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Internationaler 
Bund 
(IB)
Bewertung

(K)ein Streben nach Verbesserung

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Internationaler Bund - IB West gGmbH für Bildung und soziale Dienste (IB West gGmbH) in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bei viel Eigeninitiative sehr eigenständiges, kreatives Arbeiten.
Erfüllende Arbeit mit den Klienten
Regelmäßige Möglichkeiten zum Treffen anderer Mitarbeiter.
Angesichts der Situation weiterhin positives Denken in der Mitarbeiterschaft
Der Wille, Lösungen zu finden wird zumindest kommuniziert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Weiterhin viel zu lange Wege, viel zu viel Bürokratie. Im Moment scheinbar ein großer Dampfer auf dem direkten Weg zum gefährlichen Eisberg.
Führungskräfte sollten fachlich mehr bzw. sinnvoller qualifiziert werden - nicht nur im thereotischen Umgang mit Mitarbeitenden.
Wenig Wertschätzung für sinnvolles wie Logisches Denken, Renovierungen, Einsparideen, ...

Verbesserungsvorschläge

Es ist wünschenswert, auch die verbleibenden kleineren Standorte ernst zu nehmen und entsprechend auszustatten oder zu unterstützen. So können weitere Schließungen vermieden werden.
Mitarbeiterwertschätzung nicht nur aussprechen, auch leben!

Es gibt weiterhin viel, viel Potential nach oben - wenn denn jemand mal die Führung erstnhaft übernimmt und nicht nur davon spricht.
Sparmaßnahmen sind wichtig - dann doch auch bitte überall. Langfristig gedacht bedeutet das manchmal erstmal Veränderung und Investition.

Aus dem Spargedanken heraus ist auch unklar, weshalb noch weitere Führungsstellen geschaffen werden, obwohl Overhead abgebaut werden soll (muss).
Auch die Besetzung dieser Stellen ist undurchsichtig - es scheint, als könne man nur Führungskraft werden wenn man nicht schnell genug "nein" sagt. Niemand muss alles können & wissen.
Dennoch sind gewisse Kompetenzen bzw. der Wille, sich diese anzueignen, Voraussetzung um ein Unternehmen zu führen. Wirtschaftliches oder auch kaufmännisches Denken, Sozialkompetenz, Führungskompetenz und logisches Denken als Beispiel.

Ideen von Mitarbeitenden werden häufig eher kleingeredet oder solange ausgesessen, bis diese resignieren.
Das führt leider bei längerer Zugehörigkeit meist zu "Dienst nach Vorschrift".
Damit kommen wir nicht weiter...

Den unteren Reihen mögen gewisse Informtionen, berechtigterweise, fehlen, dennoch sollte es doch mal ernst genommen werden, wenn schon in der Basis jahrelang Bedenken ob der langfristigen Wirtschaftlichkeit geäußert werden.

Das was gerade passiert war leider lange abzusehen und wurde in vielen Fällen sehenden Auges in Kauf genommen. Den personellen Ursachen mag niemand auf den Grund gehen (oder es nicht kommunizieren). Man müsse in die Zukunft schauen. Ja, das stimmt. Dennoch darf man aus Fehlern anderer lernen & dafür muss man sie erkennen, auch wenn keiner (mehr) zur Rechenschaft gezogen werden kann / soll.

Schade, dass der IB manche Regionen verlassen wird. Es bleibt zu hoffen, dass sich viele der Standorte neu / besser aufstellen können, dass auch der Overhead sinnvoll überarbeitet wird & somit eine echte Chance auf neue, gut sortierte und effiziente, moderne Strukturen besteht.

Arbeitsatmosphäre

Sinkend. Da Standorte aufgegeben werden (müssen), leidet natürlich auch die Laune bzw. das Gefühl, dennoch handeln zu können. Vorgesetzte wirken & sprechen, als hätten sie schon länger mit der Situation abgeschlossen.
Unter den verbleibenden Mitarbeitern herrscht etwas Endzeitstimmung, es wird jedoch, auch im Sinne der Teilnehmenden, das beste draus gemacht.

Image

Viel macht weiterhin das standorteigene Team wett. Zusammen lachen können hilft.
Grundsätzlich nach außen eher unbekannt, auf Öffentlichkeitsarbeit wird bei kleinen Standorten wenig wert gelegt. Dass dies natürlich auch neue Autraggeber anlocken könnte, scheint nicht zu reichen.
Immer viel Extra-Initiative der Mitarbeiter gefragt.

Dennoch: häufig gutes Feedback, wenn man sich denn erstmal vernünftig vorgestellt hat.

Work-Life-Balance

Mobiles Arbeiten ist mit einer Menge Papierkram verbunden. Grundsätzlich eher unflexibel was die Angebote angeht. Eigeninitiative der Mitarbeitenden bzw. striktes Durchsetzen der Ansprüche und Vorstellungen ist sinnvoll und funktioniert dann auch.

Karriere/Weiterbildung

Grundsätzlich möglich, wenn man denn die Arbeitslast und den Weg zum nächsthöheren Standort auf sich nehmen möchte.
Weiterbildungen sollen jährlich gemacht werden - werden aber auch nicht jedem genehmigt. Das System zur Rückmeldung, ob die gewünschte FoBi genehmigt wurde, bedarf auch Optimierung.

Gehalt/Benefits

Für die Branche völlig in Ordnung. Mehr ist natürlich immer schön.
Toll wäre es, wenn Leistungen und Extraaufgaben auch honoriert werden könnten. Auch wäre toll, wenn z.B. erwirtschaftete Prämien den Standorten zugute kommen könnten.
Dies wird mit Verweis auf den TV und die mangelde Umsetzbarkeit (?) abgelehnt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Papierloses arbeiten ist schwer, wird nicht gern gesehen. Anweisungen dazu (z.B. digitale Buchführung) verschwinden im Nirvana.
Schwere Ordner, Briefe, vieles wird doppelt oder sogar dreifach geführt. Auch beim Thema Energieeffizienz (Gebäude, Dämmung, Heizung, Leuchtmittel, ...) werden die Augen verschlossen.

Kollegenzusammenhalt

Erstaunlich gut, in Anbetracht der Situation. Bisher herrscht Einigkeit, dass der Job trotz schlechter Aussichten weitergeführt werden muss für die Teilnehmenden.

Umgang mit älteren Kollegen

"der geht ja eh bald in Rente" ist ein gern gesagt er Satz. Da scheint die soziale Verantwortung der Führungsebene zuende zu gehen. Leider kaum Möglichkeiten, fehlende (digitale) Kompetenzen durch passende Fortbildungen o.ä. zu erlernen. Das können ja die Jüngeren übernehmen.

Vorgesetztenverhalten

Leider ebenfalls immer unzureichender und gleichgültiger. Sind sie mal anwesend, klagen sie über Überlastung und Stress, statt zu motivieren. Die anfänglich spürbare Motivation von neuen Vorgesetzten, etwas zu verändern, wurde leider nicht genutzt. Nun, da Standorte geschlossen werden müssen bzw. in Schieflage sind, mag niemand mehr die Verantwortung übernehmen. Verbesserungspotenziale bzw. Hinweise zu Mängeln der letzten Jahre wurden nie bearbeitet und schlagen nun zu Buche. Wer hätte das gedacht?
Es wird Unverständnis gezeigt, dass vom Team Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation benannt wird, wenn zum Teil ein dutzend Mitarbeitende in einem Gespräch "ausradiert" werden. Wo nimmt ein Team die Motivation her, trotz dieser prekären Lage einiger Standorte zuverlässig und qualitativ hochwertig weiter zu arbeiten, wenn Vorgesetzte keinen Mut machen oder Anerkennung zeigen (können)?

Arbeitsbedingungen

Überwiegend veraltete Technik und wenig Möglichkeiten / Interesse diese zu erneuern. Auch dann, wenn sie den Vorgaben nicht mehr entsprechen. Marode Gebäude bzw. die Miet- und Betriebskosten brechen nun einigen Standorten das Genick. Auf diese horrenden Kosten wurden so einige Personen über die Jahre hingewiesen. Es fühlte sich wohl niemand richtig zuständig, sich mit Vermietern oder mit Themen wie Mietkürzungen etc. auseinanderzusetzen. Umzüge bzw. neue Gebäude wurden wohl versprochen, nur nicht gesucht. Der Anspruch war das perfekte Gebäude im pefekten Umkreis zu finden, ohne Geld zu investieren. Utopisch natürlich.

Kommunikation

Leider immer weniger bzw. immer unzureichender. Vorgesetzte sind selten anzutreffen. Wird der Wunsch nach mehr Präsenz angesprochen, reagieren diese mit Rechtfertigungen bzw. benennen, dass sie ja da waren. Wenn das allerdings auch die Vollzeitkräfte am Standort nicht mitbekommen, wer dann? Informationen zur Zukunft der Standorte werden nur bröckchenweise in den Raum geworfen. Aktuell werden alle Entscheidungen vertagt. Bisher war sonst allerdings auch die Erfahrung, dass sie von Stelle zu Stelle geschoben werden & genauso dann rückwärts wenn etwas entschieden wurde.

Gleichberechtigung

Geschlechter, Kulturen, ... = ja
Ansonsten werden natürlich Lieblingsangestellte gerne mal "bevorzugt". :)

Interessante Aufgaben

Ja, weiterhin ist viel möglich, solange es nichts kostet und in Eigenleistung neben der täglichen Arbeit umsetzbar ist.
Dennoch schönes Arbeitsfeld - sichtbare Ergebnisse und dankbare Teilnemende.

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Arbeitgeber-Kommentar

Ihr IB-Recruitingteam

Liebe Kollegin * lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre offenen Worte, in denen Sie sich mit Ihrer Arbeitssituation bei der IB West auseinandergesetzt haben.

Wir freuen uns, dass Sie insbesondere die sinnstiftende Arbeit mit den Teilnehmenden, den starken Kollegenzusammenhalt sowie die Möglichkeit zu eigenständigem und kreativem Arbeiten positiv hervorheben. Diese Aspekte spiegeln aus unserer Sicht zentrale Stärken der IB West wieder und zeigen, wie viel Engagement und Professionalität unsere Mitarbeitenden täglich einbringen.

Die aktuelle Phase des Aufbruchs, in der wir die Stärken unserer Fachangebote weiter ausbauen und das Profil der IB West gemeinsam schärfen, ist zugleich mit Veränderungen und Neuausrichtungen verbunden. Aufgrund laufender Prozesse und Kommunikationswege können diese Entwicklungen jedoch nicht jederzeit im Detail kommentiert werden.

Ihre kritischen Hinweise zu Themen wie Kommunikation, Entscheidungswegen, Wertschätzung und Führung verstehen wir daher als wertvolle Impulse in diesem Veränderungsprozess. Umso mehr danken wir Ihnen für Ihr Engagement und dafür, dass Sie Ihre Perspektive offen mit uns geteilt haben.

Freundliche Grüße aus Köln

Ihr Recruiting-Team der IB-West

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.