Vorsicht - Sinkendes Schiff!!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aktuell leider nichts Erwähnenswertes.
Verbesserungsvorschläge
Dringend und schnellstmöglich die aktuellen Vorstände austauschen und stattdessen Vorstände mit fundiertem kaufmännischem oder fachlichem Wissen einsetzen, die das Unternehmen wieder auf stabile Beine stellen können. Externe Berater können echten Unternehmergeist und langfristiges Verantwortungsbewusstsein nicht ersetzen – hierfür braucht es kompetente Vorstände mit praktischer Erfahrung und unternehmerischem Weitblick.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre in der eigenen Abteilung war stets hervorragend – der Zusammenhalt im Team war stark, der Umgang respektvoll und die Zusammenarbeit von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Abteilungsübergreifend hingegen war das Klima deutlich schlechter; die Kommunikation war häufig von Missgunst begleitet und in einigen Fällen zeigte sich ein respektloses sowie herabwürdigendes Verhalten seitens einzelner Kolleginnen, Kollegen und auch der Vorstände, was die bereichsübergreifende Zusammenarbeit erheblich belastete.
Kommunikation
Die Kommunikation mit anderen Abteilungen sollte ausschließlich per E-Mail erfolgen, um am Ende alles dokumentiert zu haben.
Kollegenzusammenhalt
Die Kommunikation war nur innerhalb der eigenen Abteilung oder mit vereinzelten Personen aus anderen Abteilungen sehr gut. Leider entwickelte sich abteilungsübergreifend zunehmend eine ausgeprägte Ich-Mentalität, was im Vergleich zu früher einen deutlichen Rückschritt darstellte.
Work-Life-Balance
Je nach Abteilung herrschte entweder eine 100%ige Work-Mentalität oder eine 100%ige Balance-Mentalität. Während in einigen Bereichen die Belastung konstant am Limit war und auf „Spitz auf Knopf“ gearbeitet wurde, schien in anderen Abteilungen der Gang zum Kaffeeautomaten schon als größte Anstrengung des Tages zu gelten.
Vorgesetztenverhalten
Leider lässt sich die Bewertung nicht pauschal aufteilen: Die direkten Vorgesetzten waren herausragend – besser hätte es kaum sein können. Übergreifend jedoch war die Zusammenarbeit extrem schlecht. Hier wurde vorrangig das jeweils Beste für sich selbst gesucht, was sich besonders dann zeigte, wenn Vorstände, einige Bereichsleiter und Abteilungsleiter ohne fundiertes (kaufmännisches) Wissen Entscheidungen trafen, die wenig durchdacht oder einseitig waren.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren durchweg sehr interessant und abwechslungsreich. Leider haperte es jedoch an der Kommunikation und am kollegialen Austausch mit anderen Abteilungen, was oft die Zusammenarbeit und den Informationsfluss erschwerte.
Arbeitsbedingungen
Das Büro war relativ modern, jedoch in die Jahre gekommen und an vielen Stellen nicht mehr zeitgemäß. Zum Glück wurde das geplante neue Designkonzept letztlich nicht umgesetzt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein und Fürsorge sollten eigentlich vorhanden sein, doch nach außen wirkt vieles mehr wie Schein als Sein. Oft hängt der soziale Umgang stark davon ab, ob man „ins Bild“ passt. Besonders der aktuelle Umgang mit den ausgesprochenen Kündigungen ist leider ein klares Armutszeugnis – ein hoher Stellenabbau wurde angekündigt, und die erste Welle ist bereits vollzogen.
Gehalt/Benefits
Für die Region ist das Gehalt in Ordnung, allerdings hängt auch hier vieles von Abteilung und Bereich ab. Während die „New Stars“ stark gehypt und bevorzugt behandelt werden, lässt man leider genau die Mitarbeitenden fallen, die seit Jahren zuverlässig den Umsatz und die Basis des Unternehmens sichern.
Image
Entgegen der letzten Bewertungen wirkt das Unternehmen nach außen deutlich besser, als es intern der Fall ist – tatsächlich ist das Image eher ein bröckelnder Haufen.


