20 von 65 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Flache Hierarchie und gute Kommunikation von Entscheidungen und allgemeinen Themen im Mitarbeiter Meeting. Das jährliche Team Event und die Möglichkeit von Home Office, welche die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr vereinfacht.
Mit wachsender Größe des Unternehmen wurden die regulatorischen Anforderungen höher und aufwendiger
- die allgemeinen Benefits (Jahresmeeting, Team-Events, Jobrad, Deutschlandticket-Zuschuss, Freigetränke etc.)
- regelmäßige Abfragen des Befindens & der Work-Life-Balance
- Open-Door-Konzept
- tolle Weiterbildungsmöglichkeiten!
- nette Kollegen
- viele Freiheiten bezüglich mobilem Arbeiten
- ungleiche Gehaltsverteilung & Intransparenz über Gehälter
- "leistungsabhängige" Bonuszahlungen nach festen Quoten (soll motivieren, demotiviert aber die unteren 30%)
- wenig oder keine Konsequenzen bei Unzufriedenheit oder Überarbeitung der Mitarbeiter
- trotz flacher Hierarchien fehlt der Führung der Einblick, was in welchem Projekt passiert (unzuverlässiges Projektreporting)
- schnelles Wachstum führt zu Skalierungsproblemen
- die Admins, welche auch in der Firma gebraucht werden, sind zu einem großen Teil an den Mutterkonzern verkauft
- Konsequenzen aus schlechter Stimmung: Regelmäßig wird das Befinden der Belegschaft abgefragt. Ist dieses aber schlecht, sollten Konsequenzen daraus gezogen werden.
- keine festgelegten Quoten für leistungsbezogene Zahlungen: Vorab festzulegen, dass ein gewisser Prozentsatz der Firma zu wenig für eine Bonuszahlung geleistet haben muss und keine erhalten wird, führt nicht zu Motivation bei den Betroffenen, sondern zum Gegenteil. Einige Kollegen in Bonusstufe 3 haben quasi aufgegeben und leisten nur noch das nötige Minimum. Hier sollte deutlich mehr Spielraum und auch neuen Mitarbeitern die Chance für einen guten Bonus gegeben werden.
- klarere Führungsrolle, weniger "Freund": Die Geschäftsführung versucht, eine sehr direkte Verbindung zur Belegschaft aufzubauen. Konzepte, wie "Walking Around" ermöglichen, früher Stimmungen mitzubekommen und Probleme zu erkennen. Jedoch muss klar sein, dass der Chef in seiner Rolle automatisch eine andere Wirkung hat und große Teile der Belegschaft nicht so offen zu ihm sprechen werden, wie zu anderen Kollegen. So kann ein verzerrtes Bild über die allgemeine Stimmungslage entstehen.
- mehr Lob und Wertschätzung, insb. von oben
Projekten werden viele Freiheiten gegeben und die Firma sorgt mit gemeinsamen Events für bessere Zusammenarbeit unter der Belegschaft. Der Druck ist in der Regel moderat und es heißt, man solle auf sich Acht geben. Jedoch tätigt die Geschäftsführung in Stresssituationen gelegentlich unglückliche Aussagen, die demotivierend auf ein Team wirken können. Es wirkt hier, als fehlten Vertrauen und Wertschätzung plötzlich.
Das Image ist bei potenziellen Bewerbern meiner Kenntnis nach gut. Die Kundenumfragen sind auch sehr positiv.
Gibt es Stresssituationen? Ja. Wird man vielleicht mal gebeten, Urlaube zu einem anderen Zeitpunkt zu nehmen? Ja. Die Probleme habe ich unter "Arbeitsatmosphäre" bereits beschrieben. Ich muss hier dennoch volle Punktzahl geben. Die Arbeitszeiten werden klar erfasst, Überstunden und Rüstzeiten inklusive. Man schaut akkurat auf Urlaub und Überstunden und hält grundsätzlich die Mitarbeiter an, auf die Gesundheit acht zu geben.
Das Weiterbildungsangebot ist groß. Die Bereitschaft für externe Schulungen oder Konferenzen ist auch gegeben. Beruflich kann man sich in verschiedene Richtungen weiterentwickeln.
Die Inverso bezahlt für den Standort gut. Mehr Transparenz wäre wünschenswert.
Die Inverso ist sehr bemüht um diese Themen, tätigt Spenden an den Thüringer Forst und hat bereits Förster zu Vorträgen eingeladen.
Ich habe fast nur tolle und nette Kollegen kennengelernt. Die Zusammenarbeit war meist gut, nur selten habe ich Auseinandersetzungen unter Kollegen mitbekommen. Regelmäßige Kaffeerunden oder Spielenachmittage (München) mit ganz lieben Kollegen, die ein offenes Ohr haben, sind hier der Standard.
Die Firma schätzt, soweit ich das mitbekommen habe, ältere Mitarbeiter und ihren Beitrag zum Erfolg.
Der direkte Vorgesetzte ist der/die Abteilungsleiter:in. Hier sind die Erfahrungen wohl sehr unterschiedlich, da Abteilungen sich unterschiedlich organisieren. Ich hatte großes Glück und bin sehr dankbar für meinen:r Abteilungsleiter:in, der sich stets um mich bemüht hat, versucht hat, Probleme zu lösen und sich viel Zeit für meine Anliegen genommen hat. Volle Punktzahl dafür. Teilweise waren der Abteilungsleitung aber die Hände gebunden, da einige Entscheidungen oben gefällt werden mussten. Über die Geschäftsleitung habe ich in den anderen Absätzen geschrieben, das möchte ich an dieser Stelle nicht vertiefen. Auch hier ein offenes Ohr und eine persönliche Ebene, aber Probleme mit Micro-Management und ein paar unglückliche Entscheidungen unter Stress. Es gab Konflikte, die sich nicht lösen ließen.
Schwieriges Thema…
Wie in vielen anderen Kategorien auch sind hier grundlegend gute Ansätze getätigt worden. So gibt es höhenverstellbare Schreibtische, Klimatisierung, keine zu großen Büros und bei Defekten bekommt man i.d.R. sofort Ersatz.
Was die Technik angeht, hat man auf Virtualisierung gesetzt. Alle Mitarbeiter, ob Scrum Master, Projektleiter oder Entwickler, arbeiten auf virtuellen Maschinen und somit auf geteilter Hardware. Während das für "Excel- oder Meetinglastige Arbeiten" gut funktioniert, haben Entwickler oft Probleme mit der Leistung der Geräte. Werden mehr Ressourcen, wie Arbeitsspeicher, benötigt, muss man dies unter einigem hin und her durchboxen.
Mein Problem: Es geht hier um Arbeitsmittel. Im Grunde ist es mir egal, wie gut meine Technik ist. Wenn ich nicht arbeiten kann, weil der Start meiner IDE 5 Minuten dauert oder ich 10 Minuten auf die Ausführung meiner Tests warten muss, ist das zwar ärgerlich, aber in Endeffekt Arbeitszeit. Daher überrascht es mich, dass man sich hier aus Firmenperspektive oft quer stellt. Wenn ich eine Anfrage auf bessere Hardware stelle, ist das zu 100% im Sinne der Firma.
Virtualisierung sollte man für Entwickler überdenken.
In einem monatlichen Meeting für die gesamte Belegschaft, werden Informationen vom Führungskreis gegeben. Es ist auch ein Raum für Austausch unter den Projekten. Ich KANN hier trotz solcher Bemühungen aber nur die halbe Punktzahl geben. Während im Großen dieser Rahmen gesetzt ist, erfährt man manchmal relevante Informationen nur über den Flurfunk. "Ach übrigens, Kollege XY ist ab morgen in einem anderen Projekt". Solche Entscheidungen und Informationen sollten eher über den offiziellen Weg (in dem Fall Personalplanungsteam) laufen.
Ich als Mann kann nicht besonders viel zu dieser Kategorie sagen. Aus meinem Empfinden ist eine grundsätzliche Bereitschaft da, mit der Thematik offen umzugehen. Die grundlegende Haltung der Firma ist progressiv. Genauso habe ich aber mitbekommen, dass "man ja kein Problem mit so einem Thema hätte", was ein Indikator sein kann, dass man eines hat. Es gab Vorträge zu der Thematik, aber wohl organisiert von Teilen der Belegschaft. Konkrete Probleme habe ich nicht mitbekommen, aber auch keine konkreten Maßnahmen zur Sicherstellung der Gleichberechtigung.
Von dem, was ich mitbekommen habe, gibt es mehrere Projekte, die hohe Fluktuation haben. So beispielsweise ein Wartungsprojekt für eine Legacy-Software, das schon zu Kündigungen oder Kündigungsdrohungen geführt hat. Hat man hier aber Glück, gibt es auch sehr coole und moderne Projekte im Unternehmen. Die Mentalität und Struktur innerhalb der Projekte ist extrem unterschiedlich und so sind es auch die Aufgaben. Neben Projekten gibt es auch einige interne Kompetenzteams, in welchen man sich einbringen kann.
Weiterbildungsangebot, Atmosphäre, Parkplätze
Nix zu meckern
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angenehmes, entspanntes Arbeiten
genießt im Konzern einen guten Ruf
Optimal, Homeoffice und verkürzten Arbeiten problemlos möglich
offen für alles
attraktive Entlohnung, regelmäßige Gehaltsrunden, AG-finanzierte Altersvorsorge
Guter Zusammenhalt
Top, ich war 56, als ich eingestellt wurde. Man schätzt die Erfahrung und weiß aber auch, dass in diesem Alter anders gearbeitet wird.
offen und fair
Alles, was gebraucht wird, ist vorhanden plus Getränke, Obstkorb und was zum Naschen.
Offene Kommunikation, regelmäßiges Feedback
Alles
Nichts
Der Wasserkocher im Dachgeschoss Bedarf einer kleinen Reparatur ;-D
Sofort willkommen, ich bin angekommen. Der Umgang ist professionell, freundschaftlich, familiär und mit viel Spaß an der Arbeit!
Flexibles Arbeitszeitmodell, Vertrauensarbeitszeit, Überstunden sind zwar akzeptiert, sollen aber schnell wieder abgebaut werden.
Weiterbildung wird sehr groß geschrieben und man hat freie Wahl. Man kann auch Branchenfremde Dinge machen, wenn man möchte.
Team = Familie und unsere Projekte = unsere Babys
Professionell und auf Augenhöhe und auch Mal für einen Spaß zu haben.
Kommunikation wird an oberste Gestelle gesetzt.
So viele interessante Aufgaben, die Spaß machen.
- Moderne Unternehmenskultur
- stets hilfsbereite Kollegen
- interne Projektwechsel stets möglich
- Bonussystem
- auch die faulen Äpfel werden stets mitgenommen
- Generalüberholung des Bonussystems
- mehr Transparenz über Entwicklungsmöglichkeiten in Mitarbeitergesprächen
- Gehaltssprünge könnten größer sein
1x Jährlich Jahresmeeting mit gesamtem Unternehmen
Viele breit gefächerte kostenlose Schulungsangebote durch externe Unternehmen
Undurchsichtiges Bonusprogramm das eher auf Gute Connection zum Abteilungsleiter als auf Leistung basiert
aufgeschlossene und stets gute Stimmung mit Kollegen als Standard
Home Office konstant möglich
Teilweise zähe aufgaben im undurchsichtigen Versicherungskontext aber einem wird bei fragen stets geholfen
Viele Freiheiten, viel junges Volk, flache Hierarchien, toller Laptop und Diensthandy, Gehalt lässt auch.
Die Inverso blockiert sich regelmäßig selbst bei einigen strategischen Themen, d.h. zu wenig Selbstbewusstsein.
Man kann nicht jeden glücklich machen. Wenn es drauf ankommt, sollte man auch mal top down was entscheiden.
Ich arbeite gerne hier. Die Firma gibt sich redlich Mühe. Man bekommt Anerkennung von oben. Fairness ist vorhanden. Dadurch, dass es viele Freiräume für jeden Angestellten gibt, fällt der Faktor Mensch stärker ins Gewicht. In dem Zusammenhang gibt es einen negativen Einfluss der Muttergesellschaft Versicherungskammer Bayern. Man will immer, dass alle glücklich sind, d.h. es gibt eine Tendenz Entscheidungen nicht zu treffen. Das halte ich für etwas problematisch.
Jeder weiß, dass es hier besser ist als in der Versicherungskammer.
Ich habe sehr viel Spaß an meiner Arbeit, so dass ich streng genommen zu viel arbeite. Mein Vorgesetzter sagt dauernd ich solle weniger arbeiten, d.h. man wird für das Thema Burnout sensibilisiert und es gibt auch bewusstseinsfördernde Schulungen dazu.
Meine Karriereperspektiven sind vorhanden und ich bin zufrieden damit. Das einzige was das dämpfen könnte ist, dass man hier niemanden gegen sich aufbringen will, was Prozesse insgesamt verlangsamt. Das hatte ich aber weiter oben schon moniert.
Ich kann mich nicht beschweren.
Hier gibt es Baumpflanzaktionen.
Ich hatte in der Vergangenheit Kollegen bei der Inverso, die sich arbeitsrechtlich fragwürdig verhalten haben, um es neutral zu formulieren. Die Personalabteilung und Geschäftsführung sind effektiv eingeschritten und dazwischengegangen. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, d.h. ich sehe das als eher positiv. Man kann dennoch sagen, Schade, dass sowas überhaupt vorkommt.
Das ist etwas sehr individuelles.
Ich finde die IT in großen und ganzen sehr gut. Je länger man das genießt, desto mehr wachsen die Ansprüche. Die Thin Clients sind für die Werkstudenten eher ein Hindernis. Die VMs sind so mittelmäßig, aber immernoch in Ordnung. Ansonsten gute Büroraume und super Laptops, die man privat benutzen darf.
Dieses Unternehmen hat flache Hierarchien. Man kann jeder Zeit mit der Geschäftsführung sprechen. Ich finde das ziemlich cool.
Man lässt die Angestellten relativ viel selbstständig machen, wodurch man sich hier gut selbst verwirklichen kann. Mir kommt das sehr gelegen.
intransparentes und unfaires Gehalt-Bonussystem
Liebes Management, lasst euch bitte bei technologischen Entscheidungen nicht von schönen Marketing Folien blenden. Die Fachexperten sind nicht ohne Grund da - auf die solltet ihr bitte hören.
"Wir sind mutig - Wir sagen das, was gesagt werden muss - jedem gegenüber direkt, ehrlich und offen." Meine Erfahrung hat gezeigt, dass kritische Äußerungen gegenüber Kollegen und Vorgesetzten zwar gehört wird, aber wenig getan wird.
In meiner Tätigkeit habe ich erlebt, wie Gehaltsanpassungen und Bonusleistungen nicht von der Leistung abhängen, sondern dem persönlichen Verhältnis mit dem Vorgesetzen und, ob dieser einem positiv gestimmt ist oder nicht.
In Teams mit guter Fürhung, untertützen sich Kollegen besonders.
In meiner bisherigen Tätigkeit habe ich erlebt, dass Konflikte mit untragbaren Kollegen nicht aktiv angegangen wurden. Auch habe ich erlebt, dass technologische Entscheidungen manchmal auf Führungsebene getroffen wurden, obwohl deren Sinnhaftigkeit von Fachexperten kritisch hinterfragt wurde. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass das Management sich kontinuierlich weiterbildet, um den wachsenden Herausforderungen in einem dynamischen Umfeld effektiv begenen zu können.
Ich habe erlebt, dass wichtige wegweisende Entscheidungen für die Belegschaft (auch Führungspersonen) sehr spät bis garnicht kommuniziert werden.
Work/life-Balance und Möglichkeit zum home-office.
Langsam hält auch in der Inverso die vetternwirtschaft Einzug, so dass Positionen von Freunden/Verwandten/Partnern der Führungskräfte besetzt und langjährige mitarbeiter verdrängt werden. Es gibt wohl Compliance-Vorgaben, die interessieren aber niemanden.
Kommunikation mit den Kollegen sowie die Unterstützung bei der Durchführung der Aufgaben.
Nichts.
Fast keine. Als einzige Verbesserung würde ich vorschlagen, dass die Kollegen bisschen mehr Zeit in der englischen Sprache investieren sollen.
Die familiäre Atmosphäre, die Flexibilität, die Möglichkeit abwechslungsreiche Aufgaben zu haben, das Fairness, die Kollegialität, die Weiterbildungsmöglichkeiten, die Möglichkeit zwischen Rollen zu wechseln, die Unterstützung durch KollegInnen und Vorgesetzten in schwierigen Situationen.
Seit 14 Jahren nichts, daher musste ich alle Abwerbeversuche dankend ablehnen.
Beim Wachstum wie bisher gut beachten, dass die neuen unsere Firmenkultur mitbekommen und beginnen zu leben.
Es gibt eine positiv familiäre Atmosphäre. Man kennt sich und es wird auch auf die persönliche Situation geachtet. Es wird positives Feedback gegeben, man kann mit allem zum Vorgesetzten oder zur Geschäftsführung gehen und bekommt entweder das, was man will, oder eine sehr gute Erklärung, warum man das nicht haben kann.
Die allermeisten KollegInnen identifizieren sich mit der Inverso und sind stolz darauf.
Perfekt. Man kann kurzfristig seine Arbeitsstunden erhöhen oder reduzieren. Wir haben alles von 40 bis 20 Stunden, auch mal 80% während der wärmeren Jahreshälfte. Es wird im Team abgestimmt, wie die gemeinsamen Termine gelegt werden sollen, so dass wir vernünftig miteinander kommunizieren können und trotzdem alle private Termine wahrnehmen können. Bspw. man kann nur vormittags arbeiten oder mit einer mehrstündigen Mittagspause, etc. Es geht praktisch alles, was gesetzeskonform ist.
Wir haben flache Hierarchien, daher kann man eben nicht viele Leute "unter sich" haben. Das ist auch sehr gut so. Jeder hat ein Jahresbudget von 10 Arbeitstagen für Weiterbildung. Wenn sie nicht utopisch teuer ist, sondern eben irgendwo in Deutschland ist, wird sie auch bezahlt. Selbst utopisch teure Weiterbildungen werden bei einem großen Know-How-Bedarf in der Firma bezahlt.
Die Einstiegsgehälter entsprechen der aktuellen Durchschnittsgehälter. Die Gehaltserhöhung kommt jedes Jahr pünktlich im gleichen Monat ohne dass man verhandeln muss. In 14 Jahren war ich einmal nicht sofort damit glücklich, aber meine Vorgesetzte konnte es mir verständlich erklären. Es gibt auch Bonussysteme, die seit Jahren gut funktionieren.
Der Kaffee ist natürlich Fairtrade. Es gibt auch eine Arbeitsgruppe, die sich mit Fragen rund um Nachhaltigkeit beschäftigt. Durch die lokale Verankerung in Thüringen, unterstützt die Firma Umweltprojekte dort.
Man kann jeden in der Firma anrufen und bekommt Unterstützung oder zumindest die Erklärung, warum man mal zwei Stunden warten sollte, weil etwas anderes gerade wichtiger ist.
Wenn man die KollegInnen in Thüringen live sehen will, gibt es oft genug Möglichkeiten für ein Workshop.
Wir haben auch mal über 60-jährige mit Erfolg eingestellt. Bei uns arbeiten Leute in jeder Altersklasse - von StudentInnen bis Leute kurz vor dem Renteneintritt und die Älteren erzählen oft, dass es Spaß macht in einem solchen Umfeld zu arbeiten.
Total fair. Ich hatte schon einige Vorgesetzte und ihr Handeln war immer nachvollziehbar für mich.
Man kommt gerne ins Büro. Man kann praktisch alles auch von Zuhause aus erledigen - die Infrastruktur dafür ist gegeben und funktioniert einwandfrei. Ich komme aber trotzdem gerne ein-zwei Mal wöchentlich ins Büro, um die KollegInnen im Team und in der Niederlassung persönlich zu treffen. Es gibt im Büro höhenverstellbare Tische und hochqualitative Stühle, zwei Bildschirme, gute Notebooks (man kann zwischen Windows und MacOS wählen), gute Diensthandys (falls man eins braucht), gute Kommunikationstools. Wenn man dienstlich reist, reist man erste Klasse Bahn mit Ökostrom und schläft in Hotels, wo man sich tatsächlich erholen kann.
Es gibt monatliche Mitarbeitermeetings und ein jährliches dreitägiges Jahresmeeting. Schon als Anfänger bekommt man ständig mit, wie die Firma läuft und wohin sie sich entwickelt. Die Firmenstrategie kann praktisch jeder erklären.
Nur ein Beispiel: eine Kollegin war mal vor der Elternzeit eine Business Analystin und danach disziplinarisch Vorgesetzte. Natürlich gibt es bei uns weniger Frauen als Männer, weil auch an den Universitäten weniger Frauen als Männer zumindest als ich vor über 10 Jahren studierte, studierten. Alle werden aber gleich berechtigt.
AusländerInnen und Leute mit Migrationshintergrund gibt es auch (ich selbst auch) und sie fühlen sich wie Zuhause.
Die 5 Sterne beziehen sich auf die Versicherungsbranche. Aber es gibt auch kein Computerspiel mit einem so komplexen Datenmodell wie eine Lebensversicherung. Als ungeschriebene Regel kann man alle 3-4 Jahre das Projekt wechseln, wenn einem zu langweilig wird. EntwicklerInnen, Business AnalystInnen, Scrum Master, ProjektleiterInnen können zwischen den Rollen je nach Wunsch und veränderten Fähigkeiten wechseln.
So verdient kununu Geld.