i22 Digitalagentur GmbH als Arbeitgeber

i22 Digitalagentur GmbH

Guter Arbeitgeber mit viel Raum zur Verbesserung!

3,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Überstundenregelung, Bereitstellung der Arbeitsutensilien, klasse Team mit tollen Menschen, Massagen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

kaum Weiterbildungsmöglichkeiten, Desinteresse/Sturheit der Vorgesetzten, Kommunikation unter den Kollegen und von der Vorgesetzten, Sprunghaftigkeit der Vorgesetzten

Verbesserungsvorschläge

Die Vorgesetzten sollten offener für die Probleme ihrer Mitarbeiter sein und den Mitarbeitern mehr entgegenkommen: bessere Weiterbildungsmaßnahmen, aktiv auf Probleme reagieren, Vorschläge annehmen und über die eingeschlagene Richtung nachdenken, viel mehr mit den Mitarbeitern sprechen und vor allem miteinbeziehen! Wenn die Mitarbeiter nicht glücklich sind, leistet die Arbeit darunter ...
Gesundheit der Mitarbeiter durch kostenloses Obst/Gemüse, zusätzliche Sportangebote unterstützen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist ganz nett, das Büro ist jetzt nicht das hübscheste, jedoch soll es in den nächsten Jahren komplett aufwendig renoviert werden. Arbeitsmittel sind okay.

Kommunikation

Die Kommunikation ist in diesem Betrieb quasi nicht existent. Das liegt jedoch am meisten an den einzelnen Mitarbeitern - man spricht sich untereinander nicht ab, teilt keine Informationen. Die Agentur ist aktuell über zwei Etagen verteilt, ein Austausch zwischen den beiden gibt es nicht. Viele Informationen bleiben auf der Strecke. Es gibt eigentlich klare Regelungen dazu, doch keiner kümmert sich darum, dass diese eingehalten werden. Manche bemühen sich, die Kommunikation am Laufen zu halten, doch da es anderen wiederum egal ist, kommt es wieder irgendwann zum Erliegen.
Wichtige Informationen über das Unternehmen werden in unregelmäßigen Abständen allen Mitarbeitern mitgeteilt.
Bei vielen Entscheidungen werden die Mitarbeiter überhaupt nicht mit einbezogen - z. B. der jetzt anstehende Umbau. Die Mitarbeiter wurden vor vollendete Tatsachen in Sachen Umbau gestellt und im Vorfeld kaum bis gar nicht mit einbezogen - dabei müssen wir als Mitarbeiter uns doch dort wohlfühlen! Fast jeder Mitarbeiter ist gegen das "Open Space"-Konzept ...

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammehalt ist in dieser Firma echt klasse, man kann sich in der Regel immer auf die anderen Kollegen verlassen! Ein paar schwarze Schafe sind natürlich dabei, aber die gibt es leider überall.

Work-Life-Balance

Prinzipiell ist die Urlaubsregelung sehr locker und man kann sich fast immer auch spontan Urlaub nehmen, auch mehrere Wochen am Stück. Allerdings sind in manchen Abteilungen die Arbeitszeiten sehr hoch - allerdings werden die Überstunden ALLE vergütet bzw. durch flexible Arbeitszeiten abbaubar!

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter werden fast nicht in die Entscheidungen der Vorgesetzten mit eingebunden. Oft werden die Mitarbeiter vor vollendete Tatsachen gestellt, wie z. B. die Pläne zum anstehenden Umbau. Außerdem werden oft nur leere Worte ausgesprochen, die jedoch nur selten in Taten umgesetzt werden.
Genauso verhält es sich in Konfliktfällen: Die Vorgesetzten haben immer ein Ohr für die Probleme ihrer Mitarbeiter, jedoch wird fast nie danach gehandelt, es wird hauptsächlich abgewartet, bis sich das Problem im Sande verläuft. Das ist jedoch meistens nicht zielführend, da der Konflikt immer noch da ist und oft nach einiger Zeit wieder hochkocht.
Viele Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar und daher wirken die Vorgesetzten oft auch sehr sprunghaft. Heute entscheiden wir dies, morgen wirds einfach wieder über den Haufen geworfen. Das ganze Büro wird den Mitarbeitern zuliebe umgebaut, damit sie sich wohlfühlen können - aber es gab vorher oder während der Planungsphase keine Umfrage ALLER Mitarbeiter, was sie gerne hätten, wie sie die Pläne finden etc. Sehr, sehr schade :(

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist leider nicht gerecht verteilt, was zu einem großen Teil auch an der Arbeitseinstellung mancher Mitarbeiter liegt (was von den Vorgesetzten jedoch ignoriert wird). Vielen wird das Aufgabengebiet zu geteilt, nur wenige können es nach ihren Vorstellungen umgestalten. Es gibt jedoch einige Bereiche, die sehr eintönige Aufgaben beinhalten und wer dort einmal angefangen hat, kommt eigentlich nicht mehr weg, da es kein anderer machen möchte und ohne Ersatz darf man das Gebiet natürlich nicht wechseln ...

Arbeitsbedingungen

Als Beleuchtung dienen die bürotypischen Leuchtstoffröhren, die für die Augen jedoch nicht besonders angenehm sind und daher in den meisten Räumen nicht benutzt werden. In einigen Büros gibt es zudem Klimaanlagen, leider (noch) nicht in allen. Die Lärm- und teilweise geruchsbelästigung von der Straße ist leider sehr hoch, so dass man oft die Fenster geschlossen halten muss, wenn man in Ruhe arbeiten möchte.

Ein Umbau ist geplant, allerdings wurden die Mitarbeiter in die Planung kaum miteinbezogen, was einigen sauer aufstößt. Kaum einer steht hinter dem neuen Konzept.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt keine Mülltrennung, keine Regelungen zum Stromsparen. Kein Jobticket oder Ähnliches.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehaltsregelung finde ich an dieser Stelle top. Ich bin vollkommen mit meinem Gehalt zufrieden, es ist immer ein paar Tage vor Ende des Monats auf dem Konto und Überstunden werden ebenfalls ausbezahlt. Allerdings scheint das hier leider von Mitarbeiter zu Mitarbeiter unterschiedlich zu sein.

Image

Beim Image scheiden sich leider die Geister. Die Hälfte der Mitarbeiter ist ganz zufrieden, die andere Hälfte ist unglücklich und steht überhaupt nicht hinter ihrer Firma. Den Vorgesetzten scheint dies jedoch egal zu sein, zumindest wird nichts unternommen, um das Image bei den zweifelnden Mitarbeitern aufzubessern.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten sind leider sehr mau. Man muss sich selbst dafür stark machen und die Vorgesetzten überzeugen, warum eine Schulung nötig/wichtig ist. Regelmäßige Schulungen zu den verschiedensten Themen gibt es leider nicht!


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

als Geschäftsführer von i22 möchte ich gerne zu deiner Bewertung Stellung nehmen.

Dir auch erst einmal vielen Dank für deine ausführliche Bewertung! Du hast ja einige positive Aspekte des Arbeitens bei i22 bereits genannt, deswegen möchte ich an dieser Stelle nur auf die Punkte eingehen, die du kritisch siehst.

Der Umbau des Büros und die Schaffung moderner Arbeitswelten ist eine substantielle Investition in die Zukunft des Unternehmens und für alle Menschen, die bei i22 arbeiten. Tatsächlich befinden wir uns heute noch im Stadium der Entwurfsplanung (Grundrisse) und haben, bevor wir dem Team insgesamt erste Entwürfe vorgestellt haben, einzelne Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen mit in die Abstimmung einbezogen. Wir haben allen Kollegen angeboten, Feedback zu den Plänen zu geben, einige haben das genutzt und die Pläne wurden entsprechend angepasst. Es ist natürlich schwierig, alle Meinungen aller Kollegen unter einen Hut zu bringen. Wir gehen davon aus, dass sobald die Pläne ausgearbeitet sind, klar wird, dass wir hier nicht nur für alle aktuellen Kollegen, sondern auch diejenigen, die in Zukunft zu uns kommen werden, einen Quantensprung in der Entwicklung von i22 erzielen.

Die Tatsache, dass wir umbauen, ist die Folge einer Umfrage unter allen Mitarbeitern im letzten Jahr: Aspekte daraus haben wir sowieso in die Planung einfließen lassen. Eine Erkenntnis war aber auch, dass für alle Kollegen der aktuelle Standort des Büros so attraktiv ist, dass wir einen möglichen Umzug gar nicht mehr in Betracht gezogen haben.

Dass die Kommunikation im Team nicht optimal ist, ist ein wichtiger Punkt, den wir erkannt haben. Gerade der Umbau des Büros hat das Ziel, mehr Austausch der Kollegen in Projekten und darüber hinaus zu ermöglichen.

Einen Dialog der Geschäftsführung mit dem Team gibt es auf vielen Ebenen. Ein aktuelles Ergebnis: Die Kollegen in der Softwareentwicklung haben sich mehr Zeit für Wissensaustausch und eigene Weiterbildung gewünscht und können nun 10 % ihrer Arbeitszeit („Slack Time“) dafür verwenden. Zu weiteren Fragestellungen beziehen wir das ganze Team immer wieder mit Umfragen ein: z.B. bei der Frage nach dem Bedarf für ein Jobticket, bei der Hardwareausstattung am Arbeitsplatz u.a.

Ich persönlich denke nicht, dass wir ungleiche Arbeitsbelastung und möglicherweise unpassende Arbeitseinstellung von Kollegen ignorieren; seit letztem Jahr nutzen wir z.B. verstärkt Kollegen-Feedback als Grundlage für Mitarbeitergespräche; hier kommt es natürlich darauf an, dass alle Kollegen das so nutzen, dass auch kritisches Feedback genau da landet, wo es hingehört.

Wir sind auf dem Weg, allen Menschen, die bei i22 arbeiten, mehr Möglichkeiten zu geben, selbstverantwortlich zu arbeiten und damit einen individuell optimalen Weg für sich zu gestalten. Es wird an jedem selbst liegen, wie aktiv und positiv er das für sich nutzen möchte. Zentrale Vorgaben dazu kann es in dynamischen Umfeldern und bei unserer hohen Kundenfokussierung nicht (mehr) geben.

An einer Stelle möchte ich dir deutlich widersprechen: Unser Image als Unternehmen ist uns nicht egal. Das kann man über unsere Kommunikation in sozialen Netzwerken und auch speziell bei kununu, gut erkennen. Außerdem entwickeln wir dieses Jahr eine neue Markenidentität für i22, die uns im Markt deutlich prägnanter positionieren wird.

Wie du selbst angemerkt hast, sind wir immer offen für den Austausch und können auch in deinem Fall bestimmt den Beweis antreten, dass konkrete Verbesserungsvorschläge nicht liegen bleiben oder verpuffen. Also sprich uns einfach an, das hilft viel mehr, als eine anonyme Bewertung.

Viele Grüße