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Bewertung

Eigentlich sehr viel Potential, leider wird es proaktiv zerstört

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Homburg & Partner in Mannheim gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Gründe für die hohe Fluktuation sollten klar sein - und auch die Gegenmaßnahmen liegen auf der Hand.

Arbeitsatmosphäre

Oft sehr unstrukturiert und hektisch. Die Nennung weiterer Details in dieser Rubrik wurde anwaltlich beanstandet... Das passt eigentlich sehr gut ins Bild :D.

Kommunikation

Top Down: Zum Teil aggressiv und sehr häufig respektlos.
Auf den unteren Ebenen sehr konstruktiv, wertschätzend und kollegial. Das wird jedoch nicht vom Unternehmen unterstützt oder gar belohnt. Im Gegenteil man versucht diesen Austausch und die gegenseitige Unterstützung nach Möglichkeit zu unterbinden.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kollegen auf den unteren Ebenen wirklich top = 5 Sterne. Die Zusammenarbeit macht hier richtig Spaß und man erarbeitet gemeinsam gute Lösungen – wenn man denn darf. Mitarbeiter im Führungsbereich kann man im Grunde nicht als „Kollegen“ bezeichnen. Das würde auch nicht dem eigenem Selbstbild entsprechen. Auf den Punkt bringt es vielleicht ein Zitat einer Person aus dem Führungskreis „wir arbeiten zusammen, wir sind Kollegen, keine Freunde“

Work-Life-Balance

In der Beratung weiß man, dass 9 to 5 schwierig wird. Allerdings wird hier gerne mit der besseren Work-Life-Balance im Vergleich zur Konkurrenz im Markt geworben. Das ist definitiv nicht der Fall. Bei den ganz Großen ist es sicherlich viel krasser, aber wenn man sich auf dem ähnlichen Gehaltslevel umsieht, dann wird bei H&P definitiv zu viel Arbeitszeit eingefordert. Wichtig ist hier auch die Unterscheidung in „Workload“ und „Arbeitszeit“. Der eigentliche Workload wäre mit klarer Struktur, genauen Vorgaben und verständlichen Briefings von oben voll im Rahmen. Es werden aber extrem viele Schleifen aufgrund eines fehlenden Plans gedreht und Dinge, die bereits abgestimmt und voll ausgearbeitet worden sind, werden ohne Not und Gründe in letzter Sekunde über den Haufen geworfen. Dadurch werden auch kleine Projekte sehr zeitintensiv. Beim Thema Arbeitszeit wird davon ausgegangen, dass man von 8 bis 20h zur Verfügung steht. Briefings für den nächsten Tag kommen gerne gegen 16h mit Deadline „EOD“. Zwischendrin ist dann zum Teil Leerlauf, der selbstverständlich nicht anderweitig genutzt werden darf, da man immer auf Abruf ist. Fahrten zum/ vom Kunden zählen als Freizeit, obwohl man arbeitet

Vorgesetztenverhalten

Hierzu wurde wirklich alles bereits gesagt.
Es ist wirklich Schade, dass aufgrund von persönlichen Befindlichkeiten und dem unprofessionellem Auftreten einiger weniger so viele gute Leute das Handtuch schmeißen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind generell interessant und sehr abwechslungsreich. Gerade am Anfang ist es jedoch schwierig sich völlig ohne Führung und Vorgaben in die teilweise völlig neuen Themenfelder und Aufgabenanforderungen einzufinden. Mit der Zeit führt das allerdings dazu, dass man seine eigene Arbeitsweise sehr gut strukturiert und sehr gute Problemlösungskompetenzen entwickelt, welche einem auf dem eigenen Karriereweg sehr weiterhelfen („Wer ist kalte Wasser geworfen wird lernt zu schwimmen oder geht unter“)

Gleichberechtigung

Wie viele Partner waren noch gleich weiblich?

Umgang mit älteren Kollegen

Kein Unterschied zu den jüngeren. Aber abgesehen von den Führungsriege gibt es eigentlich auch kaum ältere Kollegen.

Arbeitsbedingungen

Keine Klimaanlage in MA, Großraumbüro mit mindestens drei Personen, die gleichzeitig telefonieren, kein Handyempfang im Büro, Homeoffice ist ein Privileg und nur zu besonderen Anlässen und maximal einmal die Woche möglich. Ausnahme ist, wenn man krank ist, dann kann man gerne seine komplette Arbeit von zuhause erledigen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

SUVs für die Partner und wenn es sein muss ein Innerdeutscher-Flug zum Zahnarzt

Gehalt/Sozialleistungen

Komplett lächerlich auf den unteren Ebenen. Oben sollte es passen.

Image

Am Ende des Tages ist Beratung ein "People's Business" und deshalb ist die Mitarbeiterzufriedenheit ein sehr wichtiger Faktor. Ich hoffe wirklich, dass die verantwortlichen Personen einmal selbstkritisch hinterfragen, was in letzter Zeit alles suboptimal gelaufen ist und warum so viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben. Die niedrige Zufriedenheit und hohe Fluktuation haben einen negativen Effekt auf das Image

Karriere/Weiterbildung

Glass-Ceiling bei der Beförderung. Weiterbildungen müssen oft spontan abgesagt werden, weil am Ende des Tages der maximale, kurzfristige Profit vorgeht.