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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 23 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei i22 Digitalagentur die Unternehmenskultur als modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,9 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 72 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
i22 Digitalagentur
Branchendurchschnitt: Internet

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
i22 Digitalagentur
Branchendurchschnitt: Internet

Die meist gewählten Kulturfaktoren

23 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Mitarbeitenden vertrauen

    FührungModern

    74%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    74%

  • Kundenorientiert handeln

    Strategische RichtungModern

    65%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    65%

  • Andere Meinungen respektieren

    Umgang miteinanderModern

    65%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

3,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitsatmosphäre war lange sehr gut. Es gab ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern. Es wurde Selbstorganisation und Leistung verlangt, dafür wurde aber viel organisatorische Freiheit gewährt. Ich war in dieser Zeit sehr gerne bereit, zum Wohle der Projekte Überstunden zu machen oder auch mal am Wochenende zu arbeiten, um akute Probleme zu lösen oder Kundenevents zu betreuen, weil ich auf der anderen Seite meine Wochenarbeitszeit flexibel einteilen konnte und sie so unkompliziert auf private Bedürfnisse und die Aufgabenauslastung meines Teams anpassen zu können.

Heute wird immer noch die selbe Leistung vom Mitarbeiter erwartet, aber es wird keine vergleichbare Flexibilität und Freiheit gewährt. Arbeitszeit muss minutengenau getrackt werden und kann auch von der Geschäftsführung im Detail angeschaut werden. Es gibt Kernarbeitszeiten für die Mitarbeiter und darüber hinaus Servicezeiten, die die Teams den Kunden gegenüber gewährleisten müssen. Überstunden müssen von den Vorgesetzten genehmigt werden.

1,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Kommunikation der Geschäftsführung ist für mich das größte Problem der Firma. Es gibt 4x im Jahr ein All-Hands, in dem über die aktuelle Lage informiert wird. Das ist der Hauptkanal für die Firmenkommunikation. Das letzte All-Hands, aus dem ich mit einem überwiegend positiven Gefühl gegangen bin, war im Dezember 2022. Anfang des Jahres wird immer ein Umsatzziel für das Folgejahr präsentiert. Die Berechnung dessen ist nicht transparent und es wurde in meiner gesamtem Zeit bei der Firma nicht einmal erreicht. Es wird häufig betont, dass die Firma extrem gesund sei und schwarze Zahlen schreibe, allerdings wird der Gewinn nie kommuniziert.
Letztes Jahr war 3x der Tenor des Meetings, dass sich alle nochmal stärker anstrengen müssen, weil das Marktumfeld schwierig sei und das Jahr nicht gut liefe, um dann beim letzten All-Hands zu betonen, wie erfolgreich das Jahr war und wie toll die Mitarbeiter abgeliefert hätten. Dieser plötzliche Umschwung ist mir extrem sauer aufgestoßen und wirkte sehr unehrlich. Ich hatte das Gefühl als solle verhindert werden, dass zu viele Mitarbeiter über die Feiertage darüber nachdenken, ob sie ihre Zukunft noch in der Firma sehen.

4,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Wie vieles bei der i22 kommt es hier auf das Team an. In meinem Team war der Zusammenhalt sehr stark, in anderen habe ich das ähnlich wahrgenommen. Manchmal schien mir die offene und direkte Kommunikation allerdings nur innerhalb der Teams stattzufinden.

2,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Auch hier gilt: früher mal sehr gut, heute nicht mehr. Die einzige Einschränkung war hier lange, dass Kundenanforderungen und Projekt-Deadlines die Balance phasenweise stark in Richtung Work verschieben konnten. Es gibt Homeoffice als Standard, was etwas Flexibilität bewahrt, allerdings verhindert die neue Zeiterfassung und die Arbeitszeitvorgaben eine echte Flexibilität. Gerade für Mitarbeiter mit z.B. Kindern ist das aus meiner Sicht nicht mehr ausreichend.

Für mich kam erschwerend hinzu, dass ich trotz hoher Produktivität oft das Gefühl hatte, nicht ausreichend Leistung zu bringen, weil wir hinter dem, was für das Erreichen des Umsatzzieles an Team-Umsätzen nötig gewesen wäre, meistens hinterhergelaufen sind.
Bei vielen Projekten wurde erwartet, dass man mit schwammig definierten Anforderungen "konkurrenzfähig" anbietet (wir schätzten oft realistisch, das Projekt wurde dann aber deutlich unter Schätzung angeboten), um dann unter starkem Budgetdruck zu arbeiten, um am Ende dann gesagt zu bekommen, man hätte nicht genug Gewinn mit dem Projekt gemacht. Das führte bei mir dazu, dass ich häufig mit einem (rational unbegründeten) schlechten Gewissen Feierabend gemacht habe.

1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Das positive zuerst: einer von zwei CEOs war in der direkten Kommunikation mit mir immer sehr nahbar, wertschätzend und menschlich sympathisch.
Aber: seit einiger Zeit werden Mitarbeiter in Entscheidungen nicht mehr eingebunden, es werden lediglich vollendete Tatsachen präsentiert. Auf Nachfragen wird mMn unzureichend eingegangen und es heißt, man solle Ihnen vertrauen. Es gibt einen Proposal-Prozess, um Mitarbeiter an Entscheidungen zu beteiligen, dieser wurde aber irgendwann nicht mehr genutzt.

Mein Hauptproblem mit der Geschäftsführung war für mich, dass sie keine ausreichende Feedback- und vor allem Fehlerkultur vorgelebt haben. Mein Eindruck war, dass wenn eine Initiative oder strategische Entscheidung der Chefs nicht funktioniert hat, wurde es entweder nie wieder angesprochen oder nur auf Nachfrage und ohne eigenes Versagen zu kommunizieren. Ein simples "Sorry, Thema XY lief nicht wie erhofft, das geht auf unsere Kappe, wir lernen daraus folgendes..." wäre sehr schön gewesen. Darunter fällt für mich unter anderem ein Stand auf der OMR, ein Mitarbeiter für Kundengewinnung in den Golf-Staaten oder Fehleinschätzungen zur Vorbereitung auf das Inkrafttreten des BFSG.

4,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Extrem abhängig vom Team und der Projektlage. Ich habe an sehr interessanten Projekten arbeiten dürfen und dabei sehr viel gelernt. Ich habe auch monatelang an sehr eintönigen und technisch sehr langweiligen Projekten gearbeitet. Positiv ist aber, dass man Präferenzen äußern konnte und sich über gute Leistungen für anspruchsvollere Aufgaben qualifizieren konnte. Gerade der Tech Director hat im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht, Entwickler in für ihr Level herausfordernde Projekte zu bewegen.