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29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Themendiversiät, Home-Office Möglichkeit, Unterstützung bei Internetkosten, Jobrad Möglichkeit
Unfaire Gehälter, Wochenendarbeit ohne finanzielle Kompensation, Streichen von Überstunden, optionale Zusatzzahlung pro Jahr statt festem 13. Gehalt
Gehaltstransparenz, Unterstützung der Öffi Kosten, an den rechtlichen Rahmen halten bzgl. Überstunden, Weiterbildung besser unterstützen
Die Arbeitsatmosphäre ist alles in allem ok. Der Zusammenhalt im Team und in Projekten ist generell positiv, auch mit direkten Vorgesetzten habe ich gute Erfahrungen gemacht und sehr selten von anderen gehört, dass sie hier Probleme haben. Allerdings gibt es eine hohe Fluktuation aufgrund unterschiedlicher Probleme, was insbesondere letzten Herbst stark die Arbeitsatmosphäre gedrückt hat. Kolleg*innen sind häufig überlastet - entweder phasenweise oder dauerhaft. Viele Kolleg*innen arbeiten im Home-Office und die Arbeit findet Standort übergreifend statt, was einen direkten Austausch und den Zusammenhalt erschwert.
Wenn man gut Grenzen ziehen kann, gute Work Life Balance möglich. Aber auch keine Sonderzahlungen für Wochenendarbeit oder Arbeiten am Abend, wenn z. B. Veranstaltungen anstehen. Überstunden gelten als mit dem Gehalt abgegolten zum Quartalswechsel und verfallen (was eigentlich rechtswidrig ist).
Umweltbewusstsein: wird in den Projekten gelebt, man versucht Firmenfeiern umweltbewusst zu gestalten
Sozialbewusstsein: auch eher in der Projekten
Man kann viel Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln.
Bei Weiterbildungen wird fast ausschließlich auf interne Kurse gesetzt.
Generell gut. Leider verleitet das auch dazu, das man sich verpflichtet fühlt andere nicht hängen zu lassen, wenn schlecht geplant wurde und man so sehr oft Überstunden macht. Habe auch schon negative Reaktionen erhalten auf mein Grenzen ziehen.
Direkte Vorgesetzte erlebe ich als sehr unterstützend. Sobald es um Dinge wie Gehälter, Überstunden, Corporate Benefits oder Büro Angelegenheiten geht und man sich an die Führungsebene darüber wendet, möchte niemand sich mit Kritik einschlagen und Verantwortung diffundiert. Verbesserung trotz Betriebsrat ist schwierig.
Technische Ausstattung ist gut! Das Büro in Bensheim ist nicht gut angebunden mit den Öffentlichen und etwas veraltet. Es ist meist nur zu 20% durch Verwaltungsmitarbeitende belegt. Leider kein lebendiger Ort, der zum gemeinsamen arbeiten einläd.
Die Geschäftsführung bemüht sich um eine nachvollziehbare Kommunikation von Entscheidungen und Erwartungen, das ist aber in der Vergangenheit schon schief gegangen. Wie z.B. zu einem Aufruf unbezahlte Überstunden zu machen, da die Möglichkeit bestehe, Zusatzzahlungen (Boni) zum Jahresende an alle auszuzahlen.
Gehalt ist schlechter als der Branchenvergleich, hinzu werden Einige dann noch schlechter als andere intern bezahlt.
Bahnticket wird nicht mehr übernommen, ein Corporate Benefits Programm ist seit neuestem eingeführt worden... begeistert mich jetzt nicht besonders als Ausgleich.
Gehälter sind weiterhin intransparent. Personen, die als Fellow/Trainee einsteigen verdienen mehrere Jahre schlechter als von außen angeworbene Kolleg*innen, auch bei gleicher Leistung und gleicher Qualifikation. Eine Anpassung nach dem Prinzip "gleiches Gehalt für gleiche Arbeit" ist quasi nicht umzusetzen und stößt auf viel Wiederstand und Verantwortungsverschiebung auf die internen Prozesse.
Für meinen Bereich gibt es interessante Projekte.
Teilzeit und Verantwortung sind hier kein Widerspruch! Auf sonstige Verpflichtungen wird viel Rücksicht genommen. Man kann sich die Zeit in der Regel frei einteilen, so lange die Arbeit erledigt und der Kunde zufrieden ist. Viele wunderbare, herzliche Kollegen und einige kompetente Führungskräfte. Fürs Homeoffice gibt es die technische Ausstattung.
Der Fokus auf das umkämpfte Marktfeld PR schadet dem Unternehmen. Die teilweise erratische Projektbesetzung erhöht den Druck auf Mitarbeiter und Leitungsteams.
Kopplung von Beförderung und Bedarf
Die Arbeitsathmosphäre ist überwiegend gut, was vor allem auf den i.d.R. herzlichen Umgang unter Kollegen zurückzuführen ist. Viele Führungskräfte verstehen sich als Förderer:innen und sind ernsthaft bemüht, Entwicklung zu ermöglichen. Projektbedingt ist der Effizienzdruck teilweise sehr hoch und kann in Widerspruch zu Qualitätserwartungen stehen, zumal die Arbeitszeit in der Regel viertelstundengenau auf Projekte erfasst wird.
Bei vielen parallel laufenden Projekten, oft mit unterschiedlichem thematischen Fokus, und zusätzlicher Akquiseverantwortung, ist der mental load hoch. Es ist nie möglich, allen Erwartungen gerecht zu werden. Überstunden werden unbezahlt erwartet und fallen ungesehen schon dadurch an, dass sich nicht die gesamte am Rechner verbrachte Zeit auf konkrete Tasks erfassen lässt.
Man übernimmt in der Regel sehr schnell Verantwortung. Es gibt viele gute interne Schulungen. Externe Weiterbildungen werden häufig unterstützt.
Die Gehälter haben sich in den letzten Jahren positiv entwickelt und gleichen sich auf der selben Hierarchiestufe langsam an.
Das Gehalt steigt mit der Berufserfahrung. Jüngere Kolleg:innen werden teilweise nicht leistungsgerecht bezahlt, während ältere Personen bei gleicher Rolle und Leistung mehr verdienen.
Die Aufgabenverteilung erfolgt leider häufig geschlechtsspezifisch. Es wird nachgebessert: In den letzten Jahren wurden Strukturen aufgebaut, die einen gleichberechtigteren Zugang zu Ressourcen und Entwicklungschancen begünstigen.
Viele verschiedene Bereiche und Themen, flexible Arbeitszeiten und Home Office.
Dauerbelastung, kaum Ruhephasen - keine Perspektive, dass sich daran etwas ändern könnte.
Arbeitslast ernst nehmen und nicht direkt hinter dem Jahresfokus "Gesundheit steigern", die indirekte Forderung platzieren, Überstunden verfallen zu lassen, weil so höhere Gehälter rauskommen könnten.
Dauerbelastung führt zu steigender Unzufriedenheit im Unternehmen.
Das äußere Image könnte nach innen besser gelebt werden.
Fokus liegt hier auf "Work". "Life" wird stets als Eigenverantwortung angesehen.
Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind vorhanden. Die Frage ist, ob man bei dem Stresslevel aufsteigen möchte.
Es gibt bei ifok keine Gehaltsverhandlungen, sobald du im Unternehmen bist, sondern jährliche - je nach Unternehmensgewinn abhängende - Gehaltserhöhungen. Vielleicht ist dies aus einem fairen Gedanken entstanden, jedoch kannst du - trotz guter Leistung - nur geringe Sprünge machen, die deinen Leistung nicht mehr entsprechen.
Mit Abstand das beste am ganzen Unternehmen. Selten habe ich mit solch tollen Menschen zusammen gearbeitet (Ausnahmen gibt es natürlich immer).
Wird sehr unterschiedlich gelebt - von sehr empathischen Vorgesetzten, denen daran gelegen ist, dich zu unterstützen zu denjenigen, die gerne alle Aufgaben bei dir abladen und am Ende die Lorbeeren nehmen.
Es wird sich stets bemüht, Umsetzung könnte besser laufen. Die Prozesse dauern z.T. sehr lang (<2 Jahre). Büros der Standorte sind unterschiedlich gut ausgestattet.
Leider meist zu spät und intransparent. Die Kompetenzen im Bereich Beteiligung und Dialog könnten auch mal im eigenen Unternehmen angewendet werden - stattdessen ist es eher Top - Down.
Eine breite Range an unterschiedlichen Aufgaben und Themen. Viel Abwechslung, aber gerne auch viele brennende Feuer gleichzeitig.
Die Kultur ist sehr gut. Feedback, Fehler etc. werden thematisiert. Es wird viel Wert auf Austausch gelegt, so wird auch das Homeoffice mit gutem Teamgeist möglich. Das Committment zur Nachhaltigkeit ist klasse!
Gehalt, Überstundenkappung, intransparente Beförderungen
Mehr Transparenz den Mitarbeitenden gegenüber, zum Beispiel durch Offenlage der Zahlen, die für Verwaltung oder die Konzernmutter draufgehen. Außerdem bitte nicht einfach die unbezahlten Überstunden erhöhen, erst recht nicht, wenn das Unternehmen wächst! Sparen kann man auch ohne die Mitarbeitenden, die ohnehin schon zu wenig verdienen, auszubeuten!
Teilzeit ist jederzeit möglich, allerdings werden Überstunden erwartet und am Quartalsende gekappt. Es gibt Peaks und damit Stress, aber auch ruhige Phasen. Wenn man sich daran anpassen kann, ist die Arbeit gut machbar. Wenn man aber durch familiäre oder sonstige Gründe etwas unflexibler ist, ist es durchaus herausfordernd.
genial! Richtig tolle Leute!
hängt vom Vorgesetzten ab. Meiner hat einen guten Führungsstil.
Externe Kommunikation ist super, nach Innen fehlt es aber an Transparenz
sehr interessante Aufgaben, sehr vielfältig, man hat das Gefühl, etwas zur Gesellschaft beizutragen.
Das breite Aufgabenspektrum und die Möglichkeit, Engagement zu zeigen.
Wenig Zusammenhalt an den Standorten, Desinteresse an den Mitarbeitern, schlechte Organisationsstrukturen, überbordende Verwaltung und eine toxische Kommunikation von oben nach unten. Mangelnde Lernbereitschaft.
Einsatz der Personen nach Qualifikationen und nicht nach freien Stunden.
60 Stunden pro Woche sind selten Teil einer gesunden Firmenkultur, mehr Teil einer schlechten Planung. Mitarbeitende brauchen Planbarkeit mit machbaren Aufgaben.
Einmal gemachte Zusagen zu Aufgaben und Verantwortungen werden zum Teil einseitig aufgekündigt.
Das Bewusstsein, dass Menschen zwischendurch am Tag einmal glücklich sein müssen, nicht nur im Dauerlauf.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist meist unterstützend. Die Leitung führt oft durch Abwesenheit oder unrealistischen Vorstellungen.
Theoretisch werden Überstunden ausgeglichen. Praktisch wird es nicht gern gesehen und Kollegen mit einer gesunden Balance habe ich seit Monaten nicht gesehen.
Viele können dort Karriere machen, wenn sie es lange genug durchhalten.
Ok, aber nicht vergleichbar mit den großen Beratungsunternehmen.
Bedrohlich. Vereinbarungen werden zum Teil nicht eingehalten.
Es wird mit den Mitarbeitenden nicht wertschätzend umgegangen, wenn sie unter Druck sind. Oft wirkt das Verhalten bemüht aber frei von Kompetenz.
Es gibt die normalen Standards wie Obst, Getränke oder Kekse.
Die Büros sind zum Teil veraltet und zu laut, bei Anwesenheit zu vieler Personen. Geregelte Arbeitszeiten: Fehlanzeige.
Wertschätzend solange Mitarbeiter:innen keine Fehler machen.
Offenheit
Homeoffice
Gehalt
Keine gleichgerechte Weiterbildungsmöglichkeiten
Mehr Gleichberechtigung und Anpassung der Gehälter und Wertschätzung des Arbeitseinsatzes der Mitarbeiter
Projektmanager immer bemüht. Je nach Team sind Abweichungen möglich.
Gerne 24-h Erreichbarkeit gewünscht. Verzicht auf Überstunden
Sehr schlechtes Gehalt bei starken Arbeitspensum und vor allem hochmotivierten Arbeitnehmern.
In erster Linie super, letzt endlich merkt man aber doch, dass jeder gern nach sich selbst schaut, leider.
Wenn man keinen Hochschulabschluss vorzuweisen hat, folgen je nach Bildungshintergrund diskriminierende Kommentare. Man wird nicht für ernst genommen.
Ohne Hochschulabschluss wird man anders wahrgenommen.
Leider begrenzt. Als Fellow werden einem
mehr Entwicklungsmöglichkeiten geboten.
Die tollen und engagierten Kolleg:innen
Ausbeutung der Mitarbeitenden und Motivation: Mangelnde Vergütung und Freizeitausgleich, niedriges Gehalt
Druck durch hohe Wachstums- und Gewinnerwartungen
Unpassende Projektauswahl: Widerspruch zu ifok-Werten und Botschaften auf der Website
Schlechte interne Kommunikation, teilweise Mikromanagement
Fehlende Flexibilität trotz Versprechen
Strikte Arbeitszeiterfassung
Die Wünsche der Mitarbeitenden und des Betriebsrates endlich ernst nehmen.
Den Menschen tatsächlich in den Mittelpunkt stellen - statt Profitmaximierung und Wachstum.
Anpassung der Gehälter und kein Kappen der Überstunden mehr.
Einhalten der gesetzlichen Arbeits- und Ruhezeiten.
Arbeitskultur und Strukturen von Grund auf überdenken und anpassen.
Die meisten Kolleg:innen sind wirklich toll, motiviert, engagiert, kompetent und bauen einen immer wieder auf. In den Pausen geht man meist zusammen essen oder einen Kaffee trinken. Oft herrscht eine positive Stimmung. Allerdings kommt es auch vor, dass Mitarbeitende bei der Arbeit weinen, teils sogar Panikattacken haben. Manche bleiben so und durch zu hoher Arbeitsbelastung vermehrt im Homeoffice, um den Workload irgendwie bewältigen zu können. Es wird offen über die Unzufriedenheit und Kündigung gesprochen, die hohe Fluktuation der Mitarbeitenden ist zunehmend spürbar gewesen.
Das Image nach außen entspricht nicht der Realität. ifok und die Kultur scheint sich in den letzten Jahren stark verändert zu haben. Viele Mitarbeitende sind unzufrieden und fühlen sich nicht wirklich mit der Firma verbunden.
Leider kaum gegeben. Man arbeitet teilweise in 6-8 Projekten gleichzeitig, die Aufgaben sind nicht in der vorgegebenen Arbeitszeit zu bewältigen und diese wird daher stark überschritten. Reisezeit wird als Freizeit gewertet, wenn man nicht gleichzeitig arbeitet - was in vielen Zügen mit fehlendem Wlan oft nicht möglich ist. Ob Hotelübernachtungen bei Dienstreisen genehmigt werden, hängt von der Projektleitung ab. So musste ich schon um 6 Uhr zu einer Veranstaltung fahren und war erst nach 23 Uhr wieder zuhause. Freizeitausgleich kann auch nur dann genommen werden, wenn Vorgesetzte dies erlauben, sodass Überstunden oft vorher gekappt werden. Das strikte Zeiterfassungssystem setzt einen zusätzlich unter Druck, sodass es nach der Arbeit schwierig ist, wirklich abzuschalten und die unerledigten Aufgaben auszublenden. Arbeit kann ab 15 Minuten gebucht werden. Dabei müssen Projekte und Unterphasen ausgewählt und beschrieben werden, was man in der Zeit gemacht hat. Bei mindestens 8 Stunden Vollzeiterfassung ist dies sehr anstrengend und man fühlt man sich sehr kontrolliert. Für interne Aufgaben werden 2h im Monat kalkuliert, der Rest muss irgendwie auf Projekte gebucht werden.
Generell sehr niedriges Gehalt - insbesondere, wenn man die Arbeitsbedingungen und Erwartungen an die Mitarbeitenden betrachtet. Überstunden können nicht ausgezahlt werden und werden zudem jedes Quartal gekappt.
Einige Projekte zu diesen Themen, aber intern wird dies nicht gelebt. Von der Geschäftsführung wird deutlich gemacht, dass es vor allem um Wachstum und Gewinn geht.
Eindeutig das Beste an ifok! Ich habe mit vielen tollen Kolleg:innen zusammen arbeiten können, die mich sehr unterstützt haben. Allerdings bleibt der Austausch außerhalb der Pausenzeiten aufgrund der strikten Vollzeiterfassung auf der Strecke - dafür ist schlicht keine Zeit.
Das Kollegium ist größtenteils sehr jung, die älteren Kolleg:innen meines Wissens nach fast ausschließlich in Führungspositionen
Auch sehr teamabhängig, in meinem Fall leider schwierig, wenig fair und oft nicht nachvollziehbar. Wünsche und Probleme wurden nicht ernst genommen, sondern oft auf die "Eigenverantwortung" geschoben. Teilweise starkes Mikromanagment mit weit über 50 Kommentaren in Word-Dokumenten, ständige Kontrolle, ob Aufgaben schon erledigt und E-Mails bereits beatwortet sind - oft nach nicht mal einer halben Stunde, wenn Projektleitung im CC war. Außerdem werden am Anfang E-Mails gegengelesen, bevor man sie versenden darf. Unzureichende Briefings und wenn ich Verständnisfragen hatte, wurde genervt reagiert. Wenn in Projekten etwas nicht gut lief, haben zuständige Projektleitungen teilweise in E-Mails an Kund:innen die "Schuld" Fellows oder anderen Mitarbeitenden gegeben. Zum Ende hatte ich Angst, Nachrichten von gewissen Vorgesetzen zu öffnen. Man kommt erst mit Androhung der Kündigung aus Projekten raus - nur leider ist es dann oft schon zu spät.
Schönes Büro mit guter Lage, höhenverstellbare Tische, 2 Monitore und Kaffee sowie Snacks gestellt.
Meist ist keine Zeit für ausreichende Briefings, Erklärungen und Nachfragen. Vorgesetzte sind oft nicht unmittelbar erreichbar, sodass man vorerst nicht weiter arbeiten kann. Allerdings werden in vielen Fällen (unrealistische) Zeiten vorgegeben, in denen Aufgaben erledigt sein müssen, was zusätzlichen Druck erzeugt. Außerdem werden Aufgaben teilweise unnötig abdelegiert, sodass zusätzliche Kommunikationsschleifen entstehen.
Keine proaktive Maßnahmen, um Gleichberechtigung zu fördern. Außerdem sehr weißes Kollegium mit 3 älteren Männern, in der Geschäftsführung. Aber es arbeiten viele Frauen sowie jüngere Leute bei ifok und ich hatte nicht das Gefühl, dass diese benachteiligt werden. Allerdings werden Praktikant:innen und Fellows nicht ausreichend respektvoll und wertschätzend behandelt - im Vergleich zu anderen Positionen.
Einige Projekte sind wirklich spannend mit interessanten Kund:innen wie Bundesministerien. Allerdings hatte ich kaum das Gefühl tatsächlich zu beraten oder in irgendeiner Form kreativ und frei arbeiten zu können. Vielmehr wird man als Dienstleister für Kund:innen gebucht, um unliebsame oder zeitlich aufwändige Aufgaben für diese zu erledigen. Bei Stakeholderanalysen sucht man bei Google Maps stundenlang Anrainer und trägt diese dann in Exceltabellen ein. Ansonsten werden PPTs überarbeitet, Personen oder Organisationen recherchiert oder Nachhaltigkeitsstrategien auch mit Google Suche angefertigt.
Die tollen Kolleg*innen
Siehe oben
Die hohe Fluktuation an Mitarbeiter*innen sollte Zeichen genug sein, dass sich strukturell etwas ändern sollte. Man gewinnt den Eindruck, es geht nur noch um Wachstum und der Mensch bleibt auf der Strecke. Das passt aber wiederum zum einen überhaupt nicht mit den niedrigen Gehältern und zum anderen nicht mit dem vermeintlichen Leitbild von ifok zusammen. Man sollten den Bedürfnissen der Arbeitnehmer*innen Gehör schenken und Strukturen ändern, denn ohne ein nachhaltig tragbares Arbeitsumfeld kann auch der motivierteste Mitarbeiter irgendwann nicht mehr.
Fast alle Kolleg*innen sind absolut zugewandt und freundlich. Außerdem zieht der Arbeitgeber eine Bandbreite an Menschen an, die sehr unterschiedliche berufliche Hintergründe und Lebensläufe haben. Das Kollegium regt also zum kreativen Austausch an, würde dieser nicht größtenteils durch den Arbeitgeber gehemmt.
Was die Arbeitsatmosphäre extrem belastet ist das Stundenerfassungssystem in dem jeder einzelnen Arbeitsschritt eingebucht und gerechtfertigt werden muss. Teils mit vorher festgelegtem Wording, um Kund*innen nicht zu verunsichern. Bei 8 Stunden Vollzeiterfassung kann das sehr anstrengend sein. Interne Stunden wie z.B. Mails sortieren und lesen sollen außerdem nicht gebucht werden, möglichst alles auf Projekt. So hat man neben seinen richtigen Aufgaben noch ständig das Umrechnen seiner Stunden im Kopf. Zudem wird von den Mitarbeiter*innen sehr viel erwartet aber nicht besonders viel geboten. Ein Beispiel hierfür ist, dass Fahrtzeit keine Arbeitszeit ist. Um sich die Fahrtzeit also buchen zu können, muss man während der gesamten Zeit am Laptop arbeiten. Ist dies nicht möglich (Beispiel: schlechte Internetverbindung) so zählt die Zeit zur Freizeit.
Es ist eine komische Stimmung, ständig kündigen Mitarbeiter*innen und man hat den Eindruck, dass viele Kolleg*innen nicht glücklich mit den Arbeitsbedingungen sind.
Wie bei allem verweist ifok hier gerne auf den sehr dehnbaren Begriff der "Eigenverantwortung". Es ist meistens zu viel zu tun und es bleibt einem offen, wie und wann man die Stunden abarbeitet (abgesehen von festen Terminen). Durch das strikte Stundenbuchungssystem entsteht allerdings, statt vermeintlicher Flexibilität, eher Druck.
Meist hat man zu viel Arbeit, die inhaltlich jedoch größtenteils eher unterfordernd ist.
Das Gehalt ist für die Gegebenheiten und die Erwartungen, die an die Arbeitnehmer*innen gestellt werden wirklich absolut unzureichend.
Es werden zwar Projekte in diesem Bereich von ifok betreut, intern ist aber kaum Wille etwas umzusetzen. Dabei gibt es sogar engagierte Mitarbeiter*innen die sich Themen wie Nachhaltigkeit und psychische Gesundheit annehmen wollen, dies wird allerdings von der Geschäftsführung größtenteils nicht unterstützt. Der Wille zum Wandel, der nach außen kommuniziert wird, würde den internen Strukturen auch gut tun.
Wirklich super, man hält zusammen und versucht zu stemmen was geht.
Der Umgang unter den Kolleg*innen ist, meiner Erfahrung nach, allgemein sehr wertschätzend.
Sehr Teamabhängig, in meinem Fall aber immer sehr fair und nachvollziehbar. Allerdings lässt sich dies nur auf die direkten Vorgesetzten beziehen. Die Geschäftsführung ist nicht wirklich greifbar und wenn der direkte Kontakt mal da ist, werden Vorschläge seitens der Mitarbeiter*innen (zumindest auf meiner Ebene) nicht ernst genommen oder abgetan. Bedenken hinsichtlich der psychischen Belastungsgrenzen und fehlender Nachbesprechung von Kundenterminen und Events werden dann gerne mal mit dem Hinweis, man könne diese ja auf dem Weg nach Hause im Zug besprechen, abgetan.
Das Büro, welchem ich zugeordnet war, ist sehr schön. Man bekommt Hardware für das Homeoffice von der IT gestellt.
Hängt stark von der jeweiligen Projektleitung und dem Projekt ab. Teils sind Projektleitungen heillos überfordert, weil links und rechts Kolleg*innen kündigen und sich gar keine feste Teamstruktur bilden kann. Gerade bei großen Projekten entsteht so schnell Chaos und es können Probleme in der Kommunikation mit Auftraggeber*innen auftreten. Teils wird man auch einfach in Projekte "geschmissen" von denen man noch nie vorher gehört hat, wird nicht ausreichend gebrieft und investiert dann Zeit in Arbeit, die nicht genutzt werden kann, weil man Leitfaden XY nicht vorliegen hatte. Von der Geschäftsleitung wird man meist vor vollendete Tatsachen gestellt, Bedenken und Sorgen der Belegschaft werden oft gefühlt kaum ernst genommen.
Es gibt keine aktiven Maßnahmen zur Förderung von Gleichberechtigung aber es arbeiten gefühlt mehr Frauen als Männer bei ifok. Geschäftsführung besteht aus drei Männern. Ansonsten ein sehr weißes Kollegium. Glücklicherweise gibt es aber einen Betriebsrat.
Viele Projekte sind an sich sehr spannend, die Arbeit ist aber meist nur ein wiederkäuen von den Inhalten, die die Kund*innen sich wünschen. Dies ist oft bis hin zum Wording genau vorgegeben. Viel Kreativität ist durch die strikten Stundenplanungen vieler Projekte oft sowieso nicht drin.
Die regelmäßigen Updates der Geschäftsleitung und Bodenständigkeit
Homeoffice
Ausbeutung der Motivation/ Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter ohne passende Arbeitsvergütung und Freizeit
Weiterbildungsmöglichkeiten, Gleichberechtigung zu den Bildungswegen, Anpassung der Gehälter
Team individuell
Überstunden unbezahlt, kaum abzufeiern, Urlaubssperre wegen Personalmangel möglich
Sehr schlecht…
Teamindividuell, ich hatte Glück, super Zusammenhalt
Teilweise besser als mit Jüngeren je nach Bildungsweg herablassende Wertung, Vorurteile
Super Vorgesetzte, verständnisvoll
Leider geringe Weiterbildungsmöglichkeiten, eingleisig, Thema interessant, Projektabhängig, aber Aufgaben unterfordert
Die Kolleg:innen und ihre Motivation; die Möglichkeit und das Vertrauen, viel unterschiedliche Verantwortung zu übernehmen.
Wachstums- und Gewinnerwartungen führen zu massivem Druck und dem Bewerben auf Projekte, die mit Kernwerten von ifok wenig bis gar nichts zu tun haben. Schlechte interne Kommunikation.
Das, wofür ifok nach außen steht, auch nach innen leben: Beteiligung und Kommunikation
Viele junge und motivierte Kolleg:innen, große Unterstützung untereinander, guter Austausch auch Team-übergreifend
Nicht so schlecht wie möglicherweise in größeren Beratungen, aber Überstunden werden erwartet und anstatt Prozesse zu überdenken, zu reformieren und zu verschlanken, werden manche nicht-projektbezogene Tätigkeiten einfach als "keine Arbeitszeit" wegdefiniert und tauchen so nicht in der Zeiterfassung auf. Insgesamt sind die Tage so meistens zu voll und zu lang. In der Verteilung der Arbeitszeit über den Tag ist aber einige Flexibilität möglich, auch Gleittage können genommen werden. Sabbaticals oder mobiles Arbeiten auch außerhalb von Büro oder Home Office sind möglich (aber nicht die Regel).
Es ist einiges Umweltbewusstsein da, in der praktischen Umsetzung ist noch Luft nach oben. Der Betriebsrat stärkt das Sozialbewusstsein nach innen.
Für den Berufseinstieg super, um Themen und Akteure kennenzulernen, aber intransparente und inkonsistente Beförderungspolitik
Alle sind motiviert und wollen gemeinsam etwas reißen - die Leute sind das Beste bei ifok
Sind nicht so viele und wenn, dann vor allem in der Verwaltung oder Geschäftsleitungsebene.
Kommt stark aufs Team und die Ebene an. Auf Projektleitungsebene (keine Vorgesetzten) oft kollegial, teils aber Überforderung, die verschiedenen Anforderungen (Wirtschaftlichkeit, Mitarbeiterkapazitäten, Kundenbedarfe usw.) unter einen Hut zu bringen und wenig Unterstützung von den Ebenen darüber. Auf den höheren Ebenen sehr wenig Wertschätzung für die alltägliche Arbeit. Es gibt strukturierte Mitarbeitergespräche; konstruktives Feedback wird gegegeben und ist gewünscht, wird aber immer weniger gehört, je weiter nach oben es gerichtet ist.
Das Berliner Büro mit zwei (nicht so großen) Großraumbüros, ganz gut funktionierender Shared-Desk-Policy und praktischen kleineren und größeren Besprechungsräumen ist sehr modern. Dass das Büro direkt an der Stadtbahntrasse liegt, macht offene Fenster für mehr als wenige Minuten leider fast unmöglich. Home Office ist kein Problem.
Späte Kommunikation wichtiger Unternehmensentscheidungen und -entwicklungen vor allem auf die Arbeitsebene; manche Infos der Geschäftsführung/der Geschäftsleitung zu negativen Entwicklungen fühlten sich fast wie Blaming der Angestellten an; Zeiten (Dauer) für Team-Jour-Fixe wurden "von oben" vorgegeben statt nach Bedarf gesetzt und so auch die Team-interne Kommunikation erschwert
Auf Arbeitsebene recht gut, aber eine Geschäftsführung aus drei weißen Männern Ü50 ist nicht am Puls der Zeit, was das angeht
Meist ist man in mehreren Projekten und hat so eine große Abwechslung, was ich positiv fand (andere empfanden die Vielzahl an Tätigkeiten aber auch stressig). Der Einfluss, auf welche Projekte man gesetzt wird, ist begrenzt. Man muss selber gut im Blick behalten, dass man vor allem zu Hoch-Zeiten nicht vollkommen unrealistisch überhöht verplant wird.
So verdient kununu Geld.