Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.7.2026
Ingram Micro erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamturteil. Besonders das Vorgesetztenverhalten steht in der Kritik: Führungskräfte kommunizieren Entscheidungen kaum nachvollziehbar, zeigen wenig Empathie und gehen mit Kritik nicht konstruktiv um. Die interne Kommunikation gilt als zu langsam und lückenhaft – wichtige Informationen kommen oft verzögert oder gar nicht an. Dazu belastet der empfundene Leistungsdruck die Work-Life-Balance erheblich: Überstunden, starre Homeoffice-Regelungen und eingeschränkte Flexibilität sind wiederkehrende Kritikpunkte.
Beim Gehalt bemängeln die Bewertungen, dass langjährige Mitarbeiter:innen gegenüber Neueinsteiger:innen finanziell benachteiligt werden und Gehaltserhöhungen nicht mit der Inflation Schritt halten. Karrierechancen existieren zwar, wurden jedoch in de...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Ingram Micro wird von Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet, wobei das Gesamtbild negativ ausfällt. Besonders kritisch sehen viele Nutzer:innen das Klima auf Unternehmensebene: Einige beschreiben eine Atmosphäre geprägt von Druck und Versagensangst, während andere berichten, dass Vorgesetzte Kritik schlecht tolerieren. Zudem fühlen sich viele Mitarbeiter:innen verloren, überfordert und wenig wertgeschätzt, obwohl Verbesserungsversuche wahrgenommen werden.
Ein wiederkehrendes Muster in den Bewertungen ist die starke Abhängigkeit vom jeweiligen Team oder der Abteilung. Auf Kolleg:innenebene erleben viele die Stimmung als angenehm und freundlich, während das Managementverhalten deutlich schlechter abschneidet. Diese Diskrepanz zwischen dem Miteinander im eigenen Team und der übergeordneten Unternehmenskultur zieht sich durch zahlreiche Bewertungen und prägt das Gesamtbild maßgeblich.
Die Kommunikation bei Ingram Micro wird von den Nutzenden mehrheitlich negativ bewertet. Wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft verzögert oder gar nicht, sodass sie sich relevante Inhalte selbst zusammensuchen müssen. Einige Bewertungen kritisieren zudem, dass Entscheidungen ohne nachvollziehbare Begründungen getroffen werden und Rückfragen unbeantwortet bleiben. Eine besonders kritische Stimme schildert, dass nach einer Schwangerschaftsankündigung der Zugang zu internen Kommunikationskanälen entzogen wurde.
Wenige Nutzende sehen die Lage etwas ausgeglichener: Quartalsweise Townhalls und regelmäßige Intranet-Updates werden als positive Ansätze erwähnt. Jedoch empfinden manche die Vielzahl an Kommunikationskanälen, geprägt durch amerikanische Unternehmenskultur, als verwirrend, da nicht alle Mitarbeiter:innen sämtliche Kanäle aktiv verfolgen. Insgesamt überwiegt der Eindruck, dass die interne Kommunikation deutlichen Verbesserungsbedarf aufweist.
Das Vorgesetztenverhalten bei Ingram Micro wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Mehrere Bewertungen beschreiben Vorgesetzte als wenig wertschätzend und kaum unterstützend, insbesondere in sensiblen Situationen wie Schwangerschaft oder Elternzeit. Zudem beklagen einige Nutzer:innen eine unklare Kommunikation, ausweichende Antworten sowie einen mangelnden Umgang mit Kritik – in einzelnen Fällen soll diese sogar negativ an die Personalabteilung weitergegeben worden sein.
Auch auf Führungsebene zeigen die Bewertungen erhebliche Defizite: Entscheidungen wurden laut einigen Nutzer:innen selten nachvollziehbar kommuniziert, und Mitarbeiter:innen wurden kaum in Prozessveränderungen einbezogen. Wenige Bewertungen heben hervor, dass es zwar gute Führungskräfte gebe, diese jedoch in der Minderheit seien, da viele Manager:innen Unternehmensentscheidungen unreflektiert weitergeben würden. Der allgemeine Eindruck ist der eines Führungsstils, dem es an Empathie und Transparenz mangelt.
Die Work-Life-Balance bei Ingram Micro wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Häufig genannte Kritikpunkte sind anhaltender Unternehmensdruck, der dazu führt, dass Mitarbeiter:innen Arbeit mit nach Hause nehmen und kaum abschalten können, sowie regelmäßige Überstunden durch Personalmangel. Einige Nutzer:innen berichten, dass sich die Situation seit Anfang 2022 verschlechtert hat: Flexible Gleitzeitmodelle wurden durch feste Schichten ersetzt, die Anzahl der Bürotage erhöht und die Arbeitszeit elektronisch überwacht.
Das Homeoffice-Modell gilt zwar als Hybrid, wird jedoch als zu unflexibel wahrgenommen, da es unabhängig vom Beschäftigungsumfang einheitlich für alle Mitarbeiter:innen gilt. Obwohl Work-Life-Balance-Tage und flexible Arbeitszeiten angeboten werden, empfinden einige Mitarbeiter:innen ein Misstrauen seitens des Managements, was den Stress zusätzlich erhöht und eine verlässliche Balance erschwert.
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