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internet 
GmbH
Bewertungen

744 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 75%
Score-Details

744 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Das Potenzial ist da – Führung und People sorgen dafür, dass es ungenutzt bleibt

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei idealo international GmbH in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert. Viele Kolleginnen und Kollegen wirken frustriert und haben das Gefühl, dass sich die Situation eher weiter verschlechtern wird. Positiv hervorzuheben ist einzig der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden auf operativer Ebene – ohne diesen wäre der Arbeitsalltag deutlich schwieriger. Wertschätzung von oben ist jedoch kaum spürbar, wodurch Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen stetig sinken.

Work-Life-Balance

Die angekündigten beziehungsweise diskutierten Einschränkungen beim Homeoffice verschlechtern die Work-Life-Balance erheblich. Es entsteht der Eindruck, dass Vertrauen durch Kontrolle ersetzt werden soll, obwohl viele Teams über Jahre erfolgreich flexibel gearbeitet haben. Gerade für Mitarbeitende mit längeren Arbeitswegen oder familiären Verpflichtungen ist diese Entwicklung schwer nachvollziehbar. Moderne Arbeitsmodelle sehen für mich anders aus.

Gehalt/Benefits

Hier konnte idealo noch nie glänzen, da gibt es auch zuletzt keine große Veränderung.

Kollegenzusammenhalt

Das ist der einzig positive Punkt, man hat noch immer Kollegen, mit denen man weiß, was zu schaffen und zu leisten ist. Die mittlere Führung zählt leider nur zum geringen Teil dazu.

Umgang mit älteren Kollegen

Die gibt es praktisch nicht im Unternehmen bzw. sind sie im Rahmen der Umstrukturierungen der letzten Jahre gegangen.

Vorgesetztenverhalten

Viele Führungskräfte wirken zurückhaltend und scheinen selbst nur begrenzten Einfluss auf Entscheidungen zu haben. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass der mittleren Führungsebene von höherer Stelle nur wenig Vertrauen entgegengebracht wird, wodurch Entscheidungen verzögert oder mehrfach hinterfragt werden. Neue Projekte kommen dadurch nur langsam voran oder verlieren bereits zu Beginn an Dynamik. Statt Eigenverantwortung zu fördern, dominieren Abstimmungsschleifen und Unsicherheit.

Arbeitsbedingungen

Durch das Zurückfahren von Home-Office werden die großen Flächen im Büro immer voller und lauter. Konzentriertes Arbeiten wird so immer weniger möglich bzw. sitzen alle nur noch mit Kopfhörern da. People und die Geschäftsleiter sprechen von einem Kulturwandel. Viele meiner Kollegen inkl. mir wissen nicht, ob sich eine neue Kultur so erzwingen lassen kann. An manchen Tagen macht man sich mehr Gedanken über das Finden freier Konferenzräume und einer ruhigen Ecke zum Arbeiten als über die tatsächlichen Challenges der täglichen Arbeit.

Kommunikation

Die Kommunikation empfinde ich als wenig transparent und häufig einseitig. Wichtige Entscheidungen werden getroffen, ohne die Belegschaft sinnvoll einzubeziehen oder nachvollziehbar zu erklären. Besonders der Einfluss der Muttergesellschaft Axel Springer vermittelt den Eindruck, dass viele Vorgaben bereits feststehen und Rückmeldungen aus dem Unternehmen kaum Gewicht haben. Dadurch entsteht das Gefühl, dass Kritik zwar angehört, aber selten ernsthaft berücksichtigt wird.
Eine kürzlich durchgeführte Mitarbeiterbefrangung (eNPS) hat durch die Firma deutlich negative Werte erbracht und die Geschäftsführung stellt sich auf offener Bühne in einer Mitarbeiterversammlung hin und ignoriert jegliche Verbesserungsvorschläge der Belegschaft. Stimme nur das Ergebnis, wären solche Umfrageergebnisse irrelevant, hieß es da. So etwas macht fassungslos, bei neuen idealos wie auch bei lang Beschäftigten.


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Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Spannendste Zeit seit langem!

4,7
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Idealo in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

idealo ist 2025 durch eine große Transformation gegangen. Das war sicher nicht immer einfach. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass jetzt eine der spannendsten Phasen seit Jahren beginnt: Mit der neuen Strategie werden viele neue Themen bewegt und es gibt seit langem mal wieder echte Möglichkeiten, sichtbar etwas zu verändern.

Sicherlich sind die "Hängematten-Zeiten" mit Verwaltung des Status-quo vorbei, aber genau das macht es spannend! Wer Verantwortung übernehmen möchte, findet dafür viele Gelegenheiten und kann fachlich wie persönlich sehr viel lernen.

Verbesserungsvorschläge

Noch klarer priorisieren, Entscheidungen transparenter machen und Verantwortung konsequenter in die Teams geben.

Work-Life-Balance

Die Regelung mit drei Bürotagen schafft aus meiner Sicht einen guten Ausgleich: genug Flexibilität für die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben und gleichzeitig ausreichend Raum für persönlichen Austausch und Connection im Team.

Gehalt/Benefits

Die Rahmenbedingungen empfinde ich als komfortabel. Benefits wie das kostenlose Mittagessen sind ein echtes Plus.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit erlebe ich als große Stärke. Der Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen ist hoch, der Umgang miteinander freundlich, kollegial und tolerant. Trotz aller Veränderungen ist diese Kultur für mich deutlich spürbar geblieben.

Interessante Aufgaben

Man kann viel gestalten. Neue Ideen landen nicht nur in Konzeptpapieren, sondern können tatsächlich auf der Website sichtbar werden und einen konkreten Mehrwert für Nutzer und Händler schaffen, zum Beispiel durch neue Angebote im Bereich Retail Media.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Viel Substanz im Team, wenig Verbindlichkeit von oben

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei idealo internet GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Büro und die Standorte : hervorragend ausgestattet, durchdacht gestaltet und einfach ein Ort, an dem man gern ist.
Die Firmenevents und Feiern sind ein echtes Highlight. Da wird nicht gespart, und man merkt, dass viel Herzblut drinsteckt : diese Anlässe bringen Menschen aus allen Ländern und Bereichen zusammen und sind oft das, woran man sich am längsten erinnert.
Die Kolleginnen und Kollegen. Der Zusammenhalt über Teams und Märkte hinweg ist die eigentliche Stärke des Unternehmens.
Die externe Kommunikation ist auf einem sehr hohen Niveau. Durch die Anbindung an den Konzern stehen Reichweite, Medienpräsenz und professionelle Strukturen zur Verfügung, von denen man in dieser Form sonst kaum profitiert. Für alle, die in diesem Bereich arbeiten, ist das ein enormer Vorteil.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vor etwa einem Jahr wurde die Unternehmensmission neu formuliert. An erster Stelle steht seitdem sinngemäß das Unternehmen selbst : die Mitarbeitenden kommen danach. Das mag als strategische Priorisierung gemeint gewesen sein, im Arbeitsalltag ist es aber genau so angekommen.
Und man sieht die Folgen. Die Stimmung ist deutlich schlechter als früher, das Engagement ebenfalls. Wer über Jahre erlebt, dass Einsatz weder honoriert noch überhaupt zur Sprache gebracht wird, macht irgendwann das, was verlangt ist : nicht mehr und nicht weniger. Das ist keine Haltungsfrage der Belegschaft, das ist eine völlig rationale Reaktion.
Dazu kommt eine Führungskultur, die stark auf Kontrolle und Zuständigkeitsgrenzen setzt statt auf Vertrauen und Ergebnis. Das kostet Motivation, und es kostet die Leute, die noch etwas bewegen wollen : die gehen zuerst.
Diese Entwicklung wirkt wie eine Negativauslese: Wer gefragt ist, geht : wer keine Alternative hat, bleibt. Am Ende bleibt nicht die Belegschaft, die man sich wünscht, sondern die, die keine Wahl hat.
Das war früher anders. Das Unternehmen war großzügiger, im Umgang wie in der Anerkennung, und genau das hat den Unterschied gemacht. Es wäre gut, dorthin zurückzufinden.

Verbesserungsvorschläge

Den internationalen Bereich strukturell überarbeiten. Die Rahmenbedingungen dort sind eng gesetzt, und zwar nicht zufällig, sondern strukturell : begrenzte Entwicklungswege, unklare Zuständigkeiten und Entscheidungen, die für die Betroffenen wenig nachvollziehbar wirken. Wer hier Leistung erwartet, muss auch Perspektive und Verlässlichkeit bieten.
Verbindlichkeit auf Führungsebene erhöhen. Erwartungen, Bewertungskriterien und Entwicklungsmöglichkeiten gehören schriftlich festgehalten und nachvollziehbar begründet : nicht mündlich zugesagt und später anders dargestellt. Ohne diese Grundlage bleibt jede Leistungsbewertung angreifbar.
Und ein Hinweis, der unangenehm sein dürfte: wenn qualifizierte Mitarbeitende regelmäßig gehen, weil Perspektive und Gehaltsentwicklung ausbleiben, ist das kein Zufall mehr, sondern ein Ergebnis. Man sollte sich fragen, ob dieser Zustand tatsächlich unbeabsichtigt ist.

Arbeitsatmosphäre

Auf Kollegenebene war die Atmosphäre über Jahre hinweg sehr gut: hilfsbereit, offen und mit echtem Zusammenhalt über Länder- und Teamgrenzen hinweg. Das ist die eigentliche Stärke des Unternehmens.
Auf Führungsebene sah es zuletzt anders aus. Der Arbeitsalltag war geprägt von fehlenden Zielvorgaben, nachträglich wieder in Frage gestellten Freigaben und einer dauerhaften Unsicherheit darüber, woran Leistung eigentlich gemessen wird. Entscheidungen wurden getroffen, dann verbal relativiert und selten schriftlich nachgehalten.
Eigeninitiative wird nach außen begrüßt, im Tagesgeschäft aber eher als Störfaktor behandelt. Wer bereichsübergreifend arbeitet, muss damit rechnen, ausgebremst zu werden, auch dann, wenn die Nachfrage aus anderen Teams kommt.

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Die Identifikation mit dem Unternehmen war lange hoch. Man hat gern erzählt, wo man arbeitet, und das Gefühl gehabt, Teil von etwas zu sein, das eine eigene Haltung hat : ein Produkt mit Sinn, eine Kultur, die nicht nur auf Folien existierte.
In den letzten beiden Jahren, seit dem Wechsel an der Unternehmensspitze, ist dieses Gefühl aus meiner Sicht deutlich zurückgegangen. Die Ausrichtung ist erkennbar wirtschaftlicher geworden, während das, was das Unternehmen intern ausgemacht hat, an Gewicht verloren hat. Was nach außen weiterhin als Kultur und Wertorientierung kommuniziert wird, deckt sich immer weniger mit dem, was intern tatsächlich erlebt wird.
Diese Entwicklung wird von vielen wahrgenommen und auch offen angesprochen. Die Verbundenheit gilt inzwischen eher dem Produkt und den Kolleginnen und Kollegen als dem Unternehmen selbst.

Work-Life-Balance

Hier gibt es wenig zu bemängeln. Flexible Arbeitszeiten, echtes mobiles Arbeiten, Urlaub wurde respektiert, und Überstunden wurden weder erwartet noch stillschweigend vorausgesetzt. Auch länderübergreifende Arbeitsmodelle waren unkompliziert möglich.
Der Vollständigkeit halber : die gute Balance ergab sich zuletzt weniger aus bewusster Steuerung als daraus, dass Anspruch und Tempo insgesamt niedrig angesetzt waren. Wer inhaltlich mehr wollte, stieß eher an Grenzen als wer weniger wollte. Für alle, die eine ruhige und planbare Arbeitswoche suchen, ist das ein klarer Pluspunkt.

Karriere/Weiterbildung

Bei der Weiterbildung gibt es wenig zu kritisieren. Kurse, Zertifizierungen und externe Formate wurden mir zuverlässig genehmigt, auch wenn sie über das unmittelbare Tagesgeschäft hinausgingen. Wer sich fachlich weiterentwickeln will, findet hier echte Unterstützung.
Auch seitliche Wechsel sind möglich : ich konnte selbst den Fachbereich wechseln, und das wurde konstruktiv begleitet. Wer sich inhaltlich neu ausrichten möchte, hat gute Chancen.
Anders sieht es bei der vertikalen Entwicklung aus. Ab einer bestimmten Ebene wird es sehr eng, und das liegt weniger an den Personen als an der Struktur : die Anzahl der Positionen oberhalb ist schlicht begrenzt und war es von Anfang an. Wer eine klare Aufstiegsperspektive sucht, sollte das vor dem Einstieg realistisch einschätzen : Weiterbildung ja, Weiterkommen nur bedingt.

Gehalt/Benefits

Die drei Sterne beziehen sich fast ausschließlich auf die Zusatzleistungen. Diese sind solide und größtenteils über die Konzernstruktur abgedeckt: Vergünstigungen, Zuschüsse und Angebote, die man in dieser Breite nicht überall findet. Gehalt und Benefits fallen hier deutlich auseinander.
Das Grundgehalt lag nach meiner Wahrnehmung spürbar unter dem Marktdurchschnitt für vergleichbare Rollen und Verantwortungsbereiche. Über viele Jahre wurde das durch regelmäßige jährliche Anpassungen zumindest teilweise ausgeglichen. Dieser Mechanismus ist zuletzt weggefallen.
Seit einigen Jahren wurden Gehaltsgespräche unter Verweis auf laufende Restrukturierungen nach meinem Eindruck vielfach gar nicht erst geführt. Für Mitarbeitende bedeutet das: keine Verhandlung, keine Begründung, keine Perspektive : bei gleichzeitig unveränderten oder steigenden Erwartungen an die Leistung.
Wer hier einsteigt, sollte das Einstiegsgehalt sehr sorgfältig verhandeln. Nachträgliche Korrekturen sind derzeit nicht verlässlich zu erwarten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen hat hier eine gute Grundlage und eine ernsthafte Vergangenheit: Nachhaltigkeitsthemen waren lange sichtbar im Geschäftsmodell verankert, es gab echtes Engagement, soziale Initiativen und eine Haltung, die über Marketing hinausging. Das war einer der Gründe, warum ich mich damals für idealo entschieden habe.
In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt aus meiner Sicht spürbar verschoben. Die strategische Ausrichtung ist deutlich stärker auf kurzfristige wirtschaftliche Kennzahlen ausgerichtet, während Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Themen eher in der Kommunikation als in der Umsetzung stattfinden. Vieles, was früher gelebt wurde, wirkt heute wie ein Kapitel im Unternehmensprofil.
Die Substanz ist noch da und könnte jederzeit wieder aktiviert werden. Aktuell ist sie aber nicht mehr das, was das Unternehmen ausmacht.

Kollegenzusammenhalt

Der mit Abstand beste Teil des Unternehmens. Über fünf Jahre hinweg habe ich mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern und Fachbereichen zusammengearbeitet, und die Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen, war durchgehend hoch : auch dann, wenn es formal niemandes Aufgabe war.
Anfragen aus anderen Märkten wurden pragmatisch gelöst, Wissen wurde geteilt statt zurückgehalten, und bei schwierigen Themen konnte man sich auf die direkten Kolleginnen und Kollegen verlassen. Auch in Phasen, in denen die Rahmenbedingungen wenig hilfreich waren, hat das Team funktioniert.
Wer bei idealo bleibt, bleibt in der Regel wegen der Menschen. Das ist ehrlich gemeint und wiegt viel.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich nur eingeschränkt etwas sagen, da mein direktes Umfeld überwiegend jünger war. Negative Erfahrungen sind mir nicht bekannt, Alter war in der Zusammenarbeit kein erkennbares Thema.
Auffällig war allerdings, dass in der Außendarstellung und bei neuen Themen stark auf jüngere Profile gesetzt wurde. Ob sich daraus eine systematische Benachteiligung ergibt, kann ich nicht beurteilen.

Vorgesetztenverhalten

Der schwächste Bereich. Erreichbarkeit und Verbindlichkeit waren über längere Zeiträume nicht gegeben : Rückmeldungen blieben aus, Termine wurden kurzfristig abgesagt, Zusagen wurden mündlich gegeben und später anders dargestellt.
Zielvorgaben fehlten, Leistung wurde dennoch bewertet. Für mich war über lange Zeit nicht nachvollziehbar, anhand welcher Kriterien diese Bewertung erfolgte. Freigaben, die im regulären Prozess erteilt worden waren, wurden im Nachhinein wieder in Frage gestellt : nicht als sachliche Rückfrage, sondern in einer Form, die vorhandene Entscheidungen erneut zur Disposition stellte.
Eigeninitiative und bereichsübergreifende Zusammenarbeit wurden nach außen befürwortet, in der Praxis aber eher begrenzt : auch dort, wo die Nachfrage aus anderen Bereichen kam. Anerkennung für Ergebnisse blieb aus, kritische Themen wurden verzögert statt geklärt.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass dies nicht für alle Führungskräfte im Unternehmen gilt : ich habe auch sehr gute Vorgesetzte erlebt.

Arbeitsbedingungen

Hier liefert das Unternehmen wirklich ab. Das Büro gehört zum Schönsten, was Berlin zu bieten hat: durchdachte Flächen, viel Licht, gut gestaltete Bereiche für konzentriertes Arbeiten ebenso wie für den Austausch. Dazu eine sehr gute Kantine, Parkmöglichkeiten und eine Ausstattung, die keine Wünsche offenlässt.
Die Hardware ist auf hohem Niveau und wird regelmäßig erneuert. Mobiles Arbeiten funktioniert technisch reibungslos, auch länderübergreifend. Wer ins Büro kommt, kommt gern.
Auf dieser Ebene gibt es schlicht nichts zu bemängeln : das ist top.

Kommunikation

Innerhalb des Teams und mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Märkten war die Kommunikation direkt, verlässlich und lösungsorientiert.
Von oben nach unten war sie deutlich schwächer. Rückmeldungen ließen häufig lange auf sich warten, Termine wurden kurzfristig abgesagt, und wichtige Absprachen blieben mündlich, ohne schriftliche Nachverfolgung. Was am Montag vereinbart schien, konnte zwei Wochen später anders dargestellt werden.
Kritische Themen wurden selten aktiv angesprochen, sondern eher verzögert oder umgeleitet. Rückfragen kamen oft spät und in einer Detailtiefe, die früher im Prozess deutlich hilfreicher gewesen wäre. Transparenz über Prioritäten und Entscheidungswege war für mich über längere Zeiträume nicht gegeben.

Gleichberechtigung

Hier habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht. Frauen sind auch in Führungspositionen und auf Leitungsebene sichtbar vertreten, das Unternehmen ist international und in den Teams sehr divers zusammengesetzt. Im Arbeitsalltag habe ich keine Ungleichbehandlung aufgrund von Geschlecht, Alter oder Herkunft wahrgenommen.
Einschränkend gilt: Entwicklungsmöglichkeiten hingen zuletzt weniger an formalen Kriterien als an der jeweiligen Führungskraft. Das trifft nicht nur eine Gruppe, wirkt sich aber dort am stärksten aus, wo ohnehin weniger Sichtbarkeit besteht.

Interessante Aufgaben

Die Rolle bot grundsätzlich Substanz, verlor diese aber zunehmend. Die Führungsebene hat sich nach meinem Eindruck deutlich von der Frage nach Wirkung entfernt: gemessen wurde am Ende die Menge, nicht das Ergebnis.
Strategische Anteile wurden aus den Rollen herausgelöst, ohne dass an anderer Stelle eine Strategie sichtbar geworden wäre. Übrig blieb Ausführung in hoher Frequenz. Der Anspruch an Output stieg, der Anspruch an Relevanz nicht.
Anfragen kamen häufig ohne erkennbaren Bezug zu vorhandenen Daten oder zu einer übergeordneten Ausrichtung. Wer mit Zahlen argumentierte, bekam darauf selten eine inhaltliche Antwort. Fachliche Einschätzungen aus dem Team flossen kaum in Entscheidungen ein.
Für eine rein ausführende Tätigkeit ist das Aufgabenfeld in Ordnung. Wer inhaltlich mitgestalten möchte, findet zuletzt wenig Anknüpfungspunkte.

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Früher mal ein attraktiver Arbeitgeber, den ich heute aber nicht mehr empfehlen würde!

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei idealo internet GbmH in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war mal sehr gut! Seit der Umstrukturierung die leider gefühlt ewig gedauert hat und in dieser Zeit leider sehr schlecht kommuniziert wurde kann ich diese nur als unangenehm bezeichnen, was aber mit dem Management zu tun hatte und nicht mit den Kollegen, die ich sehr schätze. Kurz, die schlechte Arbeitsatmosphäre kam durch schlechte Kommunikation des Managements und der daraus resultierenden Unsicherheit und Gerüchten zustande.

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Was soll ich sagen, für mich mittlerweile nicht mehr so toll

Work-Life-Balance

Wurde immer schlechter, was home office etc angeht

Karriere/Weiterbildung

Kaum noch Möglichkeiten

Gehalt/Benefits

War ok aber unter dem Marktdurchschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Spielte mal eine sehr große Rolle, jetzt aber gar nicht mehr

Kollegenzusammenhalt

Der war immer top

Umgang mit älteren Kollegen

Gab wenige...

Vorgesetztenverhalten

Meine direkten Vorgesetzten Teamleads waren immer top

Arbeitsbedingungen

Am Ende schlecht

Kommunikation

Schlechte Kommunikation durch das Management.

Gleichberechtigung

Ich denke das ist relativ ausgeglichen bis auf die Geschäftsführung

Interessante Aufgaben

Es hat immer alles sehr lange gedauert und neue Impulse und Ansätzen einzubringen ist kaum möglich.

2Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

idealo auf dem absteigenen Ast und Befehlsempfänger von Axel Springer

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei idealo internet GmbH (Berlin / Deutschland) in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Seit den neuerlichen Wechseln in der Geschäftsführung und dem wachsenden Einfluss von Axel Springer geht es weiter bergab. Von dem früheren idealo ist nicht mehr viel übrig und die meisten machen nur noch Dienst nach Vorschrift. In den höheren, direkt der GF unterstellten Ebenen, hat man den Kontakt zur Basis vollkommen verloren und ich habe nicht mehr das Gefühl, dass man wirklich gemeinsam am Produkt arbeitet.

Work-Life-Balance

Hier müsste man 0 Punkte vergeben. Office-First lautet die Devise und das in einem Büro was von überaus großen offenen und lauten Flächen gekennzeichnet ist. Ein konzentriertes Arbeiten ist während parallel geführten Meetings einfach nicht möglich. Moderne Arbeitsformen und die Möglichkeit zum Home-Office wurden beinahe komplett zurückgefahren.

Kollegenzusammenhalt

Hier gibt es den einzigen Hoffnungsschimmer. Im eigenen Team weiß man was man hat und was man mit den Leuten auf die Strecke bringen kann. Leider wird das nur immer weniger gewertschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Das ist Glückssache und das Spektrum hier ist breit. Die eigenen Arbeitsbedingungen hängen tatsächlich stark davon ab, bei welcher Führungskraft man landet.

Arbeitsbedingungen

Wie schon oben beschrieben, ein großes lautes Büro, in dem nun auch größere gegen kleinere Schreibtische ausgetauscht werden sollen, um noch mehr Leute hinein zu pressen. Da ändert auch die Kaffeemaschine nichts dran. Kostenlose Frühstücksangebote wurden abgeschafft.

Kommunikation

Kommunikation geschieht mehrheitlich von oben nach unten bzw. von Axel-Springer durch die idealo GF direkt in die Firma hinein. Feedback ist dabei vermeintlich erwünscht, wird aber dann ignoriert. Eine vor kurzem durchgeführte Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigte quer durch die Abteilungen erschreckend schlechte Ergebnisse. Konsequenzen, Einsicht oder auch nur der Wille, sich mit den Problemen auseinandersetzen zu wollen war dabei weder von HR noch der GF erkennbar.


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Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Früher toll.. jetzt etwas zu sehr unter Druck von Axel Springer

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Idealo in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiter werden als Individuum gesehen und es werden Lösungen gefunden für verschiedene Lebenssituationen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schon teilweise komische Art die Interessen durchzudrücken (von Axel Springer Management Ebene) innerhalb der sehr langen Umstrukturierung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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idealo hat auf die dunkle Seite gewechselt.

2,3
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 bei idealo internet GmbH gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist wie eine feindliche Übernahme. Der ehemals stille Mehranteilseigner Axel Springer, hat das vormals freche und freie idealo, nun zu einer Springer Unit wie Bild, Welt usw. degradiert und ihm seine wirklich unangenehme Kultur übergestülpt. Wer für idealo arbeitet, der arbeitet jetzt deutlicher denn je, für die Ziele dieses Konzerns und seiner Weltsicht.

Arbeitsatmosphäre

Hier war idealo mal Vorreiter, aber seit 2024 ist es damit vorbei.
Die Unternehmenskultur änderte sich abrupt vom coolen egdy Tech Unternehmen mit Werten, zu einer Unit im Axel Springer Konzern ohne jedes Wertesystem, in dem MA funktionieren und ihre Klappe zu halten haben.

Dieser Axel Springer Einfluss kam nicht über Nacht, aber er wurde immer mehr und gipfelte darin, dass Geschäftsführer durch Konzerngewächse ersetzt wurden und man beschlossen hat, seine Expansion nach Amerika durch die konzerninterne Cash Cow idealo quer zu finanzieren. Dafür mussten dann 300 Stellen in einem hochprofitablen Unternehmen abgebaut werden.

Dass wir überhaupt so viele geworden, sind war ein Managementfehler, den man hätte verhindern können. Das geht eindeutig auf die untätige Kappe der alten drei Geschäftsführer!

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Vom Paulus zum Saulus. Nachhaltigkeit - beerdigt, wertebasiertes Miteinander - vorbei, progressives Arbeitsklima - vorbei. Nun herrschen Angst und Unsicherheit.

Work-Life-Balance

War mit Mobile Office und Workation Zeiten mal auf gutem Niveau. Nun gibt es Office First und man muss wieder ins Büro.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man hat direkt als Erstes, das hauseigene Team für Nachhaltigkeit aufgelöst und die Leute entlassen. Und nicht nur das, man hat das Thema sofort im Giftschrank verschwinden lassen. Das sagt einem doch Alles über das Wertebild vom Axel Springer Konzern.

Karriere/Weiterbildung

hier war idealo schon immer nur so mittel. Dann wurden auch noch Udemy und Budgets gestrichen.

Kollegenzusammenhalt

Es gab und gibt bei idealo sehr laute MA, die sich gerne in den Vordergrund spielen. Es gab auch viele sehr nette MA. Einige haben sich viel im Widerstand gegen ihre direkten Vorgesetzten geübt und dies hat viel Energie gebunden. Mit viel gemeinsamer Arbeit, konnte man da aber zusammen weiter kommen. Es gibt und gab aber auch Leute, die hatten einfach keinen Bock sich zu bewegen, haben immer nur rumgekritelt. Der Witz ist: Die ist idealo mit seiner Strategie nicht losgeworden - die sind garantiert noch da! Gegangen sind eher die High Performer und die, die sich unter der neuen Springer Rigide nicht wohlfühlen.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte viele Vorgesetzte in meiner Zeit. Von inspirierend über enablend bis direkt demotvierend war alles dabei. Ich befürchte, dass jetzt nur noch die da sind, die nach oben besonders gut buckeln können. Leider ist es um die Führungskultur nicht mehr gut bestellt und sie wurde immer toxischer.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist wie überall intransparent und natürlich sehr auf die GF und das eigene Brand fokussiert.

Gehalt/Benefits

War unter Marktdurchschnitt, konnte man früher aber mit Verhandlungen und Zeit anpassen.

Interessante Aufgaben

An Aufgaben hat es mir nicht gemangelt. Es tolle große Projekte und viel Eigenverantwortung.


Arbeitsbedingungen

1Hilfreichfindet das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ein Ort für langfristige Beständigkeit

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Idealo in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Für alle, die aktuell über einen Einstieg im Vertrieb bei idealo nachdenken, möchte ich an dieser Stelle eine klare Empfehlung aussprechen. Vor allem für diejenigen, die ein Arbeitsumfeld schätzen, das von Kontinuität und klaren Strukturen geprägt ist.

Besonders hervorzuheben ist die konsequente Abwesenheit echter Leistungsanreize. Das zeigt sich nicht nur in der fehlenden leistungsorientierten Vergütung, sondern auch im generellen Umgang mit Engagement. Ob High Performer oder Minimalbeitrag, Unterschiede werden kaum gemacht. Das sorgt für ein angenehm konstantes Leistungsniveau und nimmt ambitionierten Mitarbeitenden die Herausforderung, sich unnötig hervorheben zu müssen.

Auch finanziell bietet idealo eine gewisse Beständigkeit. Wer keine allzu großen Erwartungen an Gehaltsentwicklung hat und Wert auf ein gleichbleibendes Einkommensniveau legt, findet hier verlässliche Rahmenbedingungen. Schnelle finanzielle Fortschritte oder spürbare Entwicklungsschritte bleiben überschaubar, was für viele eine wohltuende Planbarkeit mit sich bringt.

Auch die zunehmende Rückbesinnung auf Kontrolle und Micromanagement sorgt für klare Strukturen. Eigenverantwortung wird auf ein Minimum reduziert, was insbesondere für Menschen angenehm ist, die ungern selbst Entscheidungen treffen.

Projekte voranzubringen gestaltet sich als spannende Geduldsprobe. Prozesse sind komplex, Abstimmungen zahlreich, und Fortschritt fühlt sich manchmal wie ein optionales Feature an. Wer gerne langfristig an Themen arbeitet, ohne dass sich kurzfristig viel bewegt, ist hier genau richtig.

Besonders interessant ist der Kontrast zwischen dem gewünschten Start up Mindset und der gelebten Realität. Initiative und unternehmerisches Denken werden zwar rhetorisch gefördert, stoßen im Alltag jedoch schnell an strukturelle Grenzen. Das sorgt für eine sehr ausgewogene Dynamik zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Das Produkt selbst bietet ebenfalls viel Stabilität im besten Sinne. Große Sprünge oder mutige Innovationen sind selten. Dafür kann man sich auf Kontinuität verlassen. Neue Ideen werden mit Bedacht behandelt, insbesondere wenn sie bereits anderswo erfolgreich umgesetzt wurden. Hier darf man sich dann gemeinsam über das Erreichen etablierter Standards freuen.

Die Unternehmenskultur ist geprägt von starken internen Netzwerken. Externe Impulse oder frische Perspektiven sind eher die Ausnahme, was für eine sehr konsistente Denkweise im Unternehmen sorgt. Weiterbildung und Blick über den Tellerrand spielen entsprechend eine untergeordnete Rolle.

Besonders hervorzuheben ist auch die Kommunikation auf Führungsebene. Visionen und große Ziele werden regelmäßig formuliert, schaffen es jedoch nur bedingt, in konkrete Maßnahmen oder spürbare Veränderungen im Alltag überführt zu werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist das klare Verständnis von Arbeit als Anwesenheit. Entscheidend ist weniger, was man erreicht, sondern dass man da ist. Das schafft Verlässlichkeit im Alltag und setzt eindeutige Prioritäten. Gerade für Menschen mit Familie oder dem Wunsch nach flexiblen Arbeitsmodellen ist das eine spannende Erfahrung. Denn Flexibilität wird hier neu interpretiert und unterscheidet sich deutlich von dem, was bei vielen anderen Arbeitgebern inzwischen selbstverständlich ist.

Insgesamt ein idealer Arbeitgeber für alle, die einen sicheren, ruhigen Arbeitsplatz suchen, an dem man langfristig ohne größere Veränderungen oder Herausforderungen seine Zeit verbringen kann.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ich arbeite hier gern.

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei idealo internet GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Idealo ist ein toller Arbeitgeber. Die vielen schlechten Bewertungen hier resultieren aus meiner Sicht daraus, das idealo vor 3-4 Jahren ein echtes Paradies für Mitarbeiter war. Das führte aber zu Stillstand. Es war notwendig, dass man wieder in den Fokus rückt, dass idealo ein Unternehmen ist und nicht die Wohlfahrt. Einige Mitarbeiter verstehen das aber nicht und sehen noch immer nicht, dass idealo auch jetzt noch Mitarbeitern deutlich mehr bietet als die meisten anderen Unternehmen.
Natürlich gibt es weiter Optimierungsbedarf, aber aus meiner Sicht ist das auch ganz normal für ein Unternehmen in der Größe.

Verbesserungsvorschläge

Mit 2-Tage Office statt 3, würdet ihr viele sehr glücklich machen. Optimiert das Büro weiter und mein größter Wunsch: Denkt nicht nur im Großen! Es gibt viele Kollegen mit super Ideen und Vorschlägen, die jedoch entweder kein Gehör finden oder deren Vorschläge nicht umgesetzt werden, weil immer etwas anderes wichtiger ist. Das sorgt für Frustration und idealo verbaut sich hier Chancen.

Arbeitsatmosphäre

Ich empfinde die Arbeitsatmosphäre als sehr angenehm. Nette Kollegen, die direkten Führungskräfte haben immer ein offenes Ohr und ein Mega-Office.

Work-Life-Balance

War mal sehr gut, nun kommt die 3-Tage Office Pflicht. Das ist wirklich ein großer Einschnitt. Ich begrüße zwar, dass man jetzt die Kollegen auch wieder mehr persönlich sieht, aber mit den 3 Tagen Pflicht hat man es übertrieben. Wir können grundsätzlich recht flexibel arbeiten und es sagt auch keiner was, wenn man mal einen privaten Termin hat. Das ist wiederrum super.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen untereinander verstehen sich grundsätzlich ganz gut. Es ist jedoch auch von Team zu Team sehr unterschiedlich und es gibt auch Kollegen, die nicht teamfähig, aber sehr von sich überzeugt sind. Das ist aber eher die Ausnahme.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe mit keinem Probleme. Alle sind offen und geben ihr bestes, auch wenn sie mal unter Stress sind. Jeder hat ein offenes Ohr. Die Geschäftsleitung wirkt immer etwas kühl, aber das sehe ich nicht problematisch.

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich gut, aber man sollte dafür sorgen, dass es im Büro leiser ist. Auch die Bürostühle sind nicht gerade rückenfreundlich.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den Kollegen und den direkten Führungskräften ist sehr gut. Leider jedoch, ist die Kommunikation der Geschäftsleitung zu den Mitarbeitern mehr als mangelhaft. Das sollte dringend verbessert werden.

Interessante Aufgaben

Es ist gewollt, dass man sich auch abseits seiner täglichen Aufgaben mit Ideen einbringt. Wer das tut hat auch immer spannende Aufgaben.


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Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Schwierig zu weiterempfehlen

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Idealo in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Nervös und ängstlich

Work-Life-Balance

Es gab Zeiten, in denen man aufgrund langsamer Prozesse nur wenig erreichen konnte und alle zufrieden waren.

Vorgesetztenverhalten

Sitzen Sie selbst: Einer der Geschäftsführer des Unternehmens erklärte einmal vor der gesamten Belegschaft, als er auf die Frage antwortete, warum mehr als die Hälfte der UX-Abteilung abgebaut werde, dass wir keine UX-Designer mehr bräuchten, sondern AI-Prompter.

Kommunikation

Waren es vor einigen Jahren noch echte Produktteams mit kontinuierlichem Discovery & Delivery cycle, so werden Entscheidungen im letzten Jahr von oben getroffen und ohne Einbeziehung der Teams nach unten weitergegeben.


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Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 910 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird idealo internet durchschnittlich mit 3,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Internet (4 Punkte). 34% der Bewertenden würden idealo internet als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 910 Bewertungen gefallen die Faktoren Umwelt-/Sozialbewusstsein, Work-Life-Balance und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 910 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich idealo internet als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.