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Zuletzt aktualisiert am 18.10.2026
Die Hirschvogel Group erhält ein gemischtes Gesamtbild. Am stärksten prägen kritische Stimmen zum Führungsverhalten das Profil: Bewertungen beschreiben das Management als arrogant, wenig kompetent und auf Einschüchterung ausgerichtet. Beförderungen sollen auf Vetternwirtschaft statt auf Leistung basieren – ein Muster, das sich sowohl im Vorgesetztenverhalten als auch in der Karriereentwicklung zieht. Aufstiegschancen gelten für viele als faktisch nicht vorhanden, Weiterbildungsbudgets als stark eingeschränkt.
Die Arbeitsatmosphäre leidet nach Ansicht vieler Bewertenden unter Dauerdruck, Entlassungsangst und mangelnder Wertschätzung. Die interne Kommunikation läuft laut mehreren Bewertungen eher über Gerüchte als über offizielle Kanäle. Beim Gehalt gehen die Meinungen auseinander: Einige empfinden es als gut, andere...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei der Hirschvogel Group wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders die Führungskompetenz steht im Fokus: Einige Bewertungen beschreiben Vorgesetzte als arrogant, herablassend und wenig an ihren Mitarbeiter:innen interessiert. Hinzu kommt die Kritik, dass Probleme eher verharmlost oder weitergegeben als aktiv gelöst werden, während gleichzeitig starker Druck von oben ausgeübt wird. Wenige Bewertungen fallen etwas milder aus und bezeichnen das Verhalten als tolerierbar, solange man nicht aktiv gestört wird.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Besetzung von Führungspositionen. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Stellen eher durch Günstlingswirtschaft als durch fachliche Qualifikation vergeben werden. Dies führe dazu, dass Vorgesetzte Entscheidungen kaum eigenständig treffen und Kritik nicht tolerieren. Die Führungsqualität variiert nach Abteilung und Person, wird insgesamt jedoch als unzureichend empfunden.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Hirschvogel Group werden von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Ein zentrales Thema ist die fehlende Förderung: Das Management zeige kein Interesse an der beruflichen oder persönlichen Entwicklung der Mitarbeiter:innen, und Weiterbildungen seien kaum vorhanden oder auf bestimmte Gruppen wie jüngere Mitarbeiter:innen oder Büropersonal beschränkt. Technisches Wissen solle laut einigen Bewertungen in der Freizeit und auf eigene Kosten gepflegt werden.
Hinzu kommt die wahrgenommene Vetternwirtschaft bei Beförderungen: Aufstiegschancen hängen nach Ansicht vieler Nutzer:innen weniger von Leistung als von persönlichen Verbindungen und internen politischen Haltungen ab. Echtes Talentmanagement existiere faktisch nicht. Für die Produktion werden besonders geringe Aufstiegschancen beschrieben, was in Verbindung mit mangelnder Förderung zu einer hohen Fluktuation beitrage.
Die Gehälter bei der Hirschvogel Group werden von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Viele bemängeln fehlende Gehaltssteigerungen über Jahre hinweg sowie Erhöhungen, die ausschließlich durch die IG Metall und nicht durch freiwillige Unternehmensleistungen zustande kamen. Einige Bewertungen beschreiben das Gehalt im Branchenvergleich als unterdurchschnittlich, wobei auch ein Gefälle zwischen Frauen und Männern angesprochen wird. Individuelle Gehaltserhöhungen sollen nach Angaben weniger Nutzer:innen nur willkürlich erfolgen.
Auf der anderen Seite bewerten einige Nutzer:innen das Gehalt außerhalb der IG-Metall-Strukturen als gut bis sehr gut und loben dessen Krisenunabhängigkeit. Positiv hervorgehoben werden zudem Sozialleistungen wie ein bezuschusstes Restaurant und ein Gesundheitszentrum. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur negativen Mehrheitsmeinung, die das Gesamtpaket aus Vergütung und Sozialleistungen als nicht wettbewerbsfähig einstuft.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Hirschvogel Group wird von Mitarbeiter:innen negativ bewertet. Ein zentrales Thema ist die spürbar gesunkene Stimmung, die viele auf den Abgang langjähriger Kolleg:innen und Führungskräfte zurückführen. Hinzu kommen Berichte über anhaltende Unsicherheit durch Gerüchte über Entlassungen und Personalabbau, gegen die kaum gegengesteuert wird. Dauerdruck, monotone Aufgaben und mangelnde Investitionen in Arbeitsbedingungen belasten den Alltag zusätzlich. Lob und Anerkennung hängen dabei stark vom jeweiligen Vorgesetzten ab.
Auch die Teamdynamik und Führungskultur werden kritisch gesehen: Viele Bewertungen beschreiben ein Klima, in dem kaum Zusammenhalt herrscht und Vorgesetzte wenig Wertschätzung zeigen. Allerdings gibt es auch gegenteilige Stimmen, die ein entspanntes Arbeitsumfeld und aufgeschlossene Führungskräfte loben – diese Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit.
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