3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Organisation gleicht mittlerweile einer Mogelpackung: In guten Zeiten sind wir alle Pioniere und Pionierinnen, doch sobald es nicht mehr rund läuft und vermeintlicher Ballast in Form von betriebsbedingten Kündigungen abgeworfen wird, schaut jeder nur noch auf sich selbst. Von der zuvor beschworenen Empathie, dem Teamgeist und dem Miteinander ist dann nichts mehr zu spüren.
Von dem, wofür HR Pioneers einmal stand, ist mittlerweile kaum noch etwas übrig geblieben. Die ursprünglichen Werte wurden durch eine Kultur ersetzt, die zunehmend von Selbstdarstellung und einem Mangel an echter Identität geprägt ist.
Bevor man andere Unternehmen hinsichtlich kultureller Fragen und des Führungsverhaltens berät, sollte man zunächst vor der eigenen Tür kehren und das eigene Haus in Ordnung bringen.
Mehr Schein als Sein: Zusammenhalt unter Kollegen besteht nur solange ein gegenseitiger Vorteil daraus gezogen werden kann.
Das ehemals authentische Miteinander hat sich zu einer oberflächlichen Zweckgemeinschaft gewandelt. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass viele loyale Kollegen das Unternehmen verlassen haben und die dadurch entstandene verbrannte Erde totgeschwiegen statt aufgearbeitet wurde.
Das Konzept der Selbstführung funktioniert nur solange, wie alle an einem Strang ziehen. Ansonsten lädt es dazu ein, dass jeder nach eigenem Belieben handelt. Insbesondere unangenehme und komplexe Themen fallen regelmäßig durch das Raster, da sich niemand zuständig fühlt oder bereit ist, Verantwortung dafür zu übernehmen.
Schlussendlich wird auch hier Wasser gepredigt und Wein gesoffen. Wenn es darauf ankommt, werden die Mitarbeiter nicht in wichtige Entscheidungen einbezogen, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt. Diese werden zudem nur unzureichend transparent kommuniziert, was dazu geführt hat, dass bei vielen das Vertrauen in die Organisation und die Führung nicht mehr vorhanden ist.
Es wird viel geredet, ohne dass echte Ergebnisse erzielt werden. Meetings und Workshops dienen primär der Selbstdarstellung und gegenseitigen Bestätigung, während wesentliche Themen ignoriert oder nur oberflächlich behandelt werden.
Anstatt effektiv zu kommunizieren, erzeugt die unkontrollierte Nutzung verschiedener Tools und Formate außerdem eine reine Kommunikationsflut. Dies bremst die Mitarbeiter aus, lenkt vom Wesentlichen ab und verlangsamt die gesamte Organisation.
Die Einführung eines neuen Gehaltsprozesses, den sich das Unternehmen wirtschaftlich eigentlich nicht leisten kann und der letztlich durch den Abbau mehrerer Stellen mitfinanziert wird, ist ein bezeichnender Vorgang. Es ist schwer nachvollziehbar, wie solche Prioritäten gesetzt werden, wenn der Preis dafür der Verlust von Kollegen und das damit verbundene soziale Gefüge ist.
Wenig Diversität: Die Belegschaft stammt fast ausschließlich aus dem gleichen akademischen Umfeld und lässt eine breitere gesellschaftliche Repräsentation vermissen. Das spiegelt sich deutlich in den vorherrschenden Denkweisen wider und schränkt die Perspektivenvielfalt extrem ein.
Hier darf ich erwachsen sein und selbstverantwortlich arbeiten und mitgestalten. Hier gibt es keine:n, der:die mir sagt, was, wie viel und wie ich es tun soll. Wir sind alle auf Augenhöhe miteinander, helfen uns gegenseitig, entscheiden und lernen zusammen. Das beste sind aber unsere Parties!
Nicht direkt schlecht, aber wie viele andere, können auch wir unsere Konfliktfähigkeit noch ausbauen.
Unsere Arbeitsatmosphäre ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, Achtsamkeit, aber auch Spaß und Feierlaune.
HR Pioneers sind eine bekannte Marke. Viele unserer Kund:innen kommen aber auch durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu uns.
Der Beraterjob kann stressig werden, wenn man nicht auf sich achtet. Gleichzeitig nutzen wir aber eine ganze Reihe von Instrumenten, damit das nicht passiert: Pull-Prinzip, es werden einem keine Aufgaben und Projekte übertragen, sondern jede:r zieht sich, wenn sie:er noch Kapa hat. Wenn wir wissen, dass jemand dazu neigt, sich zu überlasten, hinterfragen wir, wenn sich derjenige noch etwas weiteres ziehen will. Urlaub wird bei uns flexibel behandelt: Jede:r kann so viel nehmen wie er:sie will. Wenn jemand Arbeitszeit reduzieren oder aufstocken will, ist das kein Problem. Familie wird wertgeschätzt und darauf Rücksicht genommen.
Karriere bedeutet bei uns, sich in alle Richtungen weiterentwickeln zu können. Jede:r kann sich bis zu einem bestimmten Betrag selbst Weiterbildungen buchen. Bei teureren Sachen, sprechen wir noch mal in der Crew, ob wir uns das leisten können und wollen. Ansonsten gibt es bei uns auch Formate wie den Learning Day oder das HRP Coffee, wo wir uns weiterbilden. Am stärksten wächst man aber an den tagtäglichen Herausforderungen bei seinen Kund:innen.
Unsere Gehälter sind normal, aber wenn wir erfolgreich waren, teilen wir am Ende des Jahres einen Teil des Gewinns unter uns auf.
Wir sind in 2021 der Gemeinwohlökonomie beigetreten und haben das Jahr über daran gearbeitet unseren ersten Bericht zu erstellen. Wir haben ein Bewusstsein für die Themen und machen auch schon viele Dinge, wie z.B. Spenden. Neben Spenden z.B. für Flutopfer, konnte z.B. in 2021 jede:r von uns 1.200 € an eine Organisation seiner:ihrer Wahl spenden. Unterjährig bieten wir gemeinnützigen Organisationen unsere Leistung stark reduziert in Form einer Leistungsspenden an. Wir beziehen Strom von LichtBlick, Büromöbel kaufen wir, wenn möglich, gebraucht oder verkaufen/spenden sie auch wieder, anstatt sie auf den Sperrmüll zu bringen.
Es ist ein wenig wie bei den Musketieren. Es gibt eine riesige Hilfsbereitschaft - im Notfall auch zu unmöglichen Zeiten.
Seniorität ist in unserem Geschäft eher von Vorteil, als von Nachteil.
Wir haben zwar einen offiziellen Geschäftsführer, grundsätzlich leben wir aber verteilte Führung und führen uns nach agilen Werten und Prinzipien gemeinschaftlich selbst.
Wenn man nicht gerade beim Kunden vor Ort ist, kann man als Berater:in arbeiten von wo man will. Kölner:innen können in unsere "Pioneers Oase" (unser Büro) kommen. "Auswärtige" können sich in einem Co-Workingspace einmieten, falls sie nicht im home office arbeiten möchte. Grundsätzlich können wir uns alles auf Firmenkosten bestellen, was wir glauben, für ein angenehmes Arbeiten zu brauchen. So habe ich im home office z.B. einen Drucker auf Firmenkosten besorgt und mir seit Corona einen zweiten Monitor dazu geholt. Andere Kolleg:innen haben andere Bedürfnisse und somit auch eine andere Ausstattung. Aus ökologischen Erwägungen versuchen wir unsere Rechner (Apple) so lange zu nutzen, wie es geht. Wer aber einen neuen Rechner benötigt, bekommt umgehend einen - Modell nach seiner:ihrer Wahl. Zur Standardausstattung gehört natürlich auch ein Iphone.
Wir halten uns alle gegenseitig über zweiwöchentliche Meetingformate und Slack auf dem Laufenden.
Es gibt bei uns immer ungefähr genau so viele Frauen wie Männer und ich kann keine Benachteiligung von Frauen bemerken.
Wir haben viele unterschiedliche Projektanfragen, da ist für jeden Geschmack etwas dabei! Und auch bei eher intern ausgerichteten Aufgaben ist es immer möglich die Dinge zu finden, die einem Spaß machen. Und auch hier gibt es Flexibilität bei der Rollenübernahme.
Auf jeden Fall das Arbeitsklima, die agile Haltung, die Vielfalt an und Liebe zu innovativen Ideen und Denkansätzen, die Teamarbeit in Kleinprojekten und stetige Entwicklung des Unternehmens selber
Sehr tolles Team, mit lernender Wohlfühlatmosphäre