Fehlende Wertschätzung und wer nicht nur „Ja“ sagt, bekommt Probleme
Gut am Arbeitgeber finde ich
Grundsätzlich spannendes Geschäftsmodell, regelmäßige Updates, die 25-Jahre Party
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Micromanagement und veraltete Führungsstile sind klar gefragt, nach außen verkauft man sich als modernes Unternehmen.
Verbesserungsvorschläge
Hinterfragt bitte endlich kritisch, warum in verschiedenen Bereichen so viele langjährige Leistungs- und Werteträger uns verlassen. Es abzutun ist ein Wegducken vor der unangenehmen Wahrheit.
Arbeitsatmosphäre
In den letzten 24 Monaten wurde die Stimmung immer schlechter, da viele kompetente Kollegen gegangen sind und nicht ersetzt wurden. Etwa 30% Kündigungsquote in 2024 sprechen für sich, darunter viele Säulen der Abteilung.
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Bröckelt auch allmählich. Die Partner spüren, dass durch die Kündigungswelle viel Know-How verloren gegangen ist und die Arbeitsauslastung der verbliebenen Kollegen sehr hoch ist.
Work-Life-Balance
2 Lager: Die Performer, die immer mehr Aufgaben bekommen und eine schlechte Work-Life Balance haben und diejenigen, die sich optimiert haben und erfolgreich Mehrarbeit umschiffen.
Karriere/Weiterbildung
Nach dem Senior Titel innerhalb des Bereichs keine Weiterentwicklung möglich
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams gut, da allerdings von der Bereichsleitung kritische Meinungen unerwünscht sind und Selbstdarsteller gelobt werden, ähneln die Teammeetings immer mehr einer Werbeveranstaltung. Dadurch wird vermehrt Egoismus gefördert.
Vorgesetztenverhalten
Siehe oben: Micromanagement von der Bereichsleitung, die kritische Äußerungen relativiert oder abbügelt. Wenig Wertschätzung für die Arbeit, es sei denn man ist ein talentierter Selbstdarsteller. Dadurch äußern sich auch die Teamleiter kaum kritisch, obwohl sie teilweise frustriert wirken. Im letzten Jahr hat auch eine kompetente Führungskraft, die noch am ehesten konstruktive Kritik geäußert hat und in der Abteilung sehr geschätzt war, gekündigt. Auch das ist ein Signal dafür, dass etwas nicht stimmt.
Arbeitsbedingungen
Veraltete Büroräume, schlecht ausgestattete Pausenküchen im aktuellen Büro. Ändert sich zum Glück mit dem bevorstehenden Umzug in ein neues Gebäude
Kommunikation
Viele Updates zu Themen, aber nur ausweichende Floskeln auf Fragen, die die Abteilung bewegen. Die 30% Kündigungen im letzten Jahr werden als normal dargestellt
Gehalt/Benefits
Wer am Anfang gut verhandelt, gewinnt. Auch die absoluten TOP Performer entwickeln sich gut weiter, wenn sie durch gutes Eigenmarketing auf dem Radar der Bereichsleitung sind . Stillere Charaktere haben es eher schwer
Interessante Aufgaben
Das einzig wirklich Positive. Vertriebsaufgaben, Analytik, Key Account Management, man lernt viel.

