Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.10.2026
Das Gesamtbild bei ista SE fällt negativ aus. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen das Verhalten des Managements: Führungskräfte auf oberer Ebene gelten als abgekoppelt vom Tagesgeschäft, treffen Entscheidungen ohne Einbindung der Belegschaft und reagieren auf Kritik mit Ablehnung oder Konsequenzen für die Kritisierenden. Direkte Vorgesetzte schneiden dabei besser ab als das Top-Management – ein Muster, das sich auch in der Kommunikation zeigt: Interne Informationen kommen spät, bleiben oberflächlich und vermitteln keine klare strategische Richtung. Die Arbeitsatmosphäre leidet unter Druck, häufigen Umstrukturierungen und einem ausgeprägten Misstrauensklima. Der Kollegenzusammenhalt auf Teamebene wird zwar positiver bewertet, bröckelt jedoch unter dem anhaltenden Veränderungsdruck. Das Image des Unternehm...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei ista SE wird von Mitarbeiter:innen als stark verbesserungswürdig wahrgenommen. Besonders kritisieren viele Bewertungen, dass interne Kommunikation oberflächlich bleibt und eher auf Außenwirkung ausgerichtet ist – etwa durch aufwendige Livestreams – als auf echte Transparenz. Wichtige Entscheidungen werden kurzfristig und ohne Vorwarnung kommuniziert, was zu Planungsunsicherheit und Frustration führt. Zudem fehlt eine klare strategische Ausrichtung: Viele Bewertungen bemängeln, dass das Topmanagement keine erkennbare Richtung vorgibt.
Ein weiterer zentraler Kritikpunkt ist die einseitige, von oben nach unten gerichtete Kommunikation. Mitarbeiter:innen fühlen sich bei grundlegenden Entscheidungen nicht einbezogen und berichten, dass Mitsprache unerwünscht scheint. Ehrliche, offene Kommunikation auf Augenhöhe vermissen viele. Lediglich die Kommunikation auf Teamebene erfährt gelegentlich positivere Erwähnungen, während die Unternehmensführung deutliche Kritik auf sich zieht.
Das Vorgesetztenverhalten bei ista SE wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Ein zentrales Kritikpunkt ist die wahrgenommene Abgehobenheit des Topmanagements: Viele Bewertungen beschreiben, dass Führungskräfte höherer Ebenen den Bezug zur operativen Realität verloren haben, Eigendarstellung über Mitarbeiterbelange stellen und konstruktive Kritik aktiv ablehnen oder bestrafen. Statt Transparenz erleben Mitarbeiter:innen intransparente Entscheidungen, blinden Gehorsam als Erwartung sowie unrealistische Zielvorgaben.
Auf der Ebene direkter Vorgesetzter zeichnen die Bewertungen ein gemischtes Bild: Einige loben das direkte Führungsumfeld als stützend, kritisieren jedoch die höheren Führungsebenen als überfordert und abgekoppelt. Micromanagement, mangelnde Entscheidungskraft und fehlende fachliche Führungskompetenz werden als wiederkehrende Probleme genannt. Wenige Bewertungen äußern sich positiv zum Vorgesetztenverhalten. Der Konsens bleibt deutlich kritisch, insbesondere gegenüber dem oberen Management.
Die Arbeitsatmosphäre bei ista SE wird in den Bewertungen sehr negativ beurteilt. Viele Nutzer:innen beschreiben ein Klima, das von Misstrauen, Kontrolle und zunehmendem Druck geprägt ist. Das Management gilt als chaotisch und unberechenbar, während häufige Umstrukturierungen für Verunsicherung sorgen. Einige Bewertungen schildern eine Atmosphäre der Angst, in der Ehrlichkeit bestraft und Kritik nicht toleriert wird. Leistungsstarke Mitarbeiter:innen fühlen sich dabei eher unter Druck gesetzt als gefördert.
Auch die Kommunikation zwischen Führungsebenen und Belegschaft wird als mangelhaft beschrieben. Viele Mitarbeiter:innen fühlen sich von der Unternehmensleitung nicht wahrgenommen, da das Management den Alltag laut einigen Bewertungen nur anhand von Kennzahlen erfasst. Nicht besetzte Stellen nach Abgängen sowie ständige Teamumstrukturierungen haben die Belastung zusätzlich erhöht. Die Stimmung leide zudem unter unzufriedenen Kund:innen und einer wachsenden Beratermentalität, die Beschäftigte auf bloße Ressourcen reduziere.
Die Work-Life-Balance bei ista SE wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die verpflichtende Präsenzpflicht im Büro: Mehrere Bewertungen bemängeln, dass drei Bürotage pro Woche ohne Ausnahmen durchgesetzt werden – selbst bei Erkältungen oder Kinderbetreuungsbedarf. Hinzu kommen lange Pendelzeiten und kostenpflichtige Parkplätze, die den Alltag zusätzlich belasten. Einige Nutzer:innen kritisieren zudem hohen Arbeitsdruck durch Personalmangel sowie die Erwartung ständiger Erreichbarkeit, auch während des Urlaubs. Starre Schichtplanung und schwer zu organisierende Vertretungen erschweren die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben weiter.
Auf der anderen Seite empfinden wenige Nutzer:innen die Situation als akzeptabel – vor allem dort, wo flexible Arbeitszeiten ohne Kernarbeitszeit und die Möglichkeit zum Homeoffice bestehen. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur mehrheitlichen Wahrnehmung, da viele Bewertungen eine zunehmende Einschränkung dieser Flexibilität beschreiben.
Findest du das hilfreich?



