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12 von 74 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 73%
Score-Details

12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gute Kollegen, keine angenehme Führungskultur

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein Großteil der Mitarbeiter der i22 ist engagiert, fleißig und kollegial. Vor allem die Teams, die an technisch anspruchsvollen Projekten arbeiten, leisten eine tolle Arbeit weit über dem Klischee von Agenturprojekten. Die Firma bemüht sich im Bereich KI am Zahn der Zeit zu sein. Remote Work funktioniert gut und mir sind auch keine ”Back-to-office” Bestrebungen bekannt. Mit Glück arbeitet man als Entwickler mit herausragenden Senior Kollegen zusammen, von denen man einiges lernen kann. Überdurchschnittliche Leistung wird anerkannt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider mittlerweile vieles. In erster Linie die Art und Weise, wie große Entscheidungen getroffen werden und vor allem, wie sie dann kommuniziert werden. Eine logisch schlüssige Argumentation für in der Belegschaft unbeliebte Änderungen hat mir oft gefehlt. Da hier bei kununu regelmäßig Bewertungen offline gehen, die sich mit meinen Erfahrungen vollends decken bzw. Absätze verschwinden, habe ich mich möglichst auf meine direkten Erfahrungen beschränkt. Aber der Geschäftsführung muss bewusst sein, dass auch der Umgang mit anderen Mitarbeitern das Bild einer Firma prägt und nicht nur die direkten Erfahrungen. Ich habe das Gefühl, dass man KI aktuell als Allheilmittel sieht und da lieber auf die lautesten Stimmen bei LinkedIn als auf Experten im eigenen Haus hört. Als Mitarbeiter habe ich mich in diesem Umfeld zunehmend nur noch als Ressource behandelt gefühlt.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter (wieder) mehr einbeziehen. Feedback aktiv einholen und nicht darauf setzen, dass Mitarbeiter sich schon äußern werden, wenn sie Feedback haben. Das verkennt das Machtgefälle und verschiebt die Verantwortung für Feedbackkultur nach unten. Mit strategischen Fehlern oder Misserfolgen offen umgehen. Das Zustandekommen der jährlichen Umsatzziele transparenter gestalten. Wenn das Umsatzziel nicht erreichbar scheint und die Berechnung dahinter nicht nachvollziehbar gestaltet wird, entsteht kein Buy-in der Mitarbeiter über ihre intrinsische Motivation, gute Arbeit abzuliefern, hinaus. Wenn der Gewinn nicht kommuniziert wird, kann ein Mitarbeiter auch nicht einschätzen, ob es berechtigt ist, dass keine Boni ausgezahlt werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war lange sehr gut. Es gab ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern. Es wurde Selbstorganisation und Leistung verlangt, dafür wurde aber viel organisatorische Freiheit gewährt. Ich war in dieser Zeit sehr gerne bereit, zum Wohle der Projekte Überstunden zu machen oder auch mal am Wochenende zu arbeiten, um akute Probleme zu lösen oder Kundenevents zu betreuen, weil ich auf der anderen Seite meine Wochenarbeitszeit flexibel einteilen konnte und sie so unkompliziert auf private Bedürfnisse und die Aufgabenauslastung meines Teams anpassen zu können.

Heute wird immer noch die selbe Leistung vom Mitarbeiter erwartet, aber es wird keine vergleichbare Flexibilität und Freiheit gewährt. Arbeitszeit muss minutengenau getrackt werden und kann auch von der Geschäftsführung im Detail angeschaut werden. Es gibt Kernarbeitszeiten für die Mitarbeiter und darüber hinaus Servicezeiten, die die Teams den Kunden gegenüber gewährleisten müssen. Überstunden müssen von den Vorgesetzten genehmigt werden.

Image

Beim Kunden ist das Image nach dem, was ich von Kunden gehört habe, positiv. Die Mitarbeiter der i22 sind für eine Agentur außergewöhnlich engagiert und liefern Projekte ab, die vor allem technisch weit über dem gängigen Klischee von Agenturen liegen. Das wird von den mir persönlich bekannten Kunden auch gespiegelt und honoriert. Das ist allerdings auch nicht in allen Teams identisch.
Das Image der Firma intern hat in den letzten Jahren extrem gelitten. Ich war persönlich lange der Meinung, dass der Großteil der Probleme, die ich mit der Firma hatte, direkt mit dem Geschäftsmodell Agentur zu tun haben und dass es außerhalb dieser Einschränkungen die perfekte Agentur war.
Das hat sich drastisch gewandelt. Als ich Anfang des Jahres ging, habe ich direkte Gespräche mit ca. 10 Mitarbeitern aus verschiedenen Teams geführt und jeder einzelne dieser Mitarbeiter war unzufrieden mit der Entwicklung der Firma und der Kommunikation der Chefs.Außerdem haben alle berichtet, dass ihr gesamtes Team ähnlich fühlt. Das mag nur eine Momentaufnahme gewesen sein und eventuell auch kein repräsentativer Querschnitt der Firma, aber als Stimmungsbild mMn bezeichnend

Work-Life-Balance

Auch hier gilt: früher mal sehr gut, heute nicht mehr. Die einzige Einschränkung war hier lange, dass Kundenanforderungen und Projekt-Deadlines die Balance phasenweise stark in Richtung Work verschieben konnten. Es gibt Homeoffice als Standard, was etwas Flexibilität bewahrt, allerdings verhindert die neue Zeiterfassung und die Arbeitszeitvorgaben eine echte Flexibilität. Gerade für Mitarbeiter mit z.B. Kindern ist das aus meiner Sicht nicht mehr ausreichend.

Für mich kam erschwerend hinzu, dass ich trotz hoher Produktivität oft das Gefühl hatte, nicht ausreichend Leistung zu bringen, weil wir hinter dem, was für das Erreichen des Umsatzzieles an Team-Umsätzen nötig gewesen wäre, meistens hinterhergelaufen sind.
Bei vielen Projekten wurde erwartet, dass man mit schwammig definierten Anforderungen "konkurrenzfähig" anbietet (wir schätzten oft realistisch, das Projekt wurde dann aber deutlich unter Schätzung angeboten), um dann unter starkem Budgetdruck zu arbeiten, um am Ende dann gesagt zu bekommen, man hätte nicht genug Gewinn mit dem Projekt gemacht. Das führte bei mir dazu, dass ich häufig mit einem (rational unbegründeten) schlechten Gewissen Feierabend gemacht habe.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung muss selbst organisiert werden, sofern sie sich nicht aus den Aufgaben ergibt. Hier könnte die Firma mehr proaktiv anbieten, um sich als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Karriereoptionen sind limitiert.

Gehalt/Benefits

Gehälter werden immer pünktlich vor Monatsende bezahlt, zusätzliche Leistungen beschränken sich auf das gesetzliche Minimum (15% Zuzahlung zu einer bAV).
Für eine Agentur bezahlt die i22 ordentlich, aber das gilt nicht für jeden Mitarbeiter. Wie viel man bei der i22 verdient, hängt meiner Erfahrung nach stark damit zusammen, wie oft bzw. gut man verhandelt. Mir sind Fälle bekannt, in denen 5+ Jahre nicht nach einer Gehaltserhöhung gefragt wurde und entsprechend das Gehalt nicht erhöht wurde. Ich habe mein Gehalt regelmäßig mit zunehmender Verantwortung und Kenntnissen nachverhandelt und war entsprechend recht zufrieden. Ob dieses System für einen Mitarbeiter gut oder schlecht ist, hängt sehr mit der Persönlichkeit zusammen. Wie selbstbewusst kann ich mich und meine Leistungen verkaufen? In welchem Intervall bin ich bereit, aktiv nach einer Gehaltserhöhung nachzufragen? Für mich persönlich hat das gut funktioniert, aber ich kannte auf der anderen Seite auch Mitarbeiter, die anderswo deutlich besser verdienen könnten.
Die Einstiegsgehälter für Junior-Entwickler sind für mein Empfinden zu niedrig, aber eine steile Lernkurve wird definitiv (auch monetär) anerkannt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir ist keine Initiative bekannt, mit der sich die i22 für Umweltthemen oder Soziales engagiert hätte. Eventuell könnte man hier anfügen, dass die i22 qua Geschäftsmodell an der Digitalisierung arbeitet und damit einen positiven Impact leisten kann, aber die Motivation schien mir immer eher wirtschaftlicher Natur zu sein.

Sauer aufgestossen ist mir hier, dass ein Mitarbeiter eingestellt wurde, um in den Emiraten und nahegelegenen Staaten Kunden zu akquirieren. Es wurde betont, dass man dort einen Wachstumsmarkt mit Chancen für die Firma sehe. Es kam nie zu einem konkreten Auftrag, aber weder Umweltthemen noch Menschenrechte waren hier Thema. Für mich wirkte es, als ob die Firma kein Problem darin sieht, Geld anzunehmen, dass aus Staaten kommt, die ihr Geld mit fossilen Energien machen (und entsprechend weltweit lobbyieren) oder die es mit Menschenrechten nicht so genau nehmen (Stichwort Kafala-System, Ausbeutung von Gastarbeitern aus dem globalen Süden, Umgang mit LGBTQ, Todesstrafen, etc.).

Kollegenzusammenhalt

Wie vieles bei der i22 kommt es hier auf das Team an. In meinem Team war der Zusammenhalt sehr stark, in anderen habe ich das ähnlich wahrgenommen. Manchmal schien mir die offene und direkte Kommunikation allerdings nur innerhalb der Teams stattzufinden.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe den Umgang mit älteren Kollegen immer als fair und wertschätzend wahrgenommen. Ein paar herausragende Kollegen ihrer Gewerke sind um die 60 und diese sind in der Firma hoch angesehen.

Vorgesetztenverhalten

Das positive zuerst: einer von zwei CEOs war in der direkten Kommunikation mit mir immer sehr nahbar, wertschätzend und menschlich sympathisch.
Aber: seit einiger Zeit werden Mitarbeiter in Entscheidungen nicht mehr eingebunden, es werden lediglich vollendete Tatsachen präsentiert. Auf Nachfragen wird mMn unzureichend eingegangen und es heißt, man solle Ihnen vertrauen. Es gibt einen Proposal-Prozess, um Mitarbeiter an Entscheidungen zu beteiligen, dieser wurde aber irgendwann nicht mehr genutzt.

Mein Hauptproblem mit der Geschäftsführung war für mich, dass sie keine ausreichende Feedback- und vor allem Fehlerkultur vorgelebt haben. Mein Eindruck war, dass wenn eine Initiative oder strategische Entscheidung der Chefs nicht funktioniert hat, wurde es entweder nie wieder angesprochen oder nur auf Nachfrage und ohne eigenes Versagen zu kommunizieren. Ein simples "Sorry, Thema XY lief nicht wie erhofft, das geht auf unsere Kappe, wir lernen daraus folgendes..." wäre sehr schön gewesen. Darunter fällt für mich unter anderem ein Stand auf der OMR, ein Mitarbeiter für Kundengewinnung in den Golf-Staaten oder Fehleinschätzungen zur Vorbereitung auf das Inkrafttreten des BFSG.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist angemessen, aber nicht überdurchschnittlich einladend. Im Sommer sehr heiß. Die meisten Mitarbeiter sind im Homeoffice.

Die Teamtage, bei denen sich die Mitarbeiter einmal im Quartal treffen, sind in der Regel gut organisiert und finden meist in angemieteten Räumlichkeiten statt. Für Kollegen mit langer Anreise gibt es ein recht enges Budget für Transport und Unterkunft, dass dazu geführt hat, dass zwei Kollegen aus meinem Team teilweise deswegen nicht gekommen sind oder aus eigener Tasche draufgezahlt haben. Hier spart die i22 mMn am falschen Ende als remote company.

Die Arbeitsgeräte sind gut, vorrangig gibt es ordentliche MacBooks, aber Mitarbeiter haben hier auch Entscheidungsspielraum. Der Kollege, der für die Betreuung der Mitarbeitergeräte zuständig ist, ist sehr hilfsbereit und erfahren. Die übrige Homeoffice-Ausstattung habe ich als spärlich empfunden. Vielleicht hätte man auf Nachfrage mehr bekommen können, aber es wurde meiner Erfahrung nach zumindest nicht aktiv beworben.

Kommunikation

Die Kommunikation der Geschäftsführung ist für mich das größte Problem der Firma. Es gibt 4x im Jahr ein All-Hands, in dem über die aktuelle Lage informiert wird. Das ist der Hauptkanal für die Firmenkommunikation. Das letzte All-Hands, aus dem ich mit einem überwiegend positiven Gefühl gegangen bin, war im Dezember 2022. Anfang des Jahres wird immer ein Umsatzziel für das Folgejahr präsentiert. Die Berechnung dessen ist nicht transparent und es wurde in meiner gesamtem Zeit bei der Firma nicht einmal erreicht. Es wird häufig betont, dass die Firma extrem gesund sei und schwarze Zahlen schreibe, allerdings wird der Gewinn nie kommuniziert.
Letztes Jahr war 3x der Tenor des Meetings, dass sich alle nochmal stärker anstrengen müssen, weil das Marktumfeld schwierig sei und das Jahr nicht gut liefe, um dann beim letzten All-Hands zu betonen, wie erfolgreich das Jahr war und wie toll die Mitarbeiter abgeliefert hätten. Dieser plötzliche Umschwung ist mir extrem sauer aufgestoßen und wirkte sehr unehrlich. Ich hatte das Gefühl als solle verhindert werden, dass zu viele Mitarbeiter über die Feiertage darüber nachdenken, ob sie ihre Zukunft noch in der Firma sehen.

Gleichberechtigung

Mir ist kein Fall von Diskriminierung bekannt. Mir ist aber auch keine aktive Förderung von Gleichberechtigung bekannt, mit der zum Beispiel ein unbewusster Bias ausgeglichen werden könnte. Hier bewegt sich die i22 für mein Empfinden in etwa auf Durchschnittsniveau in Deutschland. Männer fördern statistisch gesehen eher Männer und den Eindruck hatte ich bei der i22 auch. Beide Geschäftsführer, der Prokurist und alle Directors (hierarchisch zwischen GF und den Teams) sind Männer und das wird scheinbar auch als normal angesehen. Ob es einen Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen mit ähnlicher Tätigkeit und Erfahrung bei der i22 gibt, ist mir nicht bekannt.

Interessante Aufgaben

Extrem abhängig vom Team und der Projektlage. Ich habe an sehr interessanten Projekten arbeiten dürfen und dabei sehr viel gelernt. Ich habe auch monatelang an sehr eintönigen und technisch sehr langweiligen Projekten gearbeitet. Positiv ist aber, dass man Präferenzen äußern konnte und sich über gute Leistungen für anspruchsvollere Aufgaben qualifizieren konnte. Gerade der Tech Director hat im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht, Entwickler in für ihr Level herausfordernde Projekte zu bewegen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo und vielen Dank für die ausführliche, reflektierte und differenzierte Bewertung sowie die Zeit, die du dir dafür genommen hast.

Auch wenn wir nicht jede Einschätzung teilen, sehen wir in vielen Punkten nachvollziehbare Wahrnehmungen und wichtige Hinweise, insbesondere im Hinblick auf Kommunikation, Einbindung und die Auswirkungen von Veränderungen auf die tägliche Zusammenarbeit.

Gerade in Transformationsphasen entstehen Erwartungen, Unsicherheiten und Spannungen oft auf unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig. Umso wichtiger sind Rückmeldungen wie diese, weil sie helfen, nicht nur Prozesse und Entscheidungen, sondern auch deren Wirkung auf Menschen und Teams besser zu verstehen und einzuordnen.

Besonders wertvoll finden wir, dass du sowohl positive als auch kritische Aspekte benennst und dabei zwischen persönlichen Erfahrungen, Teamdynamiken und individuellen Eindrücken differenzierst. Genau diese Form von reflektiertem Feedback ermöglicht aus unserer Sicht echte Weiterentwicklung.

Viele der von dir angesprochenen Themen stehen auch intern bereits im Fokus, unter anderem Kommunikationswege, Feedback-Loops, Transparenz sowie die Weiterentwicklung von Strukturen und Verantwortlichkeiten. Das bedeutet nicht, dass jede Entscheidung immer richtig oder jede Veränderung sofort nachvollziehbar wirkt. Aber es bedeutet, dass wir die Auseinandersetzung damit ernst nehmen.

Zum Thema Bewertungen auf kununu möchten wir ergänzen, dass wir bei konkreten Tatsachenbehauptungen die von der Plattform vorgesehenen Prüfprozesse nutzen. Das betrifft nicht kritische oder negative Bewertungen als solche, sondern ausschließlich Aussagen, die aus unserer Sicht überprüft oder eingeordnet werden müssen. Differenziertes und konstruktives Feedback begrüßen wir ausdrücklich, auch dann, wenn es kritisch ist.

Dass du die Zusammenarbeit in vielen Teams, die fachliche Qualität vieler Kolleginnen und Kollegen sowie die technische Stärke vieler Projekte positiv hervorhebst, freut uns sehr. Gleichzeitig nehmen wir die beschriebenen Veränderungen in der Wahrnehmung von Vertrauen, Transparenz und Führung ernst.

Vielen Dank für deine Offenheit, deinen Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre und deinen Einsatz bei der i22. Wir wissen das zu schätzen und wünschen dir für deinen weiteren Weg persönlich und beruflich alles Gute!

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Offenes, flexibles Arbeitsumfeld mit viel Gestaltungsfreiheit

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Was ich richtig gut finde: Man merkt einfach, dass das ein Unternehmen ist, was seit vielen Jahren immer wieder Top-Leistung für die Kunden abliefert und da ist. Das schafft eine Atmosphäre, in der es auch Bock macht, sich zu verwirklichen. Dafür kriegt man die nötige Freiheit und das ist einfach ein sehr cooles Ambiente, aus dem man viel machen kann.

Verbesserungsvorschläge

Das Einzige, was ich erwähnen möchte: Man könnte sich noch stärker auf Remote Work einstellen und weiter daran arbeiten, Formate zu schaffen, die den Austausch zwischen den Teams fördern. Gibt auch schon einige Initiativen dazu, aber ich wollte nochmal unterstreichen, wie wichtig das ist.

Arbeitsatmosphäre

Super offene Atmosphäre bei i22. Man bekommt viel Freiheit und Vertrauen. Es liegt aber auch an einem selbst, was man daraus macht. Wer sich reinhängt, kann hier echt viel bewegen. Die Kollegen sind hilfsbereit und alles ist unkompliziert. Perfekt für Leute, die gerne selbst gestalten. Wer aber erwartet, dass alles vorgekaut wird, ist hier falsch.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist gut. Es gibt mal ruhigere Phasen und dann auch mal stressigere Zeiten, aber das verteilt sich ganz gut. Überstunden werden ordentlich getrackt und alles hat seine Richtigkeit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auch hier ist mir nichts Negatives aufgefallen. Man teilt ein gemeinsames Bewusstsein für diese Themen.

Kollegenzusammenhalt

Alle sind füreinander da und versuchen sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Hab bei den ganzen Projekten nie eine negative Erfahrung gemacht, was die Kollegen angeht. Wenn man Hilfe braucht, findet sich immer jemand. Das Team-Gefühl stimmt einfach.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Betriebszugehörigkeit ist bei i22 generell sehr lang, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Hab auch hier nie eine negative Erfahrung gemacht oder mitbekommen.

Vorgesetztenverhalten

Grundsätzlich nichts zu beanstanden. Wie bei der Kommunikation könnte es manchmal etwas klarer und strukturierter sein, aber war schon gut über die Jahre. Man bekommt die Freiheiten, die man braucht, und wird nicht micromanaged. Bei Problemen findet sich immer eine Lösung.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen sind top. Man kriegt alles, was man braucht. Bei der Technik kann man sich zwischen Mac oder Windows entscheiden. Passt alles.

Kommunikation

Grundsätzlich geben sich alle Mühe mit der Kommunikation. Remote Work macht es natürlich nicht einfacher. Es Könnte manchmal etwas strukturierter sein.

Gleichberechtigung

Hab keinerlei negative Erfahrungen gemacht in puncto Gleichberechtigung.

Interessante Aufgaben

Die Projekte waren abwechslungsreich und man konnte sich in verschiedene Richtungen entwickeln.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

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Gesundes, motivierendes Arbeitsumfeld, professionelle Kollegen, Teamgeist, spannende Aufgaben dank prominenter Kunden.

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 für dieses Unternehmen in Bonn gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsumfeld in diesem Unternehmen zeichnet sich durch eine gesunde und motivierende Atmosphäre aus, die das Wohlbefinden und die Produktivität der Mitarbeiter fördert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist top: Die Arbeitszeiten sind sehr flexibel, und Überstunden können ausgeglichen werden.

Karriere/Weiterbildung

Aufgrund der flachen Hierarchie ist in wenigen Fällen ein traditioneller Aufstieg möglich. Dennoch besteht die Möglichkeit, nach Gehaltserhöhungen sowie einem Rollenwechsel oder einer Beförderung zur Senior-Position zu fragen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist die Stärke der Agentur: Die überwiegende Mehrheit der Kollegen ist professionell, kompetent, freundlich und hilfsbereit.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren und erfahreneren Kollegen nehmen sich die Zeit, um den jüngeren und weniger erfahrenen Kollegen zu helfen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist ehrlich, direkt und unkompliziert. Die Agentur zeichnet sich durch eine flache Hierarchie aus.

Arbeitsbedingungen

Die Agentur ist grundsätzlich als Remote-First-Firma konzipiert, daher stellt sie immer einen Laptop (Apple) zur Verfügung.

Kommunikation

Im Bereich der Kommunikation zeichnet sich das Unternehmen durch Transparenz aus und organisiert regelmäßig Meetings wie z. B. "All-Hands", um mit den Mitarbeitern verschiedene Aspekte zu besprechen und einen offenen und informativen Dialog zu fördern.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist fair.

Gleichberechtigung

Die Agentur verfolgt einen offenen und progressiven Ansatz, der die Vielfalt der Teams fördert und einen zeitgemäßen sowie zukunftsorientierten Ansatz ermöglicht.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind vielfältig aufgrund der Bandbreite im Kundenportfolio. Natürlich ist dies auch abhängig vom jeweiligen Team; in manchen Fällen ist es besser, in anderen schlechter.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo und ein frohes und glückliches neues Jahr!

Vielen lieben Dank für deine ausführliche und detaillierte Bewertung. Ich denke, darauf können wir alle im Team sehr stolz sein.
Ich kann kaum etwas hinzufügen, außer, dass uns das ein Ansporn ist, dafür zu sorgen, bei i22 eine moderne und zukunftssichere Arbeitsumgebung zu bieten, bei der auch der Spaß nicht zu kurz kommt ;-)

Viele Grüße
Christian

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Fulminates Team & unberechenbare Chef-Etage

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die i22 wurde in den 90ern gegründet und sitzt fest im Sattel – viel Erfahrung und Struktur, dennoch Flexibilität ohne Startup-Allüren.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung des Recruiting-Teams. Dieses ist um die optimale Hiring Experience bemüht und hat einen tollen Onboarding-Prozess etabliert. Der Start bei i22 ist durch dieses Team wirklich toll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider ist das „HR“-Team nur für das Recruiting zuständig. Eine Personalabteilung, die Bestandsmitarbeiter begleitet, fehlt komplett. Selbstverantwortung der Mitarbeiter wird so großgeschrieben, dass deren Entwicklung ihnen selbst obliegt. Man muss schon eine eigene Idee davon haben, was einen weiterbringt – und vielleicht gibt das Unternehmen dafür sogar Mittel frei. Regelmäßige Mitarbeitergespräche (und damit Gehaltsverhandlungen) gibt es nicht – wer das nicht selbst anberaumt, geht oft jahrelang leer aus. Schlecht für alle, die fähig, aber wenig selbstbewusst sind. Fairness definiere ich anders.
Insgesamt ist die Stimmung zuletzt sehr gekippt. Es bleibt für alle Mitarbeiter zu hoffen, dass sich dies wieder ändert.

Verbesserungsvorschläge

Die Unternehmensgeschichte verspricht so viel Konsistenz. Bitte seid auch in Persona konsistent. Seid verlässlich, vorhersehbar, sicher. Vielleicht habt ihr das Gefühl, dass ihr es seid. Aber ihr beschwört gegenteilige Gefühle herauf.

Arbeitsatmosphäre

Bei i22 ist man bemüht, sich immer weiterzuentwickeln. Neue Konzepte werden ausprobiert. Mitgestaltung durch Mitarbeiter wird gefördert: Hierzu gab es intensive Schulungen für interessierte Mitarbeiter. Auf diesem Wege werden kleine Veränderungen angestoßen und umgesetzt. Größere Vorschläge verlaufen sich aber gerne oder werden gar nicht erst erarbeitet, weil die Kapazitäten bei den Mitarbeitern fehlen. Die Wichtigkeit von Selbstorganisation wird bei i22 besonders betont – wenn diese Selbstorganisation aber ungewollte Richtungen einschlägt, wird von oben korrigiert. Die Vorgesetzten können, wenn sie gut drauf sind, ihre Mitarbeiter loben. Wenn die Stimmung in der Chefetage aber kippt, kann es auch mal ungemütlich werden.

Image

Siehe „Vorgesetztenverhalten“. Früher habe ich die i22 hochgelobt und empfohlen. Jetzt würde ich jedem davon abraten, hier lange zu arbeiten. 2022 (Verfassungszeitpunkt der Bewertung) scheint mir die i22 höchstens eine gute Zwischenstation für einen kurzen Aufenthalt vor der besseren Gelegenheit zu sein.
Im Vorstellungsgespräch wird meiner Einschätzung nach oft das Wunschbild der i22 und nicht das Realbild transportiert. Die i22 versteht sich darin, Bewerbermarketing zu betreiben. Ich will nicht mal behaupten, dass hier groß gelogen wird. Vielmehr glauben alle an das, was sie loben und versprechen. Irgendwann macht man dann eigene Erfahrungen.

Work-Life-Balance

Die i22 wirbt mit Vertrauensarbeitszeit: Man könne wann immer und von überall arbeiten. Letztlich diktiert aber der Servicevertrag des Hauptkunden eine 9-stündige Erreichbarkeit. In größeren Teams ist so eine Flexibilität nur durch Absprache und im Rahmen dieses Servicevertrags gegeben. An sich kein großes Problem, es ist nur einfach nicht das, was versprochen wird. Im Rahmen dieser Absprachen hat man aber die Flexibilität, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Unter „Vertrauensarbeitszeit“ verstehe ich persönlich, dass das Unternehmen mir vertraut, dass ich meine vereinbarten (standardmäßig 40 h) Stunden leiste. Dies ist hier durch eine sehr genaue Zeiterfassung nicht gegeben.
Daneben gibt es mit 25 + 2,5 Tagen Urlaub weniger bezahlten Urlaub als in allen anderen Unternehmen, für die ich bisher tätig war. Die 2,5 Tage entsprechen den üblichen Verdächtigen (z. B. Heiligabend), die nahezu jedes Unternehmen gewährt.
Hunde sind im Büro nicht erlaubt.
Elternzeiten gehören für die Vorgesetzten zu Verhandlungsmasse. Fällt die Geburt des Kindes in einen sehr ungünstigen Zeitraum, sollen die Kollegen doch bitte ihr Elternzeit verschieben….

Karriere/Weiterbildung

Wer Aufstiegschancen sucht, findet derer nicht viele bei i22. Weiterbildung wird gefördert, wenn sie gut verargumentiert werden kann. Denn, ratet mal: Weiterbildung muss selbst organisiert werden.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zu anderen Agenturen erhalten Mitarbeiter bei i22 ein überdurchschnittliches Gehalt. Viele Teams erbringen aber Leistungen eines IT-Unternehmens. IT-Unternehmen würden für diese Leistung deutlich bessere Gehälter zahlen. Auch aus diesem Grund nahm die Fluktuation zuletzt deutlich zu.
Gehälter werden immer pünktlich vor Monatsbeginn gezahlt.
Es gibt eine Gewinnbeteiligung für alle – wenn eben Gewinn erzielt wird. Man darf auf den Bonus nicht zählen, das System empfinde ich allerdings als sehr fair. Bonus ist so nicht wenigen vorbehalten, sondern immer eine Teamleistung.
Corporate Benefits werden angeboten. Prä-Corona wurde von der Geschäftsführung das Mittagessen gestiftet, welches von einer Köchin jeden Tag frisch zubereitet wurde – paradiesische Zeiten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir ist nicht bekannt, dass aktiv etwas für Nachhaltigkeit getan wird. Zumindest manchmal wird ein Teil des Jahresgewinns an soziale Projekte gespendet.

Kollegenzusammenhalt

In vielen Teams ist der Teamzusammenhalt außerordentlich. Für viele Mitarbeiter stellt dieser den Hauptvorteil der i22 als Arbeitgeber dar. In der i22 versammeln sich sehr viel Hilfsbereitschaft und Loyalität. Es entsteht oft eine familiäre Atmosphäre, die in gemeinsamen Freizeitaktivitäten auch außerhalb von Company Events gipfelt. Sicher wurden hier unzählige Freundschaften geknüpft.

Umgang mit älteren Kollegen

Die i22 brüstet sich damit, für eine Agentur einen recht hohen Altersdurchschnitt (30+) zu haben. Es gibt Kollegen, die 15+ Jahre dabei sind. Alter scheint bei Einstellung keine Rolle zu spielen – sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Anfangs empfand ich das Vorgesetztenverhalten als sehr angenehm und besser als alles, was ich bis dahin erlebt hatte (die Erlebnisse waren nicht berühmter Natur). Irgendwann hat sich etwas wahrnehmbar verändert. Immer häufiger konnten wir Entscheidungen nicht nachvollziehen, bekamen auf Nachfrage keine verständliche Erklärung.
Es wird oft betont, dass es bei i22 um Menschen geht; darum, Spaß zu haben. Aber dann werden Dinge initiiert, die Teams zerrütten; die Konflikte unter Team-Mitgliedern nicht lösen, sondern auf deren Aussitzen warten. Schließlich bekam man mit, dass Kollegen, die das Unternehmen verließen, wie Aussätzige ausgeschlossen wurden und mehrere Mitarbeiter gar schlechtere Arbeitszeugnisse erhielten, als es das noch kurz zuvor erhaltene Lob für ihre Leistungen vermuten ließ. Der Verdacht drängt sich auf, dass die Vorgesetzten hier den Austritt etwas zu persönlich nahmen.

Arbeitsbedingungen

In Prä-Corona-Zeiten hatte man bei i22 wohl einen recht guten Arbeitsplatz: Höhenverstellbare Schreibtische, ergonomische Schreibtischstühle, Hardware aus einem definierten Set frei wählbar. Hier und dort gibt es gemütliche, begrünte Sitzecken, die zum spontanen Austausch einladen. Klimaanlage gibt es nur in den Konferenzräumen und in der Cafeteria, sodass sich im Hochsommer alle in diesen Räumen versammelten – ein toller Ausnahmezustand. Die entsprechende Küche ist sehr gut ausgestattet.
„Post-Corona“ kommt all dies leider kaum zum Einsatz.
Remote-Kollegen werden nur mit dem Laptop ausgestattet und genießen sonst keinerlei Vorzüge – Selbstorganisation halt.

Kommunikation

Es herrscht Du-Kultur auf allen Unternehmensebenen und mit Kunden.
Etwa einmal im Monat informiert die Geschäftsführung über die strategische Ausrichtung, erzielte Erfolge und Herausforderungen. Den Teams werden darüber hinaus aktuelle Zahlen bereitgestellt, mit denen diese ihre Leistung selbst beurteilen können. In regelmäßigen Abständen besprechen Geschäftsführung und Teams die erreichten Ziele (Euros) und die weitere Strategie.
Insgesamt wird aber auf die Selbstorganisation und Selbstverantwortung des Einzelnen sowie der Teams gesetzt. Der Einzelne oder Gruppen erhalten so sehr viel Gestaltungsraum, bleiben hier aber die gewünschten Ergebnisse aus, folgen auch schon mal harte Eingriffe seitens der Geschäftsführung. Daneben kommen (selten) auch nächtliche E-Mails mit deutlichen Erwartungen und Aufforderungen von der Art an, die einem den Tag vermiesen können.

Gleichberechtigung

Männer sind bei i22 zwar in der Überzahl, dennoch habe ich nie beobachtet, dass Bewerbungen von Frauen häufiger aussortiert worden wären. Diese Bewerbungen gehen schlicht seltener ein. Gesetzt bleibt dennoch, dass die Führungsetage männlich besetzt ist.
Mütter, die aus der Elternzeit zurückkommen, klagen darüber, dass sie entweder mit ihrer Teilzeitstelle auf die Ersatzbank gesetzt werden oder aber sich ganz besonders anstrengen und beweisen müssen. Frauen bekommen bei Gehaltsverhandlungen Argumente zu hören, warum andere Mitarbeiter mehr Geld erhalten, die annehmen lassen, dass Männer bevorzugt behandelt werden.

Interessante Aufgaben

Hauptkunde ist ein Konzern. Neben seltenen spannenden Großprojekten gibt es aber auch viel Routinegeschäft – es wird die drölfte Version einer Landingpage geliefert. Wer je im Konzernumfeld gearbeitet hat, weiß auch, dass nicht alle Anforderungen Sinn ergeben – und i22 als Dienstleister muss es trotzdem machen. Damit muss man umgehen können!
Insgesamt kann man hier besonders als Anfänger aber viel lernen und ausprobieren – wenn man weiß, wie man sich innerhalb dieser Grenzen bewegen muss.
Die Arbeitsbelastung scheint nach allem, was ich aus verschiedenen Teams gehört habe, zwar nicht immer gleichmäßig verteilt, aber für alle recht hoch zu sein. Die Fälle häufen sich, wo Mitarbeiter erschöpfungsbedingt Arbeitszeit reduzieren oder Auszeiten nehmen müssen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

das ist vermutlich die ausführlichste Bewertung, die wir hier bisher bekommen haben. Toll, dass du so ein detailliertes und differenziertes Bild von i22 beschrieben hast.
Vielen Dank vor allem für dein Lob, speziell an unser Recruiting-Team und deine Wertschätzung, was den Kollegenzusammenhalt angeht. Das freut uns alle sehr!

In deiner Bewertung ist manches, was sich wie eine Tatsache liest, natürlich aus deiner individuellen Perspektive beobachtet und bewertet. Vieles kann man – und werden KollegInnen auch - anders sehen.

Deswegen möchte ich gerne eine ergänzende Sichtweise einbringen:
Bei i22 setzen wir auf erwachsene, selbständige Mitarbeitende, denen niemand sagen muss, was sie wie tun sollen. Das betrifft sowohl die Entscheidungen im Arbeitsalltag, als auch die Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf die eigene fachliche und persönliche Entwicklung. Das ist sicherlich nicht für jede/n etwas! Jedoch sehen wir es als die notwendige Voraussetzung, um heute und in Zukunft flexibel und agil auf Kundenwünsche und die Dynamik außerhalb des Unternehmens reagieren zu können.
Dazu führen wir u.a. vierteljährliche Gespräche mit unseren Teams, um zwischen den Anforderungen des Marktes, den Werten des Unternehmens und den Vorstellungen der Teams die Handlungsräume zu verhandeln – das sind für uns keine „Eingriffe“, sondern Dialoge, die alle Bedürfnisse in Einklang bringen: Konstruktiv, (selbst-)kritisch und wertschätzend.

Dadurch entfällt auch der Bedarf für eine Personalabteilung: Alles kann individuell, im Team oder direkt mit uns in der Geschäftsführung besprochen werden kann. Wozu braucht es regelmäßige Mitarbeitenden-Gespräche, wenn nur du als Mitarbeitende/r wissen kannst, wann dazu ein Anlass oder Bedarf besteht? Einmal im Jahr z. B. sich zusammenzusetzen, wenn man nichts zu erzählen hat, ist Zeitverschwendung oder Theater.

Kurz noch zum Thema Vertrauensarbeitszeit: Wann und wo gearbeitet wird, kann jede/r bei i22 selbst bestimmen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass es eine Arbeitszeiterfassung braucht – diese ist ja rechtlich zwingend vorgegeben. Das nutzt aber auch allen Mitarbeitenden, die ihr Arbeitszeitkonto im Blick haben können, um z. B. Überstunden auszugleichen. Und natürlich schließt das Auszeiten ein, die man nehmen kann. Ja, leider hat Corona auch seinen Tribut gefordert, manche KollegInnen haben sich vielleicht in dieser Zeit zu viel zugemutet. Am Ende haben wir es durch den großen Einsatz von allen geschafft, diese Krise unbeschadet zu überstehen. Darüber sind wir sehr froh und dankbar!

Du hast an verschiedenen Stellen uns als Geschäftsführung direkt angesprochen. Schade finde ich, dass du (nur) Andeutungen machst, die ich so leider nicht auflösen und kommentieren kann. Gerne kannst du hier konkreter werden, dann ergänze ich diesen Kommentar.
Klar ist: Als Geschäftsführer lernen wir jeden Tag, noch ein bisschen besser darin zu werden, ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen zu gestalten, auf dass sich unsere Kunden verlassen können und allen Mitarbeitenden optimale Bedingungen für ihren Job bietet.

Viele Grüße
Christian

Stabiler Arbeitgeber mit langjährigen Mitarbeitern

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Weiterbildungsmöglichkeiten seitens der Arbeitgeber

Arbeitsatmosphäre

Unterstützend, fordernd und bereichernd, aber auch anstrengend, auslaugend und überfordernd bei Zeiten.

Image

Das Image ist vielleicht noch ein bisschen angestaubt und zu sciher. Gerne mehr riskieren, um auch in der Öfffentlichkeit besser wahrgenommen zu werden.

Work-Life-Balance

Wie schon erwähnt, kann es bei Zeiten einen sehr hohen Workload geben, was in sehr viel Überarbeit resultiert. Ist aber nur Phasenweise und dem Agenturwesen geschuldet. Überstunden kann man sich, sobald es geht, einfach als Freizeit anschreiben lassen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung nur privat, Ressourcen für Kurse nur auf Anfrage, keine kontinuierliche/ eingeplante Weiterbildung. Ein Punkt, an dem definitiv gemacht werden müsste.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen sind das A und O der i22 und machen das Arbeiten zu einem Fest.

Umgang mit älteren Kollegen

Von Jung bis Alt ist alles dabei und es funktioniert reibungslos.

Vorgesetztenverhalten

Sind sehr zurückhaltend. Würde mir mehr Unterstützung und mehr aktive Kommunikation wünschen.

Arbeitsbedingungen

Man bekommt die Hard -und Software die man für seine Arbeit benötigt, allerdings müssen extras wie zb Kopfhörer selbst finanziert werden, was gerade im Homeoffice schade ist.

Kommunikation

Es werden alle Dinge öffentlich geteilt und es gibt nicht so viel Flurfunk.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist Agenturtypisch im unteren/mittleren Bereich, kann aber jederzeit nachverhandelt werden, was aber schwieriger wirdt je nach Team Umsatz.

Gleichberechtigung

Auf gendering wird teilweise geachtet, Unterschiede zwischen den Geschlechtern merkt man nicht (ausser vielleicht beim Gehalt)

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind je nach Team sehr vielfältig und unterscheiden sich von TEam zu Team auch sehr. Ab einem gewissen Punkt hat man jedoch ausgelernt und es kommt wenig neues dazu.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

vielen Dank für deine Bewertung!

Es freut mich sehr, dass du dem i22 Team Bestnoten gibst. Unsere Kolleg*innen sind auf jeden Fall das Tollste, das wir haben! Darauf sind wir ganz besonders stolz.

In dem, was du schreibst, erkenne ich viel von der Dynamik wieder, in der wir uns in den letzten Monaten befinden.
Wir alle versuchen – privat und im Job – mit den besonderen Umständen der Corona-Pandemie umgehen zu lernen. Das hat für jede/n Einzelne/n von uns besondere Herausforderungen mit sich gebracht. Bei i22 haben wir uns darauf eingestellt, die Arbeitsbedingungen so flexibel wie möglich darauf einzustellen.
Die allgemeine Workload war gerade in dieser Krise schwer einzuschätzen, teilweise sehr hoch und individuell bestimmt schwer zu stemmen. Wir sind aber sehr froh, dass unsere Kunden uns die Treue gehalten haben und wir haben im Gegenzug alles getan, um möglichst alle Anfragen zu erfüllen.
Wichtig ist, dass wir damit die Krise wirtschaftlich und als Mannschaft gesund überstanden haben.

Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein und die Bedürfnisse unserer Kunden noch besser zu erfüllen, haben wir gleichzeitig unsere Organisation auf autonome, selbstorganisierte Teams umgestellt.
Was du auch bemerkt hast: Daraus ergibt sich eine stärkere Selbstverantwortung für jede/n Einzelne/n bei uns - bei der Umsetzung von Projekten, der Zusammenarbeit im Team und der Lösung von den Problemen im Alltag. Das gilt genauso für die Frage, welche Aufgaben du im Team übernehmen möchtest, und welche Weiterbildungsangebote du nutzen möchtest. Das entscheidest du jetzt selbst!

Falls du den Wunsch nach mehr individueller Unterstützung zur Entwicklung deiner Perspektiven und Potenziale hast, sprich mich gerne an.

Viele Grüße!
Christian

Spannende Aufgaben, top Kollegen, flexible Arbeitszeiten, Bier nach 4 ;) Bestes Team!

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Transparenz und die Weiterentwicklung sich stets zu verbessern. Man wird fair behandelt und auch ernst genommen. Wir hatten auch mal früher den "Physical Wellbeing Engineer" (Hier wurde das gesamte Team mit Essen versorgt), wenn Normalität herrscht müssen wir sowas wieder in Angriff nehmen. Das war mit Abstand die geilste Zeit. Schade das Corona ein Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

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Verbesserungsvorschläge

Macht einfach weiter so. Kritik wie gewohnt aufnehmen evaluieren und action items daraus generieren und umsetzen.

Arbeitsatmosphäre

Ist im allgemein super angenehm. Sehr nette Arbeitskollegen auch per Remote spürbar. Das OnBoarding bei jedem Team empfand ich am Anfang sehr spannend und gut strukturiert. Bier nach 4 und soziale Veranstaltungen sind auch ebenfalls vorhanden :)

Work-Life-Balance

Homeoffice war schon vor Cororna vorhanden. Daher war die Umstellung auf dauerhaftes Homeoffice nicht schwierig. Ist aber auf lange sicht ziemlich öde da der Soziale Kontakt doch stark fehlt. Ist aber Corona geschuldet. Prime Time ist zwischen 10h-16h. Man kann aber auch natürlich vorher anfangen & früher gehen. Oder Mittags aufhören und Abends fortsetzen. Oder wie auch immer... Man muss das halt nur kommunizieren dann kann man auch private Angelegenheiten ohne Probleme klären ;)
Vertrauensarbeitszeit ist ebenfalls vorhanden.

Karriere/Weiterbildung

Diverse Leute wurden bereits auf diversen Veranstaltungen/Events auf Firmen kosten geschickt. Passiert eher selten besonders in der Corona Zeit ist es grad nicht mehr möglich. Dennoch ist es möglich, diverse Weiterbildung dieser Art teilzunehmen, wenn wieder Normalität herrschen würde. Man muss die natürlich dann auch dementsprechend präsentieren ;)

Gehalt/Benefits

Man wird mehr als fair behandelt.

Kollegenzusammenhalt

Gegenseitiges Feedback können jederzeit abgefragt werden und wird auch während der Probezeit verlangt. Rückendeckung vom PM & GF sind vorhanden. Auch wenn es brennt sind alle am start. Ich kann mich blind auf meine Kollegen verlassen. Nach'm Motto: "I got ya back".

Umgang mit älteren Kollegen

Wird immer mit Respekt behandelt und auch anerkannt.

Vorgesetztenverhalten

Da hier eine flache Hierarchie herrscht muss jeder in seinem Bereich eigenverantwortlich abliefern. Das Team steht zur Verantwortung nicht die einzelne Person. Hier wird auf Vertrauen aufgebaut, Kritik wird wahrgenommen und wenn es Valide ist auch schnell umgesetzt.

Arbeitsbedingungen

Als Einstieg bekommt man den neuesten Mac/Dell, man kann sich zwischen zwei 24" Monitor oder einen großen 28" entscheiden. Freie Auswahl zwischen Hard & Software. Höhenverstellbar Tische sind on top auch noch am start. Wäre jetzt noch eine Klimaanlage da, wäre es perfekt. Zumindest sind in den großen Meeting räume welche installiert. Gute Kaffeemaschinen, was will man mehr :) Wer bock hat, kann auch in der Cafeteria kochen.

Kommunikation

Die "Türen" sind bei allen Arbeitskollegen auch bei der GF immer offen. Gefühlt ist jeder dort Hilfsbereit und bei brenzligen Situation da. Vor allem wenn man in einem internen Team zugeordnet ist, ist "commuication key 4 success". Daily Standups, Scrum, Retroperspektive und Jourfixes + allg. Tech meetings sind vorhanden um Wissensaustausch zu garantieren.
Monatliche i22 (Von der GF) Vision & deren Ziele werden transparent übermittelt.

Gleichberechtigung

Diskrimierung oder Sonstiges gibt es nicht!

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind so vielseitig als Entwickler. Wenn ein neues Projekt ansteht dann obliegt es uns in welcher Art und Weise wir es umsetzen. Wir können die neuesten Tools/Frameworks/Sprachen etc. auswählen. Man kann sich frei entfalten. Selbstverständlich gibt es auch bei bestehenden Projekten nicht so "schöne Aufgaben" aber das ist überall so ;) Ist auch je nach Gewerk immer unterschiedlich. Fakt ist auf jeden Fall, man lernt nie aus. Es kann sehr abwechslungsreich und spannend sein.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

vielen Dank für deine Bewertung!

Wir finden auch, dass wir das beste Team haben. Was bei der Umstellung auf remote Work in Corona-Zeiten außerdem sehr geholfen hat, ist, dass wir auch die besten Sysadmins haben!

Aus der Not haben wir eine Tugend gemacht und konnten inzwischen viele neue Kollegen gewinnen, die vollständig von zu Hause aus arbeiten. Damit kann das beste Team nur noch besser werden.

Viele Grüße
Christian

Not your average agency.

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die i22 ist offen für Neues und scheut auch nicht davor in gewissen Bereichen zu scheitern. Nur aus Fehlern kann man eben lernen. Das Bewußtsein ist da, dass man sich nicht auf bisherigen Erfolgen ausruhen kann, sondern immer weiter mit der Zeit gehen muss.
Das zeigt auch der aktuelle Wandel im Team. Durch Neubesetzung bestimmter Schlüsselpersonen soll dies weiter vorangetrieben werden. Als Mitarbeiter muss man sich diesem Wandel bzw. dieser Herausforderung natürlich stellen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Richtig "schlecht" gibt es meiner Meinung nach nicht.
Es gibt natürlich immer mal Punkte die womöglich persönliche Unzufriedenheit hervorufen, aber das ist eher die Seltenheit (und auch ein Stückweit normal) und bisher auch noch nie so gravierend, dass das Arbeiten bei der i22 z.B. unzumutbar wäre.

Verbesserungsvorschläge

Die strategischen Maßnahmen sollten noch besser und transparenter kommuniziert werden.
Nicht jeder Mitarbeiter mag verstehen, warum die Agentur den Weg einschlagen hat, den sie jetzt geht. Selbiges sollte auch für Personalentscheidungen gelten.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt ein gutes Betriebsklima, welches vor allem aus dem Team selbst heraus entsteht.
Es gibt natürlich immer Punkte die hier und da zu bemängeln sind. Aber in der Regel resultieren diese aus konkretem Anlass und sind eher temporär - gerade in Phasen die besonders stressig/belastend sind. Im Großen und Ganzen herrscht immer eine freundliche Gesamtstimmung und man ist gerne Teil des Teams.

Image

Obwohl schon lange am Markt existierend und zahlreiche komplexe Projekte gestemmt wurden, ist die i22 Digitalagentur immer noch ein "Underdog" in der Agenturbranche.
Das kann man auf der einen Seite sympatisch finden; statt auf Eigenmarketing wurde der Fokus auf Kundenprojekte gelegt. Auf der anderen Seite wird die Agentur nicht dem Ruf gerecht, den sie eigentlich haben sollte. Durch die vor kurzem gestarteten PR-Maßnahmen soll dem nun entgegengewirkt werden.

Work-Life-Balance

Eine der großen Stärken der Agentur: Der Workload ist zwar insgesamt hoch, aber durch (echte!) flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit je nach Bedarf auch Remote zu arbeiten, lässt sich Privates und Berufliches i.d.R. gut koordinieren. Urlaub ist in Abstimmung auch immer kurzfristig wahrnehmbar. Es gibt regelmässige Phasen im Jahr, wo man zwingend benötigt wird, aber auch hier gibt es keine offizielle Urlaubssperre oder sonstiges und in dringenden Fällen ist sogar auch hier Urlaub möglich (natürlich mit Rücksicht auf die Kollegen).
Während der Corona-Quarantäne war Remote-Arbeiten selbstverständlich und die durch die Notfall-Kinderbetreuung notwendige Arbeitszeit-Einteilung war ohne Probleme möglich. Durch die ohnehin vorhandene Ausnahmesituation musste man sich zumindest in diesem Punkt keinerlei Sorgen machen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt kein klassisches Förderprogramm. Man hat sein Glück bzw. seine Karriere selbst in der Hand.
Wenn man Eigeninitiative und Motivation zeigt, ist die Geschäftsführung das letzte, was einer Weiterentwicklung im Weg stehen würde. Das gilt sowohl für die interne Tätigkeit/Position, als auch für Konferenzbesuche oder sonstige Weiterbildungsmaßnahmen.

Gehalt/Benefits

Aus der Erfahrung her kann man sagen, dass hier ein branchenüberdurchschnittliches Gehalt gezahlt wird. Es gibt mitunter große Unterschiede in den Gehaltsstufen, was in der Regel aber u.a. durch individuelles Verhandlungsgeschick und/oder Neueinstieg zustande kommt.
Überstunden werden nicht (mehr) vergütet. Es gibt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld, dafür einen unternehmensweiten erfolgsabhängigen Jahresbonus. Dieser kann hoch ausfallen oder aber leider auch entfallen - leider zum Nachteil derer, die über das Jahr hinweg durchweg Höchstleistungen gefahren haben.
Es gibt kostenloses, frisch zubereitetes Mittagessen in der Cafeteria (aufgrund der Corona-Situation aktuell on hold).
Leider gibt es keinen generellen Zuschuss (und auch kein Jobticket) für Mitarbeiter, die ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung, Spendenaktionen zu Weihnachten, Sprudelwasser aus dem Wasserhahn

Kollegenzusammenhalt

Wie in jedem Unternehmen gibt es Kollegen auf die man sich blind verlassen kann - aber auch solche, die man erst aktiv um Hilfe bitten muss und leider auch eben solche, die gekonnt in Deckung gehen, wenn es brennt. Von letzteren hört man dann auch öfters, wie ausgelastet sie wären - Zeit um beispielsweise über Artikel im Netz ausgiebig zu philosophieren und dann mit anderen Kollegen darüber zu diskutieren ist aber immer reichlich vorhanden. Seltsam...

Umgang mit älteren Kollegen

Altersdiskriminierung gibt es hier definitiv nicht.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt klar definierte Erwartungshaltungen und einen (vergleichsweise kleinen) Rahmen an Regeln. Insgesamt setzt die Geschäftsführung auf Vertrauen und lässt den Mitarbeitern sehr viel Freiraum - am Ende zählt das Ergebnis!
Auch hat die Geschäftsführung immer ein offenes Ohr. Probleme/Kritik etc. werden ernst genommen und als Mitarbeiter fühlt man sich infolgedessen ebenfalls ernst genommen.
Natürlich gab und gibt es auch hier Entscheidungen, die eventuell nicht für jedermann nachvollziehbar sind, aber auch das ist eher die Ausnahme als Regel.

Arbeitsbedingungen

Moderne Hardware & Software. Modernes Großraumbüro. Bedingt durch das Großraumkonzept fehlt es an ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten - es gibt zwar buchbare Meetingräume, aber in Anbetracht der Anzahl der Mitarbeiter sind diese oft nicht ausreichend. Auch fehlt es an "Ruheoasen", also einem Ort, wo man sich in hektischen Zeiten spontan und kurz mal zurückziehen, durchatmen und seine Gedanken neu sortieren kann - beim Umbau war seinerzeit genau sowas in Planung, leider hat ist hier bis dato nix passiert. Man kann natürlich immer noch Remote arbeiten, aber je nach Situation ist konzentriertes Arbeiten zuhause unter Umständen ebenfalls nicht möglich.
Es gibt höhenverstellbare Tische, welche allerdings zu Lasten einer Klimaanlage eingeführt wurden. In Anbetracht der immer heißer werdenen Sommermonate und der sich somit massiv erwärmenden Räumlichkeiten, wäre es eventuell angebracht doch wieder über eine Klimaanlage nachzudenken...

Kommunikation

Neben bisher monatlichen Betriebsversammlungen, gibt es seit der Corona-Krise nun auch einen wöchentlichen Call zur allgemeinen Lage. Hier hat man als Mitarbeiter auch die Möglichkeit proaktiv Fragen zu stellen, welche von der Geschäftsführung dann öffentlich beantwortet werden.

Gleichberechtigung

Insgesamt doch sehr Männerdomininiert - gerade in der Führungsebene. Beobachtung: Von den vielen bisherigen Müttern sind bisher nur die wenigsten wieder eingestiegen.

Interessante Aufgaben

Ist je nach Gewerk unterschiedlich - wie in jedem anderen Unternehmen auch. Auf der einen Seite gibt es Aufgaben bei denen man sich frei entfalten kann, auf der anderen Seite hingegen gibt es Tätigkeiten, die sich im regelmässigen Turnus wiederholen. Es ist also für jeden etwas dabei wie man so schön sagt.
Da die Agentur aus der Historie heraus größtenteils nur für einen Großkunden arbeitet, kann durchaus mal das Gefühl aufkommen, dass man nicht in einer Agentur, sondern eher in einer Tochterfirma des Kunden arbeitet. Das ist kann man finden wie man will, aber eine größere Diversität hinsichtlich Kunden wäre langfristig doch wünschenswert(er).

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,

vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast, so eine ausführliche Bewertung zu schreiben!

Du hast vieles beschrieben, was uns bei i22 wichtig ist. Es ist schön zu lesen, dass das bei dir auch so angekommen ist. Vor allem, dass wir ständig im Wandel sind. Das hat vor allem damit zu tun, dass wir immer wieder auf neue Entwicklungen im Markt und bei unseren Kunden reagieren wollen. Wir haben verstanden, dass das nur funktioniert, wenn alle Menschen, die bei uns arbeiten, einen größtmöglichen Spielraum haben, eigeninitiativ zu handeln, um Chancen zu ergreifen und eigene Entscheidungen zu treffen.
Das „Underdog“-Image wollen wir gerne abstreifen und gehen seit diesem Jahr verstärkt in die Außenkommunikation. Damit wollen wir auch die Grundlage legen, um mit neuen Kunden ins Gespräch zu kommen und so langfristig unser Portfolio zu erweitern.

Strategische Themen bearbeiten wir inzwischen mit Scrum. Wir haben festgestellt, dass uns das hilft, schneller und konsequenter zu handeln. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist auch, dass wir die Ergebnisse dieses Prozesses künftig regelmäßig und transparent kommunizieren werden.

Zwei Anmerkungen noch zu Dingen, die dir aufgefallen sind:
• Wenn dir im Verhalten von Kollegen Merkwürdigkeiten auffällt, dann sprich sie doch einfach an. Direktes Feedback ist aus unserer Sicht das Allerbeste, um gegenseitige Erwartungen in der Zusammenarbeit zu spiegeln.
• Zu verschiedenen Modellen für einen Fahrtkostenzuschuss gab es dieses Jahr im Februar eine Abstimmung, bei der die Mehrheit der Befragten für einen allgemeinen Mobilitätszuschuss gestimmt hat. Wir werden, sobald wir nach Corona wieder in den „Normalbetrieb“ übergehen, diesen Zuschuss einführen.

Falls du ansonsten noch Ideen oder Anregungen hast, was wir bei i22 besser machen können, melde dich gerne bei mir!

Viele Grüße

Ehrlicher Arbeitgeber mit viel Potenzial

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Transparenz und Flexibilität.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht klingt zu radikal, aber eine abwechslungsreichere Auftragslage und ein bunterer Kundenkatalog wären super.

Verbesserungsvorschläge

Da sich das Unternehmen gerade in einer Entwicklungsphase befindet, ist es manchmal ein bisschen chaotisch. Gerade was. Abläufe angeht, fehlt es manchmal an Konsistenz und Klarheit. Das würde ich allerdings der Umstrukturierung zuschreiben und nicht direkt dem Unternehmen als solches.

Arbeitsatmosphäre

Habe mich selten so schnell, so wohl in einem Unternehmen gefühlt. Man könnte evtl. hin und wieder in Teambuilding investieren.

Image

Es herrscht eine Grundzufriedenheit, was nicht zuletzt der Transparenz und em Mitbestimmungsrecht geschuldet ist und die wird auch untereinander kommuniziert. Trotzdem redet man sich manchmal kleiner als man ist, es fehlt ein bisschen an Selbstvertrauen und Mut.

Work-Life-Balance

Es wird auf Vertrauensarbeitszeit gearbeitet. Man kann sich selbst organisieren und ist nicht verpflichtet jeden Tag seine 8 Stunden abzusitzen.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe keinen Wirklichen Vergleich, allerdings haben die Geschäftsführer immer ein offenes Ohr und Unterstützen gute Ideen und Wünsche. Messe- und Ausstellungsbesuche werden unterstützt und sind für jeden Mitarbeiter zugänglich. Hier könnte man evtl. auch noch mehr machen.

Gehalt/Benefits

Nach meiner persönlichen Erfahrung, wird man hier im Vergleich zu anderen Arbeitgebern, deutlich fairer und angemessener bezahlt. Das Gehalt wird immer überpünktlich überwiesen. Wenn Gewinne entstehen, werden diese am Ende des Jahres unter allen Mitarbeitern aufgeteilt, was dazu führen kann, dass durchaus auch mal ein 13. Gehalt ausgezahlt wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Wasser kommt aus dem Hahn und zwar in jeglicher Form (Sprudel, klar und gefiltert oder kochend heiß). Dadurch kann auf Pfandflaschen verzichtet werden. Für Kaffe steht neben Discounter-Milch auch Bio-Haferdink zur Verfügung. Hier könnte man auch bei der normalen Milch auf Bio umswitchen. Auch der Kaffe ist leider nicht Fairtrade gehandelt. Es gäbe definitiv noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber grundsätzlich gibt es Gehör für das Thema und man ist offen für Vorschläge.

Kollegenzusammenhalt

Alle sehr offen und freundlich, wenn jemand Hilfe braucht, wird er nicht im Stich gelassen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Altersdurchschnitt ist relativ jung, trotzdem arbeiten viele hier schon seid über 7 Jahren, was auch durchaus gewürdigt und kommuniziert wird.

Vorgesetztenverhalten

Sprechen in den richtigen Momenten ein Machtwort, halten sich aber ansonsten oft zurück und vertrauen ihren Mitarbeiter. Probleme werden offen kommuniziert.

Arbeitsbedingungen

Apple oder Windows? Die Entscheidung darf man selber treffen. Ansonsten wird einem auch so ziemlich alles zur Verfügung gestellt, was man benötigt. Die Mitarbeiter werden bei Neuanschaffungen teilweise sogar mit Einbezogen, dadurch ist es auch dazu gekommen, dass es statt einer Klimaanlage im gesamten Büro verstellbare Schreibtische gibt. Im Sommer zwar nicht optimal, aber da man ja generell auch von Zuhause arbeiten kann oder in die klimatisierte Cafeteria oder Konferenzräume ausweichen kann, ist das eher ein kein Problem.

Kommunikation

Sehr transparent. Die Geschäftsführer teilen regelmäßig aktuelle Umsätze mit und nehmen sich Zeit, um über Probleme und Ziele zu sprechen.

Gleichberechtigung

Jede Stimme zählt, egal ob Azubi, Praktikant oder Senior.

Interessante Aufgaben

Leider sind die Aufgaben ein wenig eintönig, was dem Kundenstamm geschuldet ist. Man ist aber sehr darum bemüht, dies zu ändern und verfolgt auch schon konkrete Pläne.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,
vielen Dank für deine Bewertung! Es freut uns total, dass du so viele positive Aspekte deiner Arbeit bei uns gefunden hast. Das zeigt uns, dass wir in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht haben, die besten Voraussetzungen zu schaffen, um fantastische Leistungen zu erbringen.
Wir werden nie müde, uns weiter zu entwickeln. Und da gibt es aktuell sicherlich immer noch Dinge, die wir optimieren können. Wir werden jetzt mehr dafür tun, um selbstbewusster über unsere Leistungen zu sprechen.
Zum Kundenstamm gab es dieses Jahr aber schon positive Neuigkeiten: Wir haben einige Neukunden gewinnen können, wie z.B. Gothaer Versicherungen, WHU und Aktion Mensch.

Falls du selber noch weitere Ideen hast, was wir besser machen können, würde ich mich sehr freuen, wenn du dich damit einbringst. Wir freuen uns über jeden Input! Sprich mich gerne direkt an, oder Jan oder Nina.

Modernes IT-Unternehmen im langfristigen Wandel

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Bonn gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Top Klima. Guter Zusammenhalt, kein Druck von oben, viel Freiraum für die eigene Arbeitsweise.

Work-Life-Balance

Durch Vertrauensarbeitszeit (die auch so gelebt wird, keine unterschwelligen Kontrollen o.ä.) und Homeoffice kann man hier viel selbst steuern und hat viele Freiräume, auch ein Familienleben mit unterzubringen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten sind begrenzt, werden aber extern und intern angeboten. Interne Sachen regelmäßig freiwillig, dabei oft aber oberflächlich (weil nur kurze Vorträge). Mit der Entwicklerzeit/Vertrauensarbeitszeit wird aber auch Zeit für die eigene Entwicklung geboten, man muss sie nur nutzen.

Gehalt/Benefits

Branchenüblich, immer pünktlich bezahlt, manchmal früher. Das neue Erfolgsbeteiligungsmodell muss sich erst jähren, bevor man es bewerten kann.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man könnte sicher noch mehr tun (Fahrradparkplätze zum Beispiel), aber insgesamt kein größeres Problem.

Kollegenzusammenhalt

Wenn es eng wird, kommen auf einmal Anfragen aus anderen Teams, ob man noch Hilfe braucht. Keiner wird mit stressigen Projekten alleine gelassen.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenig ältere Kollegen, ü40 nur sehr wenige. Aber im Umgang wird ohnehin nicht nach Alter, sondern wenn dann eher nach Fähigkeiten und Firmenzugehörigkeit differenziert.

Vorgesetztenverhalten

Offen, transparent, ehrlich und mischen sich im Alltag wenig ins Tagesgeschäft ein. Die Teams sollen eigenverantwortlich arbeiten und dürfen das (zumindest inhaltlich) auch, soweit ich das beurteilen kann.

Arbeitsbedingungen

Büros seit dem Umbau top, Hard- und Software (mehr oder weniger) nach Belieben.

Kommunikation

Gute, offene Kommunikation von oben. Bislang immer ehrlich und transparent. Gute Kommunikation im Team, manchmal etwas schläfrige Kommunikation zwischen den Teams.

Interessante Aufgaben

Bislang abwechslungsreich und fordernd, auch wenn die Anzahl unterschiedlicher Kunden und Produkt-Richtungen noch gesteigert werden kann.


Image

Gleichberechtigung

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Softwareentwickler

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt, Arbeitswege und Anbindung, flexible Arbeitszeiten mit Gleitzeitmodell, Interne Tools zur Planung und Verwaltung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig Transparenz, Unfaire Prämienauszahlungen, Wenig Selbstreflexion bei den Vorgesetzten, keine flache Hierarchien

Verbesserungsvorschläge

Mehr Berücksichtigungen der Mitarbeitermeinungen (gilt für Lob und Kritik)
Ein gewählter Betriebs-Rat würde der Firma und dem Klima zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern gut tun

Arbeitsatmosphäre

Flache Hierarchien sind definitiv nicht gegeben. Man kennt seine Position, und dabei bleibt es auch. In vielen Büros herrscht leider eine getrübte Stimmung.

Work-Life-Balance

Ein Gleizeitkonto sorgt für einen gesunden Ausgleich zwischen Freizeit und Arbeit.

Karriere/Weiterbildung

Hin und wieder hat sich die i22 hier „stets bemüht“. Interne Schulungen und Weiterbildungen werden zwar gehalten, aber auf persönliche Wünsche und Karriere-Chancen wird selten Rücksicht genommen.

Gehalt/Benefits

Besonders bei der letzten Prämien-Auszahlung hat man gemerkt wie unterschiedlich Kollegen bewertet werden. Kollegen, die häufiger krank waren, haben eine kleinere Prämie erhalten - unabhängig von Position oder Einkommen. Ich weiß, dass diese Prämie zwar auf freiwilliger Basis ist, dennoch könnte man diese gerechter verteilen. Das Gehalt ist branchenüblich und geht in Ordnung bei den jüngeren Leuten (u. 40).

Kollegenzusammenhalt

Prinzipiell herrscht in vielen Büros ein guter Zusammenhalt und man versteht sich untereinander sehr gut. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Ich persönliche bin mit meinen Kollegen sehr zufrieden und habe hier in anderen Firmen schlechtere Erfahrung sammeln können.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn Kollegen ein gewisses Alter erreichen und ein gewisses Gehalt durch langjährige Berufserfahrung erhalten, werden diese wohl scheinbar nicht länger geduldet. Oder sie bekommen leider nicht das Gehalt, was ihnen zusteht.

Vorgesetztenverhalten

Vor Jahren herrschte hier noch eine gute Kommunikation zwischen ihr und den Mitarbeitern. In letzter Zeit wirken sie jedoch leider sehr distanziert. Bei Firmeninternen Meetings wirkt die Stimmung sehr aufgesetzt. Man bekommt ein unsicheres Gefühl auch auf Grund der Gesamtstimmung und der aktuellen Aufgaben und Leistungen. Hier wünsche ich mir wie früher einen familiären und transparenteren Umgang. Ich würde mir für die Zukunft einen Betriebs-Rat o. Ä. wünschen.

Arbeitsbedingungen

Wünsche von Mitarbeitern werden oftmals gar nicht berücksichtigt. Das geht von kleinen Büro-Zubehör-Teilen, die man benötigt bis hin zu Konferenzen. Die Grundausstattung ist okay und man hat hier sogar die freie Wahl auf Geräte von 2- 3 Herstellern. Je nach Bürogröße ist das Arbeiten angenehm.

Interessante Aufgaben

Leerlauf überwiegt derzeit bei vielen Entwicklern. Es gibt Tage an denen man 8 Stunden kaum etwas tut. Man bekommt als Entwickler leider das Gefühl, dass die Auftragslage stark nachgelassen hat.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian Ohler, Geschäftsführer
Christian OhlerGeschäftsführer

Hallo,
als Geschäftsführer von i22 möchte ich gerne zu deiner Bewertung Stellung nehmen.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine ausführliche Bewertung genommen hast. Da du einige Punkte angesprochen hast, die du kritisch siehst, möchte ich gerne an dieser Stelle darauf antworten und deine Eindrücke in einen übergreifenden Zusammenhang stellen.

Zuerst einmal finden wir es toll, dass du auch viele positive Aspekte der Arbeit bei uns siehst, wie das von dir angesprochene Verhältnis unter den Kollegen, die Arbeitszeitregelung und – mit Abstrichen – die Arbeitsbedingungen.

Beim letzten Punkt möchte ich gerne schon einmal einhaken: Wir haben uns in diesem Jahr unter anderem zwei große strategische Themen vorgenommen, von denen das eine die Einführung von agilen Arbeitsweisen, v.a. Selbstorganisation - und damit eng verbunden - die vollständige Umgestaltung unserer Büroräume hin zu zeitgemäßen und flexiblen Arbeitswelten ist.
Insofern werden in diesem Jahr in Abstimmung mit den Mitarbeitern gerade in Bezug auf die Qualität der Arbeitsplätze wesentliche Fortschritte erreichen, und dafür auch eine erhebliche Investition tätigen, die am Ende allen zugutekommen wird, die bei i22 tätig sind. Darauf können wir uns alle freuen!

Das Thema selbstorganisiertes Arbeiten im Sinne einer agilen Organisation ist uns außerdem wichtig, damit wir unseren Kunden in dynamischen Markt- und Projektumfelder schnell hochwertige Leistungen liefern können. Eine Voraussetzung dessen ist, dass nach und nach bisher zentral gesteuerte Prozesse in die Verantwortung von Projektteams gelegt werden, die im Sinne des Kunden die besten Entscheidungen autonom treffen können.
Ganz ohne Hierarchien wird es übrigens in keiner Organisationsform gehen; wichtig ist nur, dass die bei uns nicht (mehr) durch Vorgabe von „oben“ entsteht, sondern durch fachliche Autorität und Akzeptanz im Team selbst.

Das wird nach und nach einiges ändern, was die Wahrnehmung, Bewertung und das Feedback zu Leistungen angeht (demnächst nämlich hauptsächlich auf Projektteamebene), genauso wie den von dir angesprochenen Bereich der Weiterbildung. Der Bedarf für Weiterbildung entsteht unmittelbar aus den Anforderungen, die der Kunde an uns richtet. Ein gutes Beispiel ist die berufsbegleitende Weiterbildung eines Kollegen zum Content Marketing-Manager, die wir unterstützt haben.

In diesem Zusammenhang ist die Rolle der Geschäftsführung vor allen Dingen, für stabile Rahmenbedingungen zu sorgen und die Projektteams bei Bedarf zu unterstützen. Transparenz ist dabei entscheidend wichtig, deswegen finde ich schade, dass die Offenheit, mit der inzwischen unsere Unternehmenszahlen regelmäßig dem Team gegenüber präsentiert werden, bei dir nicht angekommen ist. Das scheint auch für die Darstellung der Arbeit der Geschäftsführung insgesamt zu gelten. Nach wie vor nutzen wir hier unsere monatlichen Dienstagsrunden und jetzt verstärkt noch wöchentliche Meetings mit allen Projekt- und fachlich Verantwortlichen.

Eine Anmerkung noch zum Thema Fairness und Leistung. Du hattest ja angesprochen, dass du es nicht fair empfindest, dass Kollegen, die mehr Krankheitstage haben, als andere, deswegen relativ gesehen, weniger Anteil an der Jahresprämie haben. Der Unternehmenserfolg, auf den sich die Jahresprämie bezieht, ist in erster Linie ein Ergebnis der gemeinsamen Leistung des Teams. Bei der Berechnung des individuellen Beitrags zum Gesamterfolg spielt neben fachlichen Leistungskriterien in einem zeitbasierten Geschäftsmodell aber auch die Anwesenheit eine Rolle: Wenn jemand wenig krank ist, hat er ja auch einen entsprechend hohen Anteil am Unternehmenserfolg geschaffen.

Was deinen Hinweis zu den älteren Kollegen betrifft: Wir gehen davon aus, dass eine Gehaltsentwicklung nicht automatisch an die Altersentwicklung gekoppelt ist, sondern konkret die individuelle Leistung widerspiegeln soll. Deswegen verdient man bei uns nicht deswegen mehr, weil man älter wird. Weiteres Detail dazu: Wir haben zur Zeit 14 % Mitarbeiter, die 45 Jahre oder älter sind (die Geschäftsführung nicht mitgezählt). Das scheint aus unserer Sicht gegen eine „reine Duldung“ zu sprechen. Vielmehr sind wir stolz darauf, dass viele Mitarbeiter schon so lange bei uns sind und ihre Erfahrungen in die Projekte einbringen können. Wir hatten dieses Jahr wieder einige 5- und 10-Jahres-Jubiläen. Ich vermute, diese Kollegen, wäre nicht so lange bei uns, wenn sie sich leistungs- und gehaltsmäßig falsch eingeschätzt fühlen würden.

Vielleicht ist ein bisschen Unbehagen bei dir entstanden, da wir einige große Schritte in der Unternehmensentwicklung vor uns haben - im Sinne der Anpassungsfähigkeit an die Entwicklungen in Markt und Branchen werden wir auch in Zukunft immer flexibel bleiben und stetig nach Verbesserungsoptionen suchen.

Am Schluss möchte ich noch meiner Enttäuschung Ausdruck verleihen, dass du nicht den persönlichen Austausch gesucht hast; wie du weißt, sind wir auch in der Geschäftsführung jederzeit offen für Feedback. Nur wenn wir gemeinsam an Fragen arbeiten, die euch bewegen, können wir auch gemeinsam etwas verändern.

Viele Grüße.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.