Glamour und Events. Das reizt stark und ist für extrovertierte Menschen super. Macht aber auch Events für Neurodiverse Menschen. Kleine Aufmerksamkeiten, die weniger als im Fünfstelligen Bereich kosten sind doch auch nette Gesten. Dadurch muss keine WBS einbuchen, das auf Kundenkosten geht (Hotels, Verpflegung, Anreisen etc.), sondern kann auch guttun indem man Büchergutscheine verschenkt, Weiterbildungen so anregt ohne auszubrennen, oder einfach mal Danke sagen/ sagen, dass es schön ist, dass Du da bist.
Professionelle Strukturen, moderne Arbeitsmittel, spannende Projekte und echte Flexibilität beim Arbeitsort (Homeoffice als Standard, kein erzwungenes Back-to-Office). In guten Projekten sehr starker Teamzusammenhalt und schnelle fachliche Entwicklung.
Es gibt nicht mehr so viel. Aktuell ist die Schwelle zu wechseln nur ein Ticken höher , als der eigene wechselwillen bzw. Die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt.
Trotz der Unternehmensgröße arbeitet man in kleinen, gut funktionierenden Teams. Homeoffice ist sehr flexibel möglich, und Unterstützung ist jederzeit verfügbar.
Ich möchte euch mal diese Beispielsituation zeigen: Ein Mitarbeiter brauchte Hilfe, um ein kaputtes Gerät zu ersetzen, das ihm die Arbeit schwer machte, und hatte schon die Zustimmung vom Geschäftsführer, der für die Rentabilität des Projekts zuständig war, in dem das Ersatzsystem gebraucht wurde. Der Prozess war nicht, ein vorhandenes Gerät wiederzuverwenden, sondern einfach ein neues zu kaufen. Denn für diese Art von Geräten gibt's keine Bestandsverfolgung. Der verantwortliche Geschäftsführer in der zentralen Supportfunktion hat in einem internen Blogbeitrag gesagt, ...
Ich arbeite seit über 3 Jahren bei Accenture und war am Anfang sehr motiviert und begeistert. Leider hat sich diese Motivation in Frustration verwandelt, da harte Arbeit und Engagement hier nicht automatisch zu Wertschätzung oder Weiterentwicklung führen. Trotz meiner Rolle als Analyst habe ich dauerhaft weit über meiner Position gearbeitet, inklusive Verantwortung für andere Analysts, Führung von Workstreams, Community-Arbeit, interne Initiativen und sogar externe Auszeichnungen. Ich habe mehrere Preise gewonnen, interne Programme aufgebaut und zusätzliche Aufgaben übernommen, die klar einer ...
Aus meiner persönlichen Erfahrung betrachtet Accenture Mitarbeitende in erster Linie als Ressourcen und weniger als Menschen mit einer langfristigen beruflichen Perspektive. Ob man engagiert arbeitet oder über eine hohe Qualifikation verfügt, scheint in der Praxis nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Solange man einem Projekt zugeordnet ist, werden Leistungsziele definiert, Perspektiven aufgezeigt und positive Erwartungen kommuniziert. Befindet man sich jedoch für kurze Zeit auf der Bench (in meinem Fall etwa einen Monat), werden seitens HR relativ schnell Gespräche über eine ...
Accenture muss dringend an seiner internen Kultur und Glaubwürdigkeit arbeiten. Beförderungen erfolgen nicht auf Basis von Leistung, sondern durch politisches Verhalten und persönliche Beziehungen zum Management. Wer sich nicht aktiv inszeniert oder in den richtigen Kreisen sichtbar ist, bleibt trotz überdurchschnittlicher Leistung auf der Strecke. Das untergräbt Motivation und Vertrauen massiv. Die Kommunikation zu Gehalt, Boni und Karrieremöglichkeiten ist intransparent und oft beschönigend. Staatliche Inflationsausgleiche als freiwillige Boni zu verkaufen, ist unehrlich und respektlos. Führungskräfte handeln häufig nach Sympathie statt ...
Hört mal auf Eure Leute, die es beim Kunden besser machen sollen, und auch hier besser machen wollen. Wenn ihr selber jeden Vorschlag einfach kategorisch ablehnt seid ihr selber keine Reinventoren sondern nur Prediger / Lügner einer Botschaft mit der ihr selber nichts am Hut habt. Das hat Euch jedwedes Vertrauen genommen - "Eat your own dog food!" Die KI-Novelle ist ja genial, nützt aber nichts, wenn ich, aus rechtlichen Gründen praktisch nur in Deutschland, diese KI nur für die ...
Während meiner Zeit bei diesem Arbeitgeber hatte ich leider überwiegend negative Erfahrungen. Mitarbeiter werden nicht als Menschen mit individuellen Stärken gesehen, sondern vor allem als Zahlen und austauschbare Ressourcen. Wertschätzung für geleistete Arbeit fehlt weitgehend. Statt Förderung oder konstruktivem Feedback herrscht eine Kultur, in der man bewusst wenig Informationen bekommt und wichtige Zusammenhänge nicht transparent gemacht werden. Das erschwert eigenständiges Arbeiten und vermittelt das Gefühl, absichtlich „klein gehalten“ zu werden. Teamarbeit wird kaum gelebt. Jeder ist auf sich allein gestellt, ...
Der am besten bewertete Faktor von Accenture Deutschland ist Kollegenzusammenhalt mit 4,1 Punkten (basierend auf 839 Bewertungen).
Der Kollegenzusammenhalt ist für mich einer der größten Pluspunkte. Man arbeitet mit vielen jungen, motivierten Leuten zusammen und innerhalb der Teams unterstützen sich die Kollegen meist sehr stark. Das hat für mich viele schwierige Phasen deutlich leichter gemacht.
Der einzige wirklich helle Bereich. Kolleg:innen auf unteren Leveln halten zusammen und versuchen, das auszugleichen, was auf den höheren Ebenen fehlt fehlt.
Sehr stark im Projektteam. Man unterstützt sich gegenseitig und arbeitet gemeinsam auf ein Ziel hin. Übergreifend konzernweit naturgemäß etwas anonymer.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Gehalt/Sozialleistungen
3,4
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Accenture Deutschland ist Gehalt/Sozialleistungen mit 3,4 Punkten (basierend auf 814 Bewertungen).
Das Gehalt liegt nach verschiedenen öffentlich einsehbaren Vergleichsportalen eher im unteren Bereich. Es ist ausreichend, um den Alltag zu bestreiten, bietet jedoch wenig Spielraum für größere finanzielle Freiheiten. Da viele Mitarbeitende aus anderen Gründen ins Unternehmen kommen, steht die Vergütung häufig nicht im Vordergrund, dennoch fällt der Vergleich zur Branche spürbar ab. Positiv hervorzuheben sind zusätzliche Angebote wie JobRad oder verschiedene Versicherungsleistungen, die das Gesamtpaket ergänzen. Diese Benefits sind sinnvoll, ersetzen jedoch keine marktgerechte Vergütung. Die Gehaltsprozesse selbst wirken wenig ...
Das Gehalt ist für die tatsächliche Leistung viel zu niedrig, und das betrifft nicht nur einzelne Rollen, sondern praktisch alle Level im Unternehmen. Mitarbeitende arbeiten konstant über ihrem eigentlichen Rang, übernehmen Aufgaben, die ein bis zwei Karrierestufen höher liegen, und halten Projekte am Laufen, die ohne diesen Einsatz schlicht zusammenbrechen würden. Trotzdem spiegelt sich diese Mehrarbeit weder im Grundgehalt noch in den Bonuszahlungen wider. Die Bonusmodelle, die im Recruitingprozess präsentiert werden, wirken im Nachhinein wie reine Verkaufsargumente. In der Realität ...
Sehr schlecht. Das Value Chain Excellence Basis-Gehalt wird extra niedrig gehalten mit einem Verweis auf einen Bonus, der im Offer-Letter 5-15% ausmachen soll. In der Realität bekommt man keine 3%. Keine Gehaltsanpassungen. Es wird auf eine Talent Discussion verwiesen, die aber sehr undurchsichtig ist. Promotions, hohe Boni oder Gehaltsanpassungen gibt es nur für Leute mit echten Accenture-Verträgen, nicht für Umlaut-Verträge.
Was Mitarbeitende noch über Gehalt/Sozialleistungen sagen?
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
3,7
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,7 Punkten bewertet (basierend auf 792 Bewertungen).
Keine klare Guidance in Bezug auf Next Steps, um sich weiterzuentwickeln. Es gibt ein sehr großes Angebot an Online Kursen, die Videobasiert sind. Leider weiß man nicht so recht, welcher der tausenden Kurse jetzt der richtige ist, den man machen soll. Außerdem wären On-Site Workshops oder Seminare deutlich effektiver in Bezug auf Weiterbildung. Karrieretechnisch absolute Stagnation bei fast der kompletten Belegschaft. Man wird immer vertröstet auf nächstes Jahr aber letztendlich passiert nichts. Darum empfehle ich Accenture auch niemandem weiter, der ...
Beförderungen sind davon abhängig, wie chargeable man ist, wie gut man sich selbst mit seinen Achievements schmücken kann. Die Beförderungsstrukturen zwischen Song und Accenture sind zwei verschiedene. Für manche gibt es fast-track Beförderungsmöglichkeiten, für manche nicht. Hier verweise ich nochmal auf die Überschrift der Bewertung: Accenture legt großen Wert darauf, dass man sein Netzwerk auf- und ausbaut. Denn so soll man sich im besten Fall immer selbst auf Projekte bringen. Bildungsurlaub kann man beantragen und wird genehmigt. Sitzt man auf ...
Man kann sich selbst weiterbilden und kann auch kostenpflichtige Schulungen wahrnehmen. Ich habe mehrere Zertifizierungen über Accenture erhalten. Zertifizierungen (insbesondere alles über Beginner/Foundation) bekommt man meiner Erfahrung nach aber nicht "einfach so". Da muss schon ein Nutzen für das Projekt dahinterstehen. Bei seiner Karriere ist man auf einen guten People-Lead und ein gutes Projekt angewiesen, sonst wird es schwer. Umgekehrt ist es aber auch kein Selbstläufer (gutes Projekt + guter People-Lead), da das Budget und die "Slots" für Promotions von ...
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Accenture Deutschland wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,8 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Beratung/Consulting schneidet Accenture Deutschland schlechter ab als der Durchschnitt (3,9 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 60% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Accenture Deutschland als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 3170 Bewertungen schätzen 54% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 1241 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Accenture Deutschland als eher modern.