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24 von 74 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 67%
Score-Details

24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gute Kollegen, keine angenehme Führungskultur

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein Großteil der Mitarbeiter der i22 ist engagiert, fleißig und kollegial. Vor allem die Teams, die an technisch anspruchsvollen Projekten arbeiten, leisten eine tolle Arbeit weit über dem Klischee von Agenturprojekten. Die Firma bemüht sich im Bereich KI am Zahn der Zeit zu sein. Remote Work funktioniert gut und mir sind auch keine ”Back-to-office” Bestrebungen bekannt. Mit Glück arbeitet man als Entwickler mit herausragenden Senior Kollegen zusammen, von denen man einiges lernen kann. Überdurchschnittliche Leistung wird anerkannt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider mittlerweile vieles. In erster Linie die Art und Weise, wie große Entscheidungen getroffen werden und vor allem, wie sie dann kommuniziert werden. Eine logisch schlüssige Argumentation für in der Belegschaft unbeliebte Änderungen hat mir oft gefehlt. Da hier bei kununu regelmäßig Bewertungen offline gehen, die sich mit meinen Erfahrungen vollends decken bzw. Absätze verschwinden, habe ich mich möglichst auf meine direkten Erfahrungen beschränkt. Aber der Geschäftsführung muss bewusst sein, dass auch der Umgang mit anderen Mitarbeitern das Bild einer Firma prägt und nicht nur die direkten Erfahrungen. Ich habe das Gefühl, dass man KI aktuell als Allheilmittel sieht und da lieber auf die lautesten Stimmen bei LinkedIn als auf Experten im eigenen Haus hört. Als Mitarbeiter habe ich mich in diesem Umfeld zunehmend nur noch als Ressource behandelt gefühlt.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter (wieder) mehr einbeziehen. Feedback aktiv einholen und nicht darauf setzen, dass Mitarbeiter sich schon äußern werden, wenn sie Feedback haben. Das verkennt das Machtgefälle und verschiebt die Verantwortung für Feedbackkultur nach unten. Mit strategischen Fehlern oder Misserfolgen offen umgehen. Das Zustandekommen der jährlichen Umsatzziele transparenter gestalten. Wenn das Umsatzziel nicht erreichbar scheint und die Berechnung dahinter nicht nachvollziehbar gestaltet wird, entsteht kein Buy-in der Mitarbeiter über ihre intrinsische Motivation, gute Arbeit abzuliefern, hinaus. Wenn der Gewinn nicht kommuniziert wird, kann ein Mitarbeiter auch nicht einschätzen, ob es berechtigt ist, dass keine Boni ausgezahlt werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war lange sehr gut. Es gab ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern. Es wurde Selbstorganisation und Leistung verlangt, dafür wurde aber viel organisatorische Freiheit gewährt. Ich war in dieser Zeit sehr gerne bereit, zum Wohle der Projekte Überstunden zu machen oder auch mal am Wochenende zu arbeiten, um akute Probleme zu lösen oder Kundenevents zu betreuen, weil ich auf der anderen Seite meine Wochenarbeitszeit flexibel einteilen konnte und sie so unkompliziert auf private Bedürfnisse und die Aufgabenauslastung meines Teams anpassen zu können.

Heute wird immer noch die selbe Leistung vom Mitarbeiter erwartet, aber es wird keine vergleichbare Flexibilität und Freiheit gewährt. Arbeitszeit muss minutengenau getrackt werden und kann auch von der Geschäftsführung im Detail angeschaut werden. Es gibt Kernarbeitszeiten für die Mitarbeiter und darüber hinaus Servicezeiten, die die Teams den Kunden gegenüber gewährleisten müssen. Überstunden müssen von den Vorgesetzten genehmigt werden.

Image

Beim Kunden ist das Image nach dem, was ich von Kunden gehört habe, positiv. Die Mitarbeiter der i22 sind für eine Agentur außergewöhnlich engagiert und liefern Projekte ab, die vor allem technisch weit über dem gängigen Klischee von Agenturen liegen. Das wird von den mir persönlich bekannten Kunden auch gespiegelt und honoriert. Das ist allerdings auch nicht in allen Teams identisch.
Das Image der Firma intern hat in den letzten Jahren extrem gelitten. Ich war persönlich lange der Meinung, dass der Großteil der Probleme, die ich mit der Firma hatte, direkt mit dem Geschäftsmodell Agentur zu tun haben und dass es außerhalb dieser Einschränkungen die perfekte Agentur war.
Das hat sich drastisch gewandelt. Als ich Anfang des Jahres ging, habe ich direkte Gespräche mit ca. 10 Mitarbeitern aus verschiedenen Teams geführt und jeder einzelne dieser Mitarbeiter war unzufrieden mit der Entwicklung der Firma und der Kommunikation der Chefs.Außerdem haben alle berichtet, dass ihr gesamtes Team ähnlich fühlt. Das mag nur eine Momentaufnahme gewesen sein und eventuell auch kein repräsentativer Querschnitt der Firma, aber als Stimmungsbild mMn bezeichnend

Work-Life-Balance

Auch hier gilt: früher mal sehr gut, heute nicht mehr. Die einzige Einschränkung war hier lange, dass Kundenanforderungen und Projekt-Deadlines die Balance phasenweise stark in Richtung Work verschieben konnten. Es gibt Homeoffice als Standard, was etwas Flexibilität bewahrt, allerdings verhindert die neue Zeiterfassung und die Arbeitszeitvorgaben eine echte Flexibilität. Gerade für Mitarbeiter mit z.B. Kindern ist das aus meiner Sicht nicht mehr ausreichend.

Für mich kam erschwerend hinzu, dass ich trotz hoher Produktivität oft das Gefühl hatte, nicht ausreichend Leistung zu bringen, weil wir hinter dem, was für das Erreichen des Umsatzzieles an Team-Umsätzen nötig gewesen wäre, meistens hinterhergelaufen sind.
Bei vielen Projekten wurde erwartet, dass man mit schwammig definierten Anforderungen "konkurrenzfähig" anbietet (wir schätzten oft realistisch, das Projekt wurde dann aber deutlich unter Schätzung angeboten), um dann unter starkem Budgetdruck zu arbeiten, um am Ende dann gesagt zu bekommen, man hätte nicht genug Gewinn mit dem Projekt gemacht. Das führte bei mir dazu, dass ich häufig mit einem (rational unbegründeten) schlechten Gewissen Feierabend gemacht habe.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung muss selbst organisiert werden, sofern sie sich nicht aus den Aufgaben ergibt. Hier könnte die Firma mehr proaktiv anbieten, um sich als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Karriereoptionen sind limitiert.

Gehalt/Benefits

Gehälter werden immer pünktlich vor Monatsende bezahlt, zusätzliche Leistungen beschränken sich auf das gesetzliche Minimum (15% Zuzahlung zu einer bAV).
Für eine Agentur bezahlt die i22 ordentlich, aber das gilt nicht für jeden Mitarbeiter. Wie viel man bei der i22 verdient, hängt meiner Erfahrung nach stark damit zusammen, wie oft bzw. gut man verhandelt. Mir sind Fälle bekannt, in denen 5+ Jahre nicht nach einer Gehaltserhöhung gefragt wurde und entsprechend das Gehalt nicht erhöht wurde. Ich habe mein Gehalt regelmäßig mit zunehmender Verantwortung und Kenntnissen nachverhandelt und war entsprechend recht zufrieden. Ob dieses System für einen Mitarbeiter gut oder schlecht ist, hängt sehr mit der Persönlichkeit zusammen. Wie selbstbewusst kann ich mich und meine Leistungen verkaufen? In welchem Intervall bin ich bereit, aktiv nach einer Gehaltserhöhung nachzufragen? Für mich persönlich hat das gut funktioniert, aber ich kannte auf der anderen Seite auch Mitarbeiter, die anderswo deutlich besser verdienen könnten.
Die Einstiegsgehälter für Junior-Entwickler sind für mein Empfinden zu niedrig, aber eine steile Lernkurve wird definitiv (auch monetär) anerkannt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir ist keine Initiative bekannt, mit der sich die i22 für Umweltthemen oder Soziales engagiert hätte. Eventuell könnte man hier anfügen, dass die i22 qua Geschäftsmodell an der Digitalisierung arbeitet und damit einen positiven Impact leisten kann, aber die Motivation schien mir immer eher wirtschaftlicher Natur zu sein.

Sauer aufgestossen ist mir hier, dass ein Mitarbeiter eingestellt wurde, um in den Emiraten und nahegelegenen Staaten Kunden zu akquirieren. Es wurde betont, dass man dort einen Wachstumsmarkt mit Chancen für die Firma sehe. Es kam nie zu einem konkreten Auftrag, aber weder Umweltthemen noch Menschenrechte waren hier Thema. Für mich wirkte es, als ob die Firma kein Problem darin sieht, Geld anzunehmen, dass aus Staaten kommt, die ihr Geld mit fossilen Energien machen (und entsprechend weltweit lobbyieren) oder die es mit Menschenrechten nicht so genau nehmen (Stichwort Kafala-System, Ausbeutung von Gastarbeitern aus dem globalen Süden, Umgang mit LGBTQ, Todesstrafen, etc.).

Kollegenzusammenhalt

Wie vieles bei der i22 kommt es hier auf das Team an. In meinem Team war der Zusammenhalt sehr stark, in anderen habe ich das ähnlich wahrgenommen. Manchmal schien mir die offene und direkte Kommunikation allerdings nur innerhalb der Teams stattzufinden.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe den Umgang mit älteren Kollegen immer als fair und wertschätzend wahrgenommen. Ein paar herausragende Kollegen ihrer Gewerke sind um die 60 und diese sind in der Firma hoch angesehen.

Vorgesetztenverhalten

Das positive zuerst: einer von zwei CEOs war in der direkten Kommunikation mit mir immer sehr nahbar, wertschätzend und menschlich sympathisch.
Aber: seit einiger Zeit werden Mitarbeiter in Entscheidungen nicht mehr eingebunden, es werden lediglich vollendete Tatsachen präsentiert. Auf Nachfragen wird mMn unzureichend eingegangen und es heißt, man solle Ihnen vertrauen. Es gibt einen Proposal-Prozess, um Mitarbeiter an Entscheidungen zu beteiligen, dieser wurde aber irgendwann nicht mehr genutzt.

Mein Hauptproblem mit der Geschäftsführung war für mich, dass sie keine ausreichende Feedback- und vor allem Fehlerkultur vorgelebt haben. Mein Eindruck war, dass wenn eine Initiative oder strategische Entscheidung der Chefs nicht funktioniert hat, wurde es entweder nie wieder angesprochen oder nur auf Nachfrage und ohne eigenes Versagen zu kommunizieren. Ein simples "Sorry, Thema XY lief nicht wie erhofft, das geht auf unsere Kappe, wir lernen daraus folgendes..." wäre sehr schön gewesen. Darunter fällt für mich unter anderem ein Stand auf der OMR, ein Mitarbeiter für Kundengewinnung in den Golf-Staaten oder Fehleinschätzungen zur Vorbereitung auf das Inkrafttreten des BFSG.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist angemessen, aber nicht überdurchschnittlich einladend. Im Sommer sehr heiß. Die meisten Mitarbeiter sind im Homeoffice.

Die Teamtage, bei denen sich die Mitarbeiter einmal im Quartal treffen, sind in der Regel gut organisiert und finden meist in angemieteten Räumlichkeiten statt. Für Kollegen mit langer Anreise gibt es ein recht enges Budget für Transport und Unterkunft, dass dazu geführt hat, dass zwei Kollegen aus meinem Team teilweise deswegen nicht gekommen sind oder aus eigener Tasche draufgezahlt haben. Hier spart die i22 mMn am falschen Ende als remote company.

Die Arbeitsgeräte sind gut, vorrangig gibt es ordentliche MacBooks, aber Mitarbeiter haben hier auch Entscheidungsspielraum. Der Kollege, der für die Betreuung der Mitarbeitergeräte zuständig ist, ist sehr hilfsbereit und erfahren. Die übrige Homeoffice-Ausstattung habe ich als spärlich empfunden. Vielleicht hätte man auf Nachfrage mehr bekommen können, aber es wurde meiner Erfahrung nach zumindest nicht aktiv beworben.

Kommunikation

Die Kommunikation der Geschäftsführung ist für mich das größte Problem der Firma. Es gibt 4x im Jahr ein All-Hands, in dem über die aktuelle Lage informiert wird. Das ist der Hauptkanal für die Firmenkommunikation. Das letzte All-Hands, aus dem ich mit einem überwiegend positiven Gefühl gegangen bin, war im Dezember 2022. Anfang des Jahres wird immer ein Umsatzziel für das Folgejahr präsentiert. Die Berechnung dessen ist nicht transparent und es wurde in meiner gesamtem Zeit bei der Firma nicht einmal erreicht. Es wird häufig betont, dass die Firma extrem gesund sei und schwarze Zahlen schreibe, allerdings wird der Gewinn nie kommuniziert.
Letztes Jahr war 3x der Tenor des Meetings, dass sich alle nochmal stärker anstrengen müssen, weil das Marktumfeld schwierig sei und das Jahr nicht gut liefe, um dann beim letzten All-Hands zu betonen, wie erfolgreich das Jahr war und wie toll die Mitarbeiter abgeliefert hätten. Dieser plötzliche Umschwung ist mir extrem sauer aufgestoßen und wirkte sehr unehrlich. Ich hatte das Gefühl als solle verhindert werden, dass zu viele Mitarbeiter über die Feiertage darüber nachdenken, ob sie ihre Zukunft noch in der Firma sehen.

Gleichberechtigung

Mir ist kein Fall von Diskriminierung bekannt. Mir ist aber auch keine aktive Förderung von Gleichberechtigung bekannt, mit der zum Beispiel ein unbewusster Bias ausgeglichen werden könnte. Hier bewegt sich die i22 für mein Empfinden in etwa auf Durchschnittsniveau in Deutschland. Männer fördern statistisch gesehen eher Männer und den Eindruck hatte ich bei der i22 auch. Beide Geschäftsführer, der Prokurist und alle Directors (hierarchisch zwischen GF und den Teams) sind Männer und das wird scheinbar auch als normal angesehen. Ob es einen Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen mit ähnlicher Tätigkeit und Erfahrung bei der i22 gibt, ist mir nicht bekannt.

Interessante Aufgaben

Extrem abhängig vom Team und der Projektlage. Ich habe an sehr interessanten Projekten arbeiten dürfen und dabei sehr viel gelernt. Ich habe auch monatelang an sehr eintönigen und technisch sehr langweiligen Projekten gearbeitet. Positiv ist aber, dass man Präferenzen äußern konnte und sich über gute Leistungen für anspruchsvollere Aufgaben qualifizieren konnte. Gerade der Tech Director hat im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht, Entwickler in für ihr Level herausfordernde Projekte zu bewegen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo und vielen Dank für die ausführliche, reflektierte und differenzierte Bewertung sowie die Zeit, die du dir dafür genommen hast.

Auch wenn wir nicht jede Einschätzung teilen, sehen wir in vielen Punkten nachvollziehbare Wahrnehmungen und wichtige Hinweise, insbesondere im Hinblick auf Kommunikation, Einbindung und die Auswirkungen von Veränderungen auf die tägliche Zusammenarbeit.

Gerade in Transformationsphasen entstehen Erwartungen, Unsicherheiten und Spannungen oft auf unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig. Umso wichtiger sind Rückmeldungen wie diese, weil sie helfen, nicht nur Prozesse und Entscheidungen, sondern auch deren Wirkung auf Menschen und Teams besser zu verstehen und einzuordnen.

Besonders wertvoll finden wir, dass du sowohl positive als auch kritische Aspekte benennst und dabei zwischen persönlichen Erfahrungen, Teamdynamiken und individuellen Eindrücken differenzierst. Genau diese Form von reflektiertem Feedback ermöglicht aus unserer Sicht echte Weiterentwicklung.

Viele der von dir angesprochenen Themen stehen auch intern bereits im Fokus, unter anderem Kommunikationswege, Feedback-Loops, Transparenz sowie die Weiterentwicklung von Strukturen und Verantwortlichkeiten. Das bedeutet nicht, dass jede Entscheidung immer richtig oder jede Veränderung sofort nachvollziehbar wirkt. Aber es bedeutet, dass wir die Auseinandersetzung damit ernst nehmen.

Zum Thema Bewertungen auf kununu möchten wir ergänzen, dass wir bei konkreten Tatsachenbehauptungen die von der Plattform vorgesehenen Prüfprozesse nutzen. Das betrifft nicht kritische oder negative Bewertungen als solche, sondern ausschließlich Aussagen, die aus unserer Sicht überprüft oder eingeordnet werden müssen. Differenziertes und konstruktives Feedback begrüßen wir ausdrücklich, auch dann, wenn es kritisch ist.

Dass du die Zusammenarbeit in vielen Teams, die fachliche Qualität vieler Kolleginnen und Kollegen sowie die technische Stärke vieler Projekte positiv hervorhebst, freut uns sehr. Gleichzeitig nehmen wir die beschriebenen Veränderungen in der Wahrnehmung von Vertrauen, Transparenz und Führung ernst.

Vielen Dank für deine Offenheit, deinen Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre und deinen Einsatz bei der i22. Wir wissen das zu schätzen und wünschen dir für deinen weiteren Weg persönlich und beruflich alles Gute!

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Kurzzeitige Werkstudentenerfahrung mit langfristigem Nachgeschmack.

1,6
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Onboarding war strukturiert und klar, die Erwartungshaltung wurde transparent kommuniziert. Ein guter erster Eindruck, der leider nicht gehalten hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich gute Ideen, aber das Unternehmen erzeugt unnötigen Druck und verliert sich in Strukturen, die mehr kosten als sie bringen. Wöchentliche Meetings wirkten auf mich wenig zielführend, in Phasen, in denen keine ausreichende Auslastung gegeben war. Statt Ressourcen sinnvoll einzusetzen, wird in Recruiting und Onboarding investiert, um dann neue Mitarbeiter nach wenigen Monaten aus "betrieblichen Gründen" (mündlicher Wortlaut war ein anderer!) wieder zu entlassen.
Dazu kommt eine minutengenaue Arbeitszeiterfassung, bei der mir das Vorgehen keinen Raum gelassen hat und Widersprüche aufwirft. Dazu hörte ich die Kommentare dass "sie" genau sehen können, was man bucht und dass es "so" "oben" bemängelt werden würde. Das erzeugt ein Gefühl von Kontrolle und Misstrauen, das in keinem gesunden Arbeitsumfeld einen Platz haben sollte.

Im Übrigen wurde meine Kununu-Bewertung seitens des Unternehmens nun 2 mal als "unwahr" gekennzeichnet, obwohl sie aus meiner Sicht meine persönlichen Erfahrungen vollständig und wahrheitsgemäß widerspiegelt.

Verbesserungsvorschläge

Weniger in Recruiting und Onboarding investieren, wenn die Kapazitäten für neue Mitarbeiter schlicht nicht da sind. Es lohnt sich ein Blick darauf, wo im Unternehmen wirklich Ressourcen verschwendet werden. Das war bereits für ein ungeschultes Auge, in den ersten Wochen erkennbar.

Arbeitsatmosphäre

An sich okay, aber generelle Spannungen & Unmut waren sehr schnell spürbar.

Work-Life-Balance

Durch die strikte Kernarbeitszeit war die Flexibilität, die eine Werkstudentenstelle normalerweise bietet, faktisch nicht mehr gegeben. Da bei Änderungen wie dem Tauschen von Arbeitstagen mehrere Personen involviert waren, habe ich diese oft als aufwendig und unangenehm empfunden. Es entstand eher das Gefühl, um Erlaubnis bitten zu müssen, statt flexibel planen zu können.

Karriere/Weiterbildung

Da ich mein Studium in weniger als acht Monaten abschließe, gestaltet sich die Suche nach einer vergleichbaren Position sowie der Übergang in den Berufseinstieg schwer. Die kurze Beschäftigungsdauer erschwert es zusätzlich.

Es wäre wünschenswert gewesen, wenn von Beginn an transparenter kommuniziert worden wäre. Unter Berücksichtigung der genannten Punkte hätte ich mich für ein anderes Angebot entschieden, insbesondere so kurz vor meinem Abschluss.

Kollegenzusammenhalt

Auch wenn meine Zeit im Unternehmen kurz war, habe ich von einigen Kollegen nach meiner Kündigung Rückmeldung erhalten, dass sie diese nicht nachvollziehen konnten. Der wahrgenommene Rückhalt blieb jedoch überwiegend im direkten Austausch und zeigte sich nicht auf struktureller Ebene, was ich schade finde aber nachvollziehen kann.

Vorgesetztenverhalten

Nach wenigen Monaten aufgrund "betrieblicher Gründe" gekündigt zu werden, finde ich fragwürdig. Dass ich im Anschluss eine LinkedIn-Anfrage von Entscheidern bekomme, wirkt auf mich zudem unpersönlich und unpassend.

Kommunikation

Kommunikation wird intern großgeschrieben, in der Praxis jedoch kaum umgesetzt.
Informationen und Aufgaben kamen selten proaktiv, ich musste ständig nachfragen. Die Situation hat bei mir zunehmend ein ungutes Gefühl ausgelöst, fehl am Platz zu sein.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst waren inhaltlich interessant, allerdings kaum vorhanden. Im Bewerbungsgespräch wurde ein hoher Arbeitsbedarf kommuniziert, in der Realität wurde ich jedoch bereits in den ersten Tagen wiederholt vertröstet, da angeblich keine Kapazitäten für Einarbeitung oder Aufgaben bestanden. Häufig musste ich aktiv nach Arbeit fragen oder meistens eher abwarten.

Die Einarbeitung verlief insgesamt sehr langsam, wodurch mehr Leerlauf als tatsächlicher Lernzuwachs entstand. Gleichzeitig hatte ich nicht das Gefühl, eigenständig Verantwortung übernehmen zu können. Durch doppelte Kontroll- und Erfassungsschritte wirkten meine Prozesse wenig effizient.

Nach einiger Zeit erhielt ich eine längerfristige Aufgabe, die jedoch nur begrenzt meinem eigentlichen Profil entsprach. Ursprünglich als kleinere Zwischenaufgabe gedacht, entwickelte sie sich zu meiner Haupttätigkeit. Ich erhielt positives Rückmeldung, setzte Feedback um und bereitete mich auf eine erneute Präsentation im größeren Team vor. Am Ende des selben Tages wurde mir die Kündigung ausgesprochen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo
und vielen Dank für deine ausführliche Bewertung und die offenen Einblicke in deine persönlichen Eindrücke während deiner Zeit bei i22.

Es ist schade, dass die Zusammenarbeit bei dir insgesamt nicht den Eindruck hinterlassen hat, den wir uns für Werkstudentinnen und Werkstudenten wünschen. Gleichzeitig freut es mich, dass du einzelne Kolleginnen, Kollegen und fachliche Aspekte positiv wahrgenommen hast.

Zum Thema kununu-Bewertungen möchte ich lediglich ergänzen, dass wir die von der Plattform vorgesehenen Prüfprozesse bei konkreten Tatsachenbehauptungen unabhängig von der grundsätzlichen Bewertung nutzen. Kritisches Feedback ist davon ausdrücklich ausgenommen und für uns ein wichtiger Bestandteil von Transparenz!

Wir wünschen dir für den Abschluss deines Studiums sowie deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg!

Ein ok Unternehmen für einen Junior-Entwickler, aber die Bedingungen werden immer schwieriger und restriktiver.

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Verhältnis zwischen den Mitarbeitern ist gut. Die Kollegen sind freundlich. Es herrscht auch eine positive Atmosphäre, in der offen über die neuen Unternehmensrichtlinien gesprochen wird, wobei dies aber hauptsächlich unter den Mitarbeitern stattfindet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehälter, Feedbackkultur, Kommunikationskultur zwischen Management und Mitarbeitern. Immer mehr unnötige und nicht gerechtfertigte Einschränkungen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz in der Kommunikation. Ermöglichen Sie es Ihren Mitarbeitern, Fragen zu stellen und Feedback zu den geltenden Regeln zu geben. Eine stärkere Feedbackkultur ist unerlässlich. Ohne Feedback lässt sich das Leistungsniveau der Mitarbeiter nicht halten. Wertschätzen Sie Ihre Mitarbeiter und vermitteln Sie ihnen nicht den Eindruck, sie würden alle durch KI ersetzt werden.

Arbeitsatmosphäre

Vor kurzem wurden einige Änderungen an den Arbeitsabläufen vorgenommen, und nun verschlechtert sich die Arbeitsatmosphäre zusehends. Ich habe noch niemanden getroffen, der über diese Änderungen nicht verärgert wäre. Die getroffenen Maßnahmen sind äußerst unbeliebt und werden von niemandem, mit dem ich gesprochen habe als notwendig angesehen.

Work-Life-Balance

Früher gab es das Konzept der „vertrauensbasierten Arbeitszeiten“. Das ist jetzt nicht mehr so, und das ärgert viele Leute. Jetzt gibt es Kernarbeitszeiten, in denen man an seinem Schreibtisch sein muss, und für Leute mit Kindern oder solche, die während der Arbeitszeit private Dinge erledigen und diese Zeit später nacharbeiten möchten, ist das ein großer Nachteil.

Karriere/Weiterbildung

Man kann die Kurse kaufen, die Kosten vom Unternehmen übernommen werden.
Was die Karriere Entwicklung angeht, gibt es keine klar definierten, transparenten Vorgaben dazu, was man tun muss, um eine Senior Position zu erreichen oder eine Gehaltserhöhung zu erhalten.

Kollegenzusammenhalt

Die Beziehungen unter den Kollegen sind in der Regel freundschaftlich und nicht angespannt.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt zwei CEOs in der Firma – quasi den guten und den bösen Polizisten (wobei das meiner Meinung nach nicht immer ganz zutrifft).
CEOs setzen Ziele, die die Firma selbst bei großen und lukrativen Projekten nicht immer erreichen kann. Und am Ende wird beispielsweise der Jahresbonus nicht ausgezahlt (ich war drei Jahre im Unternehmen und habe ihn nur einmal gesehen), und das Management vermittelt den Mitarbeitern das Gefühl, nicht genug geleistet zu haben. Gleichzeitig wird behauptet, i22 sei die beste und erfolgreichste Digitalagentur Deutschlands. Doch die Mitarbeiter bekommen nichts als ein fettes Dankeschön-Sandwich mit viel leerem Beiwerk.

Arbeitsbedingungen

Ich habe zum Arbeitsbeginn einen neuen Laptop bekommen. Ich weiß auch, dass die Firma ältere Laptops gegen neuere austauschen konnte.
Ich habe aber eine lustige Geschichte gehört: Vor einigen Jahren gab es im Büro eine Diskussion darüber, ob man eine Klimaanlage oder bequeme ergonomische Stühle anschaffen sollte. Absurd, dass die Firma die Leute sogar vor die Wahl gestellt hat.

Kommunikation

Die Kommunikation unter den Kollegen ist in der Regel in Ordnung. Nach der Probezeit gibt es nur wenige Gelegenheiten, das Feedback zu geben oder zu erhalten, keine 360 oder jährige Feedback Sessions. Die Kommunikation vom Management an die Mitarbeiter ist hingegen wirklich schlecht und intransparent.

Gehalt/Benefits

Für Berufseinsteiger ist das Gehalt in Ordnung. Als ich anfing, verdiente ich angemessen. Doch mit zunehmender Berufserfahrung wird eine Beförderung deutlich schwieriger und ist an hohe Erwartungen geknüpft. Ich habe zweimal um eine Gehaltserhöhung gebeten und beide Male weniger erhalten, als ich erwartet hatte. Manche Kollegen haben jahrelang keine Gehaltserhöhung beantragt und wurden auch dann abgelehnt. Aus meiner Sicht wirken die Gehälter eher niedrig, besonders im Vergleich zu dem, was für Senior-Entwickler auf dem Markt üblich ist. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Vergütung nicht immer im Verhältnis zu Verantwortung, Erfahrung und Marktwert steht. Außerdem wirkte es auf mich so, als würden die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt und Entwicklungen wie KI bei Gehalts- und Personalentscheidungen eine Rolle spielen. Doch manche tun es, und die besten Talente verlassen das Unternehmen oder denken darüber nach. Aktuell herrscht zudem ein Gehaltsstopp. Letztendlich ist es aber die erfolgreichste Digitalagentur Deutschlands.

Interessante Aufgaben

Ich habe beides erlebt – Content-Arbeit, bei der man einfach nur manuell Inhalte auf der Website des Kunden ändern muss – und wirklich interessante, komplexe Projekte. Und nicht jeder hatte dieses Glück.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo und vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung!

Dein Beitrag greift unterschiedliche Themen auf und verbindet eigene Eindrücke mit Aussagen aus dem Umfeld. Diese Mischung sehe ich differenzierter.

i22 ist seit jeher ein Umfeld, das auf selbstbestimmtes Arbeiten, Eigenverantwortung und proaktives Handeln ausgerichtet ist. Entwicklung entsteht bei uns nicht über vorgegebene Pfade, sondern durch Initiative und den eigenen Beitrag im System.

Gleichzeitig gestalten wir Zusammenarbeit bewusst so, dass sie im Alltag verlässlich funktioniert. Dazu gehören klare Absprachen im Team, Transparenz über Verfügbarkeit im Tagesgeschäft sowie Rahmenbedingungen, die Orientierung geben, ohne individuelle Flexibilität aufzuheben.

Einige der beschriebenen Rahmenbedingungen, darunter die Kernarbeitszeit als Orientierungsrahmen, bestehen seit Jahren unverändert. Wo wir Anpassungen vorgenommen haben, folgen diese rechtlichen Anforderungen oder organisatorischen Notwendigkeiten, nicht dem Wunsch, Flexibilität einzuschränken.

Auch im Umgang mit technologischen Entwicklungen setzen wir auf ein klares Verständnis: Der Einsatz von KI ist für uns kein Schlagwort, sondern Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Arbeitsweise und Kompetenzen.

Melde dich gerne bei mir, wenn du magst! Alles Gute für deinen weiteren Weg

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Mehr Ownership, weniger Overhead – Chancen, Gestaltungsspielraum, Verantwortung.

4,5
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wer Eigenverantwortung übernimmt, wird belohnt – sowohl in der täglichen Arbeit als auch in der persönlichen Entwicklung. Die Projekte sind anspruchsvoll, oft state-of-the-art, und bieten die Möglichkeit, echten Impact zu haben. Leistung zählt, wird gesehen und anerkannt. Zudem herrscht eine pragmatische, professionelle und gleichzeitig herzliche Atmosphäre, die frei von Politik und unnötigem Overhead ist. Kollegenzusammenhalt wird großgeschrieben, und wer gestalten will, bekommt die Chance dazu.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Strukturierte Karriere-Systeme fehlen, man muss sich Entwicklung und Gehaltssteigerungen aktiv erarbeiten. Externe Kommunikation könnte gestärkt werden.

Verbesserungsvorschläge

Karriere- und Gehaltsentwicklung transparenter gestalten. Interne Feedback-Prozesse systematisieren. Externe Wahrnehmung strategischer ausbauen.

Arbeitsatmosphäre

Pragmatisch, bodenständig, professionell, herzlich – und dabei immer auf die Sache fokussiert. Keine Politik oder andere Störgeräusche. Wer eine Umgebung schätzt, in der es um Inhalte und Ergebnisse geht, fühlt sich hier wohl. Fordernd und fördernd zugleich.

Image

Die Kunden halten dem Unternehmen über Jahre die Treue – das spricht für sich. Auf Branchenevents wird jedoch klar: Hier ist eher ein Hidden Champion als ein Branchen-Leuchtturm am Werk.

Work-Life-Balance

Wer seinen Output im Griff hat, kann seinen Impact selbst steuern – und das bedeutet auch: Work-Life-Balance liegt in der eigenen Hand. Die Arbeitszeiterfassung wird fair genutzt, Leistung wird anerkannt, und auch Pausen sind machbar. Langfristig könnte eine Erhöhung der Urlaubstage ein sinnvoller Schritt sein.

Karriere/Weiterbildung

Organisch, individuell, ohne klare Strukturen – aber wer sich kümmert, wird belohnt. Keine festen Karrierepfade, aber Raum für Entwicklung, wenn man ihn aktiv nutzt.

Gehalt/Benefits

Wettbewerbsfähige Vergütung, aber ein Gehaltsmodell, das noch Luft nach oben hat. Eigenverantwortung ist hier der Schlüssel – wer verhandeln kann, hat Chancen auf gute Ergebnisse, aber es gibt keine Garantie. Leistung wird belohnt, aber das System ist nicht für jede:n gleichermaßen zugänglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Rahmen der Möglichkeiten solide: Zero-Paper, keine Inlandsflüge, nachhaltiges Merchandise und Spendenaktionen. Allerdings gibt es kein umfassendes CSR-Konzept – und es wird auch nicht aktiv daran gearbeitet. Doch fairerweise: Es handelt sich um ein Unternehmen, nicht um eine NGO.

Kollegenzusammenhalt

Stark. Der Support reicht über Teamgrenzen hinweg, Team-Events verstärken den spürbaren Zusammenhalt. Besonders hervorzuheben: eine durch und durch störungs-freie Umgebung. Ein echter Pluspunkt.

Vorgesetztenverhalten

Hier gibt es zwei Perspektiven: Ja, Kommunikation und Wertschätzung könnten noch stärker priorisiert werden. Gleichzeitig spricht der langjährige Erfolg des Unternehmens für sich – Weltmarktführer vertrauen auf die Arbeit, die hier geleistet wird. Die Geschäftsführer könnten noch klarer zwischen Inhaberinteressen und Unternehmensführung trennen, aber Micromanagement hält sich in Grenzen.

Arbeitsbedingungen

Maximale Flexibilität: Wer Homeoffice will, bekommt es. Micromanagement? Kaum vorhanden.

Kommunikation

Schnell, direkt, meist fair – Frequenz ist nicht das Problem. Allerdings gibt es noch Potenzial für mehr Feedback-Loops, um eine echte Kommunikationskultur zu etablieren. Nach außen fehlt es an Kontinuität.

Interessante Aufgaben

Definitiv ein Highlight. Wer gestalten will, kann gestalten. Eigenverantwortung ist nicht nur eine Floskel, sondern gelebte Realität. Perfekt für Menschen, die proaktiv arbeiten und Dinge verändern wollen.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Fulminates Team & unberechenbare Chef-Etage

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die i22 wurde in den 90ern gegründet und sitzt fest im Sattel – viel Erfahrung und Struktur, dennoch Flexibilität ohne Startup-Allüren.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung des Recruiting-Teams. Dieses ist um die optimale Hiring Experience bemüht und hat einen tollen Onboarding-Prozess etabliert. Der Start bei i22 ist durch dieses Team wirklich toll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider ist das „HR“-Team nur für das Recruiting zuständig. Eine Personalabteilung, die Bestandsmitarbeiter begleitet, fehlt komplett. Selbstverantwortung der Mitarbeiter wird so großgeschrieben, dass deren Entwicklung ihnen selbst obliegt. Man muss schon eine eigene Idee davon haben, was einen weiterbringt – und vielleicht gibt das Unternehmen dafür sogar Mittel frei. Regelmäßige Mitarbeitergespräche (und damit Gehaltsverhandlungen) gibt es nicht – wer das nicht selbst anberaumt, geht oft jahrelang leer aus. Schlecht für alle, die fähig, aber wenig selbstbewusst sind. Fairness definiere ich anders.
Insgesamt ist die Stimmung zuletzt sehr gekippt. Es bleibt für alle Mitarbeiter zu hoffen, dass sich dies wieder ändert.

Verbesserungsvorschläge

Die Unternehmensgeschichte verspricht so viel Konsistenz. Bitte seid auch in Persona konsistent. Seid verlässlich, vorhersehbar, sicher. Vielleicht habt ihr das Gefühl, dass ihr es seid. Aber ihr beschwört gegenteilige Gefühle herauf.

Arbeitsatmosphäre

Bei i22 ist man bemüht, sich immer weiterzuentwickeln. Neue Konzepte werden ausprobiert. Mitgestaltung durch Mitarbeiter wird gefördert: Hierzu gab es intensive Schulungen für interessierte Mitarbeiter. Auf diesem Wege werden kleine Veränderungen angestoßen und umgesetzt. Größere Vorschläge verlaufen sich aber gerne oder werden gar nicht erst erarbeitet, weil die Kapazitäten bei den Mitarbeitern fehlen. Die Wichtigkeit von Selbstorganisation wird bei i22 besonders betont – wenn diese Selbstorganisation aber ungewollte Richtungen einschlägt, wird von oben korrigiert. Die Vorgesetzten können, wenn sie gut drauf sind, ihre Mitarbeiter loben. Wenn die Stimmung in der Chefetage aber kippt, kann es auch mal ungemütlich werden.

Image

Siehe „Vorgesetztenverhalten“. Früher habe ich die i22 hochgelobt und empfohlen. Jetzt würde ich jedem davon abraten, hier lange zu arbeiten. 2022 (Verfassungszeitpunkt der Bewertung) scheint mir die i22 höchstens eine gute Zwischenstation für einen kurzen Aufenthalt vor der besseren Gelegenheit zu sein.
Im Vorstellungsgespräch wird meiner Einschätzung nach oft das Wunschbild der i22 und nicht das Realbild transportiert. Die i22 versteht sich darin, Bewerbermarketing zu betreiben. Ich will nicht mal behaupten, dass hier groß gelogen wird. Vielmehr glauben alle an das, was sie loben und versprechen. Irgendwann macht man dann eigene Erfahrungen.

Work-Life-Balance

Die i22 wirbt mit Vertrauensarbeitszeit: Man könne wann immer und von überall arbeiten. Letztlich diktiert aber der Servicevertrag des Hauptkunden eine 9-stündige Erreichbarkeit. In größeren Teams ist so eine Flexibilität nur durch Absprache und im Rahmen dieses Servicevertrags gegeben. An sich kein großes Problem, es ist nur einfach nicht das, was versprochen wird. Im Rahmen dieser Absprachen hat man aber die Flexibilität, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Unter „Vertrauensarbeitszeit“ verstehe ich persönlich, dass das Unternehmen mir vertraut, dass ich meine vereinbarten (standardmäßig 40 h) Stunden leiste. Dies ist hier durch eine sehr genaue Zeiterfassung nicht gegeben.
Daneben gibt es mit 25 + 2,5 Tagen Urlaub weniger bezahlten Urlaub als in allen anderen Unternehmen, für die ich bisher tätig war. Die 2,5 Tage entsprechen den üblichen Verdächtigen (z. B. Heiligabend), die nahezu jedes Unternehmen gewährt.
Hunde sind im Büro nicht erlaubt.
Elternzeiten gehören für die Vorgesetzten zu Verhandlungsmasse. Fällt die Geburt des Kindes in einen sehr ungünstigen Zeitraum, sollen die Kollegen doch bitte ihr Elternzeit verschieben….

Karriere/Weiterbildung

Wer Aufstiegschancen sucht, findet derer nicht viele bei i22. Weiterbildung wird gefördert, wenn sie gut verargumentiert werden kann. Denn, ratet mal: Weiterbildung muss selbst organisiert werden.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zu anderen Agenturen erhalten Mitarbeiter bei i22 ein überdurchschnittliches Gehalt. Viele Teams erbringen aber Leistungen eines IT-Unternehmens. IT-Unternehmen würden für diese Leistung deutlich bessere Gehälter zahlen. Auch aus diesem Grund nahm die Fluktuation zuletzt deutlich zu.
Gehälter werden immer pünktlich vor Monatsbeginn gezahlt.
Es gibt eine Gewinnbeteiligung für alle – wenn eben Gewinn erzielt wird. Man darf auf den Bonus nicht zählen, das System empfinde ich allerdings als sehr fair. Bonus ist so nicht wenigen vorbehalten, sondern immer eine Teamleistung.
Corporate Benefits werden angeboten. Prä-Corona wurde von der Geschäftsführung das Mittagessen gestiftet, welches von einer Köchin jeden Tag frisch zubereitet wurde – paradiesische Zeiten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir ist nicht bekannt, dass aktiv etwas für Nachhaltigkeit getan wird. Zumindest manchmal wird ein Teil des Jahresgewinns an soziale Projekte gespendet.

Kollegenzusammenhalt

In vielen Teams ist der Teamzusammenhalt außerordentlich. Für viele Mitarbeiter stellt dieser den Hauptvorteil der i22 als Arbeitgeber dar. In der i22 versammeln sich sehr viel Hilfsbereitschaft und Loyalität. Es entsteht oft eine familiäre Atmosphäre, die in gemeinsamen Freizeitaktivitäten auch außerhalb von Company Events gipfelt. Sicher wurden hier unzählige Freundschaften geknüpft.

Umgang mit älteren Kollegen

Die i22 brüstet sich damit, für eine Agentur einen recht hohen Altersdurchschnitt (30+) zu haben. Es gibt Kollegen, die 15+ Jahre dabei sind. Alter scheint bei Einstellung keine Rolle zu spielen – sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Anfangs empfand ich das Vorgesetztenverhalten als sehr angenehm und besser als alles, was ich bis dahin erlebt hatte (die Erlebnisse waren nicht berühmter Natur). Irgendwann hat sich etwas wahrnehmbar verändert. Immer häufiger konnten wir Entscheidungen nicht nachvollziehen, bekamen auf Nachfrage keine verständliche Erklärung.
Es wird oft betont, dass es bei i22 um Menschen geht; darum, Spaß zu haben. Aber dann werden Dinge initiiert, die Teams zerrütten; die Konflikte unter Team-Mitgliedern nicht lösen, sondern auf deren Aussitzen warten. Schließlich bekam man mit, dass Kollegen, die das Unternehmen verließen, wie Aussätzige ausgeschlossen wurden und mehrere Mitarbeiter gar schlechtere Arbeitszeugnisse erhielten, als es das noch kurz zuvor erhaltene Lob für ihre Leistungen vermuten ließ. Der Verdacht drängt sich auf, dass die Vorgesetzten hier den Austritt etwas zu persönlich nahmen.

Arbeitsbedingungen

In Prä-Corona-Zeiten hatte man bei i22 wohl einen recht guten Arbeitsplatz: Höhenverstellbare Schreibtische, ergonomische Schreibtischstühle, Hardware aus einem definierten Set frei wählbar. Hier und dort gibt es gemütliche, begrünte Sitzecken, die zum spontanen Austausch einladen. Klimaanlage gibt es nur in den Konferenzräumen und in der Cafeteria, sodass sich im Hochsommer alle in diesen Räumen versammelten – ein toller Ausnahmezustand. Die entsprechende Küche ist sehr gut ausgestattet.
„Post-Corona“ kommt all dies leider kaum zum Einsatz.
Remote-Kollegen werden nur mit dem Laptop ausgestattet und genießen sonst keinerlei Vorzüge – Selbstorganisation halt.

Kommunikation

Es herrscht Du-Kultur auf allen Unternehmensebenen und mit Kunden.
Etwa einmal im Monat informiert die Geschäftsführung über die strategische Ausrichtung, erzielte Erfolge und Herausforderungen. Den Teams werden darüber hinaus aktuelle Zahlen bereitgestellt, mit denen diese ihre Leistung selbst beurteilen können. In regelmäßigen Abständen besprechen Geschäftsführung und Teams die erreichten Ziele (Euros) und die weitere Strategie.
Insgesamt wird aber auf die Selbstorganisation und Selbstverantwortung des Einzelnen sowie der Teams gesetzt. Der Einzelne oder Gruppen erhalten so sehr viel Gestaltungsraum, bleiben hier aber die gewünschten Ergebnisse aus, folgen auch schon mal harte Eingriffe seitens der Geschäftsführung. Daneben kommen (selten) auch nächtliche E-Mails mit deutlichen Erwartungen und Aufforderungen von der Art an, die einem den Tag vermiesen können.

Gleichberechtigung

Männer sind bei i22 zwar in der Überzahl, dennoch habe ich nie beobachtet, dass Bewerbungen von Frauen häufiger aussortiert worden wären. Diese Bewerbungen gehen schlicht seltener ein. Gesetzt bleibt dennoch, dass die Führungsetage männlich besetzt ist.
Mütter, die aus der Elternzeit zurückkommen, klagen darüber, dass sie entweder mit ihrer Teilzeitstelle auf die Ersatzbank gesetzt werden oder aber sich ganz besonders anstrengen und beweisen müssen. Frauen bekommen bei Gehaltsverhandlungen Argumente zu hören, warum andere Mitarbeiter mehr Geld erhalten, die annehmen lassen, dass Männer bevorzugt behandelt werden.

Interessante Aufgaben

Hauptkunde ist ein Konzern. Neben seltenen spannenden Großprojekten gibt es aber auch viel Routinegeschäft – es wird die drölfte Version einer Landingpage geliefert. Wer je im Konzernumfeld gearbeitet hat, weiß auch, dass nicht alle Anforderungen Sinn ergeben – und i22 als Dienstleister muss es trotzdem machen. Damit muss man umgehen können!
Insgesamt kann man hier besonders als Anfänger aber viel lernen und ausprobieren – wenn man weiß, wie man sich innerhalb dieser Grenzen bewegen muss.
Die Arbeitsbelastung scheint nach allem, was ich aus verschiedenen Teams gehört habe, zwar nicht immer gleichmäßig verteilt, aber für alle recht hoch zu sein. Die Fälle häufen sich, wo Mitarbeiter erschöpfungsbedingt Arbeitszeit reduzieren oder Auszeiten nehmen müssen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

das ist vermutlich die ausführlichste Bewertung, die wir hier bisher bekommen haben. Toll, dass du so ein detailliertes und differenziertes Bild von i22 beschrieben hast.
Vielen Dank vor allem für dein Lob, speziell an unser Recruiting-Team und deine Wertschätzung, was den Kollegenzusammenhalt angeht. Das freut uns alle sehr!

In deiner Bewertung ist manches, was sich wie eine Tatsache liest, natürlich aus deiner individuellen Perspektive beobachtet und bewertet. Vieles kann man – und werden KollegInnen auch - anders sehen.

Deswegen möchte ich gerne eine ergänzende Sichtweise einbringen:
Bei i22 setzen wir auf erwachsene, selbständige Mitarbeitende, denen niemand sagen muss, was sie wie tun sollen. Das betrifft sowohl die Entscheidungen im Arbeitsalltag, als auch die Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf die eigene fachliche und persönliche Entwicklung. Das ist sicherlich nicht für jede/n etwas! Jedoch sehen wir es als die notwendige Voraussetzung, um heute und in Zukunft flexibel und agil auf Kundenwünsche und die Dynamik außerhalb des Unternehmens reagieren zu können.
Dazu führen wir u.a. vierteljährliche Gespräche mit unseren Teams, um zwischen den Anforderungen des Marktes, den Werten des Unternehmens und den Vorstellungen der Teams die Handlungsräume zu verhandeln – das sind für uns keine „Eingriffe“, sondern Dialoge, die alle Bedürfnisse in Einklang bringen: Konstruktiv, (selbst-)kritisch und wertschätzend.

Dadurch entfällt auch der Bedarf für eine Personalabteilung: Alles kann individuell, im Team oder direkt mit uns in der Geschäftsführung besprochen werden kann. Wozu braucht es regelmäßige Mitarbeitenden-Gespräche, wenn nur du als Mitarbeitende/r wissen kannst, wann dazu ein Anlass oder Bedarf besteht? Einmal im Jahr z. B. sich zusammenzusetzen, wenn man nichts zu erzählen hat, ist Zeitverschwendung oder Theater.

Kurz noch zum Thema Vertrauensarbeitszeit: Wann und wo gearbeitet wird, kann jede/r bei i22 selbst bestimmen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass es eine Arbeitszeiterfassung braucht – diese ist ja rechtlich zwingend vorgegeben. Das nutzt aber auch allen Mitarbeitenden, die ihr Arbeitszeitkonto im Blick haben können, um z. B. Überstunden auszugleichen. Und natürlich schließt das Auszeiten ein, die man nehmen kann. Ja, leider hat Corona auch seinen Tribut gefordert, manche KollegInnen haben sich vielleicht in dieser Zeit zu viel zugemutet. Am Ende haben wir es durch den großen Einsatz von allen geschafft, diese Krise unbeschadet zu überstehen. Darüber sind wir sehr froh und dankbar!

Du hast an verschiedenen Stellen uns als Geschäftsführung direkt angesprochen. Schade finde ich, dass du (nur) Andeutungen machst, die ich so leider nicht auflösen und kommentieren kann. Gerne kannst du hier konkreter werden, dann ergänze ich diesen Kommentar.
Klar ist: Als Geschäftsführer lernen wir jeden Tag, noch ein bisschen besser darin zu werden, ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen zu gestalten, auf dass sich unsere Kunden verlassen können und allen Mitarbeitenden optimale Bedingungen für ihren Job bietet.

Viele Grüße
Christian

Spannende Aufgaben, top Kollegen, flexible Arbeitszeiten, Bier nach 4 ;) Bestes Team!

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Transparenz und die Weiterentwicklung sich stets zu verbessern. Man wird fair behandelt und auch ernst genommen. Wir hatten auch mal früher den "Physical Wellbeing Engineer" (Hier wurde das gesamte Team mit Essen versorgt), wenn Normalität herrscht müssen wir sowas wieder in Angriff nehmen. Das war mit Abstand die geilste Zeit. Schade das Corona ein Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

---

Verbesserungsvorschläge

Macht einfach weiter so. Kritik wie gewohnt aufnehmen evaluieren und action items daraus generieren und umsetzen.

Arbeitsatmosphäre

Ist im allgemein super angenehm. Sehr nette Arbeitskollegen auch per Remote spürbar. Das OnBoarding bei jedem Team empfand ich am Anfang sehr spannend und gut strukturiert. Bier nach 4 und soziale Veranstaltungen sind auch ebenfalls vorhanden :)

Work-Life-Balance

Homeoffice war schon vor Cororna vorhanden. Daher war die Umstellung auf dauerhaftes Homeoffice nicht schwierig. Ist aber auf lange sicht ziemlich öde da der Soziale Kontakt doch stark fehlt. Ist aber Corona geschuldet. Prime Time ist zwischen 10h-16h. Man kann aber auch natürlich vorher anfangen & früher gehen. Oder Mittags aufhören und Abends fortsetzen. Oder wie auch immer... Man muss das halt nur kommunizieren dann kann man auch private Angelegenheiten ohne Probleme klären ;)
Vertrauensarbeitszeit ist ebenfalls vorhanden.

Karriere/Weiterbildung

Diverse Leute wurden bereits auf diversen Veranstaltungen/Events auf Firmen kosten geschickt. Passiert eher selten besonders in der Corona Zeit ist es grad nicht mehr möglich. Dennoch ist es möglich, diverse Weiterbildung dieser Art teilzunehmen, wenn wieder Normalität herrschen würde. Man muss die natürlich dann auch dementsprechend präsentieren ;)

Gehalt/Benefits

Man wird mehr als fair behandelt.

Kollegenzusammenhalt

Gegenseitiges Feedback können jederzeit abgefragt werden und wird auch während der Probezeit verlangt. Rückendeckung vom PM & GF sind vorhanden. Auch wenn es brennt sind alle am start. Ich kann mich blind auf meine Kollegen verlassen. Nach'm Motto: "I got ya back".

Umgang mit älteren Kollegen

Wird immer mit Respekt behandelt und auch anerkannt.

Vorgesetztenverhalten

Da hier eine flache Hierarchie herrscht muss jeder in seinem Bereich eigenverantwortlich abliefern. Das Team steht zur Verantwortung nicht die einzelne Person. Hier wird auf Vertrauen aufgebaut, Kritik wird wahrgenommen und wenn es Valide ist auch schnell umgesetzt.

Arbeitsbedingungen

Als Einstieg bekommt man den neuesten Mac/Dell, man kann sich zwischen zwei 24" Monitor oder einen großen 28" entscheiden. Freie Auswahl zwischen Hard & Software. Höhenverstellbar Tische sind on top auch noch am start. Wäre jetzt noch eine Klimaanlage da, wäre es perfekt. Zumindest sind in den großen Meeting räume welche installiert. Gute Kaffeemaschinen, was will man mehr :) Wer bock hat, kann auch in der Cafeteria kochen.

Kommunikation

Die "Türen" sind bei allen Arbeitskollegen auch bei der GF immer offen. Gefühlt ist jeder dort Hilfsbereit und bei brenzligen Situation da. Vor allem wenn man in einem internen Team zugeordnet ist, ist "commuication key 4 success". Daily Standups, Scrum, Retroperspektive und Jourfixes + allg. Tech meetings sind vorhanden um Wissensaustausch zu garantieren.
Monatliche i22 (Von der GF) Vision & deren Ziele werden transparent übermittelt.

Gleichberechtigung

Diskrimierung oder Sonstiges gibt es nicht!

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind so vielseitig als Entwickler. Wenn ein neues Projekt ansteht dann obliegt es uns in welcher Art und Weise wir es umsetzen. Wir können die neuesten Tools/Frameworks/Sprachen etc. auswählen. Man kann sich frei entfalten. Selbstverständlich gibt es auch bei bestehenden Projekten nicht so "schöne Aufgaben" aber das ist überall so ;) Ist auch je nach Gewerk immer unterschiedlich. Fakt ist auf jeden Fall, man lernt nie aus. Es kann sehr abwechslungsreich und spannend sein.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

vielen Dank für deine Bewertung!

Wir finden auch, dass wir das beste Team haben. Was bei der Umstellung auf remote Work in Corona-Zeiten außerdem sehr geholfen hat, ist, dass wir auch die besten Sysadmins haben!

Aus der Not haben wir eine Tugend gemacht und konnten inzwischen viele neue Kollegen gewinnen, die vollständig von zu Hause aus arbeiten. Damit kann das beste Team nur noch besser werden.

Viele Grüße
Christian

Softwareagentur mit Aufwärtstrend. Sichere Kunden!

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offenheit der GF und Team-Zusammenhalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Betriebsstack könnte moderner sein, Privatsphäre der Arbeitsgeräte könnte besser geschützt werden.

Verbesserungsvorschläge

Noch mehr Vertrauen in die Mitarbeiter. Weiterbildung sollte ausgebaut werden!

Arbeitsatmosphäre

Derzeit laufen Bemühungen die new-work Atmosphäre noch zu vertiefen. Geschäftsführung ist Open minded und die Kollegen klasse.

Work-Life-Balance

Freie Wahl der Arbeitszeit, in Abstimmung mit Team. Super! Überstunden werden nicht eingefordert. Leider nur 25 Tage Urlaub.

Kollegenzusammenhalt

Kommt sicher auf das Team an, aber wir als i22 halten zusammen.

Vorgesetztenverhalten

Persönlich zu mir Einwandfrei

Arbeitsbedingungen

Schönes Großraumoffice mit verstellbaren Stehtischen und ein 0-4 Jahre altes MacBook Pro, das leider Remote gewartet wird. Leider keine Klimaanlage, daher muss im Sommer geschwitzt werden.

Kommunikation

Transparenz wird zwar groß geschrieben, teilweise herrschen historische vorbehalte gegenüber der Geschäftsführung. Persönlich habe ich mit ihr aber eine sehr gute Kommunikation.

Gehalt/Benefits

Gehalt ehr im oberen Bereich, kommt aber sehr aufs verhandeln an. Betriebliche Altersvorsorge und Stellplatz Tiefgarage möglich

Interessante Aufgaben

Möglichkeit neues zu erforschen wird gefördert


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

vielen lieben Dank für deine Bewertung. Wir freuen uns, dass dir das Arbeiten bei i22 so gut gefällt.

Natürlich wollen wir immer noch besser werden! Dazu zählt auch, dass wir gerne auf deinen Impuls eingehen möchten, wenn du planst, dich weiterzubilden. Falls du jetzt schon weißt, was du dir da wünschst, kannst du mich jederzeit ansprechen!

Die Privatsphäre von dir und allen i22 Mitarbeitenden ist uns extrem wichtig und stets gesichert. Mehr dazu findest du auch in unserem Datenschutz-Manifest. Schau mal rein!

Viele Grüße
Christian

Not your average agency.

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die i22 ist offen für Neues und scheut auch nicht davor in gewissen Bereichen zu scheitern. Nur aus Fehlern kann man eben lernen. Das Bewußtsein ist da, dass man sich nicht auf bisherigen Erfolgen ausruhen kann, sondern immer weiter mit der Zeit gehen muss.
Das zeigt auch der aktuelle Wandel im Team. Durch Neubesetzung bestimmter Schlüsselpersonen soll dies weiter vorangetrieben werden. Als Mitarbeiter muss man sich diesem Wandel bzw. dieser Herausforderung natürlich stellen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Richtig "schlecht" gibt es meiner Meinung nach nicht.
Es gibt natürlich immer mal Punkte die womöglich persönliche Unzufriedenheit hervorufen, aber das ist eher die Seltenheit (und auch ein Stückweit normal) und bisher auch noch nie so gravierend, dass das Arbeiten bei der i22 z.B. unzumutbar wäre.

Verbesserungsvorschläge

Die strategischen Maßnahmen sollten noch besser und transparenter kommuniziert werden.
Nicht jeder Mitarbeiter mag verstehen, warum die Agentur den Weg einschlagen hat, den sie jetzt geht. Selbiges sollte auch für Personalentscheidungen gelten.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt ein gutes Betriebsklima, welches vor allem aus dem Team selbst heraus entsteht.
Es gibt natürlich immer Punkte die hier und da zu bemängeln sind. Aber in der Regel resultieren diese aus konkretem Anlass und sind eher temporär - gerade in Phasen die besonders stressig/belastend sind. Im Großen und Ganzen herrscht immer eine freundliche Gesamtstimmung und man ist gerne Teil des Teams.

Image

Obwohl schon lange am Markt existierend und zahlreiche komplexe Projekte gestemmt wurden, ist die i22 Digitalagentur immer noch ein "Underdog" in der Agenturbranche.
Das kann man auf der einen Seite sympatisch finden; statt auf Eigenmarketing wurde der Fokus auf Kundenprojekte gelegt. Auf der anderen Seite wird die Agentur nicht dem Ruf gerecht, den sie eigentlich haben sollte. Durch die vor kurzem gestarteten PR-Maßnahmen soll dem nun entgegengewirkt werden.

Work-Life-Balance

Eine der großen Stärken der Agentur: Der Workload ist zwar insgesamt hoch, aber durch (echte!) flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit je nach Bedarf auch Remote zu arbeiten, lässt sich Privates und Berufliches i.d.R. gut koordinieren. Urlaub ist in Abstimmung auch immer kurzfristig wahrnehmbar. Es gibt regelmässige Phasen im Jahr, wo man zwingend benötigt wird, aber auch hier gibt es keine offizielle Urlaubssperre oder sonstiges und in dringenden Fällen ist sogar auch hier Urlaub möglich (natürlich mit Rücksicht auf die Kollegen).
Während der Corona-Quarantäne war Remote-Arbeiten selbstverständlich und die durch die Notfall-Kinderbetreuung notwendige Arbeitszeit-Einteilung war ohne Probleme möglich. Durch die ohnehin vorhandene Ausnahmesituation musste man sich zumindest in diesem Punkt keinerlei Sorgen machen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt kein klassisches Förderprogramm. Man hat sein Glück bzw. seine Karriere selbst in der Hand.
Wenn man Eigeninitiative und Motivation zeigt, ist die Geschäftsführung das letzte, was einer Weiterentwicklung im Weg stehen würde. Das gilt sowohl für die interne Tätigkeit/Position, als auch für Konferenzbesuche oder sonstige Weiterbildungsmaßnahmen.

Gehalt/Benefits

Aus der Erfahrung her kann man sagen, dass hier ein branchenüberdurchschnittliches Gehalt gezahlt wird. Es gibt mitunter große Unterschiede in den Gehaltsstufen, was in der Regel aber u.a. durch individuelles Verhandlungsgeschick und/oder Neueinstieg zustande kommt.
Überstunden werden nicht (mehr) vergütet. Es gibt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld, dafür einen unternehmensweiten erfolgsabhängigen Jahresbonus. Dieser kann hoch ausfallen oder aber leider auch entfallen - leider zum Nachteil derer, die über das Jahr hinweg durchweg Höchstleistungen gefahren haben.
Es gibt kostenloses, frisch zubereitetes Mittagessen in der Cafeteria (aufgrund der Corona-Situation aktuell on hold).
Leider gibt es keinen generellen Zuschuss (und auch kein Jobticket) für Mitarbeiter, die ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung, Spendenaktionen zu Weihnachten, Sprudelwasser aus dem Wasserhahn

Kollegenzusammenhalt

Wie in jedem Unternehmen gibt es Kollegen auf die man sich blind verlassen kann - aber auch solche, die man erst aktiv um Hilfe bitten muss und leider auch eben solche, die gekonnt in Deckung gehen, wenn es brennt. Von letzteren hört man dann auch öfters, wie ausgelastet sie wären - Zeit um beispielsweise über Artikel im Netz ausgiebig zu philosophieren und dann mit anderen Kollegen darüber zu diskutieren ist aber immer reichlich vorhanden. Seltsam...

Umgang mit älteren Kollegen

Altersdiskriminierung gibt es hier definitiv nicht.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt klar definierte Erwartungshaltungen und einen (vergleichsweise kleinen) Rahmen an Regeln. Insgesamt setzt die Geschäftsführung auf Vertrauen und lässt den Mitarbeitern sehr viel Freiraum - am Ende zählt das Ergebnis!
Auch hat die Geschäftsführung immer ein offenes Ohr. Probleme/Kritik etc. werden ernst genommen und als Mitarbeiter fühlt man sich infolgedessen ebenfalls ernst genommen.
Natürlich gab und gibt es auch hier Entscheidungen, die eventuell nicht für jedermann nachvollziehbar sind, aber auch das ist eher die Ausnahme als Regel.

Arbeitsbedingungen

Moderne Hardware & Software. Modernes Großraumbüro. Bedingt durch das Großraumkonzept fehlt es an ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten - es gibt zwar buchbare Meetingräume, aber in Anbetracht der Anzahl der Mitarbeiter sind diese oft nicht ausreichend. Auch fehlt es an "Ruheoasen", also einem Ort, wo man sich in hektischen Zeiten spontan und kurz mal zurückziehen, durchatmen und seine Gedanken neu sortieren kann - beim Umbau war seinerzeit genau sowas in Planung, leider hat ist hier bis dato nix passiert. Man kann natürlich immer noch Remote arbeiten, aber je nach Situation ist konzentriertes Arbeiten zuhause unter Umständen ebenfalls nicht möglich.
Es gibt höhenverstellbare Tische, welche allerdings zu Lasten einer Klimaanlage eingeführt wurden. In Anbetracht der immer heißer werdenen Sommermonate und der sich somit massiv erwärmenden Räumlichkeiten, wäre es eventuell angebracht doch wieder über eine Klimaanlage nachzudenken...

Kommunikation

Neben bisher monatlichen Betriebsversammlungen, gibt es seit der Corona-Krise nun auch einen wöchentlichen Call zur allgemeinen Lage. Hier hat man als Mitarbeiter auch die Möglichkeit proaktiv Fragen zu stellen, welche von der Geschäftsführung dann öffentlich beantwortet werden.

Gleichberechtigung

Insgesamt doch sehr Männerdomininiert - gerade in der Führungsebene. Beobachtung: Von den vielen bisherigen Müttern sind bisher nur die wenigsten wieder eingestiegen.

Interessante Aufgaben

Ist je nach Gewerk unterschiedlich - wie in jedem anderen Unternehmen auch. Auf der einen Seite gibt es Aufgaben bei denen man sich frei entfalten kann, auf der anderen Seite hingegen gibt es Tätigkeiten, die sich im regelmässigen Turnus wiederholen. Es ist also für jeden etwas dabei wie man so schön sagt.
Da die Agentur aus der Historie heraus größtenteils nur für einen Großkunden arbeitet, kann durchaus mal das Gefühl aufkommen, dass man nicht in einer Agentur, sondern eher in einer Tochterfirma des Kunden arbeitet. Das ist kann man finden wie man will, aber eine größere Diversität hinsichtlich Kunden wäre langfristig doch wünschenswert(er).

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast, so eine ausführliche Bewertung zu schreiben!

Du hast vieles beschrieben, was uns bei i22 wichtig ist. Es ist schön zu lesen, dass das bei dir auch so angekommen ist. Vor allem, dass wir ständig im Wandel sind. Das hat vor allem damit zu tun, dass wir immer wieder auf neue Entwicklungen im Markt und bei unseren Kunden reagieren wollen. Wir haben verstanden, dass das nur funktioniert, wenn alle Menschen, die bei uns arbeiten, einen größtmöglichen Spielraum haben, eigeninitiativ zu handeln, um Chancen zu ergreifen und eigene Entscheidungen zu treffen.
Das „Underdog“-Image wollen wir gerne abstreifen und gehen seit diesem Jahr verstärkt in die Außenkommunikation. Damit wollen wir auch die Grundlage legen, um mit neuen Kunden ins Gespräch zu kommen und so langfristig unser Portfolio zu erweitern.

Strategische Themen bearbeiten wir inzwischen mit Scrum. Wir haben festgestellt, dass uns das hilft, schneller und konsequenter zu handeln. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist auch, dass wir die Ergebnisse dieses Prozesses künftig regelmäßig und transparent kommunizieren werden.

Zwei Anmerkungen noch zu Dingen, die dir aufgefallen sind:
• Wenn dir im Verhalten von Kollegen Merkwürdigkeiten auffällt, dann sprich sie doch einfach an. Direktes Feedback ist aus unserer Sicht das Allerbeste, um gegenseitige Erwartungen in der Zusammenarbeit zu spiegeln.
• Zu verschiedenen Modellen für einen Fahrtkostenzuschuss gab es dieses Jahr im Februar eine Abstimmung, bei der die Mehrheit der Befragten für einen allgemeinen Mobilitätszuschuss gestimmt hat. Wir werden, sobald wir nach Corona wieder in den „Normalbetrieb“ übergehen, diesen Zuschuss einführen.

Falls du ansonsten noch Ideen oder Anregungen hast, was wir bei i22 besser machen können, melde dich gerne bei mir!

Viele Grüße

Flexibel, Emphatisch, Fair

4,7
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

als die KITAs geschlossen wurden, musste ich zwei mal in der Woche einspringen und mich um meinen Sohn kümmern. Das habe ich dann jeweils zwei Vormittage in der Woche gemacht, ohne dabei parallel zu Arbeiten. Stattdessen habe ich die Arbeitszeit abends und am WE falls nötig ausgeglichen. Das Ganze ging auf Zuruf und ohne Diskussionen - man hat mich unterstützt, wo es ging.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Keine Beanstandungen

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

alles perfekt - keine Wünsche sind offen geblieben


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

vielen Dank für deine Bewertung!

Gerade in Krisen-Zeiten wie diesen ist es uns wichtig, dass wir alles tun, um den Menschen bei i22 zu helfen, Herausforderungen auch im privaten Umfeld meistern zu können. Wir haben durch Vertrauensarbeitszeit, remote Work und cloudbasierte Werkzeuge dafür schon seit Langem die notwendigen Grundlagen geschaffen.

Es freut mich, dass wir jetzt die Früchte ernten können.
Viele Grüße und bleib gesund!

Tolle Unternehmenskultur in tollen Team

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Führungs- und Unternehmenskultur
Die fantastischen Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das ich nicht mehr mitmachen darf. Leider hat mir die GF basierend auf einem Bauchgefühl den Stecker gezogen. Auch entgegen dem Feedback der Kollegen. Da hätte ich mir gewünscht, dass mehr - wie sonst auch und bassend zur Unternehmenskultur - auf die Kollegen gehört wird. Ich bedauere das wirklich, halte es nach wie vor für eine Fehlentscheidung und hoffe echt für Euch, dass ihr einen Ersatz für mich findet, der Eure Erwartungen besser erfüllt. Aber selbst in der Kündigung war das Verhalten vorbildlich und professionell. Es ist immer gut, wenn man sich nachher auf der Straße noch freundlich grüßen kann.

Arbeitsatmosphäre

Helle, toll ausgestattete Büros, gerade frisch renoviert. Offener Umgang mit den Kollegen. Alle sehr nett.

Image

Ist glaube ich okay. Aktuell noch sehr stark auf einen Kunden orientiert, aber auf bestem Wege neue zu finden. Die Arbeit die ausgeliefert wird ist gut und die Kunden in der Regel zufrieden. Im Markt durchaus bekannt.

Work-Life-Balance

Ich kann mich nicht beklagen. Klar: Wenn was fertig werden muss, dauert es auch schon mal länger und einige Teams haben bei speziellen Events bedingt durch die Kunden starke Hochphasen. Es wird aber versucht, diese nach Möglichkeit abzumildern und ggf. später auch auszugleichen.

Karriere/Weiterbildung

Flache Hierarchien vertragen sich so schlecht mit steilen Karrierechancen. Da muss man halt wissen, was einem wichtiger ist (bei mir definitiv die tollen Kollegen und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe). Weiterbildung kann ich schlecht beurteilen, wird aber in der Regel bei Notwendigkeit gemacht.

Gehalt/Benefits

Ich habe eine marktübliche Bezahlung erhalten. Zusätzlich gibt es - abhängig vom Geschäftserfolg - noch weitere Bonuszahlungen für den Mitarbeiter. Ansonsten so ein paar Standards wie die Corporate Benefits und eine betriebliche Altersvorsorge mit einem (kleinen) Zuschuss vom Arbeitgeber. Die eigene Köchin die Mittagessen und auch Kuchen zaubert ist allerdings ein unfassbar grandioser Benefit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird jetzt nicht explizit was gemacht: Klar, es gibt Mülltrennung, aber Umwelt und Sozialbewusstsein ist jetzt kein explizites Thema

Kollegenzusammenhalt

Ich habe alle Kollegen als sehr offen und sehr nett kennengelernt. Man kann mit unterschiedlichen Gruppen zum Mittagessen gehen. Durch die eigene Köchin trifft man sich jetzt häufiger in der Cafeteria zum Mittagessen mit den Kollegen. Das erhöht den Austausch und den Zusammenhalt noch weiter!

Vorgesetztenverhalten

Haben sich neu erfunden: Von einer ehemals eher hierarchisch aufgestellten Struktur mit Mitarbeiter kontrolle zu einem "gemeinsam". Sind mittlerweile mehr beratend anwesend und vertrauen den Mitarbeitern und Teams bei der Selbstorganisations. Gut, an der ein oder anderen Stelle blitzt manchmal noch kurz das alte Verhalten auf. Trotzdem: Eine solche Komplettwende mit den gleichen Geschäftsführern hinzubekommen finde ich beeindruckend.

Arbeitsbedingungen

Freie Auswahl von Hard- und Software, zum Einstand einen Bonus aus dem man sich zusätzliche Hardware besorgen kann (die einem dann selber gehört). HomeOffice ist ohne Probleme möglich, die Lage ist in der Nähe von Geschäften und Restaurants. Arbeitszeiten sind flexibel. Ein bisschen ätzend: Es gibt nur 25 freie Urlaubstage, zzgl. 2,5 Tage (Heilig Abend, Silvester, Karneval). Allerdings werden ohne Probleme fünf weitere Urlaubstage gewährt - dann halt ohne Bezahlung.

Kommunikation

Vorbildlich. Die Geschäftsführung teilt regelmäßig Informationen über das Unternehmen und die finanzielle Entwicklung mit. Entscheidungen werden in der Regel sehr transparent kommuniziert.

Gleichberechtigung

Mir wäre nichts aufgefallen - allerdings habe ich persönlich auch selten Probleme mit Diskriminierung gehabt.


Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,
vielen Dank für deine Bewertung. Es ist schön zu lesen, dass vieles von dem, was wir in den letzten Jahren erarbeitet haben, bei dir so gut angekommen ist. Unser Team ist wirklich toll und macht unsere Unternehmenskultur so besonders. Darauf sind wir ganz besonders stolz.
Unsere Wege haben sich leider schon getrennt, umso mehr freuen wir uns über deine wertschätzenden Worte.

Wir wünschen dir noch einmal alles Gute und viel Erfolg für deine Zukunft!

Viele Grüße

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.