Mittlerweile leider ein Unternehmen von vielen ohne Alleinstellungsmerkmal.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt derzeit nichts, womit sich in-tech von anderen Mitbewerbern abhebt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kommunikation - Bitte in Zukunft die wahren Beweggründe zu bestimmten Entscheidungen kommunizieren.
Vertrauen und Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit.
EDIT:
Den Sinn der Steigerung der Quote für mobiles Arbeiten versteht der Großteil der Belegschaft einfach nicht. In Zeiten in denen selbst die mickrigen Inflationsausgleiche (Gehaltserhöhungen) ausbleiben, die Mitarbeiter noch privat und finanziell zusätzlich zu belasten ergründet sich den meisten nicht. Zudem es auch aus Gründen des verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen (Energie) unklug ist. Es demotiviert viele Leute noch mehr, das ist das was man unmittelbar mitbekommt. Wenn ein Unternehmen das soziale Gefüge stärken möchte, dann sollte es vielleicht nicht alle Mitarbeiterevents ersatzlos streichen. Dies mal zur Ehrlichkeit und was wohl eher hinter dem Ganzen steckt. Es geht eher um Kontrolle, es ungemütlich machen und um Effizienzsteigerung, die so allerdings sicher nicht erreicht wird.
-Das Gehalt liegt hier im Mittelmaß
-Regelungen zu mobilem Arbeiten gibt es bei anderen Arbeitgebern identische oder sogar bessere
Bei meinem Beginn bei in-tech habe ich das Unternehmen noch weiterempfohlen, derzeit würde ich das nicht mehr tun.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Anerkennung und Wertschätzung gegenüber dem MA zeigen. Der Belegschaft zuhören. Das alles sollte etwas sein, was in beiden Richtungen stattfindet. Gute und motivierte MA sind das Kapital eines Unternehmens. Wenn ich anfange der Belegschaft alles wegzunehmen, es den MA schwerer zu machen und letzlich der Verdacht entsteht, dass dies Absicht ist, damit noch der eine oder andere freiwillig das Unternehmen verlässt, dann geht es steil bergab.
In-tech sollte sich bewusst werden, dass auch ein Arbeitgeber sich um qualifizierte Mitarbeiter bewerben muss. Es sollte ein Geben und Nehmen sein, nicht nur ein einseitiges Nehmen.
Arbeitsatmosphäre
Seit Beginn der Krise vor ca. 1,5 Jahren wird verstärkt versucht gegenüber den MA Druck aufzubauen möglichst viel Umsatz zu generieren. Dies ist aufgrund der Auftragssituation und des Sparkurses des Kunden allerdings nur bedingt möglich. Der MA kann diesen Faktor weitestgehend nicht beeinflussen.
Kommunikation
Die Kommunikation wurde im Laufe meiner Betriebszugehörigkeit kontinuierlich schlechter. Bestimmte Vorgesetzte und die GL spielen gegenüber der Belegschaft nicht mit offenen Karten.
Kollegenzusammenhalt
Man sitzt im selben Boot. Der Tenor ist meist das Thema, dass sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren zum Negativen verändert hat.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten ja aber sie sollen möglichst im Zeitrahmen des Kunden liegen. Mobile Arbeit ist möglich, allerdings gab es hier in der jüngsten Vergangenheit eine Erhöhung der Anwesenheitspflicht. Auch wenn man an bestimmten Tagen dann alleine im Büro sitzt, keine Gehaltserhöhungen stattfinden (Verdoppelung des Krafstoffverbrauchs), Erschwerung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerade mit Kindern und zwei Vollzeitstellen. Arbeitstechnisch ist eine Anwesenheit nicht notwendig
Vorgesetztenverhalten
Unterschiedlich. Es gibt tolle Vorgesetzte und weniger tolle. Die weniger tollen möchten keine Kritik hören.
Interessante Aufgaben
Teils / teils. Wenn man Pech hat, verliert man sein Projekt und muss aufgrund der Auftragslage eine Tätigkeit ausführen, für die man nicht geschaffen ist.
Gleichberechtigung
Ich denke, dass Frauen gegenüber Männern nicht benachteiligt sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich denke, der Umgang ist gut.
Arbeitsbedingungen
Teilweise schwächelnde und schlecht eingerichtete EDV Komponenten
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein kann ich nicht beurteilen aber die Haltung ist hier ganz wichtig. Diversität und Political Correctness (Gendern etc.) wird sehr groß geschrieben.
Gehalt/Benefits
Gehalt wurde einmalig bei Einstellung ausgehandelt. Eine Angleichung beispielsweise nach Leistung gab es nach mehreren Jahren nicht. Es ist egal ob man fleißig ist oder faul. Fleiß wird nicht belohnt. Inflationsausgleich findet ebenfalls nicht statt.
Image
War mal besser hab ich gehört. Mitarbeiter werden nach und nach systematisch demotiviert, da liegt das größte Problem
Karriere/Weiterbildung
Für jemanden der das möchte gibt es die Möglichkeit einer Führungskräftelaufbahn


