Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 19.8.2026
Die Hoffmann Group erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamturteil. Besonders die Arbeitsatmosphäre hat sich durch Stellenabbau, den Einstieg eines Mutterkonzerns und steigende Effizienzerwartungen spürbar verschlechtert. Viele Bewertungen beschreiben wachsenden Druck von oben, zunehmende Verunsicherung und eine sinkende Mitarbeitermotivation. Das Vorgesetztenverhalten wird ebenfalls kritisch gesehen: Führungskräfte gelten häufig als rückgratlos, wenig wertschätzend und kaum bereit, Verantwortung zu übernehmen oder kritisches Feedback anzunehmen. Auch die Kommunikation wird als intransparent, uneinheitlich und stark top-down wahrgenommen. Beim Gehalt beklagen Rezensent:innen stagnierende Löhne und mangelnde Transparenz bei Gehaltserhöhungen, obwohl die Sozialleistungen positiv hervorgehoben werden. Ä...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Hoffmann Group wird von Nutzer:innen negativ bewertet. Im Vordergrund steht der Einfluss organisatorischer Umstrukturierungen: Seit der Übernahme durch SFS berichten viele, dass sich das Klima spürbar verschlechtert hat. Stellenabbau, steigende Leistungsdruck und abrupte Umstrukturierungen erzeugen nach Meinung vieler Nutzer:innen Unsicherheit und Angst – Kolleg:innen, die ausscheiden, werden demnach oft nicht ersetzt.
Auch die allgemeine Dynamik im Arbeitsalltag wird kritisch gesehen. Während die Zusammenarbeit innerhalb einzelner Teams noch als gut empfunden wird, gestaltet sich der abteilungsübergreifende Austausch laut einigen Nutzer:innen schwierig. Wenige beschreiben die Atmosphäre trotz Restrukturierung als akzeptabel. Die Mehrheit hingegen berichtet von sinkender Motivation, fehlendem Teamgeist und einer Führungskultur, die kaum echte Wertschätzung zeigt. Die Stimmung im Unternehmen wird von vielen Nutzer:innen als anhaltend negativ und weiter abnehmend beschrieben.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Hoffmann Group wird von Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie, dass Führungskräfte Druck von oben weitergeben, ohne für ihre Mitarbeiter:innen einzustehen. Viele Vorgesetzte werden als rückgratlos wahrgenommen, Entscheidungen fallen oft zulasten von Kompetenz statt Loyalität, und Fehler werden selten eingestanden. Kritisches Feedback soll kaum auf Offenheit stoßen, Wertschätzung fehle weitgehend, und Informationen fließen vorwiegend top-down. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass Beförderungen auf Beziehungen statt auf Leistung basieren.
Zwar bewerten wenige Nutzer:innen ihren direkten Vorgesetzten positiv, doch heben sie gleichzeitig hervor, dass das Führungsverhalten stark von der jeweiligen Person abhängt. Unternehmensstrukturen erschweren laut einigen Bewertungen pragmatische Entscheidungen, da Absicherung Vorrang vor Handlungsschnelligkeit genieße. Die Meinungen sind damit gespalten, jedoch überwiegt die Kritik am Führungsverhalten deutlich.
Die Kommunikation bei der Hoffmann Group wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders der interne Informationsfluss steht in der Kritik: Wichtige Entscheidungen des Managements erreichen die Belegschaft oft zu spät, unvollständig oder über informelle Kanäle statt über offizielle Wege. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass Informationen zwar in großer Menge verbreitet werden, jedoch über zu viele Kanäle und ohne klare Relevanzfilterung – was es erschwert, wirklich wichtige Inhalte zu erkennen. Die Kommunikation wird als überwiegend von oben nach unten beschrieben, mit wenig Raum für konstruktiven Austausch. Einige Bewertungen berichten jedoch auch von positiven Entwicklungen, etwa regelmäßigen Meetings zu Unternehmenskennzahlen und einer offenen Kommunikation gegenüber Auszubildenden. Diese Einschätzungen stehen allerdings klar in der Minderheit gegenüber den kritischen Stimmen.
Die Gehälter bei der Hoffmann Group werden von Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Ein zentrales Problem ist die fehlende Gehaltsentwicklung: Tariferhöhungen werden laut einigen Bewertungen durch Kürzungen übertariflicher Komponenten ausgeglichen, sodass langjährige Mitarbeiter:innen real keine Lohnsteigerung erzielen. Zudem empfinden einige Nutzer:innen die Gehaltstransparenz und Leistungsorientierung als mangelhaft, da persönliche Faktoren die Entscheidungen stärker zu beeinflussen scheinen als Leistung oder Betriebszugehörigkeit. Wenige Nutzer:innen berichten, dass Jobwechsler deutlich höhere Gehälter erzielen, während bestehende Mitarbeiter:innen kaum Inflationsausgleich erhalten.
Positiv hingegen werden die Sozialleistungen hervorgehoben: Mehrere Bewertungen loben diese als überdurchschnittlich gut, darunter Vergünstigungen für Auszubildende sowie eine kostenfreie Verpflegung. Das Gehaltsniveau selbst gilt als branchendurchschnittlich bis unterdurchschnittlich, wobei Gehaltszahlungen pünktlich erfolgen. Die Sozialleistungen können die kritisierte Gehaltsstagnation nach Meinung einiger Nutzer:innen jedoch nicht vollständig ausgleichen.
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