Unterdurchschnittlich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Leitung betont ständig, dass Hilti angeblich kein Geld habe. Dieses Mantra ist kaum noch zu ertragen. Vermutlich werden sie uns demnächst sogar um kleine Spenden bitten.
Einsparungen betreffen nahezu alle Bereiche. Seit 2024 ist das Budget für die Weihnachtsfeier auf 25 Euro pro Person begrenzt. Gastronomische Betriebe oberhalb eines Fast-Food-Niveaus werden dabei nicht berücksichtigt. Zudem wird offenbar in Kauf genommen, dass das ausgewählte Restaurant am entgegengesetzten Ende der Stadt liegt und dadurch zusätzliche Wegezeiten entstehen. Aus Kostengründen sind die Mitarbeitenden angehalten, die Parkgebühren selbst zu tragen, obwohl sich geeignete Restaurants in unmittelbarer Nähe des Bürostandorts befunden hätten.
Seit dem 1. Januar 2026 wird nahezu täglich darauf hingewiesen, dass kein Geld vorhanden sei und sich die wirtschaftliche Lage dramatisch verschlechtere. Inzwischen drängt sich der Eindruck auf, dass die diesjährige Weihnachtsfeier folgerichtig in einem Dönerladen oder an der Tankstelle stattfinden könnte – konsequent im Sinne der gelebten Sparphilosophie.
Vorgesetztenverhalten
Der Teamleiter macht viele Versprechungen, hält jedoch keines davon. Statt die Stimmung im Team zu verbessern, verschärft er sie zunehmend. Anstatt die Mitarbeitenden zusammenzuführen, scheint er eher alles daranzusetzen, sie gegeneinander auszuspielen.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittlich
Gleichberechtigung
Firmenprämien existieren offenbar nur noch als theoretisches Konzept. Als Zeichen der Anerkennung für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit wird eine Pralinenschachtel im unteren Preissegment sowie eine Flasche Wein überreicht – eine Geste, die bei einem Milliardenkonzern eher als ironischer Kommentar denn als Wertschätzung verstanden werden kann. Eine individuelle Auswahl der Geschenke findet dabei nicht statt; selbst erklärten Nichttrinkern wird Wein zuteil, vermutlich aus Gründen der Gleichbehandlung

