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Zuletzt aktualisiert am 11.11.2025
Hubert Burda Media wird von Mitarbeiter:innen insgesamt neutral bewertet. Besonders positiv schneidet die Work-Life-Balance ab, die durch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und bis zu 20 Tage Workation jährlich überzeugt. Auch die Arbeitsatmosphäre wird überwiegend positiv eingeschätzt, wobei das kollegiale Teamumfeld geschätzt wird, obwohl die Qualität je nach Abteilung variieren kann. Die Arbeitsbedingungen mit modernen Büros, höhenverstellbaren Schreibtischen und guter technischer Ausstattung werden ebenfalls positiv hervorgehoben.
Kritischer sehen Mitarbeiter:innen die Gehaltsstruktur, die als unterdurchschnittlich und ungleich beschrieben wird, mit seltenen Anpassungen und geringen Aufstiegschancen. Auch die Kommunikation wird bemängelt, besonders die von der Führungsebene, die oft als intranspar...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei Hubert Burda Media wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Besonders geschätzt werden die flexiblen Arbeitszeitmodelle mit vertrauensbasierten Arbeitszeiten und die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten. Viele Mitarbeiter:innen heben die Hundefreundlichkeit, die Option für bis zu 20 Workation-Tage jährlich und die Teilzeitmöglichkeiten als förderlich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hervor. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die auf eine Verschlechterung der Balance durch Änderungen in der Home-Office-Politik und erhöhten Arbeitsdruck nach Personalabbau hinweisen. Einige berichten von unbezahlten Überstunden, Wochenendarbeit und der Erwartung ständiger Erreichbarkeit. Die vertrauensbasierten Arbeitszeiten werden als zweischneidiges Schwert beschrieben - sie bieten Flexibilität, erfordern aber auch ein hohes Maß an Selbstmanagement, um Überbelastung zu vermeiden.
Bei Hubert Burda Media zeigt sich bei der Gehaltsstruktur ein durchwachsenes Bild. Viele Mitarbeiter:innen empfinden die Vergütung als unterdurchschnittlich im Vergleich zur Branche, wobei besonders auffällt, dass die Gehälter für gleiche Tätigkeiten stark variieren können. Gehaltsanpassungen erfolgen selten und sind oft von den Vorgesetzten abhängig. Einige Angestellte berichten von stagnierenden Gehältern trotz steigender Verantwortung und Beförderungen, was zu Unzufriedenheit führt.
Die Sozialleistungen werden ebenfalls kritisch bewertet. Mitarbeiter:innen beklagen, dass variable Gehaltsbestandteile trotz guter Unternehmensgewinne nicht vollständig ausgezahlt werden. Zudem wird bemängelt, dass Home-Office-Möglichkeiten reduziert wurden und Angestellte bewusst in niedrigeren Gehaltsklassen gehalten werden. Während einige die Vergütung als zufriedenstellend betrachten, weisen sie gleichzeitig darauf hin, dass die Sozialleistungen verbesserungswürdig sind und andere Medienarbeitgeber attraktivere Konditionen bieten.
Bei Hubert Burda Media ist die Arbeitsatmosphäre insgesamt positiv, wobei das kollegiale Teamumfeld unterschiedlich bewertet wird. Viele Mitarbeiter:innen schätzen die angenehme und entspannte Atmosphäre in jungen, kreativen Teams, die durch gemeinsame Teamtage und Abendtreffen gefördert wird. Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen wird oft als gut beschrieben, und die Menschen werden als freundlich und hilfsbereit wahrgenommen.
Allerdings gibt es auch Herausforderungen. In einigen Abteilungen herrscht Unzufriedenheit aufgrund von Führungsproblemen und organisatorischen Veränderungen. Einige Mitarbeiter:innen berichten von einer Verschlechterung der Atmosphäre durch neue Führungskräfte, strikte Hierarchien und Personalabbau. Die Stimmung variiert stark zwischen den Abteilungen - während sie in manchen Teams kollegial und auf Augenhöhe ist, wird in anderen von Unsicherheit, Leistungsdruck und internen Machtkämpfen berichtet.
Bei Hubert Burda Media zeigt sich im Bereich Kommunikation ein geteiltes Bild. Einerseits berichten einige Mitarbeiter:innen von kollegialer Kommunikation untereinander mit regelmäßigen Teammeetings und transparenten Ankündigungen durch Führungskräfte. Andererseits kritisieren mehrere Beschäftigte die Kommunikation seitens des Managements deutlich. Sie beschreiben diese als unzureichend, einseitig und oft intransparent. Wichtige Informationen erreichen oft nicht alle Mitarbeiter:innen rechtzeitig oder werden nur über inoffizielle Wege verbreitet. Insbesondere bei sensiblen Themen wie Stellenabbau bemängeln die Mitarbeiter:innen die fehlende direkte Kommunikation der Führungsebene. Dies führt zu Unklarheiten und dem Gefühl, dass die familiären Werte des Unternehmens verloren gehen. Regelmäßige Formate wie Town Halls werden als wenig informativ wahrgenommen.
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