Naja
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen und die Stimmung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den „schwäbischen“ Geiz und auch die fehlende Flexibilität in einigen Themen. Die hohe Fluktuationsrate in vielen Abteilungen.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter versuchen zu halten und nicht aufgrund Sparmaßnahmen alle 2-3 Jahre austauschen oder zum gehen bewegen. So kommt man nicht weiter.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war in der Regel gut. Zum Ende des Quartals wurde es hin und wieder mal ungemütlicher aber nichts weltbewegendes.
Image
Extrem unbekannt in der Region
Work-Life-Balance
Urlaub konnte in der Regel flexibel genommen werden abgesehen von den Quartalsenden. Themen wie Home Office, Überstundenabbau etc. sind aber sehr ungern gesehen. In diesem Bezug gibt es auch keine firmeneinheitliche Regelung und es gibt sowohl Kollegen, die 100% von zu Hause aus arbeiten als auch Kollegen, die jeden Tag 30-60 Minuten zur Arbeit fahren müssen, um alleine im Büro zu sitzen. Aufgrund der nicht erfassten Arbeitszeit habe ich auch das Gefühl, dass viele Kollegen deutlich mehr als die vereinbarten 40 Stunden pro Woche arbeiten ohne dass Überstunden entsprechend ausbezahlt oder abgebaut werden.
Karriere/Weiterbildung
Man bekommt zwar hin und wieder Vorschläge für Schulungen und Weiterbildungen, allerdings war nicht häufig etwas sinnvolles für mich dabei.
Gehalt/Benefits
Der mit Abstand größte Kritikpunkt. Während des Bewerbungsprozesses und der Verhandlungen vor der Einstellung werden falsche Versprechungen gemacht. Man steigt mit einem sehr unterdurchschnittlichen Gehalt ein der vorgegeben wird und nicht bzw. kaum verhandelbar ist. Laut Aussage wird aber bei guter Arbeit das Gehalt in den Folgejahren rasant ansteigen. Dies war zumindest in meinem Fall eine absolute Lüge und die Gehaltssprünge waren aufgrund des extrem niedrigen Einstiegsgehalts fast schon frech. Wir reden hier von teils 3-stelligen Brutto Summen bei einer vollständigen Zielerreichung von 100%. Finanzielle Benefits wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sind und werden weiterhin ein Traum bleiben. Das Sommerfest ist zwar eine nette Veranstaltung, wird jedoch quasi als Kompensation für die fehlenden finanziellen Benefits vermarktet. Ansonsten keine Benefits, die man nicht auch in anderen Unternehmen findet. Leider versucht die Firma genau hier Geld zu sparen was sich dann logischerweise in einer hohen Fluktuationsrate widerspiegelt.
Kollegenzusammenhalt
Vermutlich das stärkste Argument für diese Firma.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr wertschätzend
Vorgesetztenverhalten
Keine Probleme in meinem Fall
Arbeitsbedingungen
Nichts zu kritisieren
Kommunikation
Regelmäßiger Informationsaustausch.
Gleichberechtigung
Während meiner Zeit habe ich keine schlechten Erfahrungen wahrgenommen oder selber gemacht. Lediglich war es ein wenig auffällig, dass Kinder von langjährigen hohen Mitarbeitern schneller in höhrere Positionen vorgedrungen sind.
Interessante Aufgaben
Auf Dauer teilweise sehr eintönig gewesen. Man hatte immer wieder die Möglichkeit sich hin und wieder an neuen Projekten / Kampagnen zu beteiligen.

