Das Schiff hat ein Leck
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die kostenfreie Kantine war immer ein Traum! Qualität, Auswahl.. einfach nur Wow! Für Vegetarier und glutensensitive Menschen geeignet. Es gab viele Produkte in Bio-Qualität und man wurde mehr als satt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keinerlei Motivation Mitarbeitern monetäre Anreize zu geben. Leichtfertiger oder gleichgültiger Umgang mit Kompetenz- und Know-How-Abfluss.
Verbesserungsvorschläge
Weniger nach der Nasenlänge befördern. Sich mehr für die Führungsqualitäten der untersten Hierarchiestufen interessieren. Die Welt überraschen und ein Mal jemandem die geforderte Gehaltserhöhung geben, damit die Kompetenzen und das Know-how nicht abwandert.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war wie das Wetter. Meistens sonnig, aber manchmal auch ermüdend und dunkel.
Kommunikation
Zuletzt gab es regelmäßige Abstimmungen und Meetings, wo auf Abteilungs- und Unternehmensebene über die aktuellen Probleme/ Zahlen/ Strategien berichtet wurde.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen waren einer der besten Aspekte an der Firma. Egal welche Abteilung und Zuständigkeit, alle waren nett und hilfsbereit. Es hat Spaß gemacht.
Work-Life-Balance
Das ist von der Abteilung/ Chef abängig. Offiziell 60:40 Regelung in der Firma. 4 Wochen im europäischen Ausland arbeiten erlaubt pro Jahr.
Vorgesetztenverhalten
Hier sollte der Vorstand wirklich genauer hinschauen vor der Beförderung/ Einstellung! Vieles läuft nach wie vor via Vitamin B statt nach wahrer Leistung. Das zeigt sich natürlich irgendwann an den Alltagsproblemen (z.B. fachliche Führung oder Arbeitsergebnisse)
Interessante Aufgaben
Meine waren interessant die meiste Zeit über.
Gleichberechtigung
Ich glaube es sollte gleich sein??? Kenne die Gehälter leider nicht. Im Arbeitsalltag habe ich nichts negatives bemerkt.
Umgang mit älteren Kollegen
Unsere Abteilung hatte nicht viele, aber sie waren sehr geschätzt.
Arbeitsbedingungen
Je nach Gebäude und Stockwerk unterschiedlich. Mit dem Umzug 2026 bestimmt super...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung im Büro wäre noch wünschenswert. Aber ich glaube sonst wars ercht nachhaltig.
Gehalt/Benefits
Alle die zuletzte gewechselt hatten. , haben bei der neuen Stelle 20-30% mehr bekommen. Nach Gehaltserhöhung muss man lange fragen und bekommt dann - wenn überhaupt- gerade mal den Infltionosausgleich oder auch gar nichts. Oft wünscht man sich einen besseren Tarifvertrag.
Image
Ich glaube leider, dass das Schiff gerade im Begriff ist zu sinken. Wie so oft: sobald ein börsennotierter Konzern sich einmischt, ist das der Anfang vom Ende.
Karriere/Weiterbildung
Einziger Punkt der meine gesamte Zeit über nicht gut war. Schulungsbudget war immer knapp und musste erst aufwendig oben angefragt werden. Ernsthafte Entwicklungsperspektiven auf eine bessere Position gab es nie. Zuletzt gab es den Versuch, kostengünstig interne Entwicklungspläne aufzustellen. Ich fand grundsätzlich die Idee gut. An der Umsetzung muss wohl noch gefeilt werden.