Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt ist fair und wird immer pünktlich gezahlt. Wer motiviert ist und Leistung bringt, hat echte Aufstiegschancen - vom Quereinsteiger bis zur Führungsebene ist alles möglich. Auch das Team kann, je nach Kollegen, sehr angenehm sein - mit einigen ist der Zusammenhalt richtig gut, es wird auch mal gelacht. AuBerdem schätze ich die Offenheit meines Chefs - wenn es Probleme gibt, kann man das direkt ansprechen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Was ich am Arbeitgeber nicht so gut finde Der hohe Leistungsdruck und die ständige Kontrolle (z. B. durch Aktionen wie „Käse der Woche") erzeugen oft eine unangenehme Atmosphäre. Mitarbeitende werden eher nach Zahlen als nach Einsatz bewertet. Die Dienstpläne sind häufig unausgewogen - wer in der Spätschicht ist, bleibt dort, und bei Ausfällen müssen oft dieselben Leute einspringen. Die technische Ausstattung ist veraltet, besonders Theke und Kühlung, Reparaturen dauern oft viel zu lange. Auch die Klimaanlage funktioniert seit Jahren nicht richtig. Insgesamt fehlt es an echter Wertschätzung - man fühlt sich eher wie eine Nummer als ein Mensch.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber
Mehr Wertschätzung für die Mitarbeitenden wäre wünschenswert - nicht nur in Form von Geld, sondern auch im täglichen Umgang. Der aktuelle Leistungsdruck, besonders durch Aktionen wie „Käse der Woche", sorgt eher für Frust als Motivation. Die Dienstpläne sollten gerechter und flexibler gestaltet werden, damit auch die Work-Life-Balance stimmt und nicht immer dieselben Kollegen einspringen müssen. Zudem wäre es sinnvoll, die alten Geräte schrittweise zu modernisieren - besonders die Theke und die Kühlung. Auch bei Reparaturen sollte schneller reagiert werden. Und nicht zuletzt: Eine funktionierende Klimaanlage wäre ein echter Fortschritt - fir Gesundheit und Arbeitsklima.
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team ist durchwachsen. Mit meinem Chef und einigen Kollegen verstehe ich mich richtig gut, da gibt's auch mal was zu lachen - das macht den Alltag erträglicher. Leider gibt es aber auch Mitarbeiter, die sich regelmäßig krankmelden, was die ohnehin schon knappe Personaldecke noch weiter belastet, Der generelle Umgang von oben wirkt oft kalt und leistungsorientiert - man fühlt sich eher wie eine Nummer als wie ein Mensch. Der hohe Arbeitsdruck und die ständigen Verkaufsaktionen wie der „Käse der Woche" tragen zusätzlich zu einer angespannten Atmosphäre bei. Es zählt oft nur der Umsatz nicht der Einsatz dahinter.
Image
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Nach auBen wirkt das Unternehmen
freundlich, kundenorientiert und professionell - und viele Stammkunden bestätigen auch dieses Bild. Ich sage auch öffentlich, dass ich dort arbeite, weil ich grundsätzlich hinter meiner Arbeit stehe. Trotzdem gibt es hinter den Kulissen deutliche Unterschiede; Intern zählt vor allem Leistung und Funktionieren. Man wird bezahlt, wenn man abliefert - aber Menschlichkeit oder Flexibilität im Alltag kommen oft zu kurz. Dienstpläne sind häufig unausgewogen, wer einmal in der Spätschicht hängt, bleibt meist dort. Bei Personalausfällen muss oft der einspringen, der eigentlich frei hätte. Das, was nach außen als geordnet erscheint, ist intern oft stressig und wenig mitarbeiterfreundlich.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance
Von Balance kann hier leider keine Rede sein. Es kommt immer wieder vor, dass man kaum oder gar keinen freien Tag hat. Die Frühschicht ist fest in Chef-Hand, der Rest hat meist Spätschicht - was die Dienstpläne wenig flexibel macht. Der hohe Personalmangel verschärft das Ganze zusätzlich. Freizeit, Erholung oder eine geregelte Planung sind in diesem System kaum möglich.
Karriere/Weiterbildung
Karriere und Weiterbildung
Die Karrierewege sind grundsätzlich klar strukturiert: Man kann als Quereinsteiger beginnen, bekommt dann aber nur den Tariflohn ohne überbetriebliche Bezahlung. Es besteht die Möglichkeit zur Ausbildung (drei Jahre oder verkürzt auf zwei bei guter Leistung). Leider werden Azubis im Alltag oft eher als günstige Arbeitskraft eingesetzt. Nach erfolgreichem Abschluss wird man in der Regel übernommen und erhält dann auch tarifliche Überbezahlung. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kann man sich zum Erstverkäufer weiterentwickeln, anschließend zur stellvertretenden Filialleitung, dann zur Filialleitung – und mit Engagement auch weiter bis in die Regional- oder Bezirksleitung. Sogar der Weg Richtung Geschäftsführung ist möglich: Es gibt Beispiele, wo Mitarbeiter sich intern Schritt für Schritt hochgearbeitet haben. Schulungen (z. B. Hygiene, Warenkunde) sind vorhanden, ebenso interne Unterstützung – wer Eigeninitiative zeigt, hat gute Chancen.
Gehalt/Benefits
Karriere und Gehalt
Das Gehalt ist leistungsgerecht und wird stets pünktlich - oft sogar vor dem Zahltag - überwiesen. Es gibt eine tarifliche Grundvergütung mit freiwilliger
Überbezahlung, abhängig vom persönlichen Einsatz. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld sind grundsätzlich vorgesehen, allerdings ebenfalls leistungs- und
anwesenheitsabhängig: Bereits ab wenigen Krankheitstagen können prozentuale Kürzungen greifen. Bei längerer Krankheit kann das Weihnachtsgeld bis auf null reduziert werden. Sonderzahlungen wie Inflationsboni sind möglich. Schulungen (z. B. Hygiene, Warenkunde) und Weiterbildungen zur Filialleitung stehen offen, und Gespräche über
Gehaltserhöhungen können jährlich geführt werden - abhängig auch von der Umsatzlage der Filiale.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein
Mülltrennung ist eher pragmatisch als konsequent - es gibt zwar getrennte Behälter für Pappe, Restmüll und Conveskat (Fleischabfälle), aber vieles landet einfach im Restmüll, darunter auch Plastik und Einwegartikel. Der Umgang mit Lebensmitteln ist dagegen vorbildlich: Ware wird regelmäßig kontrolliert, reduziert und im Zweifelsfall an die Tafel gespendet. Beleuchtung wurde komplett auf LED umgestellt, an jedem Schalter steht „Licht aus für die Umwelt" - wobei man das Gefühl hat, es geht eher um die Stromrechnung als um echten Umweltschutz. Sozial gesehen: Es gibt klare Regeln gegen Mobbing und Diskriminierung. Persönlich kann ich mit meinem Chef über Probleme sprechen - wie weit das bei anderen unterstützt wird, kann ich schwer beurteilen.
Kollegenzusammenhalt
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team ist gemischt. Mit einigen Kollegen und besonders mit meinem Chef läuft es richtig gut - man unterstützt sich, kann lachen, und es entsteht echtes Teamgefühl. Leider gibt es aber auch Mitarbeiter, die regelmäßig krank machen und dadurch für noch mehr Belastung bei den anderen sorgen. Das führt teilweise zu Spannungen, weil die Arbeit dann auf weniger Schultern verteilt wird. Wer motiviert ist, muss oft doppelt ran.
Umgang mit älteren Kollegen
Umgang mit älteren Kollegen
Der Großteil des Teams ist eher jung oder im mittleren Alter. Es gibt nur wenige ältere Kollegen, darunter der Chef und die stellvertretende Filialleitung. Diese werden mit Respekt behandelt und bringen viel Erfahrung ein. Insgesamt ist der Altersunterschied im Team kein großes Thema - man begegnet sich auf Augenhöhe.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetztenverhalten
Mit meinem Filialleiter verstehe ich mich richtig gut - fast schon freundschaftlich. Auch die stellvertretende Filialleitung ist fair und korrekt. Es gibt klare Absprachen, man wird ernst genommen, und man kann offen reden. Trotz des Drucks, der von oben kommt, geben sich die Vorgesetzten vor Ort Mühe, den Laden menschlich zu führen.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind durchwachsen. Das Gebäude ist älter, viele Geräte ebenfalls - entsprechend fallen häufig Reparaturen an. Zwar werden Reparaturaufträge schnell geschrieben, aber bis jemand zur Behebung kommt, kann es dauern. Die
Schneidemaschinen funktionieren noch, sind aber nicht mehr auf dem neuesten Stand. Besonders belastend ist die Klimaanlage: Im Winter pustet sie kalte Luft, im Sommer heiße - genau umgekehrt wie gewünscht. Das fällt allerdings in den Zuständigkeitsbereich der Hausverwaltung. Körperlich ist der Job fordernd: langes
Stehen, schweres Heben (meist durch die Männer) und schnelles Gehen auf einer 65 Meter-Theke bei oft knapper
Besetzung. Pausenräume und -zeiten sind vorhanden und grund-"¹zlich okay - aber echte Erholung ist Arbeitspensum schwierig.
Kommunikation
Kommunikation
Die Kommunikation ist größtenteils einseitig. Entscheidungen kommen von oben, ohne dass das Team groß einbezogen wird. Es gibt regelmäßig Besprechungen, aber eher, um Filialen an den Pranger zu stellen, wenn etwas nicht nach Plan läuft - z. B. beim Bestellwesen oder beim Käse der Woche. Vorschläge oder Rückfragen von Mitarbeitern haben selten Gewicht. Es fühlt sich oft so an, als hätte man mitzureden, aber am Ende wird trotzdem alles vorgegeben.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung
In der Theorie sind alle gleich, in der Praxis sieht's oft anders aus. Es gibt im Team klare „Klassen": Die, die ranklotzen, die Mittelmäßigen - und die, die einfach machen, was sie wollen. Wer fleißig ist, bekommt zwar Anerkennung, trägt aber auch die meiste Last. Besonders auffällig ist, dass Männer oft körperlich härter ranmüssen, während manche Kolleginnen mit Samthandschuhen angefasst werden - auch wenn sie häufig und lange krank sind. Die Aufgabenverteilung ist dadurch nicht immer fair und sorgt im Team teils für Frust.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind durchaus vielfältig. Jeder übernimmt mal Verantwortung - gerade in der Spätschicht, wenn die Chefs nicht mehr da sind, leiten die Mitarbeiter den Laden selbstständig. Es gibt feste Zuständigkeiten für Fleisch, Wurst, Käse/Fisch, aber im Alltag springt man oft zwischen den Bereichen hin und her. Das bringt Abwechslung, aber auch viel Eigenverantwortung - was den Job anspruchsvoll macht, aber auch interessant.