Ihr Unternehmen?

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Hubdrive
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nicht zu empfehlen. Hier bleibt keiner lange. Für die erste Erfahrung aber ok

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Hubdrive GmbH in Würzburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde das Produkt gut, auch wenn durch die Personalpolitik der Vorsprung der Konkurrenz stetig wächst. Der Zusammenhalt innerhalb der Teams, aber wie gesagt, der rechts oder links ist morgen eh nicht mehr da.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einfach oben lesen. Und bitte sagt eure Meinung. Jeder der hier unterschreibt sollte die Fakten kennen und dann unterschreiben oder nicht.

Verbesserungsvorschläge

Reflektieren aber ehrlich. Teams mal länger als vier Wochen an ihren Zielen arbeiten lassen, bevor man sie wieder umwirft. Dann erreicht man vielleicht auch mal das Ziel. Respekt und Wertschätzung oder überhaupt mal Werte definieren, die dann auch vom CEO vorgelebt werden. Puh die Liste ist lang. Bei einem Churn dieser Größenordnung, dringend. Bei einem Unternehmen mit pi mal Daumen 25 MitarbeiterInnen, ungefähr die selbe Menge an Kündigungen pro Jahr. Wer da nicht umdenkt sondern alle anderen dafür verantwortlich macht. Schwierig

Arbeitsatmosphäre

Wenn man die Atmosphäre unter den KollegInnen betrachtet ist sie super. Darum zwei Sterne. Allerdings bleibt kaum jemand länger als ein Jahr. Der Kollege neben dir ist vermutlich bald nicht mehr da. Ich verstehe nicht, dass nicht mehr Mitarbeiter oder ehemalige ihre Erfahrungen teilen. Ständig werden Ziele geändert, ganze Abteilungen implodieren aufgrund des enormen Churn. Deshalb werden Ziele nicht erreicht, aber die Führung stellt sich nicht die richtigen Fragen. Nein die vormals super engagierten Mitarbeiter drehen sich im Kreis, können nichts erreichen und werden dann am besten noch beleidigt, oder ihr Bonus geht flöten.

Image

Sehr schlecht, sowohl bei Mitarbeitenden, Partnern oder Kunden. Wie man hier mit allen drei Zielgruppen umgeht hat sich längst herumgesprochen. Bei Kunden wechselt ständig der Ansprechpartner, weil der Kollege auch nicht mehr da ist. Bei Partnern das selbe. Und auch hier werden Regeln oder Konditionen, meist im Sinne der Firma geändert.

Work-Life-Balance

Aus meiner Sicht katastrophal. Mitarbeiter haben 40 Stunden, Führungskräfte 45-50 Stunden. Homeoffice gibt es ab Senior oder L2. Ein Tag die Woche, der von der Firma festgelegt wird. Im Sommer allerdings nicht, da es dann zu warm ist und im Büro gibt es eine Klima. Außerdem muss es vorher vom CEO freigegeben werden. Es muss ein eigenes Zimmer sein, sollte dort eine Couch sein, wird es auch nicht genehmigt. Könnte ja sein, man arbeitet sonst nicht. Bilder und Video Material muss dem CEO zur Verfügung gestellt werden und er genehmigt oder lehnt es ab. Ich sag mal so, es gibt kaum jemanden, der das in Anspruch nimmt, oder darf. Das nächste ist das Urlaubsthema. Es gibt Regeln, die hab ich noch nirgends gesehen. Weihnachten und Silvester gibt es Betriebsferien. Da sind schon ein paar Tage weg. Im Sommer während der Sommerferien müssen 10 Tage genommen werden. Der Rest der übrig bleibt ist stark reguliert. Wie viel Tage pro Monat oder Monatsübergreifend genommen werden darf. Da gibt es keine Struktur, in den Teams die sich organisieren. Den Teamleitern wird nicht mal die Urlaubsplanung zugetraut. Muss auch vom CEO freigegeben werden. Überstunden gerne, die werden jede Woche genullt.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt ein sehr sehr umfangreiches Onboarding. Bis Mitarbeiter wirklich produktiv werden, dauert es meist sechs Monate. Wirkliche Weiterbildung gibt es aber nicht. Für Neueinsteiger die vielleicht auch mit einer Blue Card da sind. Passt das für ein Jahr.

Gehalt/Benefits

Man wird geködert, dass jeder Mitarbeiter quasi am Unternehmen beteiligt ist, soweit ich weiß haben die meisten ihr gewünschtes Gehalt nicht bekommen. Man wird zur Vertragsunterzeichnung eingeladen, da steht dann ein anderer Betrag, als besprochen. Statt dessen gibt es einen Karriereplan. Die Idee wäre grundsätzlich gut. Aber die Versprechen oder der Plan geht nicht auf. Es gibt vielleicht die ein oder andere Ausnahme. Die allermeisten erreichen nie ihren Karriereplan. Gründe findet ihr oben. Ach oder die werden einfach vom CEO korrigiert oder geändert. Sind ja nicht Vertragsbestandteil. Außerdem für die Software Branche unterdurchschnittlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Papierfreies Büro, Mülltrennung gibt es

Kollegenzusammenhalt

Der ist grundsätzlich gut. Alle sitzen im selben Boot. Den Führungskräften kann man allerdings nur bedingt vertrauen. Erstens sind auch die nicht lange da und die die es sind, denen würde ich nichts anvertrauen. Das landet alles beim Chef.

Umgang mit älteren Kollegen

Da erkenne ich keine großen Unterschiede. Passt.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt oder besser es gab tolle Führungskräfte. Die bleiben nur nicht lange. Mit viel Erfahrung und echten Führungsskills. Sobald die allerdings versuchen etwas zu verändern oder voran zu bringen, werden sie entlassen oder gehen selbst. Man kann doch keine Raketen einstellen und erwarten, dass sie nur Verwalten. Außerdem sind die die gut sind, mit der Art wie man hier mit Mitarbeitenden umgeht nicht einverstanden. Wenn der CEO in Meetings vor versammelter Mannschaft seine Mitarbeiter als erbärmlic.h bezeichnet sagt das alles. Boni werden wegen ständigen Änderungen oft nicht ausbezahlt, oder da wird es interessant. Wer krank war, dennoch seine Ziele erreicht, bekommt auch nichts. Der gute Bradford Faktor.. über HR brauchen wir gar nicht reden. Die Abteilung ist für den Chef da, nicht für MitarbeiterInnen

Arbeitsbedingungen

Büro ist ok, es gibt für Meetings eine Art Telefonzellen, eine Küche, Elektroroller für die Mittagspause. Wer sich morgens seinen Kaffee holt, oder in der Küche kurz Smalltalk hält wird allerdings gleich angesprochen. Das ist nicht erwünscht. Da gibt es dann gleich wieder schriftliche Regeln.

Kommunikation

Es gibt tägliche Meetings im Team. Die Struktur ist aber eher Überwachung als ehrlicher kurzer Austausch, um zu sehen wer Unterstützung braucht, oder wie man als Team und Mitarbeiter seine Ziele erreicht. Nachdem Ziele sowieso ständig geändert werden, ist die Nachhaltigkeit der Meetings schwierig. Aus den Montags Meetings des Managements gibt es eigentlich nur neue Regeln, Kündigungen oder Ähnliches an die Teams zu berichten.

Gleichberechtigung

Patriarchal sagt denke ich alles. Wenn Mitarbeiter kündigen wird darüber philosophiert, dass das Alter, die Herkunft oder ähnliches der Grund war. Nie dass die Bedingungen schlecht sind.

Interessante Aufgaben

Coole Technologie, HR Software da gibt es viel zu entdecken. Für Neu- oder Quereinsteiger gut. Die nehmen das als Sprungbrett das passt.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.