenn man mehr Gehalt wollte, musste man aktiv nach Feedbackgesprächen fragen. Es war also ratsam, die Initiative zu ergreifen, um über Gehaltsanpassungen zu sprechen. Sozialleistungen gab es keine.
Die Agentur ist wirklich stolz auf ihre Gleichbehandlung – ein beeindruckendes Konzept, wenn man bedenkt, wie toll es ist, alle „gleich“ zu behandeln. In der Realität könnte man fast meinen, dass Gleichbehandlung hier eine eigene Definition hat. So scheint es, dass persönliche Merkmale wie Religion, Herkunft oder sexuelle Orientierung überraschenderweise immer noch subtile Einflüsse auf die Art und Weise haben, wie man vom Vorgesetzten behandelt wird. Man könnte sagen, die Gleichbehandlung wird hier auf ihre ganz eigene Weise praktiziert – und nicht unbedingt so, wie es in den modernen Leitfäden steht.
Die Kund:innen haben Spaß gemacht – stets angenehm und oft mit der Möglichkeit zu lernen. Es gab zahlreiche Gelegenheiten, seine Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen zu vertiefen, was einen erheblichen Mehrwert bot. Der Kundenkontakt war ebenfalls super. Man könnte fast sagen, dass die Kund:innen der angenehme Teil des Jobs waren. Wenn es einen Bereich gab, in dem man richtig glänzen konnte, dann war es sicherlich der Umgang mit den Kunden.