84 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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84 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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84 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Athmosphäre ist beispielhaft. Team wird groß geschrieben und durch Aktionen wie z.B. gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten gestärkt.
Teils wird böse über die Firma geschimpft, wo ich mich in keinsterweise anschliessen kann. Wer unzufrieden ist, muss einfach darüber sprechen. Hier kann man über alles reden und teils kommen die Kollegen sogar zurück, weil, auch wenn das Gehalt im Verhältnis niedriger ist, wird dieser Faktor durch den Spaß bei der Arbeit mehr als ausgeglichen.
Hier verhält sich das unterschiedlich. Es gibt Bereiche wo ein fester Arbeitsbeginn und -ende unvermeidbar ist und wieder andere, wo man sich an eine Kernzeit richten muss. Ein Pilotprojekt für Home-Office wurde gestartet, hoffentlich bewährt sich das. Für Eltern gibt es ein Eltern-Kind-Zimmer, für den Fall das Kitas streiken oder die Betreuung nicht gewährleistet werden kann. Somit muss man nicht extra einen Urlaubstag nehmen. Urlaub kann meines Wissens nach auch spontan genommen werden, sofern die Auslastung das zulässt. In Bereichen, wo die flexibilität wegen Erreichbarkeit eingeschränkt ist, wird der Urlaub im Team zu Beginn des Jahres abgesprochen. Änderungen stellten bisher auch keine Probleme dar.
Es gibt mindestens einmal im Jahr die Möglichkeit im persönlichen Mitarbeitergespräch über seine Ziele und Entwicklungsmöglichkeiten zu sprechen. Natürlich kann man schon vorher mit seinem Vorgesetzten darüber sprechen. Gemeinsam wird diese Zielsetzung ausgearbeitet und gefördert mit Ausbildung und Aufgaben. Super!!!
Wie auf der Homepage richtig ausgeführt: "Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass wir insbesondere im Hinblick auf finanzielle Leistungen in einer anderen Liga als Großunternehmen spielen. Ein vorwiegend monetär ausgerichtetes Interesse am Job sollte daher nicht an erster Stelle Ihrer Prioritäten-Skala stehen. Wenn Sie jedoch Freude an abwechslungsreichen Aufgaben/Projekten, Verantwortung, einem persönlichen Miteinander sowie an kurzen Abstimmungsprozessen und schnellen Entscheidungen haben, dann sind Sie bei uns genau richtig."
Über den Einkauf weiss ich nicht so viel, das Papier hat das FSC und das EU-Ecolabel und es wird überwiegend auf ein papierloses Büro geachtet. Sternabzug, da kein ungebleichtes Papier und Fairtrade-Produkte hab ich auch nicht mitbekommen.
Der Zusammenhalt im Team ist auch wieder nur als beispielhaft zu bezeichnen. Das Klima ist sehr familiär und sind doch Konflikte vorhanden gibt es Vertrauenspersonen die vermitteln können.
Wir haben viele langjährige Mitarbeiter und auch neue Kollegen 45+ diese werden gleichermaßen geschätzt und gefördert. Natürlich muss auch hier eine Kommunikation erfolgen, welche Ziele man verfolgt.
Mit den Vorgesetzten kann man auf Augenhöhe kommunizieren. Die Türen stehen immer offen und Konflikte können konstruktiv beigelegt werden. Wie in jeder Firma sind wir alle nur Menschen und wenn man eine Entscheidung in Frage stellt kann man Informationen einholen. Durch die besagte Augenhöhe braucht man diesbezüglich auch keine Hemmungen haben. Super!
Sehr gut! Es gibt mehrere Küchen, damit man für den Kaffee keine halbe Stunde im Haus unterwegs sein muss. Eine Hauptküche mit vielen Sitzgelegenheiten und am anderen Ende eine Sesselecke zum ausruhen. Für die Mitarbeiter stehen (ich glaube) 4 Internet-PCs zum Surfen in der Pause zur Verfügung. WLAN wurde auch eingerichtet, soll aber natürlich auch nur in der Pause genutzt werden. Es gibt keine Klima-Anlage, aber das ist jetzt in diesen Breitengraden nicht so tragisch. Es sind keine Großraumbüros, somit kann man sich auch gut konzentrieren.
Es werden alle relevanten Themen regelmäßig in Meetings besprochen und alle Protokolle können in der zentralen Datenbank nachelesen werden. Ist ein Bereich direkt betroffen ist immer ein Repräsentant der Abteilung im Meeting dabei (Teamleiter, Abteilungsleiter, Teamkoordinator oder ein benannter Mitarbeiter).
In der Firma gilt, wer will, kann sich weiter entwickeln. Dabei habe ich noch keine Benachteilung mitbekommen. Wiedereinstieg wird (bisher noch Einzelfälle, da Pilotprojekt) durch einen Home-Office-Arbeitsplatz enorm erleichtert. Auch bezüglich der Arbeitszeiten wird gut verhandelt, damit der Wiedereinstig möglich ist.
In manchen Bereichen könnte man sich schon ein paar Kollegen mehr wünschen. Ansonsten ist die Belastung gut eingeteilt. Wichtig ist natürlich, dass man sein Pensum auch ehrlich kommuniziert. Woher soll der Vorgesetzte sonst die Grenze kennen. In der Ausgestaltung und Bearbeitung seiner Aufgaben hat man großen Einfluss. Wichtig ist, dass das Ergebnis stimmt und der Kunde zufriedengestellt wird. Klar gibt es Positionen wo man nicht "einfach verschwinden" kann, aber auch hier alles wieder eine Frage der Absprache.
Das Miteinander unter den Kollegen ist sehr nett, die Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeitern findet auf Augenhöhe statt, Eigeninitiative wird gefordert und neuen Ideen Raum gegeben, vom "Gesundheitszirkel" werden regelmäßig hochwertige Angebote im Bereich Gesundheitsförderung geboten, es gibt Sportveranstaltungen und gemeinsame Ess-Events, es finden regelmäßige Feedbackgespräche statt, das "Onboarding" ist sehr professionell und umfassend auf die Bedürfnisse neuer KollegInnen ausgerichtet und in den meisten Fachbereichen kann die Arbeitszeit - bei Berücksichtigung einer Kernarbeitszeit - relative flexibel gelegt werden.
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siehe alle kritischen bewertungen (trifft in großen Teilen genau so zu)
hier nicht nur statements formulieren und schön reden sondern HANDELN
zwei Vertragsarten innerhalb der Belegschaft:
Neue verträge : 42hWoche und 28 Tage Urlaub maximal (Einstieg bei 25/26 Tagen)
Alte Verträge: 40h Woche und 30 Tage Urlaub
Mitarbeiterwunsch nach Angleichung wird konstant ignoriert.
ein stern ist hier noch zu viel
Gehalt wird pünktlich gezahlt. Höhe wenn überhaupt gerade so durchschnitt. Hauptsache es reicht für die Prämien der Abteilungsleiter und darüber .
viele ungeeignete/ungelernte Führungskräfte (Seminare zum Führungsverhalten gibt es nicht)
Computer gerade so angemessen, auf Ergonomie wird erst bei Nachfrage geachtet. Räume sehr trist (weiss/schwarz)
meetings werden oft die angesetzte Zeit abgehalten, obwohl die eigentlichen Themen bereits besprochen wurden. Firmenweites Meeting zu großen Teilen langweilig, ist aber Muss-Veranstaltung.
Es wurden nette Events veranstaltet. An organisierte Frühstücke von den jeweiligen Abteilungen kann ich mich noch gut erinnern. Frisches Obst gab es auch regelmäßig und die Getränke waren kostenfrei. (Tee/Selter/Kaffee)
Jeder muss für sich entscheiden, ob die Firmenphilosophie zu einem passt oder nicht. Rein nach dem Motto change it /love it or leave it. In Verhältnis zu meinen anderen Arbeitgebern habe ich bei HS nur wenig Zeit verbracht.
Wie schon erwähnt, wer wollte wurde gefördert.
Pro Geschlecht gab es gehaltich deutliche Unterschiede, insbesondere was die Einmalzahlungen betraf.
Der Kollegenzusammenhalt war meist super. In jedem Unternehmen gibt es eine Art Cliquenbildung, hängt halt auch von der jeweiligen Wellenlänge ab.
Meine Erfahrung von damals war, dass ich jederzeit mit den Vorgesetzten und auch mit den Chefs sprechen konnte.
Zum Thema Meeting kann ich sagen, dass viele Meetings stattfanden, manches Mal wenig effektiv.
Von meiner Seite aus ist es so, dass ich mich, in der Zeit wo ich da war, wohl gefühlt habe.
Zu meiner Zeit waren die Aufgaben vielfältig und wenn man wollte bekam man auch gerne mehr. Es war lediglich nicht mehr so einfach Aufgaben wieder abzugeben.
Wenig, erwähnenswert sind die netten Kollegen, ohne sie wären es drei noch längere Jahre geworden. Danke dafür :)
Außerdem gratis Getränke: Wasser, Tee in verschiedenen Ausprägungen und Kaffee.
Kurzfristig Urlaub nehmen ist meistens ohne Probleme möglich.
- Ausbildungsvergütung nicht zeitgemäß (trotz kürzlichem Benchmark)
- Urlaubstage: Wieso bekommen Azubis 3 Tage weniger als die normalen
Mitarbeiter (bezogen auf die Mitarbeiter, die 28 statt 30 Tagen bekommen)?
- Oft sinnlose und ausbildungsferne Arbeiten wie Fahrten/Erledigungen für die Chefetage, Kartons verräumen, Briefe eintüten uvm.
- Es wird keinerlei Ausbildung geboten "Du bist ja auch hier um zu arbeiten und nicht um zu lernen", d.h. man ist sich weitgehend selbst überlassen und muss sehen, dass man in den drei Jahren was lernt. Bleibt die Frage, ob man sich Nachwuchs züchten oder einfach nur für drei Jahre günstige Arbeitskräfte möchte.
- HS kann nicht mit Vorschlägen umgehen "Kritiker machen es nicht lang bei HS". Naja, beim Bund läuft das eben anders, nicht jeder versteht das.
- HS bietet keine Perspektive, es sei denn man steht auf 42 Wochenstunden bei unterdurchschnittlichem Gehalt und im Vergleich zu geringem Jahresurlaub. [Ich überlasse es jedem selbst zu rechnen: 42 Wochenstunden bei 28 Tagen Urlaub im Vergleich zu 40 Wochenstunden und 30 Tagen Urlaub (das sind die zwei Welten innerhalb von HS und da draußen gibt es Firmen, die bieten noch bessere Konditionen).]. Nach einer Übernahme hat man erneut eine sechsmonatige Probezeit. Zudem ist man dann für zwei Jahre befristet, hiernach unter Umständen Entfristung.
== "Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ...." funktioniert sicherlich eine Weile, nur irgendwann nicht mehr. Das ist cool, wenn man dann wenigstens "ein kunterbuntes Haus ein Äffchen und ein Pferd" besitzt.
Was ich noch nicht gut finde:
HS legt viel Wert auf die Wirkung nach draußen, siehe auch hier auf dieser Plattform: Liest man die Statements durch, fällt auf, dass nicht versucht wird, stets alle Punkte zu widerlegen.
Arbeitet man dann erst einmal ein bisschen bei HS, kommen diese einem bekannt vor. Selbst die so mühevoll widerlegten Kritikpunkte wirken real dann doch nicht so, wie es einem hier verkauft werden soll.
Auch wird kritischen Stimmen gerne durch die Blume unterstellt die Unwahrheit zu schreiben oder auch einfach mal das Wort im Mund herum gedreht.
= Das kann man so machen, führt nur zu nichts. Ich kann mein Haus auch jedes Jahr einmal anstreichen, davon geht das kaputte Fundament auch nicht weg. Es hat seine Gründe, warum die Unzufriedenheit gegenüber HS so groß ist. Diese zu ignorieren kann auf Dauer nicht funktionieren.
HS sollte sich die Vorschläge seiner Mitarbeiter zu Herzen nehmen und auch, selbst wenn diese etwas kosten, umsetzen. Erhöht letzten Endes die Zufriedenheit.
Update (zur "Stellungnahme"): Ich weiß leider nicht auf wen hier angespielt werden soll, aber was solls.
- "Empfindest Du die technische Ausstattung der Werkstatt / Büros als zeitgemäß und modern?" -- Da kann man auch auf die Temperatur eingehen. Ist ja nicht so, dass das die erste Äußerung hier in diese Richtung wäre. Sowas man einstecken können.
Apropos: Einstecken kann ich, nur Halbwahrheiten und dergleichen: why? Viel Spaß noch :)
Viele fordernde Aufgaben, viele Lernerfolge, keine "Drecksarbeit", die auf einen abgewällst wird. Sehr stark auf Programmierung fixiert. Kein Leistungsdruck während der Ausbildung von außen.
Schlechte Bezahlung, die es nicht ermöglicht die Lebenshaltung zu decken. Keine Möglichkeit auf Ausbildungsverkürzung
Die Vergütung für Ausbildung und spätere Übernahme sind nicht konkurrenzfähig! So gehen viele Talente verloren.
Jährlich zwischen 5 und 7 neue Azubis, in der Entwicklung im Schnitt 9 Azubis über drei Lehrjahre. Wenige gemeinsame Aktionen, jedoch qualitative gute.
Hohe Übernahmequote, jedoch weiterbildungs-möglichkeiten nur bei Bedarf des Betriebs
keine Überstunden, Flexibler Beginn zwischen 7.30 Uhr und 10 Uhr, 40 Stunden wöchentlich.
Im Vergleich mit anderen Betrieben zu wenig, keine Sondergelder. Zahlungen immer pünktlich
Ausbildung durch mehrere, hochkompetente und freundliche Mitarbeiter, immer hilfsbereit!
Hoher Programmieranteil in der Ausbildung, daher top für Leute, die gerne coden.
Selbstständige Arbeitsgebiete, in denen man sich selbst entfalten und rumprobieren kann.
Viele Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen, die einen immer wieder dazu auffordern neues zu erlernen. Regelmäßige Hospitationen in anderen Abteilungen!
Man wird nie als kleiner Azubi aufgefasst, sondern als Teil des Teams.
HS ist eine grundsolide sichere Firma. Das Miteinander unter den Kollegen ist hervorragend.
HS braucht oft sehr lange um Dinge anzugehen die geändert werden müssen. HS ist eine Traditionsfirma die eben nicht das neueste auf der Welt im IT-Bereich produziert. Das Thema betriebswirtschaftliche Software ist eher trocken, das muss man mögen.
Die sehr gute Arbeitsatmosphäre zeichnet HS aus. Das Miteinander über alle Bereiche hinweg ist vorbildlich. Jeder hilft jedem.
Work-Life-Balance war über viele Jahre ein Fremdwort in der Firma. Das hat sich mittlerweile deutlich geändert und die Firma bewegt sich weiterhin deutlich zum positiven.
Karriere-Positionen im Sinne von Abteilungsleiter oder ähnlichen Posten sind bei einer Firma dieser Größe logischerweise begrenzt.
Hilfsbereitschaft wird groß geschrieben. Konflikte zwischen Kollegen gibt es aber auch immer mal, das lässt sich bei der Firmengröße gar nicht vermeiden. Wichtig ist halt wie damit umgegangen wird, und das klappt ziemlich gut.
Ist OK. Normale Büroräume, nichts extravagantes. Zum Arbeiten aber vollkommen ausreichend. Aktuell wird komplett umgebaut, neues Netzwerk, neue Elektrik usw.
Protokolle sind fast alle öffentlich. Vierteljährliches Gesamtmeeting der Firma. Manchmal schon fast zu viel.
Bei den Führungspositionen sind keine Frauen vorhanden. Trotzdem wird hier kein Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht. Das gleiche gilt für ausländische Kollegen, ich habe hier noch nie einen Fall von Ausgrenzung oder dergleichen erlebt.
Jeder hat hier die Möglichkeit, in gewissen Grenzen natürlich, seine Arbeit und seine Aufgaben zu gestalten. Das ist sicherlich von Bereich zu Bereich unterschiedlich (im Support eher weniger, naturgemäß).
Das Klima ist einfach spitze. Sehr kollegialer Umgang.
Mit guten Leistungen kann man viel erreichen.
Die Zusammenarbeit ist sehr gut. Kollegen gehen offen u konstruktiv, wenn notwendig aber auch kritisch miteinander um. Alle sind sehr hilfsbereit.
Offen, transparent und vielschichtig.
Es gibt immer neue Themen, bei denen man sich einbringen kann. Eigeninitiative u Engagement ist gern gesehen.
Die Arbeit mit Kunden, Kollegen und Geschäftspartnern war von Anfang an sehr familiär und respektvoll. Die Teamarbeit war erfrischend wechselhaft und immer freundlich. Einige der Kollegen haben über 25 Jahre ihres Lebens in die Entwicklung der Produkte und des Supports gesteckt, wodurch dies entsprechend sehr gut ausgereift ist. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, in diesem Unternehmen zu arbeiten und ich bin froh, dass ich ein Teil seines Teams sein durfte.
In einigen Bereichen fehlt es an jungen, kreativen Ideen.
Es herrscht ein offenes Klima. Alle Mitarbeiter duzen sich und es gilt das Gebot der offenen Tür.
In zahlreichen Kundengesprächen habe ich allgemein ein sehr positives Feedback über das Image des Unternehmens erhalten. Vor allem die stabilen Software-Anwendungen und der gute Kundensupport wurden immer wieder gelobt. Das Unternehmen verfügt über viele treue Bestandskunden. Der Unternehmensauftritt ist allgemein sehr konservativ und könnte auch intern etwas frischen Wind gebrauchen.
Es gelten flexible Arbeitszeiten, die großzügig an die persönlichen Verhältnisse angepasst werden. Es gibt keinen Ausgleich für Mehrarbeit. Auch Reisetätigkeiten werden teilweise als privates Vergnügen bewertet.
Man kann durch die offene Teamarbeit mit Kollegen aus anderen Bereichen umfängliche Kenntnisse aus Betriebswirtschaft und IT erwerben. Persönliche Weiterbildungen durch externe Trainer finden so gut wie nie statt. Durch die flache Hierarchie sind die Aufstiegsmöglichkeiten begrenzt und nur durch lange Betriebszugehörigkeit überhaupt möglich.
Die Vergütung erfolgt außertariflich. Die Gehälter sind angemessen, im Vergleich zum Arbeitsaufkommen jedoch eher durchschnittlich. Es finden jährlich Gehaltsgespräche statt, der Verhandlungsspielraum ist dort aber sehr begrenzt. Es werden übliche Zulagen zu VL und HVV-Ticket gewährt.
Die Vorstellungen von nachhaltigem Umwelt- und Klimaschutz sind wenig ausgeprägt. Mülltrennung findet intern kaum statt, weil dafür u.a. die notwendigen Behältnisse fehlen. Auch vom papierlosen Büro ist man noch weit entfernt. In manchen Büros läuft die Hardware die ganze Nacht, weil die Kollegen zu beschäftigt sind, sie abends herunterzufahren. Auch das Licht brennt in einigen Räumen oft das ganze Wochenende durch. Hier würde eine einfache Zeitschaltung Abhilfe schaffen.
Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist legendär. Bereits in der Einführungsphase im Unternehmen hatte ich Gelegenheit, in zahlreichen anderen Bereichen zu hospitieren und somit wichtige Kontakte zu generieren. Die Arbeit im Team hat mich weit nach vorn gebracht, da nahezu jeder Kollege offen kommuniziert und eine hohe Fachexpertise für seinen Bereich mitbringt.
Aufgrund der langen Betriebszugehörigkeit zählen viele Kollegen zur Alterklasse 45+
Meine Leistung wurde hier wahrgenommen und gezielt weiter gefördert. Meine direkten Vorgesetzten standen mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, forderten mich mit anspruchsvollen Aufgaben und traten sehr kollegial im Umgang mit anderen Mitarbeitern auf. Konflikte wurden offen angesprochen und beigelegt. Manche Entscheidungen waren nicht direkt nachvollziehbar und wurden dennoch streng hierarchisch durchgesetzt. Von der GF bekam man als Angestellter aber so gut wie nichts mit.
Hard- und Softwareausstattungen sind nahezu auf dem neuesten Stand. Man ist Microsoft Gold Partner, daher dürfen zahlreiche Softwareanwendungen intern evaluiert werden. Es gibt einen guten Support durch einen internen Service, der sich zeitnah um Probleme kümmert. Leider ist die allgemeine Gebäude- und Büroausstattung doch sehr in die Jahre gekommen und wirkt abgenutzt.
Es finden regelmäßig Events und Veranstaltungen statt, die den Gruppenzusammenhalt stärken. Die guten Gespräche auf dem Flur fördern die konstruktive Arbeitsumgebung. In unternehmensweiten Gesamtmeetings werden regelmäßig die aktuellen Unternehmenszahlen durch die GF vorgestellt.
Gleichberechtigung war hier aus meiner Sicht nie ein Anlass zur Diskussion. Hier arbeiten Menschen jeglichen Alters, Geschlechts und jeglicher Herkunft Seite an Seite eng im Team zusammen. Die obere Führungsebene besteht ausschließlich aus Männern.
In allen Unternehmensbereichen herrschen für den Zweck dosierte Leistungsgrenzen langjähriger Mitarbeiter vor. Wer mehr leisten möchte, kann dies aber auch in einigen Abteilungen tun. Ich hatte die Gelegenheit, einen neuen Unternehmensbereich selbst mit aufzubauen und konnte mich daher verwirklichen. Dafür waren die Ausgestaltung des Arbeitsgebiets und die Ziele anfangs nicht immer so klar.
Es gibt zwei Begriffe die mir zu Firma einfallen: Eigenverantwortung und Fairness.
Eigenverantwortung ist in dieser Firma ganz wichtig. Wer das beherrscht, kann hier einen guten Arbeitsplatz finden, mit Entfaltungs-, Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. In meinem Fall war das so.
Fairness, darauf wird geachtet. Ich will nicht sagen, dass alles bei HS gleich und fair ist. Aber man ist sensibel und prüft sich ständig selbst auf das richtige Verhalten.
Ein kleiner Vorschlag für HS und jeden einzelnen Mitarbeiter:
Weniger daran kauen was ihr noch nicht könnt und stattdessen laut machen was ihr bereits könnt. Das ist nämlich verdammt viel.
Insgesamt sorgen im Wesentlichen die Personen, mit denen man täglich zusammenarbeitet, für eine gute Arbeitsatmosphäre (siehe Kollegenzusammenhalt). So ist es eher das Arbeitsaufkommen, welches in Stressphasen, den Tag unangenehm werden lässt. Aber kurz Fluchen kann befreien.
Sowohl die Führungsebene, als auch die Mitarbeiter, sorgen über das Jahr hinweg für viele Aktivitäten, an denen teilennehmen "kann". Das sind sehr viele sportliche, bzw. gesundheitsfördernde, Veranstaltungen. Das kann aber auch ein gemeinsames Essen sein. Da besteht ein großes Engagement in der Firma insgesamt. Toll.
Bei HS ist mehr möglich, als so mancher denkt. Ich habe meine Zeit bei HS sinnvoll genutzt und mich dort entwickelt. Insofern stelle ich für mich fest, dass Karriere und Entwicklung bei HS gut möglich ist. Man muss nur wissen, dass soetwas nicht auf dem Silbertablett zur Tür hereingebracht wird.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass es mehr zusammenhalt geben kann. Untereinander sind Themen aus allen Lebensbereichen austauschbar. Gerne wird dann auch Hilfestellung angeboten. Die Kollegen können an einem schlechten Morgen die Motivation sein, trotzdem schnell zur Arbeit zu fahren. An dieser Stelle muss ich ein größtes Kompliment aussprechen.
Die Vorgesetzten haben recht offene Türen bei HS. Grundsätzlich können sich Mitarbeiter mit gutem Gefühl an sie wenden.
Ich hatte über all die Jahre immer ein gutes Verhältnis zu meinem und anderen Vorgesetzten; auch bei Meinungsverschiedenheiten kann man Themen immer sachlich verhandeln.
Ziele und Entscheidungen werden klar kommuniziert. Nicht mit jeder Entscheidung ist man einverstanden, aber so ist das halt.
Die Firma hat eine ordentliche Meetingkultur. Es wird darauf geachtet, das Meetings sinnvoll sind und effektiv verlaufen. Dass das trotzdem hier und da mal nicht funktioniert, ist auch klar.
Auch technisch sind alle, vielleicht zu viele, Kommunkationswege, da.
Es gibt viele Aufgaben. Davon sind subjektiv betrachtet, einige interessant und andere nicht, wie so oft im Leben. Ich hatte aber immer die Freiheit und auch die Verantwortung mir meinen Bereich so zu gestalten, dass er für mich und meine Aufgaben passt. Man kann sehr gut die eigene Taktung finden. Auch bei die Ausgestaltung des Arbeitsergebnisses kann es von "Ich habe mitgemacht" bis "Ich habe es alleine gemacht" alles geben.
So verdient kununu Geld.