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IBM Client Innovation Center Germany 
GmbH
Bewertungen

82 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 70%
Score-Details

82 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

56 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 24 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von IBM Client Innovation Center Germany GmbH über den Umgang mit Corona sagen.

BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Gut für Berufseinsteiger, sehr verbesserungswürdige Unternehmenskultur

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in Magdeburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-tolles Karriere- und Weiterbildungsangebot

-viele tolle Events und Feiern

-angenehme Wohlfühl-Büros und Location

-viele offene Kommunikationskanäle, bei denen man auch Wünsche, Probleme oder Vorschläge bedenkenlos äußern kann

-zusätzliche Vorteile durch Mitarbeiter-Rabatte, etc.

-gutes bis sehr gutes Gehalt, viele Möglichkeiten für Gehaltserhöhungen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-langweilige Projekte mit veralteter Technik und z.T. katastrophale Organisation

-für ein IT-Unternehmen völlig unzureichende Technik

-Probleme werden zwar offen aufgenommen und kommuniziert, aber selten überhaupt angegangen, geschweige denn gelöst

-es passiert viel im Hinterzimmer und Vorgesetze nutzen ihre Positionen aus um sich und ihrem Team Vorteile zu verschaffen, zum Leidwesen anderer Teams und Mitarbeiter

-langatmige, blockierende Bürokratie

-zu abhängig vom Mutterkonzern IBM

Verbesserungsvorschläge

-keine interne Projektvergabe, sondern Mitarbeiter direkt für Projekte suchen und einstellen, sodass man längere Leerlaufzeiten vermeiden kann und auch weiß, wofür man eingestellt wird

-Abbau von Bürokratie und Prozesse

-bessere Technik, modernere Projekte und Softwareentwicklung

-faire und transparente Vergabe von Firmen-Ressourcen(Arbeitsmaterialien, Arbeitsplätze)

-klarere Karrierepfade und weniger komplexe Aufstiegssysteme

-mehr Handlungsspielraum für Personal Manager

-mehr Fokus auf die Fähigkeiten und Stärken von Mitarbeiter, nicht nur Mitarbeiter einfach hin- und herschieben um Positionen zu besetzen, egal ob der Mitarbeiter passt oder nicht

Arbeitsatmosphäre

Wie alles andere in diesem Unternehmen auch, ist die Arbeitsatmosphäre stark davon abhängig in welchem Projekt man firmenintern zugewiesen werden. So schwankt es zwischen "sehr gut" bis hin zu "katastrophal", wofür dann aber meistens die Organisationsstruktur des Projekt selbst dafür verantwortlich ist. So ist es sehr vom Glück abhäging ob man in ein Projekt kommt, in dem die Arbeitsatmosphäre gut oder schlecht ist. Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen selbst ist größtenteils gut, wenn auch häufig von Konkurenzdenken und Selbstdarstellung einzelnen Akteure durchzogen.

Image

Man hat viel auf das Image der Firma geachtet und ich denke das viele Aspekte auch stimmen. Natürlich gibt es Unterschiede in der Wahrnehmung. Vor allem hat man sich immer als "jung", "agil" und "modern" präsentiert, nutze intern aber hoffungslos veraltete Technologien, Softwareentwicklungstechniken und Hardware. Das Image insgesamt war aber meiner Wahrnehmung nach ingesamt als durchaus gut zu bewerten.

Work-Life-Balance

Überstunden oder massive Belastungen kamen selten vor. Wenn doch, konnte man immer mit Vorgesetzten sprechen, die meistens daran interessiert waren, diese Probleme zu lösen. Ich habe während meiner gesamten Arbeitszeit keine EInschränkung meiner Work-Life-Balance erfahren. Hier agiert das Unternehmen meiner Wahrnehmung nach stets vorbildlich und verständnisvoll. Auch wenn es darum geht, dass einzelne Kollegen wegen Kinderbetreuung, Familie etc. nicht zu bestimmten Terminen erscheinen konnte, wurden hier stets kollegiale Lösungen gefunden.

Karriere/Weiterbildung

Es gab sehr viele Möglichkeiten für Karriere-Aufbau und Weiterentwicklung. Man konnte aus einer extrem großen Menge an verfügbaren Online-Angeboten auswählen, diverse Kurse, Weiterbildungen, etc. machen. Es gab komplexe interne Programme und immer wieder Workshops und Weiterbildungsmaßnahmen, die man dann auch besuchen konnte, ohne noch 8 Stunden an seinem Projekt arbeiten zu müssen. Es wurde einem also viel Raum gegeben. Kritisieren würde ich aber auch gleichzeitig diese Menge, die Fülle und die Komplexität durch die sich auch Personal Manager und andere Kollegen selten durchfinden konnte, sodass es oft schwierig war zu verstehen, wie man nun in seiner Karriere weiterkommen kann. Dennoch würde ich das Weiterbildungs- und Karriereaufbau-System der Firma als sehr vorbildlich bezeichnen.

Gehalt/Sozialleistungen

Anders als viele meiner Kollegen, fand ich die Vergütung sehr gut. Es gab auch diverse Gehaltserhöhungen die transparent kommuniziert worden sind. Ich war stets sehr zufrieden mit meinem Gehalt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gab wenig Berührungen in diesem Punkt. Müll wurde getrennt und auf Nachhaltigkeit geachtet. Keine Probleme.

Kollegenzusammenhalt

Habe meistens keinen Kollegenzusammenhalt erlebt. Primär galt das Kredo: "Jeder kämpft für sich selbst". Vereinzelt gab es natürlich Kollegen, mit denen man gut auskam oder die auch sehr gute Mitarbeiter waren, auf die man sich gerne verlassen hat. Aber das Unternehmen hat meiner Ansicht nach keinen Zusammenhalt gefördert, bzw. aktiv weggeschaut, wenn Kollegen bewusst schlechte Bewertungen gegeben hat oder wenn einzelne extreme Charaktere Kollegen runtergeputzt hat. Dies ging bis zum Mobbing, das von Vorgesetzten dann aber oft ignoriert wurde und dann zu faktisch falschen Bewertungen durch die Vorgesetzten führte. Dies war dem Zusammenhalt insgesamt wenig zuträglich. Das Unternehmen braucht meiner Meinung nach ein besseres Konzept, wie man Zusammenhalt fördern kann. Da passierte solange ich im Unternehmen war, nichts.

Umgang mit älteren Kollegen

Als damaliger Berufseinsteiger kann ich dazu nur wenig sagen. Ich habe den Umgang mit älteren Mitarbeiter stets positiv wahrgenommen. Allerdings wurde auch wenig auf evtl. Bedürfnisse älterer Mitarbeiter eingegangen. Auf die Erfahrung und das Wissen der Mitarbeiter wurde aber gerne zurückgegriffen und die Mitarbeiter wurden für ihre Erfahrung in meiner Wahrnehmung auch stehts geschätzt. Altersdiskriminierung oder dergleichen habe ich nicht mitbekommen.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier hängt es davon ab, welchem Vorgesetzten man zugeteilt wurde. Denn ein Wechsel des Vorgesetzten(Personal Manager) kam leider ständig vor. Dadurch fiel es schwer einen entsprechendes Vertrauensverhältnis aufzubauen und fühlte sich oft an, als würde man achtlos weitergeschoben werden. Zudem gab es viele Personal Manager die nur mangelhaft für ihre Position geeignet waren. Zudem gab es bei Probleme selten echte Konsequenzen, da die Personal Manager selten eine Handhabe bei Problemen hatten. Hinzu kam dann noch, dass einige Personal Manager ihre Position für eigene Zwecke ausnutzten, etwa um die besten Büros oder Arbeitsplätze vorab zu sichern, sodass andere Teams und Projekte keine Chance auf ordentliche Arbeitsplätze hatten. Insgesamt empfand ich die ganze Personal Manager Organisation viel zu aufgebläht, undurchsichtig und wenig hilfreich. Nicht unerwähnt bleiben soll aber, dass es auch Personal Manager gab, die sich aufgeopfert haben und die auch wirklich etwas bewegen wollten. Dadurch wurde nur leider erst recht ersichtlich, dass der Personal Manager oft keinen Einfluss auf die Probleme nehmen konnte.

Arbeitsbedingungen

Die größte Ironie ist, dass das IT-Unternehmen eine sehr schlechte Ausstattung hatte. An allen Ecken und Enden fehlten Dinge. Bildschirme, Schreibtische, selbst Dinge wie Kabelverbindungen mussten mühsam angefordert und erstritten werden. Was auch hier die Situation wieder verschlimmerte, war, dass einige Vorgesetze ihre Macht dazu einsetzen, Arbeitsmittel an ihre eigenen Teams zu vergeben und sich nicht um den Mangel in anderen Projekten zu scheren. Das war ein stehts vorhandenes, bekanntes Problem, dass aber niemand bereit war zu lösen. Die Arbeits-Laptops waren für die gestellten Aufgaben ungeeignet, hatten zu wenig Leistung und erschwerten daher das Arbeiten. Upgrades konnte zwar beantragt werden, das dauerte aber sehr lange und war mit vielen bürokratischen Hürden verbunden. Zudem fehlten oft ganze Arbeitsplätze bzw. Räume für einzelne Teams. Die Großraumbüros waren laut und verkramt und es fiel schwer dort angenehm zu arbeiten. Es gab natürlich auch gute Arbeitsräume Büros und Arbeitsplätze, aber diese waren hart umkämpft. Bürostühle waren hingegen immer von hoher Qualität und ausreichend vorhanden(sofern es denn einen Arbeitsplatz gab)

Kommunikation

Die Kommunikation war insgesamt immer sehr gut. Es gab projektinterne und firmenübergreifende Meetings, in denen man viele Informationen erhalten hat. Auch konnte man mit versch. Abteilungen, wie Managhern, Projektleitern und auch IBM-spezifische Services kontaktieren, wenn man Fragen oder Probleme hat. Durch firmeninterne Tools war es zudem leicht möglich, Abteilungen in aller Welt anzusprechen und so Probleme schnell zu klären. Durch die aufgeblähte Bürokratie des Unternehmens klappt dies aber oft genug auch gar nicht.

Gleichberechtigung

Hier kann ich nichts nachteiliges sagen. Ich hatte einige weibliche Bekannte in der Firma, die mir ihr Gehalt verraten haben und die für die gleiche Arbeit auf den Cent die selbe Vergütung bekommen haben. Zudem waren viele Vorgesetze, Beauftragte, Manager, Projektleiter, etc. weiblich. Es gab stehts eine positive Arbeitskultur in Punkto Gleichberechtigung. Es gab sogar eine Arbeitsgruppe für Gleichberechtigung, die sich mit dem Thema beschäftigt hat. Einziger Kritik hieran war, dass ein Mitglied der Gleichstellungsbeauftragte ungeeignet für die Position war, da sein Verhalten und seine Aussagen nicht den Ansprüchen genügte, die für so eine Position nötig war. Dies wurde leider aber von der Firmenleitung ignoriert.

Interessante Aufgaben

Dies war der Grund warum ich das Unternehmen verlassen habe: Die Aufgaben, die man in den Projekten übernimmt sind oft extrem dröge, einseitig und gleichförmig, sodass ich oft in Projekten war in denen ich hoffungslos unterfordert war. Hilfe durch Vorgesetze waren hier nicht zu erwarten, da man lediglich Personen brauchte, die irgendwie die angefragten Positionen besetzten. Rücksicht auf besondere Fähigkeiten, Vorlieben, etc. wurde zwar in der Theorie immer beschworen, in der Praxis aber ignoriert und verschwiegen. Es wurde zwar immer anerkannt und für relevant befunden, dass Mitarbeiter ihre Stärken und Vorlieben auch ausspielen können, aber in der Praxis ist das nicht passiert. Hinzu kam, dass Projekte mit wirklich interessanten Aufgaben intern vergeben wurden oder nicht fair ausgeschrieben wurden, sodass man nur über gute Beziehungen an solche Projekte herankam.

Guter Arbeitgeber mit leider sehr verbesserungswürdiger Gehaltspolitik

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in Magdeburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Lockere und Freundschaftliche Atmosphere

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider unterdurchschnittliche Vergütung im Verhältnis zum branchenüblichen.

Verbesserungsvorschläge

Bitte überdenkt eure bisherigen Ansätze in Bezug auf Gehaltserhöhungen und Boni.

Arbeitsatmosphäre

Projektabhängig, allerdings mit hauptsächlich positiver Tendenz.

Image

Insgesamt hat die Firma meiner persönlichen Erfahrung nach ein gutes Image.

Work-Life-Balance

Projektabhängig, allerdings ist vorrangig eine gute Balance möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zum Punkt Umwelt kann ich positiv anmerken, dass es ein Jobradprogramm im Unternehmen gibt. Ansonsten stehen Umwelt- und Soziale Themen nicht sehr stark im Fokus. Aber es wird auf der anderen Seite (zumindest bisher) keinen Greenwashing betrieben, wie es heutzutage leider bei vielen anderen der Fall ist. Und Gleichberechtigung wird in der Firma tatsächlich gelebt. Darum 4 Sterne auch für dieses Thema.

Karriere/Weiterbildung

Sind möglich und werden angeboten. Leider bleibt im Projektalltag häufig keine Zeit diese wahrzunehmen.

Kollegenzusammenhalt

Projektabhängig, allerdings herrscht hauptsächlich ein guter Zusammenhalt vor.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten sind immer nett und zuvorkommend, haben allerdings meist leider keinen tieferen Einblick in die reale day-to-day Arbeit jedes Einzelnen. Die ist, wie schon in anderen Punkten erwähnt, projektabhängig und kann sich zuweilen enorm von Person zu Person unterscheiden.

Arbeitsbedingungen

Leider sind die Arbeitsbedingungen sehr stark projektabhängig und können so meiner Erfahrung nach von schlecht bis hinzu herausragend schwanken.

Kommunikation

Ist stark Projektabhängig.

Gehalt/Sozialleistungen

Leider unterdurchschnittliche Gehälter und keinerlei Sonderleistungen was das Gehalt angeht.

Gleichberechtigung

Im Unternehmen werden alle Menschen vollkommen gleich berechtigt behandelt. Ein dickes Lob dafür!

Interessante Aufgaben

Ob man interessante oder uninteressante Aufgaben erhält hängt stark vom Projekt ab, dem man zugewiesen ist.

Guter Arbeitgeber

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in Magdeburg gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Das ermöglichen von Homeoffice in sehr schneller Zeit.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Etwas mehr Kommunikation wäre wünschenswert.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

-


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Theresia GroßkopfEmployee Relations

Liebe*r Kolleg*in,
danke für deine positive Bewertung.
Außergewöhnliche Zeiten erfordern entsprechende Maßnahmen: Das Coronavirus hat verändert, wie und wo viele von uns arbeiten. Damit wir mobil möglichst effizient und intelligent arbeiten können, war es für unser Management äußert wichtig, schnell die notwendigen Rahmenbedingen zu schaffen. Diese umfassen nicht nur die Einrichtung des Zuhause-Arbeitsplatzes, sondern bspw. auch das Fördern von Austauschformaten über Arbeitsoutinen (Lunch & Learn-Sessions, virtual Coffee-Breaks,...) oder von flexiblen Lösungen für Familien.
Damit ich verstehen kann, was du genau mit „etwas mehr Kommunikation“ meinst, wäre es schön, wenn du – bspw. in unserem internen Feedback-Cycle – diesen Aspekt noch einmal konkret aufgreifst.

Viele Grüße.

Super Arbeitgeber mit interessanten Aufgaben!

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in Magdeburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Nach über 4 Jahren kann ich sagen, dass die Führungskraft die Arbeit zu würdigen weiß und sich immer für die Mitarbeiter einsetzt. Ich kann einige Kommentare von (Ex-)Mitarbeitern hier nicht verstehen. Leider habe ich selber öfter mitbekommen, dass Leute gekündigt haben OHNE mit ihrer Führungskraft geredet zu haben. Dieses ist sehr schade, da diese einen immer unterstützen. Ich hatte nie das Gefühl, dass sich meine Führungskraft nicht um meine Anliegen gekümmert hat. Man muss aber den ersten Schritt machen. Wenn die Führungskraft nicht weiß, dass man unzufrieden ist o.ä., kann diese einem nicht weiter helfen.

Image

Das Image ist meiner Meinung nach schlechter als die Realität. Viele Mitarbeiter sind recht jung und kommen frisch von der Uni. Diese haben natürlich keinen Vergleich und lassen sich schnell von "Erzählungen anderer" dazu hinreißen, alles schlecht zu machen. Da aber einige Kollegen auch zurück kamen, kann es ja nicht so schlecht sein ;-). Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall stolz ein Teil des CICs zu sein!

Work-Life-Balance

Grundsätzlich gibt es Gleitzeit. Je nach Kunde kann es sein, dass man jedoch ab einer gewissen Zeit im Büro/Online sein muss. Es gibt viele Events und Communities (Bookclub, Fotoclub...), an denen man teilnehmen kann, wenn man will, um mit den Kollegen auch außerhalb der Arbeit seine Interessen zu teilen und Dinge zu unternehmen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden vielfach angeboten, 40 Stunden "learning" im Jahr sind Pflicht. Karrieretechnisch stehen einem viele Möglichkeiten und Wege offen, wenn man will und sich bemüht.

Gehalt/Sozialleistungen

Bis jetzt kam das Gehalt immer pünktlich und für "Magdeburger Verhältnisse" ist die Bezahlung auch sehr gut. Eine Zuzahlung zur Kita o.ä. gibt es leider nicht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt in den Teams, in denen ich bis jetzt tätig war, war immer sehr gut! Es hat sich auch die ein oder andere Freundschaft entwickelt, die über die Arbeit hinaus gepflegt wird.

Vorgesetztenverhalten

Die gesteckten Ziele sind immer realistisch und nachvollziehbar, da diese mit der Führungskraft zusammen erarbeitet werden. Ich hatte bis jetzt noch nie Ziele, die "unmöglich" erreichbar waren. Bei Konflikten helfen die Vorgesetzen immer zeitnah und versuchen die Probleme zu lösen.

Arbeitsbedingungen

Generell wird einem alles geboten, jedoch gibt es leider nicht für jeden Mitarbeiter höhenverstellbare Tische, um auch einmal im Stehen zu arbeiten.

Kommunikation

Die Kommunikation allgemein ist sehr gut. Ich fühle mich immer zu allen Themen informiert und abgeholt. Es gibt diverse Slack-Channel, in denen allerhand Informationen geteilt werden. Sollte etwas unklar sein, konnte ich bis jetzt immer nachfragen und mir wurde geholfen.
Einziger Punkt, der aus meiner Sicht verbesserungsfähig wär, die Practice Calls finden zu unterschiedlichen Zeiten/Tagen statt, was wohl auch der Größe u.ä. geschuldet ist. Manche Informationen sind so bereits im "Umlauf", bevor alle Kollegen von Ihren Führungskräften informiert wurden.

Gleichberechtigung

Alle Kollegen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Ethnie oder Religion werden gleich behandelt!

Interessante Aufgaben

Als Dienstleister für verschiedene Kunden ist man "gezwungen", sich weiter zu bilden und seine Skills zu erweitern und zu vertiefen. Dieses finde ich persönlich sehr spannend. Man kann sich auf verschiedene Themen spezialisieren und in diesen Bereichen weiterentwickeln.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitgeber-Kommentar

Theresia GroßkopfEmployee Relations

Liebe*r Kolleg*in,
wenn’s passt, dann passt’s; auch für die Zukunft

Disappointed by upper management

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in München gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Fast reaction to sent people to home office was super. Great support for families with kids.

Wo siehst du Chancen für deinen Arbeitgeber mit der Corona-Situation besser umzugehen?

More communication from upper management.
Use video massages instead of long emails.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

They do all they can!

Image

No clear image, people know IBM but not CIC

Work-Life-Balance

Very good reaction in these times. Company helps young families a lot and supports.

Vorgesetztenverhalten

Happy with my manager, but upper management is very un transparent and behavior is not always good.

Kommunikation

Very un-transparent. Communication is good when all is fine, but very bad when not good news need to be communicated. Management knows much more than they say and official communication is rare. I discovered my management is leaving 2 days before.

Interessante Aufgaben

Interesting and innovative projects!


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Theresia GroßkopfEmployee Relations

Dear colleague,

thank you for your feedback. With impulses such as a "parent-channel", a "parent-wiki", flexible and mobile work (time) models we want to support our team in the best possible way to maintain the balance between business and family needs.

Your idea of enhancing e-mails about achievements and internal decisions with a video I'll gladly take with me.
I don't exactly understand your comments on internal communication. You're welcome to contact me to clarify at which point the named ambiguities occur or use the weekly session with Jörg, our general manager. Together we can figure out the lack of transparency and generate proposals for measures.

Stay healthy.

Für Anfänger sicherlich eine gute Adresse, danach projektabhängig.

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in Magdeburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

* Es gibt viel Förderung für Berufsanfänger
* Manager sind immer bemüht
* In Magdeburg sicherlich eine der besten Adressen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

* ntrans

Verbesserungsvorschläge

Das CIC sollte an der Transparenz arbeiten. Ich denke jeder versteht wenn gesagt wird, "es gibt gerade keine Projekte zum Wechseln" oder "in den nächsten Monaten wird Schulung XY nichts", aber diese Hinhaltetaktik nach dem Motto "wir schauen mal" und das über Monate hinweg ist nicht nur unbefriedigend sondern sehr frustrierend.

Meiner Meinung nach wird es da, sofern IBM in den nächsten Monaten keine großen Aufträge gewinnt, sicherlich Knallen. Nicht zuletzt wegen eben dieser Hinhaltetaktik.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist denke ich projektabhängig. Bei mir war es ganz gut, allerdings ist mit der Zeit die Zufriedenheit in der ganzen Unit sehr runtergegangen und damit auch die Atmosphäre.

Image

IBM im Namen macht sich gut im Lebenslauf und bei Branchenfremden Personen.

Work-Life-Balance

In meinem Projekt konnte man kommen und gehen wann man will. Überstunden machen wie man will und wieder abfeiern wie man will. Alles mit Homeoffice. Flexibler geht nicht.

Karriere/Weiterbildung

Man muss an dieser Stelle betonen, dass das CIC für Berufsanfänger und auch Quereinsteiger Top ist. Wenn man selbst den Willen hat kann man Lernen ohne Ende. Die Schulungen werden einem nicht hinterher geworfen, aber gerade am Anfang wird man mit Zertifikaten und Blockschulungen auf Kurs für den Kunden gebracht.

Die Karriere danach kann in den ersten Jahren auch Top sein. Muss aber nicht. Das hängt vom nächsten Manager ab und wie die Stellen gerade verteilt sind. Ich hatte glück und konnte schnell weiterkommen und wäre sicherlich in den nächsten Jahren (wenn Neueinstellungen den erfolgen sollten) ein möglicher nächste Manager gewesen. Mit 3 Jahren Berufserfahrung.

Gehalt/Sozialleistungen

Für die Region Magdeburg kann man nicht meckern. Die ersten kleineren Sprünge sind am Anfang auch drin.

Kollegenzusammenhalt

Nicht verfeindet, aber geholfen wird einem auch nicht unbedingt.

Vorgesetztenverhalten

Professionell ja, bemüht sicherlich auch, aber etwas verloren und selbst der Leiter der Unit wirkte etwas überfordert.

Arbeitsbedingungen

Büros und Ausstattung sind alt und es besteht keine Absicht die wenigen Gelder für diese "opfern". Verstellbare Tische sind nur begrenzt vorhanden. Der zweite Bildschirm muss schon das Projekt stellen und von dem Gebäude will ich gar nicht erst anfangen.

Kommunikation

Das ist einer der Knackpunkte. Als alles super lief wurde regelmäßig kommuniziert. Aber als Projekt ausblieben wurde von der Führung alles totgeschwiegen und das hat den Flurfunk stark befeuert.

Gleichberechtigung

Diversität beschränkt sich hier sehr auf Mann und Frau. Kulturen und andere Faktoren werden etwas ignoriert von der Diversitätsabteilung. Allerdings habe ich keine ungleiche Behandlung wahrgenommen.

Interessante Aufgaben

Am Anfang ist alles Interessant, wenn aber Projektwechsel ausbleiben und man in einem Anfängerprojekt steckt wird es schnell öde.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitgeber-Kommentar

Theresia GroßkopfEmployee Relations

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

danke, dass du dir Zeit für Feedback genommen hast. Konkrete Beispiele u.a. zu den Punkten „Arbeitsatmosphäre“ und „Kollegenzusammenhalt“ hätten mir geholfen, deine Statemens noch besser einzuordnen und auf diese auch einzugehen. Ich lese jedoch heraus, dass dich dein Career Coach (Führungskraft) entscheidend in deiner Karriere- und Skillentwicklung unterstützt hat. Deine Proaktivität war dafür eine gute Basis. Denn bei uns lautet die Devise: Mitgestalten anstatt abnicken. Dadurch sind unser V2020-, Event-, Buddy-, Social Media- oder Diversityteam hervorgegangen, in denen wir uns zusätzlich zum Projekt engagieren. Schade, dass du die Puzzleaktion zum Diversityday, das Sprachcafé, den Buchclub, Postings zu lokalen Diversityaktionen und Geschehnissen etc. als solche nicht explizit wahrgenommen hast. Deshalb arbeitet unser Innovation Hub-Team an einem Eventkalender, durch den wir die vielfältigen Angebote bei uns noch besser abbilden und platzieren können.
Ich stimme dir zu: Unsere interne Kommunikation hat Luft nach oben, genauso wie die Ausgestaltung der „work experience“ (bspw. unsere Hardware). Über beide Themen ist das Management informiert und erste Lösungsansätze, bspw. die Ausgestaltung einer CIC-Inforunde, werden aktuell vorbereitet.

Viele Grüße und danke für das Teilen deiner Erfahrungen und Ideen.

Toller Arbeitgeber!Bin sehr zufrieden :)

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in Magdeburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Toller Zusammenhalt und viele imageförderne Aktionen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice sollte mehr gefördert werden, um auch für Menschen aus weiterem Umkreis attraktiv zu sein

Verbesserungsvorschläge

Transparentere Kommunikation.Für Einsteiger noch klarer machen.

Arbeitsatmosphäre

Top

Image

Top

Work-Life-Balance

Tiptop

Karriere/Weiterbildung

Top

Gehalt/Sozialleistungen

Top

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Angabe

Kollegenzusammenhalt

Top

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen

Arbeitsbedingungen

Top

Kommunikation

Ebenfalls

Interessante Aufgaben

Sehr


Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Theresia GroßkopfEmployee Relations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke für deine super Bewertung. Ich stimme dir zu: Der Zusammenhalt in unserem CIC-Team ist besonders und wir alle festigen durch die Art und Weise wie wir miteinander umgehen dieses Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl.
Zu verstehen, wie sich unser CIC entwickelt, hilft uns an einem Strang zu ziehen. Daher arbeiten wir seit Mitte letzten Jahres verstärkt an einer konsistenten internen Kommunikation. Wenn du hierfür weitere Anregungen oder Ideen hast, dann bring sie bei deinem Career Coach, in unserem Feedbackcircle oder bspw. im wöchentlichen „Snack und Schnack“ mit Jörg, unserem Geschäftsführer, an.

Viele Grüße

Seit langem gehts bergab.

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in Magdeburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen , Zusammenhalt, Events

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nicht mehr Innovativ und Interessant.

Update :
- guter Career Coach = wie Lotto spielen
- Wechsel der Führungskraft wird auf lange Bank geschoben, weil nicht vorgesehen
- Projekte zu 90% uninteressant und auslaufend

Verbesserungsvorschläge

Transparenz,Organisation,Mitarbeiterbindung,Zusatzleistungen
- Ergonomie am Arbeitsplatz ( höhenverstellbare Tische)
- Weihnachtsgeld
- 13. Gehalt
- Vermögenswirksame Leistungen / Betriebliche Altersversorge
- vernünftigen Betriebsrat
- neue und gute Career Coaches, welche auch Softskills besietzen

Arbeitsatmosphäre

Die Unsicherheit und die Unzufriedenheit der Mitarbeiter sieht man langsam vielen an.

Image

Seit langer Zeit ist das Image schlecht. Die Kombination aller Punkte führt dazu das gute und nette Kollegen das Unternehmen wechseln.

Kollegenzusammenhalt

Die einzige Hoffnung ist der gute Zusammenhalt der Kollegen. Alle sitzen im selben Boot.

Vorgesetztenverhalten

Leider fehlen vielen Vorgesetzten die Soft Skills für deren Tätigkeit. Man hat das Gefühl, dass sie selber keine Verantwortung übernehmen wollen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen könnten viel besser sein. Ein Monitor pro Arbeitsplatz ist schon seit langem ein Wunschdenken. Die Laptops sind sehr alt und erreichen selten Mindestvorraussetzungen für manche Programme. Die Arbeitsplatzorganisation und Verteilung sollte vermehrt optimiert werden.

Kommunikation

Die Kommunikationswege werden langsam transparenter, aber immernoch nicht einheitlich.

UPDATE: Dezember 2019
Man wartet teilweise Monate auf neue Themen und Informationen.
Gespräche mit dem Career Coach verlaufen in der Leere, da dieser sich mehrmals im Jahr wechselt. Teilweise bis zu 4 Führungskräfte in einem Jahr.

Gehalt/Sozialleistungen

Der Arbeitgeber wurde von der Konkurrenz in punkto Gehalt überholt und abgehängt. Zusatzleistungen existieren garnicht.
Update Dezember 2019:

Es ist nicht besser geworden. Gehaltserhöhungen und Anpassungen werden mündlich erteilt und dann passiert doch wieder nichts.

Interessante Aufgaben

Interessante Projekte/Aufgaben gibt es seit langem nicht mehr. Als Dienstleister der GBS erhält man meist nur alte Technologien und uninteressante Projekte.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Hier fördert man meine Stärken und hat Vertrauen in meine Arbeit

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in Magdeburg gearbeitet.

Work-Life-Balance

Man verlangt keine Überstunden von mir.

Karriere/Weiterbildung

Ich kann meine Karriere in meinem Tempo voran treiben. Es gibt Möglichkeiten sich fachlich weiterzubilden oder auch ins Personalmanagement zu gehen.

Gehalt/Sozialleistungen

Ich bin zufrieden.

Kollegenzusammenhalt

Wer sich selbst einbringt, bekommt mindestens genau so viel zurück. Wir arbeiten auf Augenhöhe miteinander.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter ist fantastisch und hört mir zu. Mit seinen Chefs bin ich selten in Kontakt, habe aber auch wenig Negatives erlebt. Je größer das Unternehmen ist, desto weniger trifft man den Geschäftsführer persönlich. Das ist ok, muss aber bei der Mitarbeiterbindung berücksichtigt werden. Siehe Kommunikation

Arbeitsbedingungen

Hier und da fehlt ergonomisches Equipment. Ist aber kein großer Mangel.

Kommunikation

Bei so vielen Prozesse geht schon einiges unter. Aber daran wird ständig gearbeitet.

Interessante Aufgaben

Ich bin nicht nur im Projekt unterwegs, sondern kann mich ebenso bei Social Media, Events oder anderen internen Arbeiten engagieren. Das ist ein super Ausgleich und schafft neue Erfahrung.


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Theresia GroßkopfEmployee Relations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke für deine sehr positive Bewertung. Oft reichen wenige Worte, um zu beschreiben, dass es passt. Selbstverantwortliches Handeln zu fördern, d.h. Vertrauen zu geben und zu empfangen, ist Basis unseres täglichen Miteinanders. Nicht zuletzt beflügelt dieser Wert – du beschreibst es – das Engagement in zahlreichen unserer internen Initiativen, bspw. im Buddy-, Diversity-, Social Media- oder Eventteam.

Ich wünsche dir, dass du dich weiterhin bei uns wohlfühlst und freue mich darauf, die Zukunft des CICs gemeinsam mit dir zu gestalten.

Viele Grüße.

Reiner Zufall oder Arbeit mit Struktur? Zusammenfassung von 3 Jahren Anstellung.

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei IBM Client Innovation Center Germany GmbH in Magdeburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Trotz Blockaden, versuchen die Mitarbeiter das Beste aus ihrer Situation zu machen.
- Wenn das Prinzip der offen Tür auf Tatendrang trifft, kann die Managementebene sehr schnell etwas bewegen.
- In den letzten drei Jahren haben sich unerträgliche Situation langsam gebessert. Auch wenn es für mich zu langsam war.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Bürokratische Prozesse blockieren tägliche Arbeit.
- Allgemeine Kommunkation vom Management ist verbesserungswürdig.
- Die Unterstützung eines einzelnen Mitarbeiters ist zu häufig recht gering.
- Selbst wenn man in Magdeburg arbeitet, stehen diverse tagelange Dienstreisen an.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe vieles bereits im CIC Magdeburg angesprochen und habe stehts versucht auf offenes Potential hinzuweisen, jedoch wird dies häufig nicht gehört. Genau hier muss dringend angesetzt werden. Gerade Feedbackschleifen in Projekten sind sinnlos, wenn sie absolut nichts ändern. Hierbei scheitert es bereits daran, dass mein Gegenüber meine Worte korrekt aufschreibt.
Die Kür wäre dann einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten, der tatsächlich durch das Team und das Management umgesetzt werden kann.
Hierbei geht es mir nicht kostenintesive "nice to have" Vorschläge wie Kaffeemaschienen, einen zusätzlichen Leadarchtekten oder UHD-Monitore. Sondern um eine Wertschätzung der Arbeit des Mitarbeiters (auch vor dem Kunden), die er teilweise unter widrigsten Umständen geleistet hat. Schon etwas simples wie eine Risikoliste bringt nichts, wenn das Team auf sie baut und das Management sie abreißt.

Arbeitsatmosphäre

Es kommt sehr stark darauf an, in welches Projekt man kommt oder überhaupt eine Projekt zu gewiesen bekommt. Oberflächlich betrachtet erscheint vieles arbeitnehmerfreundlich, jedoch kommen grobe Mängel zum tragen, wenn man eine annehmbare Arbeit leisten möchte.
In den 3 Hauptprojekten in denen ich war, durfte ich regelmäßig Heuchelei vom Führungspersonal erdulden. Einerseits sollten Prozesse verbessert und optimiert werden, andererseits wurde dies vom Projektmanagement unterbunden. Durch regelmäßiges mischen von Projektteams konnten sich die Mitarbeiter wenig aufeinander abstimmen. Die Folge war, dass nach Tuckmans Modell: "forming–storming–norming–performing", die "storming" Phase fast nie überwunden wurde. Wenn die Mitarbeiter dann dennoch zusammengefunden haben, war ein angenehmes Arbeiten möglich. Hierbei sei die hilfsbereitschaft der CIC Mitarbeiter (grüne IBM) hervorzuheben, da vom alten IBM Kader (blaue IBM) kaum Hilfe zu erwarten war.

Image

Für die Menschen für die eine Image wichtig ist, werden mit dem Namen "IBM" nicht so schlecht fahren.
Ich selbst habe jedoch wenige Personen im Center getroffen, die ihren Arbeitgeber tatsächlich empfehlen wollten. Obwohl es für eine Personalempfehlung, die eingestellt wurde, auch noch eine nette Geldprämie gab.

Work-Life-Balance

Hierzu habe ich im Center immer wieder zwei Gruppen kennengelernt. Die einen sind Eierlegenewollmilchsäue und die anderen sind Lethargen.
Je nach Projekt gab es Personen, die das Projekt im Grunde allein am Laufen hielten. Stressbedingte Krankheiten wie Magen-/Darmentzündungen, chronische Kopfschmerzen und/oder starke Gereiztheit waren bei dieser Gruppe ziehmlich häufig vorhanden.
Auf der anderen Seiten lebten viele Mitarbeiter ein ruhiges Leben und legten nach einer 40h Arbeitswoche ein Endprodukt vor, dass schwere Mängel aufwies. Zwar wurde durch verschiedene Maßnahmen versucht, die Flüchtigkeitsfehler zu minimieren, jedoch führte dies meistens nicht zum Erfolg. Es kann durchaus sein, dass die letzterer Gruppe bereits die verschleisten Mitarbeiter der ersten Gruppe enthält.
Die Work-Life-Balance sieht dem entsprechend schwierig aus. Zwar hält das Management das Personal immer wieder zu Bestleistungen an, jedoch erkennen bzw. wollen sie nicht erkennen, dass manche Mitarbeiter auf dem Zahnfleisch gehen. Wenn man selbst diesem Trend nicht entgegen steuert, verliert man sehr schnell sein Privatleben... Nicht wegen Überstunden, sondern weil die Arbeit Tag und Nacht im Kopf kreist.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist wohl der einzige Punkt, indem die IBM absolut alles toppt was es auf dem Markt gibt. In meinen vorherigen Jobs habe ich, es nicht erlebt, dass soviel Wert auf Karriere gelegt wird. Dies ist sowohl positiv als auch negativ gemeint. Wenn es das Ziel ist möglichst schnell die Leiter hinaufzuklettern, dann wäre es im CIC möglich. Dies führt aber auch zu unangenehmen Problemen. Im alten IBM Kader (blaue IBM) sind alle Mitarbeiter sich selbst der nächste und trampeln die anderen nieder... besonders mich (als grüner IBMer). Im CIC (grüne IBM) ist dies nicht so stark verbreitet, abgesehen von manchen Managern habe ich keine negativen Erfahrungen bzgl. des Karrierestrebens erlebt.
Wenn es um sinnvolle Weiterbildung und um sinnvolles persönliches Wachstum geht, ist man besser beraten, wenn man die 40h Weiterbildung die einem zustehen, selbst gestaltet. Damit weicht man schlechten Learnings (die Wikipedia-Artikeln gleichen) aus und mehr mit der Bürokratie die gewünschte Schulung zu erhalten.

Kollegenzusammenhalt

Im CIC Magdeburg habe ich verschiedenste Kollegen kennengelernt und sofern sie menschlich oder mindestens arbeitstechnisch passten, habe ich nichts an ihnen Auszusetzen.
Ein Stern ging nur dadurch verloren, dass es in der Regel nicht möglich war, außerhalb der Arbeit mit den Kollegen etwas zu unternehmen. Dies lag unter anderem an der Work-Life-Balance (siehe unten).

Umgang mit älteren Kollegen

Ebenfalls nichts negatives zu berichten. Auch wenn manch ältere Kollegen, die junge Generation nicht unbedingt verstanden und sich mehr Respekt erhofften. In der IBM ist halt das "DU" der Standard.

Vorgesetztenverhalten

Wie bereits im Block "Kommunikation" angesprochen, existiert sehr viel Zufall in der IBM. Das Verhalten von Vorgesetzten schwankt ebenso. In der Regel sind sie freundlich und respektvoll. Es wird eine gewisse Offenheit vorgespiegelt, welche einladend aussieht, jedoch wenig bedeutet.
Von den 12-15 Führungskräften die ich in den letzten 3 Jahren näher kennenlernen durfte, waren 2-3 sehr kompetent in dem was und wie sie es taten. Endgültige Lösungen wurden zwar selten erzielt, jedoch setzten sie sich für mich ein.
Von 5 Führungskräften bin ich grundsätzlich enttäuscht gewesen. Hierbei spielte das Alter weniger eine Rolle, da ich selbst mit nur zwei Jahren IBM-Erfahrung meinem vor der Rente stehenden Manager seinen Job erörtern musste. Dies war äußerst unangenehm. Von meinem direkten Vorgesetzten konnte ich hier keine hilfreichen Tipps erhalten, außer: "Ich müsse halt damit leben." Nun ja, 4 Monate damit "leben" tat sehr weh.
Bei den verbliebenen Vorgesetzten schwankte die Leistung relativ stark zwischen gut und nicht wirklich gut hin und her.

Arbeitsbedingungen

Mich haben die veralteten Monitore/ Laptops nie gestört. In der Regel musste ich auf den Remotemaschienen des Kunden arbeiten, dabei interessierte nur die Internetverbindung.
Sehr negativ fiel jedoch auf, dass es im CIC Magdeburg regelmäßig an freien Plätzen mangelt. Wenn man kein Projekt hatte bzw. einem kleinen Projekt zugewießen war, kam es vor, dass große Projekte den Arbeitsplatz annektiert haben, unschön :-/. Hier war es dann am Besten zu hause zu bleiben. Homeoffice war also eher ein Zwang als eine Option.
Je nach Projekt stehen noch Dienstreisen an. Auch wenn das CIC Management diese Reisen reduzieren möchte, gelingt dies kaum. Es ist sehr unangenehme alle zwei Wochen 1-2 Tage oder alle drei Woche 3-4 Tage außerhalb zu arbeiten. Besonders unangenehm war dies für Mitarbeiter, die extra nach Magdeburg umgezogen sind, um dann zu pendeln.

Kommunikation

Die Kommunikation liegt in den Grenzen von "nicht vorhanden" über "vollkommen zufällig" bishin "gerade noch rechtzeitig ausgegeben". Ich sehe diesen Punkt als besonders kritisch an, da Kommunikation ein mehrstüfiger Prozess ist. Interessanterweise wird von vielen Managern die Kommunikation auf "Ich rede, du hörst zu." begrenzt. Selbst wenn es im Projekt, centerweit oder auf Wunsch zu Feedbackmeetings kommt (sogar mehrmals im Jahr), ändert sich gar nichts. Das ging soweit, dass selbst Probleme die der Kunde verursacht und die zu einer Vertragsverletzung führen würden, unter den Teppich gekehrt wurden. Zwar ermuntern jährliche Pflichtschulungen zum Melden, dieses Verhaltens, jedoch wird man so schnell zu Querulanten abgestempelt. Dies bekam ich dann auch regelmäßig spüren.
Der zweite Stern wurde dadurch verdient, dass meine Manager den sehr zufälligen Kommunikationsfluss von den obersten Etage immer wieder zu bündeln versuchten... denn gefühlt, wurden diverse Aussagen vier bis fünf Mal im Monat widerrufen und korrigiert.
Interessanterweise hab ich in der nicht-Managementetage immer wieder ähnliche Geschichten gehört, somit war ich nie allein gefrustet.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt wird in feste Kategorien unterteilt, in denen es etwas Schwankung gibt. Mit Pech kommt man in eine niedrigere Kategorie und wird in dieser noch dazu schlecht eingestuft, was zu schlechter Bezahlung führt.
Ich hatte das Pech, dass mir Gehaltserhöhungen 2 Jahre nicht richtig angerechnet wurden. Sodass ich (wie ich Anfang 2019 erfahren hatte) als M.Sc Informatiker genauso viel verdient habe, wie mein bester Freund als Pharmazeutisch-technischer Assistent (Lehrberuf) mit zwei Jahren Berufserfahrung. Den ganzen Ärger mit der Bürokratie für mein Gehalt hätte ich mir gerne erspart. Erst durch eine Kündigungsandrohung wurde hier innerhalb von 2 Wochen gehandelt.
Anfang 2019 wurde die Bezahlung angepasst, damit sie attraktiver wirkt. Ich kann nicht beurteilen, wie sich dies in Zukunft weiterentwickelt, doch wäre dies aus meiner Sicht nicht die wichtigeste Baustelle.

Gleichberechtigung

Ich habe keinerlei negative Erlebnisse dieser Art gehabt.

Interessante Aufgaben

Sehr projektabhängig. Ich wurde im ersten Projekt nicht so eingesetzt, wie man es mir beschrieben hatte. Dort durfte ich Dinge erlernen, von denen ich noch nie etwas gehört hatte und die ich später auch nicht wieder brauchte. Im Folgeprojekt wurden die Aufgaben nur dann interessanter, wenn ich mir die schönsten Aufgaben (eigenverantwortlich) genommen habe. Dadurch wurde ich auf einem meiner Wunschgebiete eine Koryphae. Im Nachfolgeprojekt wurden diese Fähigkeiten wiederum überhaupt nicht gebraucht und ich vertrieb mir sehr viel Langeweile.

Arbeitgeber-Kommentar

Theresia GroßkopfEmployee Relations

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für dein Statement. An einigen Stellen, z.B. das Vorgesetzenverhalten oder die Kommunikation betreffend, sind deine Aussagen inkonsistent und unscharf, weshalb ich deine Argumentation nur bedingt nachvollziehen kann. Dennoch möchte ich nachfolgend auf diese Punkte eingehen. Unsere interne Kommunikation hat Potential nach oben, ja! Deshalb arbeitet unser Vision2020-Team an einer verbesserten Informationsverteilung und -verarbeitung im CIC. In diesen Gestaltungsprozess miteinbezogen werden alle Kolleg*innen, indem sie ihre Vorstellungen über einen besseren Informationsfluss einbringen können. Hast du mit deinem Career Coach (Führungskraft) bspw. über die wahrgenommene Dysbalance deiner Work-Life-Balance gesprochen? Er kann deine Situation erst dann verstehen und verbessern, wenn du ihm diese darlegst. Dein Career Coach hilft dir ebenfalls, innovative bzw. konstruktive Ideen umzusetzen.
Starr finde ich deine Sichtweise zum Teaming. Es geht hier nicht nur um die An-Passung der einen an die andere Seite, sondern auch inwieweit sie aneinander anschlussfähig sind. Die Passung ins Team bzw. gute Teamarbeit ist kein eiseitiger Prozess. Das Konstrukt der „eierlegenden Wollmilchsau“ ist ein bekanntes Bild. Im CIC pflegen wir für unsere Kolleg*innen allerdings den Ausdruck Talent. D.h. die Fähigkeit, dynamisch reagieren zu können anstatt maschineller Abarbeitung.

Deiner Aussage, dass im CIC eine schnelle Karrieresprünge möglich sind, stimme ich zu. „Young Leadership“ – auch in Teilzeit – wird managementseitig ermöglicht und gefördert. Unser Weiterbildungsangebot, das jährlich je Mitarbeiter*in einen Mindestumfang von 40h Learning vorsieht, umfasst fachliche und qualifizierende Angebote zugunsten einer optimalen Potentialentfaltung um beste Ergebnisse zu erzielen.

Dass du zusätzlich einen Einblick in unsere gelebte Kultur der „offenen (Büro)Türe“ gibst, erfreut mich. Jeder von uns hat die Möglichkeit, problematische Anliegen im wöchentlichen „Snack & Schnack mit Jörg“, unserem Geschäftsführer, zu äußern. Sollte dir diese Option missfallen, dann kannst du Feedback z.B. via Feedbackbox oder -flips anonym abgeben. Inwieweit hast du diese Varianten in der Vergangenheit genutzt?

P.S. Freie Arbeitsplätze, bspw. aufgrund von Urlaub oder einem Kundentermin, können wir in unserem internen Raumbuchungstool hinterlegen.

Für deine berufliche Zukunft wünsche ich dir alles Gute.

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