Als Berufseinstieg gut - es sollten aber Dinge verbessert werden, um Mitarbeiter auch zu halten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Life-Work-Balance und die junge Belegschaft
Verbesserungsvorschläge
Faire Löhne zahlen, um Mitarbeiter zu halten. Bessere und regelmäßigere Kommunikation vor allem in Krisenzeiten.
Arbeitsatmosphäre
War definitiv mal besser. Seit der Krise in der Branche und damit verbundenen Kürzungen von Benefits, Gehaltsanpassungen, Team-Events hat die Arbeitsatmosphäre deutlich gelitten.
Ungleiche Gehaltstabellen der verschiedenen Standorten sorgen dazu schon seit Langem für Ungleichheit und Unmut in der Belegschaft
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist sehr gut. Man kann relativ kurzfristig Urlaub einreichen oder privaten Terminen nachgehen. Das könnte eigentlich nicht besser sein. Allerdings hat sich diese Situation seit der Umstellung auf SAP verschlechtert. Urlaub muss jetzt bis Mitte März verbindlich für das ganze Jahr gebucht werden – das war früher besser.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man Karriere machen will, sollte man rechtzeitig die Firma wechseln.
Gehalt/Sozialleistungen
Ich würde wirklich gerne mehr Punkte geben, aber die Gehaltspolitik bei in-tech ist leider wirklich nicht gut.
Ich habe nach mehr als 2 Jahren bei in-tech die Erfahrung gemacht, dass Leistung einfach nicht belohnt wird. Eine Gehaltserhöhung außerhalb des jährlichen Gehaltsanpassungsprozesses ist nicht möglich. Einstiegsgehälter sind unterdurchschnittlich, Inflationsausgleich gab es nicht, Gehaltsanpassung war prozentual unter der Inflationsrate.
Man kann in den Teamleiter-Bewertungen ausschließlich positives Feedback und eine herausragende Bewertung bekommen, man kann immer wieder Einsatz zeigen, Aufgaben von gehenden Kollegen und mehr Verantwortung übernehmen, aber auf das Gehalt wird dies keine besondere Auswirkung haben. Macht man nur das Nötigste und sitzt seine Zeit ab, hat man die gleiche finanzielle Entwicklung. Der Teamleitung sind dabei die Hände gebunden. Darunter leiden Motivation und Einsatz. Ständige Kritik am Gehaltssystem wird ignoriert und es wird sich dahingehend vermutlich auch nie etwas ändern.
Kollegenzusammenhalt
Das ist hier wirklich der große Pluspunkt. Die Kollegen sind wirklich top und jeder hilft sich untereinander.
Umgang mit älteren Kollegen
Im Umgang mit älteren Kollegen ist mir nichts negatives aufgefallen. Der Altersdurchschnitt der Belegschaft ist aber auch ziemlich jung
Vorgesetztenverhalten
Kommt natürlich auch immer darauf an, aber in meinem Fall ist meine Teamleitung sehr gut. Ich habe aber auch andere Erfahrungen von Kollegen gehört.
Die Geschäftsführung hatte sich in den letzten Jahren vor der Krise in Mitarbeiterversammlungen mit immer besseren Umsatzzahlen und Aufkäufen anderer kleinerer Unternehmen gebrüstet – wollte dann aber keinen steuerfreien Inflationsausgleich zahlen und die Gehaltsanpassungen waren durchschnittlich ebenfalls geringer als die Inflation. Erfolge und Wachstum des Unternehmens wirken sich nicht auf die Entwicklung der Mitarbeiter aus.
Kommunikation
Die projektbezogene Kommunikation ist okay, könnte oft aber besser sein. Teilweise erfährt man sehr kurzfristig, dass man neue Aufgaben übernehmen muss, da ein Kollege die Firma wechselt oder ähnliches.
Von der Geschäftsführung wäre eine bessere und regelmäßigere Kommunikation, gerade in unsicheren Zeiten, wünschenswert.
Gleichberechtigung
Unterschiedliche Gehälter für gleiche Arbeit abhängig vom Standort ist zwar eine gängige Praktik, ist für mich aber keine Gleichberechtigung.
Am Standort selbst ist die Gleichberechtigung gut.
Interessante Aufgaben
Vor der Krise gab es recht interessante Projekte, in denen man auch gefordert war und auch etwas lernen konnte. Aber aktuelle Projekte, die mir vorgestellt wurden, waren nicht anspruchsvoll und könnten eigentlich von egal wem bearbeitet werden. Da kommt dann oft die Frage auf, warum man eigentlich mehrere Jahre studiert hat.


