Zufriedenstellend
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich erlebe ein wertschätzendes Miteinander und einen durchweg respektvollen Umgang. Die Fehlerkultur ist vorbildlich – es geht um Lösungen, nicht um Schuldzuweisungen. Auch der kollegiale Zusammenhalt im Team ist stark und macht vieles im Alltag einfacher. Ich habe das Gefühl, dass mein Beitrag gesehen wird – zumindest im direkten Umfeld.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Manche Strukturen wirken inzwischen etwas aus der Zeit gefallen – insbesondere bei Themen wie Flexibilität, Gleichbehandlung und Prozessklarheit. Es fehlt manchmal der Mut, Dinge wirklich neu zu denken, statt alte Konzepte nur weiterzuschleifen. Zudem steigt die Aufgabenlast spürbar, ohne dass das immer mit mehr Handlungsspielraum oder Ressourcen einhergeht.
Verbesserungsvorschläge
Ich schätze den respektvollen Umgang im Unternehmen und die gelebte Fehlerkultur sehr. Trotzdem sehe ich einige Punkte, bei denen aus meiner Sicht noch Potenzial nach oben besteht:
1. Arbeitsmodell:
Während viele Kolleg*innen nur ein- bis zweimal pro Woche ins Büro kommen, bin ich in meinem Bereich (z. B. ServiceDesk) weiterhin täglich vor Ort – obwohl Remote-Arbeit grundsätzlich möglich wäre. Ich würde mir hier mehr Gleichbehandlung und eine flexiblere, zeitgemäße Regelung wünschen.
2. Gehaltstransparenz:
Beim Thema Vergütung ist sicher immer Luft nach oben. Ich bin gespannt, welche Auswirkungen das neue Entgelttransparenzgesetz haben wird – und würde mir insgesamt mehr Nachvollziehbarkeit bei Gehaltsstrukturen und Entwicklungsperspektiven wünschen.
3. Aufgabenverteilung:
Mit der Zeit sind meine Aufgaben umfangreicher und komplexer geworden – teilweise über den eigentlichen Bereich hinaus. Ich finde, dass das stärker in der Planung und Wertschätzung berücksichtigt werden sollte.

