Gut am Arbeitgeber finde ich
- Offenheit und ehrliche Kommunikation
- Anwesendheit der Vorgesetzten bei Sommerfesten trotz langer Reisefahrten.
- Die älteren Mitarbeiter freuen sich über jeden Neuen und unterstüzen jeden
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Nichts,.. jeder Arbeitgeber übernimmt viel Verantwortung und arbeitet meistens bis spät Abends.
Verbesserungsvorschläge
- Einschränkung der Remote Arbeit
- Klare Zielvorgaben nach der Ausbildung, also kein mal schauen in welchen Projekt ich zugeteilt werde und strategischer Zielplanung
Ein Beispiel einer strategischer Zielplanung:
taktisch: Kundenprojektzuteilung für Umsatz
operativ: greifbare Nachweise: Zertifikate, Wissenaufbau und -transfer
strategisch: Projekte und Rollen mit Zukunft
- Aktive Projektsuche besser fördern, Fachbereichsleiter nur unterstützend und wegweisend zur Rate ziehen. Wir sind in unserer Jugend, Wir haben das Tempo auf unserer Seite und ihr die Erfahrung. Wie im Verkehr kommt nur im Zusammenspiel keiner von uns zu Schaden (Vermeiden mit 180 km/h bei engen Kurven usw.)
Arbeitsatmosphäre
Kaum bis gar keinen persönlichen Kontakt zu Mitarbeitern wegen der freiwilligen 100% Remote Arbeit.
Auszubildene brauchen viel Kontakt, gemeinsame Mittagessen, Feierabend Bier mit Kollegen, gerade während der Ausbildungszeit, gerade in jungen Jahren ist viel Kontakt zur persönlichen Entwicklung wichtig. Wir haben leider noch keine drei Kinder oder Ehefrau, um die wir uns täglich kümmern müssen oder Arbeiten im Garten oder im Haus, die wir flexibel mit der Arbeitszeit im Einklang bringen möchten - Wir wollen eine 50%-75% Remote Arbeit.
Karrierechancen
Trotz meiner strengen Art zu GenZ, gebe ich selbstkritisch zu, hatte man mir einen guten Arbeitsvertrag und eine Perspektive angeboten, auch wenn ich noch nicht das passende Rezept für alles hatte und bei mir Nachholbedarf in manchen Bereichen sehe (z.B. im richtigen Umgang mit GenZ). Das Tempo auf der Schnellstraße habe ich an vielen Stellen und zu oft übertroffen. Daher ist meine berufliche Neuorientierung keine Schuld des Unternehmens.
Grundsätzlich zur Karriere gilt: Chacun est l'artisan de sa propre fortune - Jeder ist seines Glückes Schmied.
Die Ausbilder
Mein früherer Chef vom Standort Frankfurt hatte vor mir das Unternehmen verlassen. Zum neuzugeteilten Chef aus Ratingen verlor ich folgende Worte: ,,Man merkt erst dann, dass ein Chef wirklich gut war, wenn er nicht mehr da ist..."
Spaßfaktor
Die Angst war ein ständiger Begleiter während der Ausbildung. Nicht die Angst vor Veränderung, der KI oder einer möglichen Kündigung, sondern die Angst vor internen Projekten mit fehlenden Qualitätsstrukturen. Jedoch haben am Ende zunehmend qualifizierte Entwickler die Auszubildenen im Blick behalten und betreut. Daher 4 Sterne, eben mit Höhen und Tiefen
Aufgaben/Tätigkeiten
Erste Praxisphase war ein Traum: Alle Mitglieder im Projekt im gleichen Alter oder älter, alle Projektmitglieder hatten einen spannenden Lebenslauf. Ein riesiges Projekt wurde angelehnt an Projektstrukturen von Kunden nachgebaut. Die zweite Projektphase war katastrophal. Einige hatten im Projekt gekündigt, aber auch solche Projekte sind extrem lehrreich, um zu erkennen, welche Projektstrukturen oder Personengruppierungen man eher vermeiden sollte. Die dritte Praxisphase hatte ich aufgrund der Unsicherheit selbst organisiert und man hatte mir den Freiraum gegeben dies zu tun. Daher 5 von 5 Sternen
Variation
Die KI sitzt den Status-Quo Menschen tief im Nacken. Das IT-Unternehmen Hyand Solutions GmbH verkörpert Variation und Anpassungsfähigkeit. Dies wurde vor allem deutlich als ich mich im internen Kundenhaus mit den dort ansässigen Entwicklern unterhalten hatte (war bei mir oftmals der Fall während der Jobsuche) - viele dort kennen die IT nur bis zum äußeren Zaun ihres eigenen Firmengeländes. Dieses Gefühl hatte ich bei Hyand Solutions GmbH nur bei kleineren Gruppierungen der GenZ. Der Große Anteil der Hyand Solutions sind super!
Respekt
Respekt wird nicht in Worten ausgedrückt, sondern durch Wertschätzung, Fürsorge und Mitgefühl und vorallem persönlich und nicht remote oder per E-Mail. Wenn ich einen Entwicklungsstand hinterlasse, dann gebe ich sozusagen die Schlüssel der Wohnung meines zugeteilten Projektes ab und hinterlasse die Wohnung in einem sauberen Zustand. Ich erwarte dann, sobald ich zurückkomme oder mit anderen neuzugeteilten Personen zusammenleben muss, dass die Wohnung, die wir eingerichtet und aufgebaut hatten, von den Neuzugeteilten im sauberen Zustand gehalten wird und, dass die Leute sich gefälligst in die WG reinintegrieren. Viele hatten das geschafft, Einige nicht.