Toller Start mit holprigem Ende
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige der Mitarbeitenden bei idealo sind wahrscheinlich das einzige Gute im Unternehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der spürbare Axel Springer Einfluss. Zudem sollte ich einen Teil meiner Ausbildungsvergütung nach Ende der Ausbildung zurückzahlen, da ich im Januar nicht mehr den vollen Monat gearbeitet habe. Ich verstehe, dass dies rechtens ist, aber einem Azubi im letzten Monat 400€ von einem sowieso schon sehr geringen Gehalt wieder abzuknöpfen (und ich wohne nicht mehr daheim und führe meinen eigenen Haushalt, da zählt jeder Euro), ist moralisch fragwürdig. Wenn man sich den Gewinn von diesem Unternehmen anschaut (und die Tatsache, dass ich im letzten Jahr für Azubi Gehalt den kompletten Aufgabenbereich eines zuvor vollwertigen Angestellten ausgeführt habe). Aber immerhin ermöglicht man mir immerhin eine Ratenzahlung.
Die Ausbilder
Die Ausbilderin die ich zum Start hatte war Top. Sie hat mir fachlich sehr viel beibringen können. Ich denke, dass auch andere Ausbilder sehr gut und bemüht sind. Im letzten Jahr meiner Ausbildung hatte ich keinen richtigen Ausbilder mehr, da durch ein Umstrukturierung im Unternehmen quasi mein ganzes Team/meine Abteilung abgeschafft wurde. Da hier die IHK maßgeblich Schuld daran ist, dass ich einen fachfremden Ausbilder zugewiesen bekommen habe, kann ich das Unternehmen hier nicht negativ dafür bewerten. Aber ich habe im letzten Jahr meiner Ausbildung quasi in der Luft gehangen, ohne ein großes Interesse seitens des Unternehmens mir gegenüber.
Spaßfaktor
Das erste Jahr (von Anfang 2024 bis Ende 2024) war toll. Ich war Teil von einem Team, das bemüht war mir viel Wissen zu vermitteln. Neben Firmeninternen Events und verschiedenen Möglichkeiten Abwechslung in der Arbeit zu haben und durch Weiterbildungen, Austausch und sinnstiftende Tätigkeiten zu wachsen. Dies ging im letzten Jahr (2025) quasi auf Null und Spaß hatte ich keinen mehr.
Aufgaben/Tätigkeiten
Auch hier, bis zur Hälfte meiner Ausbildung hatte ich Einblick in verschiedene Abteilungen und konnte diese als Stationen durchlaufen und somit methodisch und fachlich sehr viel von meinen KollegInnen lernen. Seit der Umstrukturierung und faktisch Abschaffung meines Teams/Abteilung, habe ich "notgedrungen" einen ganzen Aufgabenbereich eines meiner Kollegen übernommen und dessen Tätigkeiten weiter fortgeführt. Aber es gab keine Betreuung mehr, ich habe quasi eigenverantwortlich die mir zugewiesene Tätigkeit durchgeführt und mehr nicht, es gab auch generell Seitens der Firma kein Interesse an mir als Azubi. Also es gab keine große Möglichkeiten da andere Aufgabenbereiche kennenzulernen. Lediglich durch meine eigenen Bestreben nach zusätzlichen Aufgaben, habe ich an der einen oder anderen Stelle noch unterstützen können.
Ich war quasi ein unterbezahlter Teilzeitangestellter, kein Azubi mehr in meinem letzten Jahr.
Variation
Siehe "Aufgaben". Im letzten Jahr der Ausbildung gab es das gar nicht mehr. Davor war das durchlaufen von verschiedenen Abteilungen möglich.
Respekt
Das neue Team wo ich gelandet bin war Top, ich habe mit diesen nicht direkt an den selben Dingen zusammengearbeitet, aber hatte immerhin einen Ort zum Austausch.
Karrierechancen
Ich wurde nicht übernommen und alle Bemühungen in der Hinsicht wurden wohl von VPs abgewiesen, da es keine Vollzeitstellen gibt. Also nein. Mein Aufgabenbereich soll von der anderen
Arbeitsatmosphäre
Einfach sehr unangenehm, seit Ende 2024. Lediglich wenn man ein cooles Team oder Kollegen hat, hat man vielleicht einen kleinen Lichtblick.
Ausbildungsvergütung
Ist für alle Azubis gleich und meiner Meinung nach mehr als angemessen.
Arbeitszeiten
Vertrauensarbeitszeit und eine gewissen Flexibilität haben hier geholfen. Dies wird sich in Zukunft mit Officepflicht wohl ändern.

