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Bewertung

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Schlechtes Management bei TRICARE

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Neu-Isenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Home office bzw. hybrides Arbeiten
- kollegiales Miteinander

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Mangelnde Kommunikation
- Fehlende Transparenz
- keine Wertschätzung gegenüber Angestellten
- Keine ausreichenden Gehaltserhöhungen
- Unbeliebte Angestellten werden weggemobbt
- keine Unterstützung seitens des Managements
- Druckaufbau seitens des Managements

Verbesserungsvorschläge

Hier sind einige Verbesserungsvorschläge, die dazu beitragen könnten, die aktuelle Situation zu optimieren und ein positiveres Arbeitsumfeld zu schaffen:

Kommunikation verbessern: Einführung regelmäßiger Teammeetings sowie transparenter Informationskanäle, in denen Mitarbeitende aktiv über Unternehmensentwicklungen und Entscheidungen informiert werden. Ein offenes Feedbacksystem könnte helfen, die Kommunikation zwischen Angestellten und Führungsebene zu fördern.

Transparenz erhöhen: Einführung klarer Prozesse für Beförderungen, Gehaltsanpassungen und Projektvergabe. Entscheidungen sollten nachvollziehbar sein und offen kommuniziert werden, um Vertrauen innerhalb der Belegschaft zu stärken.

Wertschätzung fördern: Anerkennung der Leistungen und des Fachwissens der Mitarbeitenden durch regelmäßige Wertschätzungsprogramme, wie zum Beispiel öffentliches Lob für besondere Leistungen, individuelle Entwicklungsgespräche oder Prämien für herausragende Beiträge.

Gehaltsstruktur überarbeiten: Anpassung der Gehälter an branchenübliche Standards und Einführung eines leistungsbezogenen Gehaltssystems, das herausragende Arbeitsleistung angemessen honoriert. Transparente Kriterien für Gehaltsanpassungen könnten das Vertrauen in die Fairness der Vergütung steigern.

Mobbing aktiv entgegenwirken: Schaffung eines sicheren und respektvollen Arbeitsumfelds durch klare Richtlinien gegen Mobbing sowie die Einführung einer anonymen Meldestelle für Betroffene. Führungskräfte sollten gezielt sensibilisiert werden, um ein respektvolles Miteinander sicherzustellen.

Unterstützung durch das Management verbessern: Förderung einer Kultur der Zusammenarbeit durch Führungskräftetrainings, die den Fokus auf Mitarbeiterförderung und Teamarbeit legen. Die Etablierung von Mentorenprogrammen könnte zusätzlich zur beruflichen Weiterentwicklung beitragen.

Druck abbauen, konstruktive Führung etablieren: Statt Leistungsdruck durch Zwang zu erzeugen, sollten Zielvereinbarungen individuell abgestimmt und durch faire Unterstützung realisierbar sein. Eine gesunde Arbeitsatmosphäre fördert nachhaltige Produktivität und langfristige Zufriedenheit.

Diese Maßnahmen könnten dazu beitragen, das Betriebsklima nachhaltig zu verbessern und die Motivation sowie Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern.

Arbeitsatmosphäre

Das aktuelle Führungsverhalten im Management wird von zahlreichen Mitarbeitenden als herausfordernd empfunden. Es besteht ein Defizit an Führungserfahrung und -kompetenzen seitens der Führungskräfte, wodurch ein autoritärer Ansatz verfolgt wird, der sich primär auf hierarchische Anweisungen stützt. Eine gezielte Unterstützung der Mitarbeitenden durch das Management ist nicht erkennbar. Diese Gegebenheiten wirken sich negativ auf das Arbeitsklima aus, begünstigen eine erhöhte Anzahl krankheitsbedingter Ausfälle und führen zu einer spürbaren Reduktion der Motivation und Einsatzbereitschaft im Team.

Image

Zwischen der Wahrnehmung der Angestellten und der Unternehmensführung besteht eine erhebliche Diskrepanz. Die internen Einschätzungen der Mitarbeitenden weichen deutlich von der offiziellen Darstellung des Unternehmens ab. Zudem gibt es nur wenige Angestellte, die sich positiv über die Firma äußern, was auf eine weit verbreitete Unzufriedenheit innerhalb der Belegschaft hindeutet.

Work-Life-Balance

Home Office bzw. hybrides Arbeiten ist je nach Team Standard.

Karriere/Weiterbildung

In den jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen werden der individuelle Trainingsbedarf sowie Weiterbildungswünsche abgefragt, jedoch erfolgt in der Regel keine konkrete Umsetzung oder Förderung entsprechender Maßnahmen. Zudem sind Karrieremöglichkeiten und Beförderungen innerhalb des Unternehmens nur sehr eingeschränkt verfügbar. In der praktischen Umsetzung zeigt sich, dass Beförderungsprozesse oftmals intransparent sind. Trotz der offiziellen Ausschreibung offener Positionen scheint die Auswahl der Kandidaten bereits im Vorfeld festzustehen. Dies führt zu einem Vertrauensverlust in die Fairness beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten und wirkt sich negativ auf die Motivation der Mitarbeitenden aus.

Gehalt/Benefits

Alle Mitarbeitenden beginnen mit einem einheitlichen Einstiegsgehalt, das seit 2022 unverändert geblieben ist und inzwischen im branchenweiten Vergleich als unterdurchschnittlich gilt. Dabei finden weder Berufserfahrung, Lebensalter noch absolvierte Weiterbildungen oder akademische Abschlüsse Berücksichtigung, anders als beispielsweise im öffentlichen Dienst. Zudem fallen leistungsbezogene Gehaltsanpassungen äußerst gering aus: Selbst bei überdurchschnittlicher Arbeitsleistung beträgt die jährliche Erhöhung in der Regel lediglich 1–2 %. Darüber hinaus wurden selbst während der Corona-Pandemie die möglichen freiwilligen Leistungen nicht gewährt, was zusätzlich zu einer eingeschränkten finanziellen Anerkennung der Mitarbeitenden beiträgt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dieses Thema spielt innerhalb des Unternehmens keine relevante Rolle.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt der Kollegen ist vorbildlich. Die Mitarbeitenden unterstützen sich gegenseitig und finden stets kompetente Ansprechpartner bei Herausforderungen. Jedoch fehlt es an entsprechender Unterstützung durch das Management, sodass in schwierigen Situationen keine direkte Führungsebene als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Fachwissen und die Lebenserfahrung der Mitarbeitenden werden nur unzureichend anerkannt. Die wertvolle Expertise sowie die langjährige berufliche Leistung erfahren keine angemessene Wertschätzung. Zudem fehlt es an einer ausgeprägten Kultur der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Austauschs, wodurch Potenziale ungenutzt bleiben und die konstruktive Weiterentwicklung der Arbeitsprozesse erschwert wird.

Vorgesetztenverhalten

Die Unternehmenskultur ist durch ein erhebliches Maß an Misstrauen und unzureichender Wertschätzung geprägt. Entscheidungsprozesse erfolgen häufig ohne transparente Kommunikation, wodurch das Vertrauen der Mitarbeitenden beeinträchtigt wird. Darüber hinaus wird konstruktives Feedback selten berücksichtigt, was eine offene und förderliche Zusammenarbeit erschwert. Dies führt zu einem angespannten Arbeitsklima, das sich unter anderem in einer überdurchschnittlich hohen Anzahl von Krankmeldungen widerspiegelt. Viele Mitarbeitende erleben eine fehlende Motivation und fühlen sich in ihrem Beitrag zum Unternehmen nicht ausreichend gewürdigt. Darüber hinaus werden Fehler von Mitarbeitenden öffentlich thematisiert, was zusätzlichen Druck erzeugt und das Arbeitsumfeld weiter belastet.

Arbeitsbedingungen

Die vorhandene Computerhardware entspricht teilweise nicht dem aktuellen technischen Standard und erweist sich in einigen Fällen als ungeeignet für die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Aufgabenprofile. Dies kann die Effizienz und Produktivität der Mitarbeitenden beeinträchtigen und erfordert eine gezielte Anpassung der technischen Ausstattung an die beruflichen Erfordernisse.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist äußerst eingeschränkt. Auf Nachfragen erhalten Mitarbeitende häufig ausweichende oder nichtssagende Antworten wie „Das darf ich nicht sagen“ oder „Das geht Euch nichts an“. Eine aktive Einbindung der Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse findet nicht statt, und Transparenz ist innerhalb der Organisation kaum vorhanden.

Zudem herrscht eine belastende Fehlerkultur, in der Fehler nicht als Lernchance betrachtet werden. Es entsteht der Eindruck, dass Fehler bei bestimmten Mitarbeitenden unbeachtet bleiben, während andere unangemessene Konsequenzen erfahren. Darüber hinaus werden Mitarbeitende dazu angehalten, Fehler ihrer Kolleginnen und Kollegen zu dokumentieren und zu melden, was das Arbeitsklima weiter negativ beeinflusst.

Gleichberechtigung

Nach außen hin wird eine einheitliche Gleichbehandlung vermittelt, beispielsweise durch ein standardisiertes Einstiegsgehalt für alle Mitarbeitenden. Innerhalb des Unternehmens herrscht eine Duz-Kultur, jedoch spielt dieses Thema darüber hinaus keine wesentliche Rolle.

Interessante Aufgaben

Die Zuweisung von Aufgaben und Projekten hängt maßgeblich vom jeweiligen Team ab. Grundsätzlich existieren interessante und anspruchsvolle Tätigkeiten, jedoch scheint die Verteilung dieser Aufgaben nach subjektiver Sympathie zu erfolgen. Zudem wird nicht transparent kommuniziert, welche Mitarbeitenden an welchen Projekten arbeiten, obwohl diese Information für eine gezielte und effektive Zusammenarbeit von Bedeutung wäre. Dies erschwert es anderen Mitarbeitenden, einen konstruktiven Beitrag zu leisten. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der durchgeführten Projekte nicht immer angemessen kommuniziert, wodurch wertvolle Erkenntnisse und mögliche Synergien innerhalb des Unternehmens ungenutzt bleiben.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.