Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

i22 
Digitalagentur 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

74 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 83%
Score-Details

74 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gute Kollegen, keine angenehme Führungskultur

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein Großteil der Mitarbeiter der i22 ist engagiert, fleißig und kollegial. Vor allem die Teams, die an technisch anspruchsvollen Projekten arbeiten, leisten eine tolle Arbeit weit über dem Klischee von Agenturprojekten. Die Firma bemüht sich im Bereich KI am Zahn der Zeit zu sein. Remote Work funktioniert gut und mir sind auch keine ”Back-to-office” Bestrebungen bekannt. Mit Glück arbeitet man als Entwickler mit herausragenden Senior Kollegen zusammen, von denen man einiges lernen kann. Überdurchschnittliche Leistung wird anerkannt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider mittlerweile vieles. In erster Linie die Art und Weise, wie große Entscheidungen getroffen werden und vor allem, wie sie dann kommuniziert werden. Eine logisch schlüssige Argumentation für in der Belegschaft unbeliebte Änderungen hat mir oft gefehlt. Da hier bei kununu regelmäßig Bewertungen offline gehen, die sich mit meinen Erfahrungen vollends decken bzw. Absätze verschwinden, habe ich mich möglichst auf meine direkten Erfahrungen beschränkt. Aber der Geschäftsführung muss bewusst sein, dass auch der Umgang mit anderen Mitarbeitern das Bild einer Firma prägt und nicht nur die direkten Erfahrungen. Ich habe das Gefühl, dass man KI aktuell als Allheilmittel sieht und da lieber auf die lautesten Stimmen bei LinkedIn als auf Experten im eigenen Haus hört. Als Mitarbeiter habe ich mich in diesem Umfeld zunehmend nur noch als Ressource behandelt gefühlt.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter (wieder) mehr einbeziehen. Feedback aktiv einholen und nicht darauf setzen, dass Mitarbeiter sich schon äußern werden, wenn sie Feedback haben. Das verkennt das Machtgefälle und verschiebt die Verantwortung für Feedbackkultur nach unten. Mit strategischen Fehlern oder Misserfolgen offen umgehen. Das Zustandekommen der jährlichen Umsatzziele transparenter gestalten. Wenn das Umsatzziel nicht erreichbar scheint und die Berechnung dahinter nicht nachvollziehbar gestaltet wird, entsteht kein Buy-in der Mitarbeiter über ihre intrinsische Motivation, gute Arbeit abzuliefern, hinaus. Wenn der Gewinn nicht kommuniziert wird, kann ein Mitarbeiter auch nicht einschätzen, ob es berechtigt ist, dass keine Boni ausgezahlt werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war lange sehr gut. Es gab ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern. Es wurde Selbstorganisation und Leistung verlangt, dafür wurde aber viel organisatorische Freiheit gewährt. Ich war in dieser Zeit sehr gerne bereit, zum Wohle der Projekte Überstunden zu machen oder auch mal am Wochenende zu arbeiten, um akute Probleme zu lösen oder Kundenevents zu betreuen, weil ich auf der anderen Seite meine Wochenarbeitszeit flexibel einteilen konnte und sie so unkompliziert auf private Bedürfnisse und die Aufgabenauslastung meines Teams anpassen zu können.

Heute wird immer noch die selbe Leistung vom Mitarbeiter erwartet, aber es wird keine vergleichbare Flexibilität und Freiheit gewährt. Arbeitszeit muss minutengenau getrackt werden und kann auch von der Geschäftsführung im Detail angeschaut werden. Es gibt Kernarbeitszeiten für die Mitarbeiter und darüber hinaus Servicezeiten, die die Teams den Kunden gegenüber gewährleisten müssen. Überstunden müssen von den Vorgesetzten genehmigt werden.

Image

Beim Kunden ist das Image nach dem, was ich von Kunden gehört habe, positiv. Die Mitarbeiter der i22 sind für eine Agentur außergewöhnlich engagiert und liefern Projekte ab, die vor allem technisch weit über dem gängigen Klischee von Agenturen liegen. Das wird von den mir persönlich bekannten Kunden auch gespiegelt und honoriert. Das ist allerdings auch nicht in allen Teams identisch.
Das Image der Firma intern hat in den letzten Jahren extrem gelitten. Ich war persönlich lange der Meinung, dass der Großteil der Probleme, die ich mit der Firma hatte, direkt mit dem Geschäftsmodell Agentur zu tun haben und dass es außerhalb dieser Einschränkungen die perfekte Agentur war.
Das hat sich drastisch gewandelt. Als ich Anfang des Jahres ging, habe ich direkte Gespräche mit ca. 10 Mitarbeitern aus verschiedenen Teams geführt und jeder einzelne dieser Mitarbeiter war unzufrieden mit der Entwicklung der Firma und der Kommunikation der Chefs.Außerdem haben alle berichtet, dass ihr gesamtes Team ähnlich fühlt. Das mag nur eine Momentaufnahme gewesen sein und eventuell auch kein repräsentativer Querschnitt der Firma, aber als Stimmungsbild mMn bezeichnend

Work-Life-Balance

Auch hier gilt: früher mal sehr gut, heute nicht mehr. Die einzige Einschränkung war hier lange, dass Kundenanforderungen und Projekt-Deadlines die Balance phasenweise stark in Richtung Work verschieben konnten. Es gibt Homeoffice als Standard, was etwas Flexibilität bewahrt, allerdings verhindert die neue Zeiterfassung und die Arbeitszeitvorgaben eine echte Flexibilität. Gerade für Mitarbeiter mit z.B. Kindern ist das aus meiner Sicht nicht mehr ausreichend.

Für mich kam erschwerend hinzu, dass ich trotz hoher Produktivität oft das Gefühl hatte, nicht ausreichend Leistung zu bringen, weil wir hinter dem, was für das Erreichen des Umsatzzieles an Team-Umsätzen nötig gewesen wäre, meistens hinterhergelaufen sind.
Bei vielen Projekten wurde erwartet, dass man mit schwammig definierten Anforderungen "konkurrenzfähig" anbietet (wir schätzten oft realistisch, das Projekt wurde dann aber deutlich unter Schätzung angeboten), um dann unter starkem Budgetdruck zu arbeiten, um am Ende dann gesagt zu bekommen, man hätte nicht genug Gewinn mit dem Projekt gemacht. Das führte bei mir dazu, dass ich häufig mit einem (rational unbegründeten) schlechten Gewissen Feierabend gemacht habe.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung muss selbst organisiert werden, sofern sie sich nicht aus den Aufgaben ergibt. Hier könnte die Firma mehr proaktiv anbieten, um sich als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Karriereoptionen sind limitiert.

Gehalt/Benefits

Gehälter werden immer pünktlich vor Monatsende bezahlt, zusätzliche Leistungen beschränken sich auf das gesetzliche Minimum (15% Zuzahlung zu einer bAV).
Für eine Agentur bezahlt die i22 ordentlich, aber das gilt nicht für jeden Mitarbeiter. Wie viel man bei der i22 verdient, hängt meiner Erfahrung nach stark damit zusammen, wie oft bzw. gut man verhandelt. Mir sind Fälle bekannt, in denen 5+ Jahre nicht nach einer Gehaltserhöhung gefragt wurde und entsprechend das Gehalt nicht erhöht wurde. Ich habe mein Gehalt regelmäßig mit zunehmender Verantwortung und Kenntnissen nachverhandelt und war entsprechend recht zufrieden. Ob dieses System für einen Mitarbeiter gut oder schlecht ist, hängt sehr mit der Persönlichkeit zusammen. Wie selbstbewusst kann ich mich und meine Leistungen verkaufen? In welchem Intervall bin ich bereit, aktiv nach einer Gehaltserhöhung nachzufragen? Für mich persönlich hat das gut funktioniert, aber ich kannte auf der anderen Seite auch Mitarbeiter, die anderswo deutlich besser verdienen könnten.
Die Einstiegsgehälter für Junior-Entwickler sind für mein Empfinden zu niedrig, aber eine steile Lernkurve wird definitiv (auch monetär) anerkannt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir ist keine Initiative bekannt, mit der sich die i22 für Umweltthemen oder Soziales engagiert hätte. Eventuell könnte man hier anfügen, dass die i22 qua Geschäftsmodell an der Digitalisierung arbeitet und damit einen positiven Impact leisten kann, aber die Motivation schien mir immer eher wirtschaftlicher Natur zu sein.

Sauer aufgestossen ist mir hier, dass ein Mitarbeiter eingestellt wurde, um in den Emiraten und nahegelegenen Staaten Kunden zu akquirieren. Es wurde betont, dass man dort einen Wachstumsmarkt mit Chancen für die Firma sehe. Es kam nie zu einem konkreten Auftrag, aber weder Umweltthemen noch Menschenrechte waren hier Thema. Für mich wirkte es, als ob die Firma kein Problem darin sieht, Geld anzunehmen, dass aus Staaten kommt, die ihr Geld mit fossilen Energien machen (und entsprechend weltweit lobbyieren) oder die es mit Menschenrechten nicht so genau nehmen (Stichwort Kafala-System, Ausbeutung von Gastarbeitern aus dem globalen Süden, Umgang mit LGBTQ, Todesstrafen, etc.).

Kollegenzusammenhalt

Wie vieles bei der i22 kommt es hier auf das Team an. In meinem Team war der Zusammenhalt sehr stark, in anderen habe ich das ähnlich wahrgenommen. Manchmal schien mir die offene und direkte Kommunikation allerdings nur innerhalb der Teams stattzufinden.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe den Umgang mit älteren Kollegen immer als fair und wertschätzend wahrgenommen. Ein paar herausragende Kollegen ihrer Gewerke sind um die 60 und diese sind in der Firma hoch angesehen.

Vorgesetztenverhalten

Das positive zuerst: einer von zwei CEOs war in der direkten Kommunikation mit mir immer sehr nahbar, wertschätzend und menschlich sympathisch.
Aber: seit einiger Zeit werden Mitarbeiter in Entscheidungen nicht mehr eingebunden, es werden lediglich vollendete Tatsachen präsentiert. Auf Nachfragen wird mMn unzureichend eingegangen und es heißt, man solle Ihnen vertrauen. Es gibt einen Proposal-Prozess, um Mitarbeiter an Entscheidungen zu beteiligen, dieser wurde aber irgendwann nicht mehr genutzt.

Mein Hauptproblem mit der Geschäftsführung war für mich, dass sie keine ausreichende Feedback- und vor allem Fehlerkultur vorgelebt haben. Mein Eindruck war, dass wenn eine Initiative oder strategische Entscheidung der Chefs nicht funktioniert hat, wurde es entweder nie wieder angesprochen oder nur auf Nachfrage und ohne eigenes Versagen zu kommunizieren. Ein simples "Sorry, Thema XY lief nicht wie erhofft, das geht auf unsere Kappe, wir lernen daraus folgendes..." wäre sehr schön gewesen. Darunter fällt für mich unter anderem ein Stand auf der OMR, ein Mitarbeiter für Kundengewinnung in den Golf-Staaten oder Fehleinschätzungen zur Vorbereitung auf das Inkrafttreten des BFSG.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist angemessen, aber nicht überdurchschnittlich einladend. Im Sommer sehr heiß. Die meisten Mitarbeiter sind im Homeoffice.

Die Teamtage, bei denen sich die Mitarbeiter einmal im Quartal treffen, sind in der Regel gut organisiert und finden meist in angemieteten Räumlichkeiten statt. Für Kollegen mit langer Anreise gibt es ein recht enges Budget für Transport und Unterkunft, dass dazu geführt hat, dass zwei Kollegen aus meinem Team teilweise deswegen nicht gekommen sind oder aus eigener Tasche draufgezahlt haben. Hier spart die i22 mMn am falschen Ende als remote company.

Die Arbeitsgeräte sind gut, vorrangig gibt es ordentliche MacBooks, aber Mitarbeiter haben hier auch Entscheidungsspielraum. Der Kollege, der für die Betreuung der Mitarbeitergeräte zuständig ist, ist sehr hilfsbereit und erfahren. Die übrige Homeoffice-Ausstattung habe ich als spärlich empfunden. Vielleicht hätte man auf Nachfrage mehr bekommen können, aber es wurde meiner Erfahrung nach zumindest nicht aktiv beworben.

Kommunikation

Die Kommunikation der Geschäftsführung ist für mich das größte Problem der Firma. Es gibt 4x im Jahr ein All-Hands, in dem über die aktuelle Lage informiert wird. Das ist der Hauptkanal für die Firmenkommunikation. Das letzte All-Hands, aus dem ich mit einem überwiegend positiven Gefühl gegangen bin, war im Dezember 2022. Anfang des Jahres wird immer ein Umsatzziel für das Folgejahr präsentiert. Die Berechnung dessen ist nicht transparent und es wurde in meiner gesamtem Zeit bei der Firma nicht einmal erreicht. Es wird häufig betont, dass die Firma extrem gesund sei und schwarze Zahlen schreibe, allerdings wird der Gewinn nie kommuniziert.
Letztes Jahr war 3x der Tenor des Meetings, dass sich alle nochmal stärker anstrengen müssen, weil das Marktumfeld schwierig sei und das Jahr nicht gut liefe, um dann beim letzten All-Hands zu betonen, wie erfolgreich das Jahr war und wie toll die Mitarbeiter abgeliefert hätten. Dieser plötzliche Umschwung ist mir extrem sauer aufgestoßen und wirkte sehr unehrlich. Ich hatte das Gefühl als solle verhindert werden, dass zu viele Mitarbeiter über die Feiertage darüber nachdenken, ob sie ihre Zukunft noch in der Firma sehen.

Gleichberechtigung

Mir ist kein Fall von Diskriminierung bekannt. Mir ist aber auch keine aktive Förderung von Gleichberechtigung bekannt, mit der zum Beispiel ein unbewusster Bias ausgeglichen werden könnte. Hier bewegt sich die i22 für mein Empfinden in etwa auf Durchschnittsniveau in Deutschland. Männer fördern statistisch gesehen eher Männer und den Eindruck hatte ich bei der i22 auch. Beide Geschäftsführer, der Prokurist und alle Directors (hierarchisch zwischen GF und den Teams) sind Männer und das wird scheinbar auch als normal angesehen. Ob es einen Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen mit ähnlicher Tätigkeit und Erfahrung bei der i22 gibt, ist mir nicht bekannt.

Interessante Aufgaben

Extrem abhängig vom Team und der Projektlage. Ich habe an sehr interessanten Projekten arbeiten dürfen und dabei sehr viel gelernt. Ich habe auch monatelang an sehr eintönigen und technisch sehr langweiligen Projekten gearbeitet. Positiv ist aber, dass man Präferenzen äußern konnte und sich über gute Leistungen für anspruchsvollere Aufgaben qualifizieren konnte. Gerade der Tech Director hat im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht, Entwickler in für ihr Level herausfordernde Projekte zu bewegen.

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo und vielen Dank für die ausführliche, reflektierte und differenzierte Bewertung sowie die Zeit, die du dir dafür genommen hast.

Auch wenn wir nicht jede Einschätzung teilen, sehen wir in vielen Punkten nachvollziehbare Wahrnehmungen und wichtige Hinweise, insbesondere im Hinblick auf Kommunikation, Einbindung und die Auswirkungen von Veränderungen auf die tägliche Zusammenarbeit.

Gerade in Transformationsphasen entstehen Erwartungen, Unsicherheiten und Spannungen oft auf unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig. Umso wichtiger sind Rückmeldungen wie diese, weil sie helfen, nicht nur Prozesse und Entscheidungen, sondern auch deren Wirkung auf Menschen und Teams besser zu verstehen und einzuordnen.

Besonders wertvoll finden wir, dass du sowohl positive als auch kritische Aspekte benennst und dabei zwischen persönlichen Erfahrungen, Teamdynamiken und individuellen Eindrücken differenzierst. Genau diese Form von reflektiertem Feedback ermöglicht aus unserer Sicht echte Weiterentwicklung.

Viele der von dir angesprochenen Themen stehen auch intern bereits im Fokus, unter anderem Kommunikationswege, Feedback-Loops, Transparenz sowie die Weiterentwicklung von Strukturen und Verantwortlichkeiten. Das bedeutet nicht, dass jede Entscheidung immer richtig oder jede Veränderung sofort nachvollziehbar wirkt. Aber es bedeutet, dass wir die Auseinandersetzung damit ernst nehmen.

Zum Thema Bewertungen auf kununu möchten wir ergänzen, dass wir bei konkreten Tatsachenbehauptungen die von der Plattform vorgesehenen Prüfprozesse nutzen. Das betrifft nicht kritische oder negative Bewertungen als solche, sondern ausschließlich Aussagen, die aus unserer Sicht überprüft oder eingeordnet werden müssen. Differenziertes und konstruktives Feedback begrüßen wir ausdrücklich, auch dann, wenn es kritisch ist.

Dass du die Zusammenarbeit in vielen Teams, die fachliche Qualität vieler Kolleginnen und Kollegen sowie die technische Stärke vieler Projekte positiv hervorhebst, freut uns sehr. Gleichzeitig nehmen wir die beschriebenen Veränderungen in der Wahrnehmung von Vertrauen, Transparenz und Führung ernst.

Vielen Dank für deine Offenheit, deinen Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre und deinen Einsatz bei der i22. Wir wissen das zu schätzen und wünschen dir für deinen weiteren Weg persönlich und beruflich alles Gute!

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Kurzzeitige Werkstudentenerfahrung mit langfristigem Nachgeschmack.

1,6
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Onboarding war strukturiert und klar, die Erwartungshaltung wurde transparent kommuniziert. Ein guter erster Eindruck, der leider nicht gehalten hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich gute Ideen, aber das Unternehmen erzeugt unnötigen Druck und verliert sich in Strukturen, die mehr kosten als sie bringen. Wöchentliche Meetings wirkten auf mich wenig zielführend, in Phasen, in denen keine ausreichende Auslastung gegeben war. Statt Ressourcen sinnvoll einzusetzen, wird in Recruiting und Onboarding investiert, um dann neue Mitarbeiter nach wenigen Monaten aus "betrieblichen Gründen" (mündlicher Wortlaut war ein anderer!) wieder zu entlassen.
Dazu kommt eine minutengenaue Arbeitszeiterfassung, bei der mir das Vorgehen keinen Raum gelassen hat und Widersprüche aufwirft. Dazu hörte ich die Kommentare dass "sie" genau sehen können, was man bucht und dass es "so" "oben" bemängelt werden würde. Das erzeugt ein Gefühl von Kontrolle und Misstrauen, das in keinem gesunden Arbeitsumfeld einen Platz haben sollte.

Im Übrigen wurde meine Kununu-Bewertung seitens des Unternehmens nun 2 mal als "unwahr" gekennzeichnet, obwohl sie aus meiner Sicht meine persönlichen Erfahrungen vollständig und wahrheitsgemäß widerspiegelt.

Verbesserungsvorschläge

Weniger in Recruiting und Onboarding investieren, wenn die Kapazitäten für neue Mitarbeiter schlicht nicht da sind. Es lohnt sich ein Blick darauf, wo im Unternehmen wirklich Ressourcen verschwendet werden. Das war bereits für ein ungeschultes Auge, in den ersten Wochen erkennbar.

Arbeitsatmosphäre

An sich okay, aber generelle Spannungen & Unmut waren sehr schnell spürbar.

Work-Life-Balance

Durch die strikte Kernarbeitszeit war die Flexibilität, die eine Werkstudentenstelle normalerweise bietet, faktisch nicht mehr gegeben. Da bei Änderungen wie dem Tauschen von Arbeitstagen mehrere Personen involviert waren, habe ich diese oft als aufwendig und unangenehm empfunden. Es entstand eher das Gefühl, um Erlaubnis bitten zu müssen, statt flexibel planen zu können.

Karriere/Weiterbildung

Da ich mein Studium in weniger als acht Monaten abschließe, gestaltet sich die Suche nach einer vergleichbaren Position sowie der Übergang in den Berufseinstieg schwer. Die kurze Beschäftigungsdauer erschwert es zusätzlich.

Es wäre wünschenswert gewesen, wenn von Beginn an transparenter kommuniziert worden wäre. Unter Berücksichtigung der genannten Punkte hätte ich mich für ein anderes Angebot entschieden, insbesondere so kurz vor meinem Abschluss.

Kollegenzusammenhalt

Auch wenn meine Zeit im Unternehmen kurz war, habe ich von einigen Kollegen nach meiner Kündigung Rückmeldung erhalten, dass sie diese nicht nachvollziehen konnten. Der wahrgenommene Rückhalt blieb jedoch überwiegend im direkten Austausch und zeigte sich nicht auf struktureller Ebene, was ich schade finde aber nachvollziehen kann.

Vorgesetztenverhalten

Nach wenigen Monaten aufgrund "betrieblicher Gründe" gekündigt zu werden, finde ich fragwürdig. Dass ich im Anschluss eine LinkedIn-Anfrage von Entscheidern bekomme, wirkt auf mich zudem unpersönlich und unpassend.

Kommunikation

Kommunikation wird intern großgeschrieben, in der Praxis jedoch kaum umgesetzt.
Informationen und Aufgaben kamen selten proaktiv, ich musste ständig nachfragen. Die Situation hat bei mir zunehmend ein ungutes Gefühl ausgelöst, fehl am Platz zu sein.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst waren inhaltlich interessant, allerdings kaum vorhanden. Im Bewerbungsgespräch wurde ein hoher Arbeitsbedarf kommuniziert, in der Realität wurde ich jedoch bereits in den ersten Tagen wiederholt vertröstet, da angeblich keine Kapazitäten für Einarbeitung oder Aufgaben bestanden. Häufig musste ich aktiv nach Arbeit fragen oder meistens eher abwarten.

Die Einarbeitung verlief insgesamt sehr langsam, wodurch mehr Leerlauf als tatsächlicher Lernzuwachs entstand. Gleichzeitig hatte ich nicht das Gefühl, eigenständig Verantwortung übernehmen zu können. Durch doppelte Kontroll- und Erfassungsschritte wirkten meine Prozesse wenig effizient.

Nach einiger Zeit erhielt ich eine längerfristige Aufgabe, die jedoch nur begrenzt meinem eigentlichen Profil entsprach. Ursprünglich als kleinere Zwischenaufgabe gedacht, entwickelte sie sich zu meiner Haupttätigkeit. Ich erhielt positives Rückmeldung, setzte Feedback um und bereitete mich auf eine erneute Präsentation im größeren Team vor. Am Ende des selben Tages wurde mir die Kündigung ausgesprochen.

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo
und vielen Dank für deine ausführliche Bewertung und die offenen Einblicke in deine persönlichen Eindrücke während deiner Zeit bei i22.

Es ist schade, dass die Zusammenarbeit bei dir insgesamt nicht den Eindruck hinterlassen hat, den wir uns für Werkstudentinnen und Werkstudenten wünschen. Gleichzeitig freut es mich, dass du einzelne Kolleginnen, Kollegen und fachliche Aspekte positiv wahrgenommen hast.

Zum Thema kununu-Bewertungen möchte ich lediglich ergänzen, dass wir die von der Plattform vorgesehenen Prüfprozesse bei konkreten Tatsachenbehauptungen unabhängig von der grundsätzlichen Bewertung nutzen. Kritisches Feedback ist davon ausdrücklich ausgenommen und für uns ein wichtiger Bestandteil von Transparenz!

Wir wünschen dir für den Abschluss deines Studiums sowie deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg!

Ein ok Unternehmen für einen Junior-Entwickler, aber die Bedingungen werden immer schwieriger und restriktiver.

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Verhältnis zwischen den Mitarbeitern ist gut. Die Kollegen sind freundlich. Es herrscht auch eine positive Atmosphäre, in der offen über die neuen Unternehmensrichtlinien gesprochen wird, wobei dies aber hauptsächlich unter den Mitarbeitern stattfindet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehälter, Feedbackkultur, Kommunikationskultur zwischen Management und Mitarbeitern. Immer mehr unnötige und nicht gerechtfertigte Einschränkungen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz in der Kommunikation. Ermöglichen Sie es Ihren Mitarbeitern, Fragen zu stellen und Feedback zu den geltenden Regeln zu geben. Eine stärkere Feedbackkultur ist unerlässlich. Ohne Feedback lässt sich das Leistungsniveau der Mitarbeiter nicht halten. Wertschätzen Sie Ihre Mitarbeiter und vermitteln Sie ihnen nicht den Eindruck, sie würden alle durch KI ersetzt werden.

Arbeitsatmosphäre

Vor kurzem wurden einige Änderungen an den Arbeitsabläufen vorgenommen, und nun verschlechtert sich die Arbeitsatmosphäre zusehends. Ich habe noch niemanden getroffen, der über diese Änderungen nicht verärgert wäre. Die getroffenen Maßnahmen sind äußerst unbeliebt und werden von niemandem, mit dem ich gesprochen habe als notwendig angesehen.

Work-Life-Balance

Früher gab es das Konzept der „vertrauensbasierten Arbeitszeiten“. Das ist jetzt nicht mehr so, und das ärgert viele Leute. Jetzt gibt es Kernarbeitszeiten, in denen man an seinem Schreibtisch sein muss, und für Leute mit Kindern oder solche, die während der Arbeitszeit private Dinge erledigen und diese Zeit später nacharbeiten möchten, ist das ein großer Nachteil.

Karriere/Weiterbildung

Man kann die Kurse kaufen, die Kosten vom Unternehmen übernommen werden.
Was die Karriere Entwicklung angeht, gibt es keine klar definierten, transparenten Vorgaben dazu, was man tun muss, um eine Senior Position zu erreichen oder eine Gehaltserhöhung zu erhalten.

Kollegenzusammenhalt

Die Beziehungen unter den Kollegen sind in der Regel freundschaftlich und nicht angespannt.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt zwei CEOs in der Firma – quasi den guten und den bösen Polizisten (wobei das meiner Meinung nach nicht immer ganz zutrifft).
CEOs setzen Ziele, die die Firma selbst bei großen und lukrativen Projekten nicht immer erreichen kann. Und am Ende wird beispielsweise der Jahresbonus nicht ausgezahlt (ich war drei Jahre im Unternehmen und habe ihn nur einmal gesehen), und das Management vermittelt den Mitarbeitern das Gefühl, nicht genug geleistet zu haben. Gleichzeitig wird behauptet, i22 sei die beste und erfolgreichste Digitalagentur Deutschlands. Doch die Mitarbeiter bekommen nichts als ein fettes Dankeschön-Sandwich mit viel leerem Beiwerk.

Arbeitsbedingungen

Ich habe zum Arbeitsbeginn einen neuen Laptop bekommen. Ich weiß auch, dass die Firma ältere Laptops gegen neuere austauschen konnte.
Ich habe aber eine lustige Geschichte gehört: Vor einigen Jahren gab es im Büro eine Diskussion darüber, ob man eine Klimaanlage oder bequeme ergonomische Stühle anschaffen sollte. Absurd, dass die Firma die Leute sogar vor die Wahl gestellt hat.

Kommunikation

Die Kommunikation unter den Kollegen ist in der Regel in Ordnung. Nach der Probezeit gibt es nur wenige Gelegenheiten, das Feedback zu geben oder zu erhalten, keine 360 oder jährige Feedback Sessions. Die Kommunikation vom Management an die Mitarbeiter ist hingegen wirklich schlecht und intransparent.

Gehalt/Benefits

Für Berufseinsteiger ist das Gehalt in Ordnung. Als ich anfing, verdiente ich angemessen. Doch mit zunehmender Berufserfahrung wird eine Beförderung deutlich schwieriger und ist an hohe Erwartungen geknüpft. Ich habe zweimal um eine Gehaltserhöhung gebeten und beide Male weniger erhalten, als ich erwartet hatte. Manche Kollegen haben jahrelang keine Gehaltserhöhung beantragt und wurden auch dann abgelehnt. Aus meiner Sicht wirken die Gehälter eher niedrig, besonders im Vergleich zu dem, was für Senior-Entwickler auf dem Markt üblich ist. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Vergütung nicht immer im Verhältnis zu Verantwortung, Erfahrung und Marktwert steht. Außerdem wirkte es auf mich so, als würden die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt und Entwicklungen wie KI bei Gehalts- und Personalentscheidungen eine Rolle spielen. Doch manche tun es, und die besten Talente verlassen das Unternehmen oder denken darüber nach. Aktuell herrscht zudem ein Gehaltsstopp. Letztendlich ist es aber die erfolgreichste Digitalagentur Deutschlands.

Interessante Aufgaben

Ich habe beides erlebt – Content-Arbeit, bei der man einfach nur manuell Inhalte auf der Website des Kunden ändern muss – und wirklich interessante, komplexe Projekte. Und nicht jeder hatte dieses Glück.

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo und vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung!

Dein Beitrag greift unterschiedliche Themen auf und verbindet eigene Eindrücke mit Aussagen aus dem Umfeld. Diese Mischung sehe ich differenzierter.

i22 ist seit jeher ein Umfeld, das auf selbstbestimmtes Arbeiten, Eigenverantwortung und proaktives Handeln ausgerichtet ist. Entwicklung entsteht bei uns nicht über vorgegebene Pfade, sondern durch Initiative und den eigenen Beitrag im System.

Gleichzeitig gestalten wir Zusammenarbeit bewusst so, dass sie im Alltag verlässlich funktioniert. Dazu gehören klare Absprachen im Team, Transparenz über Verfügbarkeit im Tagesgeschäft sowie Rahmenbedingungen, die Orientierung geben, ohne individuelle Flexibilität aufzuheben.

Einige der beschriebenen Rahmenbedingungen, darunter die Kernarbeitszeit als Orientierungsrahmen, bestehen seit Jahren unverändert. Wo wir Anpassungen vorgenommen haben, folgen diese rechtlichen Anforderungen oder organisatorischen Notwendigkeiten, nicht dem Wunsch, Flexibilität einzuschränken.

Auch im Umgang mit technologischen Entwicklungen setzen wir auf ein klares Verständnis: Der Einsatz von KI ist für uns kein Schlagwort, sondern Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Arbeitsweise und Kompetenzen.

Melde dich gerne bei mir, wenn du magst! Alles Gute für deinen weiteren Weg

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Offenes, flexibles Arbeitsumfeld mit viel Gestaltungsfreiheit

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Was ich richtig gut finde: Man merkt einfach, dass das ein Unternehmen ist, was seit vielen Jahren immer wieder Top-Leistung für die Kunden abliefert und da ist. Das schafft eine Atmosphäre, in der es auch Bock macht, sich zu verwirklichen. Dafür kriegt man die nötige Freiheit und das ist einfach ein sehr cooles Ambiente, aus dem man viel machen kann.

Verbesserungsvorschläge

Das Einzige, was ich erwähnen möchte: Man könnte sich noch stärker auf Remote Work einstellen und weiter daran arbeiten, Formate zu schaffen, die den Austausch zwischen den Teams fördern. Gibt auch schon einige Initiativen dazu, aber ich wollte nochmal unterstreichen, wie wichtig das ist.

Arbeitsatmosphäre

Super offene Atmosphäre bei i22. Man bekommt viel Freiheit und Vertrauen. Es liegt aber auch an einem selbst, was man daraus macht. Wer sich reinhängt, kann hier echt viel bewegen. Die Kollegen sind hilfsbereit und alles ist unkompliziert. Perfekt für Leute, die gerne selbst gestalten. Wer aber erwartet, dass alles vorgekaut wird, ist hier falsch.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist gut. Es gibt mal ruhigere Phasen und dann auch mal stressigere Zeiten, aber das verteilt sich ganz gut. Überstunden werden ordentlich getrackt und alles hat seine Richtigkeit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auch hier ist mir nichts Negatives aufgefallen. Man teilt ein gemeinsames Bewusstsein für diese Themen.

Kollegenzusammenhalt

Alle sind füreinander da und versuchen sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Hab bei den ganzen Projekten nie eine negative Erfahrung gemacht, was die Kollegen angeht. Wenn man Hilfe braucht, findet sich immer jemand. Das Team-Gefühl stimmt einfach.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Betriebszugehörigkeit ist bei i22 generell sehr lang, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Hab auch hier nie eine negative Erfahrung gemacht oder mitbekommen.

Vorgesetztenverhalten

Grundsätzlich nichts zu beanstanden. Wie bei der Kommunikation könnte es manchmal etwas klarer und strukturierter sein, aber war schon gut über die Jahre. Man bekommt die Freiheiten, die man braucht, und wird nicht micromanaged. Bei Problemen findet sich immer eine Lösung.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen sind top. Man kriegt alles, was man braucht. Bei der Technik kann man sich zwischen Mac oder Windows entscheiden. Passt alles.

Kommunikation

Grundsätzlich geben sich alle Mühe mit der Kommunikation. Remote Work macht es natürlich nicht einfacher. Es Könnte manchmal etwas strukturierter sein.

Gleichberechtigung

Hab keinerlei negative Erfahrungen gemacht in puncto Gleichberechtigung.

Interessante Aufgaben

Die Projekte waren abwechslungsreich und man konnte sich in verschiedene Richtungen entwickeln.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Mehr Ownership, weniger Overhead – Chancen, Gestaltungsspielraum, Verantwortung.

4,5
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wer Eigenverantwortung übernimmt, wird belohnt – sowohl in der täglichen Arbeit als auch in der persönlichen Entwicklung. Die Projekte sind anspruchsvoll, oft state-of-the-art, und bieten die Möglichkeit, echten Impact zu haben. Leistung zählt, wird gesehen und anerkannt. Zudem herrscht eine pragmatische, professionelle und gleichzeitig herzliche Atmosphäre, die frei von Politik und unnötigem Overhead ist. Kollegenzusammenhalt wird großgeschrieben, und wer gestalten will, bekommt die Chance dazu.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Strukturierte Karriere-Systeme fehlen, man muss sich Entwicklung und Gehaltssteigerungen aktiv erarbeiten. Externe Kommunikation könnte gestärkt werden.

Verbesserungsvorschläge

Karriere- und Gehaltsentwicklung transparenter gestalten. Interne Feedback-Prozesse systematisieren. Externe Wahrnehmung strategischer ausbauen.

Arbeitsatmosphäre

Pragmatisch, bodenständig, professionell, herzlich – und dabei immer auf die Sache fokussiert. Keine Politik oder andere Störgeräusche. Wer eine Umgebung schätzt, in der es um Inhalte und Ergebnisse geht, fühlt sich hier wohl. Fordernd und fördernd zugleich.

Image

Die Kunden halten dem Unternehmen über Jahre die Treue – das spricht für sich. Auf Branchenevents wird jedoch klar: Hier ist eher ein Hidden Champion als ein Branchen-Leuchtturm am Werk.

Work-Life-Balance

Wer seinen Output im Griff hat, kann seinen Impact selbst steuern – und das bedeutet auch: Work-Life-Balance liegt in der eigenen Hand. Die Arbeitszeiterfassung wird fair genutzt, Leistung wird anerkannt, und auch Pausen sind machbar. Langfristig könnte eine Erhöhung der Urlaubstage ein sinnvoller Schritt sein.

Karriere/Weiterbildung

Organisch, individuell, ohne klare Strukturen – aber wer sich kümmert, wird belohnt. Keine festen Karrierepfade, aber Raum für Entwicklung, wenn man ihn aktiv nutzt.

Gehalt/Benefits

Wettbewerbsfähige Vergütung, aber ein Gehaltsmodell, das noch Luft nach oben hat. Eigenverantwortung ist hier der Schlüssel – wer verhandeln kann, hat Chancen auf gute Ergebnisse, aber es gibt keine Garantie. Leistung wird belohnt, aber das System ist nicht für jede:n gleichermaßen zugänglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Rahmen der Möglichkeiten solide: Zero-Paper, keine Inlandsflüge, nachhaltiges Merchandise und Spendenaktionen. Allerdings gibt es kein umfassendes CSR-Konzept – und es wird auch nicht aktiv daran gearbeitet. Doch fairerweise: Es handelt sich um ein Unternehmen, nicht um eine NGO.

Kollegenzusammenhalt

Stark. Der Support reicht über Teamgrenzen hinweg, Team-Events verstärken den spürbaren Zusammenhalt. Besonders hervorzuheben: eine durch und durch störungs-freie Umgebung. Ein echter Pluspunkt.

Vorgesetztenverhalten

Hier gibt es zwei Perspektiven: Ja, Kommunikation und Wertschätzung könnten noch stärker priorisiert werden. Gleichzeitig spricht der langjährige Erfolg des Unternehmens für sich – Weltmarktführer vertrauen auf die Arbeit, die hier geleistet wird. Die Geschäftsführer könnten noch klarer zwischen Inhaberinteressen und Unternehmensführung trennen, aber Micromanagement hält sich in Grenzen.

Arbeitsbedingungen

Maximale Flexibilität: Wer Homeoffice will, bekommt es. Micromanagement? Kaum vorhanden.

Kommunikation

Schnell, direkt, meist fair – Frequenz ist nicht das Problem. Allerdings gibt es noch Potenzial für mehr Feedback-Loops, um eine echte Kommunikationskultur zu etablieren. Nach außen fehlt es an Kontinuität.

Interessante Aufgaben

Definitiv ein Highlight. Wer gestalten will, kann gestalten. Eigenverantwortung ist nicht nur eine Floskel, sondern gelebte Realität. Perfekt für Menschen, die proaktiv arbeiten und Dinge verändern wollen.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Toller Arbeitgeber - meine Erfahrung bei i22

4,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Bonn gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Dir wird als Mitarbeiter sehr viel Vertrauen entgegengebracht. Die CEOS bieten auch immer wieder an direkt auf sie zuzukommen. Lob wird ausgesprochen, genau so wie konstruktive Kritik.

Work-Life-Balance

Durch die Möglichkeit fully remote zu arbeiten und dank der Vertrauensarbeitszeit wird eine sehr große WLB geboten.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kann eigenverantwortlich jederzeit verhandelt werden.

Wenn die KPIs erreicht werden erhält das gesamte Team auch einen Bonus (jährlich).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durch fully Remote ist i22 fast eine Zero-Paper Company

Kollegenzusammenhalt

Für mein Team (HR) gesprochen herrschte sehr starker Team Zusammenhalt und es wurde auf jeden einzelnen eingegangen und Respekt entgegengebracht.

Vorgesetztenverhalten

Manche Entscheidungen sind für mich persönlich mehr nachvollziehbarer gewesen als andere. Auch hier: es wird immer wieder angeboten den direkten Kontakt zu den CEOs zu suchen.

Kommunikation

Es gibt verschiedenstenste Formate, die teamübergreifend informieren. Ein mal pro Quartal informiert die Geschäftsführung über alles Notwendige in einem Allhands.

Interessante Aufgaben

Man hat bei i22 die Möglichkeit, sich auf neuen relevanten Feldern auszuprobieren, wenn man möchte. Hier ist viel Platz für Ambition.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

und vielen Dank für deine Bewertung. Wir freuen uns sehr über das positive Feedback und dass es dir bei uns gut gefallen hat. Alles Gute!

Viele Grüße
Christian

100% Remote-Arbeit mit interessanten Aufgaben und viel Raum zur persönlichen/beruflichen Weiterentwicklung

4,9
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Entspannt, fördernd und fordernd

Work-Life-Balance

Die tägliche Arbeit ließ sich für mich als junger Familienvater super mit dem Alltag vereinbaren.

Kollegenzusammenhalt

Einsame Spitze!

Kommunikation

Alles wird offen und ehrlich kommuniziert.

Interessante Aufgaben

Neben interessanten Aufgaben gibt es die Freiheit sich fachlich & technisch in genau die Richtung weiterzuentwickeln, die man sich zum Ziel gesetzt hat. Nach dem Pull-Prinzip


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

und herzlichen Dank für deine Bewertung. Corona hat bei uns alles durcheinander gewirbelt und von einem Tag auf den anderen waren wir alle im Home-Office (kein Problem Dank unseren Sysadmins!). Jetzt sind wir auf dem Weg zu einer "remote first Company" und wir arbeiten jeden Tag daran, alle Prozesse, Kundennähe, Kommunikationswege und das persönliche Miteinander in dieser Situation weiter zu verbessern.

Schön, dass du ein Teil dieser Erfahrung warst!

Viele Grüße
Christian

In 4 Jahren diverse Rollen eingenommen und mich immer neu erfunden. Immer mit Unterstützung der GF und Kollegen.

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Komplett freie Wahl der Arbeitszeiten und des Arbeitsortes, sofern mit Teamkollegen und Meetings vereinbar.
Man kann sich im lauf der Jahre immer wieder neu erfinden und neue Dinge ausprobieren. Mir wurde dadurch nie langweilig.

Karriere/Weiterbildung

Muss vom Arbeitnehmer proaktiv vorgeschlagen werden. Dann ist es möglich.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

und vielen lieben Dank für deine Bewertung. Wir sagen gerne, i22 ist das, was du daraus machst. Es hört sich so an, als hättest du genau das genutzt. Das freut mich sehr!

Eine gute Zeit!

Viele Grüße
Christian

Super Arbeitgeber und tolle Kolleg:innen

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich arbeite super gern bei der i22. Man fühlt sich gewertschätzt. Die Kommunikation ist super und der Kollegenzusammenhalt ebenfalls. Super Arbeitgeber. Vielen Dank

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre im Team ist professionell, herzlich und es macht Spaß

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeit kann sehr flexibel eingeteilt werden, natürlich in Absprache mit dem Team und so, dass es zum Projekt und den Erreichbarkeiten für die Kund:innen passt

Kollegenzusammenhalt

Wir sind ein Team und unterstützen einander.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt nicht wirklich direkte Vorgesetzte. Flache Hierarchien

Arbeitsbedingungen

Wir arbeiten alle remote

Kommunikation

Ich mag die Transparenz, die Kommunikation ist direkt und unkompliziert


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

und vielen Dank für deine Bewertung! Wir schätzen auch unseren Zusammenhalt, die Transparenz und Flexibilität für alle Mitarbeitenden bei uns sehr und tun alles, dass es auch in Zukunft so bleibt.

Viele Grüße
Christian

Gesundes, motivierendes Arbeitsumfeld, professionelle Kollegen, Teamgeist, spannende Aufgaben dank prominenter Kunden.

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 für dieses Unternehmen in Bonn gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsumfeld in diesem Unternehmen zeichnet sich durch eine gesunde und motivierende Atmosphäre aus, die das Wohlbefinden und die Produktivität der Mitarbeiter fördert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist top: Die Arbeitszeiten sind sehr flexibel, und Überstunden können ausgeglichen werden.

Karriere/Weiterbildung

Aufgrund der flachen Hierarchie ist in wenigen Fällen ein traditioneller Aufstieg möglich. Dennoch besteht die Möglichkeit, nach Gehaltserhöhungen sowie einem Rollenwechsel oder einer Beförderung zur Senior-Position zu fragen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist die Stärke der Agentur: Die überwiegende Mehrheit der Kollegen ist professionell, kompetent, freundlich und hilfsbereit.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren und erfahreneren Kollegen nehmen sich die Zeit, um den jüngeren und weniger erfahrenen Kollegen zu helfen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist ehrlich, direkt und unkompliziert. Die Agentur zeichnet sich durch eine flache Hierarchie aus.

Arbeitsbedingungen

Die Agentur ist grundsätzlich als Remote-First-Firma konzipiert, daher stellt sie immer einen Laptop (Apple) zur Verfügung.

Kommunikation

Im Bereich der Kommunikation zeichnet sich das Unternehmen durch Transparenz aus und organisiert regelmäßig Meetings wie z. B. "All-Hands", um mit den Mitarbeitern verschiedene Aspekte zu besprechen und einen offenen und informativen Dialog zu fördern.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist fair.

Gleichberechtigung

Die Agentur verfolgt einen offenen und progressiven Ansatz, der die Vielfalt der Teams fördert und einen zeitgemäßen sowie zukunftsorientierten Ansatz ermöglicht.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind vielfältig aufgrund der Bandbreite im Kundenportfolio. Natürlich ist dies auch abhängig vom jeweiligen Team; in manchen Fällen ist es besser, in anderen schlechter.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo und ein frohes und glückliches neues Jahr!

Vielen lieben Dank für deine ausführliche und detaillierte Bewertung. Ich denke, darauf können wir alle im Team sehr stolz sein.
Ich kann kaum etwas hinzufügen, außer, dass uns das ein Ansporn ist, dafür zu sorgen, bei i22 eine moderne und zukunftssichere Arbeitsumgebung zu bieten, bei der auch der Spaß nicht zu kurz kommt ;-)

Viele Grüße
Christian

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 74 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird i22 Digitalagentur durchschnittlich mit 3,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Internet (4,1 Punkte). 57% der Bewertenden würden i22 Digitalagentur als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 74 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Kollegenzusammenhalt und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 74 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich i22 Digitalagentur als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.