55 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
... Unabhängig vom Team ist es entscheidend, das Arbeitsverhältnis von Beginn an mit einer klaren eigenen Erwartungshaltung zu führen und diese aktiv einzufordern. Selbst unter diesen Voraussetzungen besteht dennoch die Gefahr der Enttäuschung, da Entwicklung, fachliche Vertiefung und Perspektiven nicht verlässlich und strukturiert begleitet werden. Wer erstmal einfach Erfahrung sammeln möchte, wird hier schon eine gute Zeit haben und im kleinen Rahmen mitgestalten können. Inhaltlich sind viele Projekte und Kunden spannend und man trifft auf viele aufrichtige und herzensgute Menschen, die keine schlechten Absichten haben, jedoch entweder nie ein anderes Umfeld gesehen haben oder schlichtweg nicht geeignet sind für ihre Position. Es gibt einen starken Teamzusammenhalt, einen gesunden und spaßigen zwischenmenschlichen Umgang und vergleichsweise wenig Politik.
Ich blicke leider überwiegend negativ auf meine Zeit im Unternehmen zurück. Dabei sollte fairerweise erwähnt werden, dass ich unerwartet trotz sehr guter Leistungen und Feedbackgesprächen gekündigt wurde. Die Art und Weise der Kündigung wurde von mir als auch meinen Kollegen als unangenehm und enttäuschend erlebt, was meinen Gesamteindruck zusätzlich geprägt hat.
Die Teams arbeiten weitgehend isoliert voneinander, wodurch die Organisation trotz zahlreicher fachlicher Schnittstellen insgesamt sehr heterogen wirkt. Somit ist auch die Kultur stark teamabhängig und wird auf Unternehmensebene nicht aktiv mitgestaltet. Jedes Team verfügt über eigenes Onboarding, eigene Routinen und Prozesse bzgl. Erwartungen, Feedback/Retros, Perspektiven, Teambuilding, etc.
Die Belegschaft besteht aus vielen jungen Associates, denen eine vergleichsweise sehr geringe Zahl an Seniors gegenübersteht, während es wiederum relativ viele Team Leads und Managing Directors gibt. Das ist in jedem Team nochmal anders, in meinem Team erschwerte dieses Ungleichgewicht die Projektarbeit und fachliche Entwicklung.
Ich habe selten gespürt, dass es das Unternehmen seit bereits 25 Jahren gibt. Erfahrung wurde zu selten systematisch gebündelt oder wirksam weitergegeben. Wiederholt fehlte mir auch im Arbeitsalltag die fachliche Tiefe und Orientierung, die ich insbesondere auf Senior- und Führungsebene erwartet hätte. Kompetenzaufbau entsteht daher überwiegend durch eigene Reflexion und Initiative und leider nicht durch systematische Förderung, Mentoring oder aktive Wissensweitergabe. Projekte fühlten sich teilweise so an, als müssten grundlegende Vorgehensweisen immer wieder neu definiert werden. Es fehlt der Blick auf Wiederkehrendes, Qualität der Ergebnisse oder Lernkurve der Beteiligten. Zwar existieren interne Ressourcen und Methoden, diese sind jedoch irgendwo abgelegt, stammen aus einer anderen Zeit und sind nur wenigen bekannt. Es geht dabei nicht mal um spezifische Innovationsmethoden. Selbst grundlegende Projektmanagement Strukturen und Methoden wurden in meinem Team nicht konsequent verwendet.
Eigeninitiative wird im Unternehmen regelmäßig als zentrale Erwartung an Mitarbeitende betont und als wichtiger Bestandteil der Kultur dargestellt. Es gibt definitiv Raum mitzugestalten und ich halte diese Haltung grundsätzlich auch für sinnvoll. In der Praxis hatte ich jedoch häufig den Eindruck, dass der Verweis auf Eigenverantwortung auch dazu diente, strukturelle Themen nicht aktiv anzugehen. Für mich wirkte Eigeninitiative dadurch weniger wie ein bewusst gefördertes Prinzip, sondern teilweise wie ein Ersatz für fehlende Struktur und klare Zuständigkeiten.
Über die Zeit entstand bei mir auch der Eindruck, dass ein erheblicher Teil der Führungsebene nur begrenzt darauf vorbereitet war, Mitarbeitende strukturiert zu führen oder fachlich weiterzuentwickeln. Mitarbeitende wurden unterschiedlich nach oben vertreten und Entwicklungsziele/Rollenerwartungen wurden spontan definiert oder waren inkonsistent. Klare Erwartungshaltungen, transparente Aufstiegsmöglichkeiten, Rollenbeschreibungen und verlässliche Feedbackstrukturen haben vielen Mitarbeitenden gefehlt.
Auch konstruktive Verbesserungsvorschläge führten nach meiner Erfahrung selten zu sichtbaren Veränderungen: Entweder fehlte es auf Teamebene an nachhaltiger Umsetzung oder Themen verloren sich auf höheren Ebenen. Trotz vieler zwischenmenschlich angenehmer Führungskräfte habe ich Führung insgesamt häufig als wenig strukturgebend und entwicklungsorientiert erlebt. Es wird häufig so gehandelt wie es passt und man bekommt das Gefühl, dass es keine gemeinsame Idee von Arbeitsweisen, Mitarbeiterumgang und Prozessen gibt.
Aktuell herrscht zudem eine spürbare Unsicherheit im Unternehmen. Die Geschäftsführung versucht sich gerne nahbar und modern zu geben, kann diese Darstellung intern jedoch nicht mehr glaubhaft aufrechterhalten. Vertrauensbrüche, nicht eingehaltene Versprechen und als willkürlich wahrgenommen Entscheidungen und Kündigungen haben das Vertrauen vor allem in letzter Zeit beschädigt. Hier sollte aber auch erwähnt werden, dass es scheinbar schonmal deutlich bessere Zeiten gab und ich hier auch nur von meiner Erfahrung sprechen. Es gibt einige neue Initiativen um bestimmte Themen anzugehen, ein nachhaltig anderes Mindset und Verhalten ist aus meiner Sicht jedoch nicht zu erwarten. Es gibt dennoch viel Potenzial und es braucht im Großen und Ganzen nicht viel, um diesen Arbeitgeber wieder attraktiver zu machen.
Für Ambitionierte, die sich beruflich gezielt weiterentwickeln möchten und Wert auf eine lebhafte und fördernde Teamkultur legen ist HYVE aus meiner Sicht nur eine kurzfristige Perspektive. Wer hier startet, wird vor allem im Co-Creation- oder Industrial-Design-Team schneller zurechtkommen, da diese Bereiche im Vergleich etabliertere Prozesse haben, teilweise besser geführt werden und ihr Fach besser im Griff haben. ...
Der Teamzusammenhalt und die Hilfsbereitschaft sind unschlagbar.
Man kann an sehr vielfältigen Projekten zu unterschiedlichen Themen und in unterschiedlichsten Branchen arbeiten.
Das Unternehmen ermöglicht das Arbeiten an eigenen Interessensfeldern und selbständige Weiterentwickeln des bestehenden Angebots.
Sehr kollegiale und freundliche Arbeitsatmosphäre mit starkem Team Zusammenhalt ohne Konkurrenzdenken
Weiterbildungsmöglichkeiten werden kaum angeboten und sind wenn nur durch Eigeninitiative möglich. Es herrscht jedoch eine offene Lernkultur in der man von seinen Peers lernt.
Keine klar definierten Beförderungsstrukturen.
Gehaltserhöhungen, Inflationsanpassungen etc. auch nach Beförderungen sind eher niedrig verglichen zu anderen Beratungsunternehmen
Die Arbeitsatmosphäre lebt vom Zusammenhalt unter den Kolleg:innen und dem freundschaftlichen Umgang. Auch geprägt davon, dass jede:r von Anfang an Verantwortung übernehmen kann und ermutigt wird Initiative zu zeigen
Hatte so gut wie nie Überstunden und Urlaube ließen sich immer ohne Weiteres mit den Projekten vereinbaren
Aufgrund der Unternehmensgröße sind Aufstiegschancen m.E. eher begrenzt, schwer in eine leitende Position aufzusteigen.
Freundschaftlich, offen
Grundsätzlich flache Hierarchien, was jedem die Möglichkeit zur Mitsprache gibt. Ziele werden in Absprache mit den Mitarbeitenden gesetzt, die meisten Entscheidungen gemeinsam / transparent getroffen.
Allg. bekannte Struggles des hybriden Arbeitens wie hoher Lärmpegel im Büro bei vielen gleichzeitigen Calls, technische Ausstattung (z.B. Second Screen) im Büro teilweise ausbaufähig
Insgesamt gut - teilweise habe ich mir in meinem Team mehr Transparenz zu anstehenden Projekten gewünscht. Neben den Team-Meetings gibt es ein monatliches Team-übergreifendes Meeting, in dem die wichtigsten Zahlen und Themen besprochen werden.
50/50 Aufteilung Frau-Mann insgesamt, aber nur eine Frau in leitender Rolle
Grundsätzlich interessante Aufgaben aufgrund von vielfältigem Kundenumfeld – aber stark abhängig von Auftragslage / Auslastung.
Sehr freundliche und offene Arbeitsatmosphäre
Es war meine erstes Vollzeit-Praktikum, daher fühlte ich mich manchmal etwas überfordert. Das lag aber wahrscheinlich eher an meiner Unerfahrenheit
Meine Mitarbeiter waren fast immer bereit, mit mir zusammenzuarbeiten/ mir zu helfen
Offene persönliche Kommunikation im Büro und über Microsoft Teams im Homeoffice
Manche Aufgaben waren etwas langweilig aber das Meiste fand ich sehr ansprechend/lehrreich
Die offene Art von den Mitarbeitern und die Leidenschaft, die jeder auf dem Arbeitzplatz mitbringt, macht die gute und energievolle Arbeitskultur, welche Innovation selbst in der eigenen Firma ermöglicht.
Eine angenehme Arbeitsamtomphäre mit offenen Kollegen und einem Umfeld, beim man aufwachsen und sich weiterentwickeln kann.
Es gibt überall Möglichkeiten, Neues zu lernen und fachlich zu wachsen.
Dienstags, wenn mehrere KollegInnen dabei sind, kann man gerne zusammen MIttagessen.
Offene Kommunikation
Gehaltstrukturen sind nicht so transparent
Der Bewerbungsablauf war schnell, einfach und unkompliziert, mit einer stets entspannten Atmosphäre, bei der das fachliche Können und Interesse im Fokus stand.
Always willing to help
Große Vielfalt an verschiedensten Projekten und die Möglichkeit sein Profil zu schärfen über die Zeit
Als Mitarbeitende besteht nahezu immer die Möglichkeit eigene Initiativen im Unternehmen zu starten und zu fördern. Gegeben die Ziele stimmen mit dem Unternehmen einher besteht hier die Möglichkeit individuell und gemeinsam viel zu bewegen
Großartige, offene und hilfsbereite Kollegen. Es ist ein Privileg unter solch kreativen und klugen Kollegen zu arbeiten und sich gegenseitig inspirieren zu lassen
Etwas mehr Transparenz über laufende Projekte und die Möglichkeit bei Interesse mit einzubringen.
Es bestehen sehr viele Möglichkeiten sich individuell weiterzubilden und mit Themen zu beschäftigen die einen Interessieren.
Als Praktikant wurde ich immer auf Augenhöhe behandelt und konnte meine Anliegen stets an meine Vorgesetzten weitergeben.
Der Zusammenhalt unter den MitarbeiterInnen ist wirklich sehr gut und die gesamte Unternehmenskultur ist sehr besonders. HYVE bietet viele abwechslungsreiche Projekte.
Die Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung ist teilweise nicht gegeben.
HYVE könnte sich bemühen seine Führungspositionen stärker weiblich zu besetzten - Female Empowerment voranzutreiben!
Die Fähigkeiten jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters sollte individueller betrachtet und die persönliche Weiterentwicklung stärker gefördert werden.
Starke Kultur mit viel Interdisziplinarität
Jede(r) lebt Innovation
Tolle Kolleginnen und Kollegen
So verdient kununu Geld.