21 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
21 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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21 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine, der Prozess war sehr transparent, strukturiert und schnell
Der Bewerbungsprozess war durchweg bestens, sehr transparent, offen, ehrlich und wertschätzend. Der Prozess hat sich zwar wegen interner Abstimmungsprozesse sehr in die Länge gezogen, aber der Umgang war sehr herzlich.
Ich habe mich bei Ipsos für die Stelle als HRBP in Bonn beworben. Das erste Gespräch (online) war sehr freundlich und hat mir einen guten ersten Eindruck vermittelt. Ich wurde direkt zum zweiten Gespräch, diesmal vor Ort, eingeladen, und es wurde mir gesagt, dass ich auch die Kolleg:innen vor Ort kennenlernen könnte.
Das zweite Gespräch fand in der Cafeteria statt, wo ständig Mitarbeiter vorbeikamen, um sich Kaffee zu holen. Das wirkte wenig professionell, aber damals dachte ich, dass es vielleicht einfach eine „lockere Atmosphäre“ bedeuten sollte. Als das Gespräch zu Ende war, wurde mir nicht angeboten, die im ersten Gespräch erwähnten Kolleg:innen zu treffen. Als ich nachfragte, wann ich mit einer Rückmeldung rechnen könne, hieß es, dass das bis zu einem Monat dauern würde, weil „bei uns so etwas immer ein bisschen länger dauert…“.
Nach mehr als einem Monat habe ich eine Follow-up-E-Mail geschickt und – wie erwartet – wurde ich geghostet: keine Absage, keine Information darüber, dass es länger dauert – nichts. Vielleicht liegt es daran, dass Deutsch nicht meine Muttersprache ist; irgendwann während des Interviews wurde mir gesagt, dass „das Umfeld hier schon sehr deutsch ist.“ Hätte ich das als Hinweis verstehen sollen? :)
Einer der unprofessionellsten Prozesse, die ich je erlebt habe. Die Stelle ist immer noch ausgeschrieben, aber ich würde mir die Zeit sparen und lieber ein Unternehmen suchen, das seine Bewerber:innen wertschätzt.
- (Zeitnahe) Rückmeldung an Bewerber
- Stelle dort ausschreiben, wo auch gesucht wird (in vorliegendem Fall wurde die Stelle in Frankfurt ausgeschrieben. Im Text konnte man dann lesen, dass für Bonn gesucht wird?!). Vielleicht braucht es eine Schulung des Recruiters?
Mehr Offenheit, Respekt und ehrliches Interesse gegenüber den Menschen, die sich für ihr Unternehmen interessieren. Die Haltung des Interviewenden entsprach einem Arbeitsverständnis wie in Zeiten von Windows 95. Die Fragen waren sehr persönlich und immer bewusst voreingenommen, um mich in die Ecke zu drängen. Das hat für mich nichts mit einem professionellen "Stressinterview" zu tun, sondern vielmehr mit bewusster persönlicher Provokation des bewerbenden Talents. Da hätte ich von einem Dienstleiter ehrlicherweise mehr Fingerspitzengefühl erwartet. Hier ist leider ein sehr negativer Eindruck entstanden und ich lehne dankend jede weitere Möglichkeit bei Ipsos zu arbeiten ab.
Nach dem Bewerbungsgespräch ghosten macht einen super Eindruck! Weiter so!
eine zeitgerechte Zu- und Absage wäre gut. Insgesamt sollte der Bewerber nicht einfach so hängen gelassen werden. Nach fast 6 Wochen nach wie vor keine Rückmeldung, obwohl versichert wurde, nach maximal 2-3 Wochen ( zeitlich ohnehin schon sehr lange) würde man eine Antwort erhalten.
Im Bewerbungsgespräch selber habe ich mich wohl gefühlt. Die Gesprächspartner des Unternehmens sorgten für eine lockere, zugleich aber auch professionell wirkende Atmosphäre.
ABER: Am Ende des Gesprächs wurde mir vermittelt, dass ich zeitnahe(spätestens am 3. Werktag danach) eine Rückmeldung bekommen würde. Ich hatte das Bewerbungsgespräch an einem Mittwoch. Die Rückmeldung (per Standardabsage) kam erst in der Woche darauf am Donnerstag und auch erst nachdem ich am Abend zuvor nochmal nachgefragt habe. In der Absage hieß es dann, es würde jemand berücksichtigt werden, dessen Kompetenzprofil besser passt. Auf meine Rückfrage nach einer kurzen Erläuterung für die Entscheidung bekam ich eine grobe Antwort von jemandem aus der Personalabteilung, der im Gespräch selbst nicht answesend war. Dieser schrieb dann, dass er mir im Einzelnen nicht sagen könne, woran es lag, aber die Vermutung hätte, dass ich mich nicht genug auf das Gespräch vorbereitet, bzw. nicht genug Willen vermittelt hätte, für Ipsos zu arbeiten, bzw. ich deren Zeit nicht wertgeschätzt hätte.
Scheinbar wird hier durch Vermutungen so einiges auf den Bewerber projiziert statt mit konkreteren Beispielen zu arbeiten. Von der weltweiten Nummer 3 in der Markfroschung hätte ich mehr Feingefühl vorrausgesetzt.
Man glaubt nicht, was für einen Wind manche Leute um die lächerlichsten Pille-Palle-Jobs machen. Zunächst mal, meine Qualifikation stand außer Zweifel, zu verdienen gab es nicht wirklich was und dann war die Stelle auch noch befristet. Ich war etwas verwundert darüber, wie biestig und humorlos die beiden Damen waren. Mir wurde erzählt, dass etwas mit meiner Kommunikation nicht stimme. Ich wusste buchstäblich nicht was das Problem sein sollte, denn konkreter wurden sie nicht. Ich habe es ein paar Tage später herausgefunden. Offensichtlich hält mein Spamfilter Meinungsforschungsinstitute nicht für vertrauenswürdig (völlig zurecht). Der Termin war schon vorher klar und normaler Weise passiert sowas nicht mit Bewerbungspost. Darum war mir eine Bestätigungsanfrage entgangen. An der Stelle hätte man ja auch mal telefonisch nachhaken können, denn schließlich kann man nie davon ausgehen, dass eine Mail auch gelesen wird. Stattdessen wird die eigene Schlechtigkeit auf den Bewerber projeziert. Armselig. Aber dennoch bin ich den beiden dankbar, dass sie mir genau den richtigen Eindruck von der Ipsos GmBH vermittelt haben. Es scheint keinen Spaß zu machen, dort zu arbeiten.
So verdient kununu Geld.