Trotz Automotive-Krise ein verlässlicher Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vor etwa einem Jahr stand ich persönlich an dem Punkt, in dem ich tatsächlich erwägt habe, das Unternehmen zu verlassen, falls es sich nicht zum Positiven wendet. Die Geschäftsführung hatte das richtige Händchen und Positionen so besetzt, dass ich gerne für das Unternehmen arbeite. Weil meine Arbeit wertgeschätzt wird. Weil auf Zukunftstechnologien gesetzt wird. Weil ich das Gefühl habe dass wir Personen im Lead haben, die unser Marktumfeld kennen und am Puls der Zeit sind. Behaltet das bitte so bei.
Arbeitsatmosphäre
Ich bin Teil eines übergreifenden Teams TEC das sich um Innovationen und Technologien kümmert. Die Arbeitsatmosphäre ist trotz offensichtlich hohen Druck der Konzernmutter sehr ausgeglichen und kollegial. Meine Vorgesetzten haben ein offenes Ohr bis hoch in das Management. Ich bin gern hier!
Kommunikation
Natürlich kann ich nicht für das ganze Unternehmen sprechen, aber in meiner Organisation findet eine sehr regelmäßige und ehrliche Kommunikation statt. Das mag an den anderen Standorten anders gehandhabt werden, aber für die TEC kann ich sprechen, dass wir über die Unternehmenssituation, der Situation mit den teilweise schwierigen Kunden und unserem Bereich regelmäßig auf Augenhöhe informiert werden.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut, zumindest innerhalb der TEC spüre ich den Zusammenhalt selbst nach den betriebsbedingten Kündigungen. Das hätte ich in der Form nicht erwartet und stimmt mich positiv für die Zukunft.
Work-Life-Balance
Persönlich: 5 Sterne weil meine zwei Vorgesetzten-Ebenen auch darauf achten. Ich sehe jedoch dass es Einzelpersonen in diesem Unternehmen gibt, die nahezu 24/7 arbeiten und ihr Leben dafür opfern, dass etwas vorwärts geht. Wir brauchen Vorgesetzte mit dieser Mentalität, ich finde es lediglich schade, dass sich andere immer darauf ausruhen dass besagte Einzelpersonen bei Bedarf schon einspringen.
Vorgesetztenverhalten
Es gab Anfang 2025 die Kommunikation, dass der Vorgesetzte 2 Ebenen über mir nach mehr als 15 Jahren Unternehmenszugehörigkeit aus eigenem Wunsch das Unternehmen verlässt. Für viele war das ein Schock. Kommt der Bereich weg? Kommt jemand aus dem Mutterkonzern nach? Werden wir die Organisation bleiben die wir im Moment verkörpern? Überraschenderweise wurde die Stelle intern besetzt. Vor dem Wechsel war ich skeptisch, die Person war selbst noch keine 2 Jahre im Unternehmen. In der Belegschaft hört man seit Jahren immer wieder Aussagen wie "in-tech ist nicht mehr was es einmal war". Und ich muss nach einem halben Jahr ganz klar sagen: Es gibt außerhalb der Geschäftsführung bisher niemanden, der unseren Spirit besser verkörpert. Fachlich als auch persönlich für mich ganz klar das Highlight No. 1 des Unternehmens und ein echter Gewinn.
Interessante Aufgaben
Seit dem Wechsel im Management ein regelrecht positiver Aufwind: Optimierungsprojekte, Einsatz von KI, Ausweitung der Kompetenzen in andere neue Geschäftsfelder und vieles mehr. Im Nachhinein fühlten sich die Jahre zuvor wie ein Tiefschlaf an.
Gleichberechtigung
Das Thema Gleichberechtigung ist im positiven Sinne kein Thema. Es wird gelebt wie es gelebt werden sollte.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt keinen Unterschied zwischen jungen und älteren Kollegen. Wir haben teilweise ein sehr junges Management, das uns die Schnelligkeit und Entscheidungsfreudigkeit bietet, das im Moment notwendig ist. Gleichzeitig aber auch die Seniorität, die in keiner Weise benachteiligt wird.
Arbeitsbedingungen
Wir haben eine Welle betriebsbedingter Kündigungen hinter uns, die jedoch nachvollziehbar und richtig war. Das mag nicht jeder so sehen, aber mein Management hat mir nachvollziehbar dargelegt, wie wir damit gestärkt aus der Automotive-Krise kommen. Die Arbeitsbedingungen im Generellen sind einwandfrei.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt aus Policy-Gründen unserer Mutter keine Dienstwägen mehr. Als Automotive-Dienstleister eigentlich bedenklich, aber sicher für den Umweltgedanken gut.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist in Ordnung, natürlich könnte beim ein oder anderen OEM mehr verdient werden, aber man muss die Kirche im Dorf belassen: Wir haben wiederum Freiheiten, die in anderen Unternehmen nicht zur Diskussion stünden.
Image
Das Image ist zweigeteilt: Manchmal im Kunden als "günstiger Dienstleister" bekannt, an anderer Stelle als echter Spezialist. Am Image wird weiterhin gearbeitet und insbesondere in den letzten Monaten orientieren wir uns anscheinend auch Image-seitig um.
Karriere/Weiterbildung
Meine Vorgesetzten in der TEC haben immer ein offenes Ohr, egal auf welcher Ebene. Das war nicht immer so, ist aber eine tolle Errungenschaft aus dem Jahre 2025.


