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i22 Digitalagentur 
GmbH
Bewertung

Softwareentwickler

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt, Arbeitswege und Anbindung, flexible Arbeitszeiten mit Gleitzeitmodell, Interne Tools zur Planung und Verwaltung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig Transparenz, Unfaire Prämienauszahlungen, Wenig Selbstreflexion bei den Vorgesetzten, keine flache Hierarchien

Verbesserungsvorschläge

Mehr Berücksichtigungen der Mitarbeitermeinungen (gilt für Lob und Kritik)
Ein gewählter Betriebs-Rat würde der Firma und dem Klima zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern gut tun

Arbeitsatmosphäre

Flache Hierarchien sind definitiv nicht gegeben. Man kennt seine Position, und dabei bleibt es auch. In vielen Büros herrscht leider eine getrübte Stimmung.

Kollegenzusammenhalt

Prinzipiell herrscht in vielen Büros ein guter Zusammenhalt und man versteht sich untereinander sehr gut. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Ich persönliche bin mit meinen Kollegen sehr zufrieden und habe hier in anderen Firmen schlechtere Erfahrung sammeln können.

Work-Life-Balance

Ein Gleizeitkonto sorgt für einen gesunden Ausgleich zwischen Freizeit und Arbeit.

Vorgesetztenverhalten

Vor Jahren herrschte hier noch eine gute Kommunikation zwischen ihr und den Mitarbeitern. In letzter Zeit wirken sie jedoch leider sehr distanziert. Bei Firmeninternen Meetings wirkt die Stimmung sehr aufgesetzt. Man bekommt ein unsicheres Gefühl auch auf Grund der Gesamtstimmung und der aktuellen Aufgaben und Leistungen. Hier wünsche ich mir wie früher einen familiären und transparenteren Umgang. Ich würde mir für die Zukunft einen Betriebs-Rat o. Ä. wünschen.

Interessante Aufgaben

Leerlauf überwiegt derzeit bei vielen Entwicklern. Es gibt Tage an denen man 8 Stunden kaum etwas tut. Man bekommt als Entwickler leider das Gefühl, dass die Auftragslage stark nachgelassen hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn Kollegen ein gewisses Alter erreichen und ein gewisses Gehalt durch langjährige Berufserfahrung erhalten, werden diese wohl scheinbar nicht länger geduldet. Oder sie bekommen leider nicht das Gehalt, was ihnen zusteht.

Arbeitsbedingungen

Wünsche von Mitarbeitern werden oftmals gar nicht berücksichtigt. Das geht von kleinen Büro-Zubehör-Teilen, die man benötigt bis hin zu Konferenzen. Die Grundausstattung ist okay und man hat hier sogar die freie Wahl auf Geräte von 2- 3 Herstellern. Je nach Bürogröße ist das Arbeiten angenehm.

Gehalt/Sozialleistungen

Besonders bei der letzten Prämien-Auszahlung hat man gemerkt wie unterschiedlich Kollegen bewertet werden. Kollegen, die häufiger krank waren, haben eine kleinere Prämie erhalten - unabhängig von Position oder Einkommen. Ich weiß, dass diese Prämie zwar auf freiwilliger Basis ist, dennoch könnte man diese gerechter verteilen. Das Gehalt ist branchenüblich und geht in Ordnung bei den jüngeren Leuten (u. 40).

Karriere/Weiterbildung

Hin und wieder hat sich die i22 hier „stets bemüht“. Interne Schulungen und Weiterbildungen werden zwar gehalten, aber auf persönliche Wünsche und Karriere-Chancen wird selten Rücksicht genommen.


Kommunikation

Gleichberechtigung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,
als Geschäftsführer von i22 möchte ich gerne zu deiner Bewertung Stellung nehmen.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine ausführliche Bewertung genommen hast. Da du einige Punkte angesprochen hast, die du kritisch siehst, möchte ich gerne an dieser Stelle darauf antworten und deine Eindrücke in einen übergreifenden Zusammenhang stellen.

Zuerst einmal finden wir es toll, dass du auch viele positive Aspekte der Arbeit bei uns siehst, wie das von dir angesprochene Verhältnis unter den Kollegen, die Arbeitszeitregelung und – mit Abstrichen – die Arbeitsbedingungen.

Beim letzten Punkt möchte ich gerne schon einmal einhaken: Wir haben uns in diesem Jahr unter anderem zwei große strategische Themen vorgenommen, von denen das eine die Einführung von agilen Arbeitsweisen, v.a. Selbstorganisation - und damit eng verbunden - die vollständige Umgestaltung unserer Büroräume hin zu zeitgemäßen und flexiblen Arbeitswelten ist.
Insofern werden in diesem Jahr in Abstimmung mit den Mitarbeitern gerade in Bezug auf die Qualität der Arbeitsplätze wesentliche Fortschritte erreichen, und dafür auch eine erhebliche Investition tätigen, die am Ende allen zugutekommen wird, die bei i22 tätig sind. Darauf können wir uns alle freuen!

Das Thema selbstorganisiertes Arbeiten im Sinne einer agilen Organisation ist uns außerdem wichtig, damit wir unseren Kunden in dynamischen Markt- und Projektumfelder schnell hochwertige Leistungen liefern können. Eine Voraussetzung dessen ist, dass nach und nach bisher zentral gesteuerte Prozesse in die Verantwortung von Projektteams gelegt werden, die im Sinne des Kunden die besten Entscheidungen autonom treffen können.
Ganz ohne Hierarchien wird es übrigens in keiner Organisationsform gehen; wichtig ist nur, dass die bei uns nicht (mehr) durch Vorgabe von „oben“ entsteht, sondern durch fachliche Autorität und Akzeptanz im Team selbst.

Das wird nach und nach einiges ändern, was die Wahrnehmung, Bewertung und das Feedback zu Leistungen angeht (demnächst nämlich hauptsächlich auf Projektteamebene), genauso wie den von dir angesprochenen Bereich der Weiterbildung. Der Bedarf für Weiterbildung entsteht unmittelbar aus den Anforderungen, die der Kunde an uns richtet. Ein gutes Beispiel ist die berufsbegleitende Weiterbildung eines Kollegen zum Content Marketing-Manager, die wir unterstützt haben.

In diesem Zusammenhang ist die Rolle der Geschäftsführung vor allen Dingen, für stabile Rahmenbedingungen zu sorgen und die Projektteams bei Bedarf zu unterstützen. Transparenz ist dabei entscheidend wichtig, deswegen finde ich schade, dass die Offenheit, mit der inzwischen unsere Unternehmenszahlen regelmäßig dem Team gegenüber präsentiert werden, bei dir nicht angekommen ist. Das scheint auch für die Darstellung der Arbeit der Geschäftsführung insgesamt zu gelten. Nach wie vor nutzen wir hier unsere monatlichen Dienstagsrunden und jetzt verstärkt noch wöchentliche Meetings mit allen Projekt- und fachlich Verantwortlichen.

Eine Anmerkung noch zum Thema Fairness und Leistung. Du hattest ja angesprochen, dass du es nicht fair empfindest, dass Kollegen, die mehr Krankheitstage haben, als andere, deswegen relativ gesehen, weniger Anteil an der Jahresprämie haben. Der Unternehmenserfolg, auf den sich die Jahresprämie bezieht, ist in erster Linie ein Ergebnis der gemeinsamen Leistung des Teams. Bei der Berechnung des individuellen Beitrags zum Gesamterfolg spielt neben fachlichen Leistungskriterien in einem zeitbasierten Geschäftsmodell aber auch die Anwesenheit eine Rolle: Wenn jemand wenig krank ist, hat er ja auch einen entsprechend hohen Anteil am Unternehmenserfolg geschaffen.

Was deinen Hinweis zu den älteren Kollegen betrifft: Wir gehen davon aus, dass eine Gehaltsentwicklung nicht automatisch an die Altersentwicklung gekoppelt ist, sondern konkret die individuelle Leistung widerspiegeln soll. Deswegen verdient man bei uns nicht deswegen mehr, weil man älter wird. Weiteres Detail dazu: Wir haben zur Zeit 14 % Mitarbeiter, die 45 Jahre oder älter sind (die Geschäftsführung nicht mitgezählt). Das scheint aus unserer Sicht gegen eine „reine Duldung“ zu sprechen. Vielmehr sind wir stolz darauf, dass viele Mitarbeiter schon so lange bei uns sind und ihre Erfahrungen in die Projekte einbringen können. Wir hatten dieses Jahr wieder einige 5- und 10-Jahres-Jubiläen. Ich vermute, diese Kollegen, wäre nicht so lange bei uns, wenn sie sich leistungs- und gehaltsmäßig falsch eingeschätzt fühlen würden.

Vielleicht ist ein bisschen Unbehagen bei dir entstanden, da wir einige große Schritte in der Unternehmensentwicklung vor uns haben - im Sinne der Anpassungsfähigkeit an die Entwicklungen in Markt und Branchen werden wir auch in Zukunft immer flexibel bleiben und stetig nach Verbesserungsoptionen suchen.

Am Schluss möchte ich noch meiner Enttäuschung Ausdruck verleihen, dass du nicht den persönlichen Austausch gesucht hast; wie du weißt, sind wir auch in der Geschäftsführung jederzeit offen für Feedback. Nur wenn wir gemeinsam an Fragen arbeiten, die euch bewegen, können wir auch gemeinsam etwas verändern.

Viele Grüße.