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Zuletzt aktualisiert am 23.7.2026
Hubert Burda Media erhält von den Bewertenden ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsbedingungen und der Kollegenzusammenhalt gehören zu den positiv hervorgehobenen Bereichen: Die Standorte und Ausstattung erhalten Lob, und der Zusammenhalt innerhalb kleiner Teams wird geschätzt, auch wenn er jenseits der direkten Teamgrenzen nachlässt. Die Arbeitsatmosphäre fällt zweigeteilt aus – offene, konstruktive Momente stehen Unsicherheit, mangelnder Transparenz und inkonsistenten Homeoffice-Regelungen gegenüber.
Beim Gehalt sehen viele Bewertende deutlichen Nachholbedarf: Gehälter gelten als niedrig für den Münchner Raum, Gehaltserhöhungen bleiben oft aus, und neue Mitarbeiter:innen starten auf einem deutlich niedrigeren Niveau als langjährige Kolleg:innen. Die interne Kommunikation wird von mehreren Bewertenden als unzurei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Hubert Burda Media wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Klima als offen und konstruktiv, mit einer entspannten Teamdynamik, die durch gemeinsame Veranstaltungen wie Team-Tage gefördert wird. Der Umgang miteinander gilt vielen als freundlich, wobei das Klima gelegentlich als etwas distanziert empfunden wird.
Auf der anderen Seite berichten einige Nutzer:innen von einer Atmosphäre, die von Unsicherheit und fehlenden klaren Zielen geprägt ist. Kritisch erwähnt werden zudem ausgeprägte Hierarchien, uneinheitliche Homeoffice-Regelungen sowie eine Kultur des Tratschens. Früh zu gehen wird manchen zufolge negativ wahrgenommen. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein zwiespältiges Bild: Während kleinere Teams oft positiv hervorgehoben werden, beeinträchtigen strukturelle und kulturelle Faktoren die Zufriedenheit eines Teils der Belegschaft spürbar.
Die Work-Life-Balance bei Hubert Burda Media wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben werden flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten sowie zusätzliche Angebote wie Yoga in der Mittagspause oder bis zu 20 Workation-Tage im Jahr. Besonders berufstätige Eltern schätzen die Flexibilität, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert.
Auf der anderen Seite kritisieren einige Nutzer:innen das Fehlen einer geregelten Zeiterfassung sowie den Umgang mit Überstunden, die weder erfasst noch vergütet werden. Auch Abend- und Wochenendarbeit werden als problematisch empfunden. Wenige Nutzer:innen bemängeln zudem starre Kernarbeitszeiten mit geringer Flexibilität. Insgesamt spiegeln die Bewertungen ein zwiegespaltenes Bild wider: Während flexible Strukturen von vielen als Vorteil gesehen werden, bleibt der fehlende Ausgleich für geleistete Mehrarbeit ein wiederkehrender Kritikpunkt.
Die Kommunikation bei Hubert Burda Media erhält gemischte Bewertungen. Einige Mitarbeiter:innen loben die offene und transparente Kommunikation seitens der Führungskräfte, die Neuigkeiten und Veränderungen zeitnah weitergeben. Auch der kollegiale Austausch untereinander wird positiv hervorgehoben.
Jedoch überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass die interne Kommunikation vorwiegend auf positive Nachrichten ausgerichtet sei, während andere Themen kaum angesprochen werden – mitunter seien externe Quellen schneller informiert. Darüber hinaus empfinden einige Mitarbeiter:innen die Kommunikation des Managements als unzureichend: Informationen würden zurückgehalten, Führungskräfte hätten wenig Überblick über die Tätigkeiten ihrer Mitarbeiter:innen, und Abstimmungen fänden oft nur bei dringenden Aufgaben statt. Fehlende Transparenz bezüglich zukünftiger Entwicklungen wird ebenfalls kritisiert.
Das Gehalt bei Hubert Burda Media wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Gehaltserhöhungen gelten als schwer durchsetzbar, und einige Bewertungen beschreiben aufeinanderfolgende Nullrunden sowie eine erhöhte Arbeitsbelastung ohne entsprechende Anpassungen der Vergütung. Neu eingestiegene Mitarbeiter:innen starten demnach mit niedrigen Gehältern, die kaum steigen, während langjährige Kolleg:innen deutlich mehr verdienen. Zudem berichten einige Nutzer:innen von großen Gehaltsunterschieden bei gleicher Tätigkeit.
Wenige Bewertungen sehen die Situation etwas positiver: Zusatzleistungen werden vereinzelt als angenehme Ergänzung erwähnt, und das Gehaltsniveau soll zumindest höher liegen als bei Mitbewerber:innen. Dennoch empfinden viele das Gehalt – insbesondere gemessen am Standort München – als zu niedrig. Die Sozialleistungen stoßen ebenfalls auf Kritik, da das Management Wünsche nach besseren Leistungen laut einigen Nutzer:innen ignoriert.
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